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Neun Fragen zur Bundestagswahl 2013

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Die Rechten sind zum Glück eine Minderheit - aber mit jeder nicht abgegebenen Stimme erhöht sich der prozentuale Wert jeder Stimme!

...

Wenn nur noch vorwiegend die Rechten zur Wahl gehen, und die gehen dahin(!), werden wir von denen regiert!

...


Bitte mindestens einen ungültigen Stimmzettel abgeben!

Abgesehen davon, jeder nur einen Stimmzettel hat, würde ein Vernichten desselben nach obiger Logik den "Rechten" nur dienen. Wer etwas anderes wählt als die Rechten, der eliminert mit seiner Stimme eine für die Rechten. Wer nicht wählt oder seinen Stimmzettel ungültig macht, der eliminert keine Stimme für die "Rechten".

Korrekt muss es also heißen: Genau einen gültigen Stimmzettel abgeben 🙂!

Ich kenne einige Parteien, die ich verachte. Und ich freue mich, deren Ergebnis mit meiner anders gelagerten Stimmentscheidung wenigstens ein wenig zu relativieren.
 
Das kommt daher, dass du mir das nicht erklären kannst. 🙄
Ist aber auch schwer, zugegeben!
Denn verstehen und erklären kann man nur etwas was es faktisch gibt! 🙂

Oder geht man aus „Protest“ wählen?
Wobei hier seitenlang geschrieben wird, dass dies normal sei... 🙂
Bin ich nicht geradezu DER Protestwähler, wenn ich nicht gehe?

Mir scheint, Du möchtest für Dich das Wort "Protestwähler" neu definiert wissen.
Bloss interessiert das keinen bei der Auswertung der Stimmen.


Nachdenkliche Grüsse!
Landkaffee
 
Wir sollten nicht annehmen, daß wir - wären wir an den Machtstellen - es besser könnten, als diejeingen die in der Regierung sitzen. Auch Politiker sind nur ein Abbild des Volkes. ( wenn das auch bei manchem unmöglich erscheint )
Es war schon immer so, daß in der BRD die Regierungen abgewählt worden sind. Und sie sich danach in der Opposition erholen durften.
Ich sehe aber für dieses Wochenende keine Wechselstimmung. Wenn´s auch schwerfällt - Merkel wird nochmal regieren, und in vier Jahren wird sie hoffentlich ( wie damals Kohl ) niemand mehr sehen können. Und bis dahin sollte sich die SPD einiger Altbackener entledigt haben, und sich erneuert haben. Plus sich nach links orientieren.....
 
Abgesehen davon, jeder nur einen Stimmzettel hat, würde ein Vernichten desselben nach obiger Logik den "Rechten" nur dienen. Wer etwas anderes wählt als die Rechten, der eliminert mit seiner Stimme eine für die Rechten. Wer nicht wählt oder seinen Stimmzettel ungültig macht, der eliminert keine Stimme für die "Rechten".

Korrekt muss es also heißen: Genau einen gültigen Stimmzettel abgeben
smile.gif
!

Ich kenne einige Parteien, die ich verachte. Und ich freue mich, deren Ergebnis mit meiner anders gelagerten Stimmentscheidung wenigstens ein wenig zu relativieren.

Ja Elefant, Du hast natürlich Recht:

Bei 100 gültigen Stimmen braucht eine rechte Partei - ebenso wie alle anderen Parteien natürlich - 5 Stimmen, um die 5% Hürde zu erreichen.

Wenn nur 80 gültige Stimmen zusammenkommen, reichen ihr schon 4 Wähler für 5%.

Das gilt es mit einer gültigen Stimme zu verhindern!

Ich lösche meinen missverständlichen Beitrag daher,
fand ihn beim ersten Durchlesen sehr einleuchtend...😱


Danke Elefant!:blume:
 
Mir scheint, Du möchtest für Dich das Wort "Protestwähler" neu definiert wissen.
Bloss interessiert das keinen bei der Auswertung der Stimmen.


