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Neun Fragen zur Bundestagswahl 2013

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Ja nun, du bist aber nicht das Maß der Dinge. Und deine Definition ist Quark!
Ja, es gibt dazu Deutungen, jedoch nicht eine definitive direkte Zuordnung und präzise Darstellung, wer tatsächlich Protestwähler wäre.
Man kann das nur indirekt meinen zu deuten, was aber auch dubios fehlerhaft ist.

Herrlich! Ich gehe aus oder unter Protest wählen...:daumen:

Also ehrlich! Danke schön! :blume:
Ich könnte doch noch wählen gehen...

Ich stelle mir gerade vor, wenn ich im Wahllokal frage: "Wo bitte schön, geht's denn hier zur Protestwahl!"

Und muss ich den Stimmzettel besonders kennzeichnen, etwa: "Proteststimme!"?

Denke gerade... Dann muss in das Wahlprotokoll wieder eine Spalte mehr stehen...: so und so viele Proteststimmen! 🙄

Sagt der
gewählte Kandidat, der das ja unterschreiben muss: "Ich nehme die Wahl unter Protest an"? 😀

?????😕
Thema oder persönlicher Disput zwischen Dir und PC?
 
Also ich find's gut, dass Rhenus nicht wählt. Umso mehr Gewicht erhält meine Stimme 🙂.
 
Also ich find's gut, dass Rhenus nicht wählt. Umso mehr Gewicht erhält meine Stimme 🙂.

Ich find's auch gut! :daumen:
Aber das ist auch immer ein Satz mit leichter Zunge behauptet, und doch so falsch! 🙁
Dazu muss man das Wahlgesetz kennen und etwas Logik anwenden.
Es sind dabei viele "wenn" zu bedenken.

1. Nicht jede Stimme hat gleiches Gewicht, auch wenn alle wählen gingen. Das ist Wahlkreisabhängig.
2. Eine Stimme, die für eine Partei gegeben wird, die nicht die 5 % Hürde schafft, sind dann genauso verloren...
3. Müsstest du in meinem Wahlkreis wohnen.
4. Dann müsstest du zumindest in NRW wohnen.
4. Ginge es nur um Zweitstimmen.
5. Ändert eine Stimme nur zu etwa 62 Millionstel etwas, wobei du dann das Ergebnis mit weiteren 44 Millionen! teilen müsstest, weil diese genauso bevorteilt würden, was du also gerne selbst berechnen kannst. Weil ich ja zudem Nichtwähler bin und nur Zahlen beherrsche bis etwa 100. 😀🙂
6. Und, und, und... 🙂

Also, fühl dich reichlich beschenkt von mir.
Ich finde das Thema übrigens toll! :daumen:
 
Und zu welchen Antworten kommst Du für Dich selber bei all' Deinen Warum-Fragen?
Wieso stellst Du die in dieser Art auch oder gerade an mich?

LG
Landkaffee

Ich beantworte mal mehre Fragen aus verschiedenen Beiträgen.

  1. Ich habe mit keinem User hier eine persönliche Differenz. (Höchstens sie mit mir 😀)
    Weil ich gelernt habe, Person und Meinung zu trennen.
    Dennoch muss man einigen schon einmal den Spiegel ihrer Beiträge vorhalten, wenn sie derbe werden.

    Im Grunde nach schreibe ich gerne mit PC, denn dann ist es schon einmal interessant.
    .
  2. Weil du von Faulheit der Nichtwähler ausgehst... 🙄
    Das konnte ich so nicht stehen lassen.
    Denn ob jemand wählt, was er wählt, geht nur ihn alleine etwas an.
    .
  3. Und so ist für mich auch kein Weltuntergang, wenn Radikale ins Parlament kommen, vielleicht bin ich dazu auch nur Demokrat genug.
    Ist eine Partei nicht verboten, so ist sie grundsätzlich wählbar. Das sagt das Gesetz!
    Nur nicht für mich und wahrscheinlich für andere nicht. Doch was sollen die Spielchen mit "da stärkt man diesen oder jenen... Radikalen".
    Wenn Deutschland rechtsextrem wählt, was ich nicht glaube.
    Wobei es zudem so manchem Polizist und anderem Beamten schon recht sein wird, dem Verfassungsschutz eh egal, dann hat Deutschlnd es nicht besser verdient.
    .
  4. Es dürfte dir, als intelligenter Frau, doch nicht entgangen sein, an wen die letzte Frage gerichtet war, oder hast du das geschrieben, worauf ich mich bezog? 😉🙂
 
Aus einem hier im Thread geäußerten Satz könnte man auch schließen, man geht auch wählen, um nicht negativ aufzufallen. 🙄

Klingt jetzt nicht unbedingt nach einem reinen demokratischen Verständnis, zumindest so wie das in meiner leicht verklärten Sicht der Dinge vorkommt. Vielleicht mehr ein Wahlgang im gebückten Schritt.

Die Aufsplittung in 2 Gruppierungen von Wählern und Nichtwählern - denen man allgemein negative oder positive Gründe unterstellt - finde ich falsch.

Wähler und Nichtwähler sind keine homogenen Gruppen, sondern existieren in verschiedenen Qualitäten.

Wie soll ich einen Wähler beurteilen, der nur eine Partei wählt, weil er die immer gewählt hat? Gewissermaßen ein Reflex, eine Gewohnheit? Wie dankbar sollte man sein, wenn solche Wähler - in Bayern letzte Woche gab es davon sicherlich einige 🙂 - zu Hause bleiben würden.
Die Entscheidung eine Partei zu wählen ist dann keine politische Entscheidung, sondern eben die Rolle des Stimmviehs. Ein paar Grunzlaute über die Maut für Ausländer erledigt dann den Rest.

Nicht das Wählen und Nichtwählen ist zu kritisieren, sondern höchstens der Kenntnisstand, der einem zu seiner persönlichen Entscheidung bringt, die auf einen Stichtag = Wahltag bezogen ist.

Demokraten treffen ja eine Wahlentscheidung nicht für die Ewigkeit.

Vor jemanden, der äußert, er kann diese Wahlentscheidung bei einer bestimmten Wahl nicht fällen oder will sie nicht fällen habe ich Respekt.

Jemand, der lang genug genervt wurde und sein Kreuzchen dann macht, um ein Freibier oder andere Vergünstigung zu erhalten ......................................😀 hat in seinem Sinne wirtschaftlich und sozial richtig gehandelt. Da komme ich doch ins Grübeln und stelle fest, Wählen kann sich wirklich an dem Tag lohnen. Nichtwählen übrigens auch, da das Freibier meist so einen schalen Beigeschmack hat.
 
Um es mal auf den Punkt zu bringen:

Wer wählt, ändert vielleicht etwas, wer nicht wählt, ändert mit Sicherheit nichts.
 
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(....)Weil du von Faulheit der Nichtwähler ausgehst... 🙄Das konnte