Nachdenkliche Grüsse!
Landkaffee

Nein im Gegenteil, es gibt keine Protestwahl, keine Protestwähler, wie ich das seitenlang in einem anderen Thread erklärt habe.
Das ist Erfindung der Meinungsforscher als Resultat aus einer falschen Werteverknüpfung von Fragen.
Wer das nicht glaubt, sollte doch mal ins Wahlgesetz schauen oder den Bundeswahlleiter fragen... 🙂

Wahl ist die freie Entscheidung eines Menschen, über etwas abzustimmen. Daher kann es in sich kein Protest sein.
Nicht wählen, könnte hingegen der Protest sein, sich gegen das System zu stellen, weil demokratische Voraussetzungen fehlen. Wahlabläufe, Nichtzulassung von Kandidaten usw.

Doch auch hier sage ich, es ist Wahl!
Die freie Wahl sich zu enthalten, um das System nicht zu berechtigen, in seinem Namen eine Legitimation herbeizuführen.
 
Nein im Gegenteil, es gibt keine Protestwahl, keine Protestwähler, wie ich das seitenlang in einem anderen Thread erklärt habe.
Das ist Erfindung der Meinungsforscher als Resultat aus einer falschen Werteverknüpfung von Fragen.
Wer das nicht glaubt, sollte doch mal ins Wahlgesetz schauen oder den Bundeswahlleiter fragen... 🙂

Wahl ist die freie Entscheidung eines Menschen, über etwas abzustimmen. Daher kann es in sich kein Protest sein.
Nicht wählen, könnte hingegen der Protest sein, sich gegen das System zu stellen, weil demokratische Voraussetzungen fehlen. Wahlabläufe, Nichtzulassung von Kandidaten usw.

Doch auch hier sage ich, es ist Wahl!
Die freie Wahl sich zu enthalten, um das System nicht zu berechtigen, in seinem Namen eine Legitimation herbeizuführen.

Nicht wählen zu gehen, das ist ja leicht. Könnte als Faulheit ausgelegt werden. 😉
Oder als LMAA.
Nicht gut.
 
Nicht wählen zu gehen, das ist ja leicht. Könnte als Faulheit ausgelegt werden. 😉
Oder als LMAA.
Nicht gut.

Ja man kann jede Einstellung, jedes Handeln diffamieren.
Doch dann könnte ich vorbringen, das Wählen bei diesem faktischen programmatischen Wählerbetrug durch die Parteien, Dummheit bedeute!
Tue ich aber nicht. Es ist die freie Entscheidung eines Menschen.

Und wenn ich den Vorwurf der Faulheit ernst nehme, Briefwahl, kann man zu Hause machen.

Für mich ist die Diskussion weitgehend eine Frage der politischen Entscheidungsfähigkeit.
Da die meisten Bürger außer bei Wahlen, bei dem sie zum großen Teil nicht nach politischen Gesichtspunkten wählen oder nach Leistung des Kandidaten, sondern nach subjektiven, banalen Kriterien, wie Aussehen und Sympathie.
Weil die Eltern schon Partei xyz wählten, oder einfach der Kandidat auf der Straße so nett war.

Warum soll es keine Menschen geben, die sich durchaus mit Politik befassen und zu ihrer Entscheidung nicht zu wählen, aus fundierten Gründen kommen?

Warum darf man als Wähler dumm wie Watte sein und als Nichtwähler nicht ebenso faul wie Wähler, die gar nicht wissen, wen oder was sie wählen?

Man muss sich doch nur den Wahlaufruf von CE durchlesen... der zwischenzeitig entfernt wurde.🙄
Wo nur noch ganze hundert Leute zur Wahl gehen... 😱
Nein, dann ginge ich auch zur Wahl bin ja ein Radikaldemokrat! 🙂
Vorher würde ich schnell eine Partei gründen und dann so was von Macht übernehmen... :daumen:

Frage:
Wessen Intelligenzquotienten war das Beispiel mit 100 Wählern, von dieser Initiative, zudem mehrfach falsch, angepasst? 🙂

Welche Zielgruppe sollte erreicht werden, etwa die der Nichtwähler?
Dann mache ich mir wirkliche Sorgen, um eine Motivierbarkeit, wenn die Nichtwähler annehmen müssen, dass dies ein Produkt einer Partei wäre.😀
 
Ja man kann jede Einstellung, jedes Handeln diffamieren.
Doch dann könnte ich vorbringen, das Wählen bei diesem faktischen programmatischen Wählerbetrug durch die Parteien, Dummheit bedeute!
Tue ich aber nicht. Es ist die freie Entscheidung eines Menschen.

Und wenn ich den Vorwurf der Faulheit ernst nehme, Briefwahl, kann man zu Hause machen.

Für mich ist die Diskussion weitgehend eine Frage der politischen Entscheidungsfähigkeit.
Da die meisten Bürger außer bei Wahlen, bei dem sie zum großen Teil nicht nach politischen Gesichtspunkten wählen oder nach Leistung des Kandidaten, sondern nach subjektiven, banalen Kriterien, wie Aussehen und Sympathie.
Weil die Eltern schon Partei xyz wählten, oder einfach der Kandidat auf der Straße so nett war.

Warum soll es keine Menschen geben, die sich durchaus mit Politik befassen und zu ihrer Entscheidung nicht zu wählen, aus fundierten Gründen kommen?

Warum darf man als Wähler dumm wie Watte sein und als Nichtwähler nicht ebenso faul wie Wähler, die gar nicht wissen, wen oder was sie wählen?

Man muss sich doch nur den Wahlaufruf von CE durchlesen... der zwischenzeitig entfernt wurde.🙄
Wo nur noch ganze hundert Leute zur Wahl gehen... 😱
Nein, dann ginge ich auch zur Wahl bin ja ein Radikaldemokrat! 🙂
Vorher würde ich schnell eine Partei gründen und dann so was von Macht übernehmen... :daumen:

Frage:
Wessen Intelligenzquotienten war das Beispiel mit 100 Wählern, von dieser Initiative, zudem mehrfach falsch, angepasst? 🙂

Welche Zielgruppe sollte erreicht werden, etwa die der Nichtwähler?
Dann mache ich mir wirkliche Sorgen, um eine Motivierbarkeit, wenn die Nichtwähler annehmen müssen, dass dies ein Produkt einer Partei wäre.😀

Und zu welchen Antworten kommst Du für Dich selber bei all' Deinen Warum-Fragen?
Wieso stellst Du die in dieser Art auch oder gerade an mich?

LG
Landkaffee
 
...und in selbigem thread hatte ich dir exakt die Definition von "Protestwähler" geschildert. Den Tastenabrieb spare ich mir aber diesmal. Ich schicke keinen Blinden mehr zum Sehtest.

Ja nun, du bist aber nicht das Maß der Dinge. Und deine Definition ist Quark!
Ja, es gibt dazu Deutungen, jedoch nicht eine definitive direkte Zuordnung und präzise Darstellung, wer tatsächlich Protestwähler wäre.
Man kann das nur indirekt meinen zu deuten, was aber auch dubios fehlerhaft ist.

Herrlich! Ich gehe aus oder unter Protest wählen...:daumen:

Also ehrlich! Danke schön! :blume:
Ich könnte doch noch wählen gehen...

Ich stelle mir gerade vor, wenn ich im Wahllokal frage: "Wo bitte schön, geht's denn hier zur Protestwahl!"

Und muss ich den Stimmzettel besonders kennzeichnen, etwa: "Proteststimme!"?

Denke gerade... Dann muss in das Wahlprotokoll wieder eine Spalte mehr stehen...: so und so viele Proteststimmen! 🙄

Sagt der
gewählte Kandidat, der das ja unterschreiben muss: "Ich nehme die Wahl unter Protest an"? 😀
 
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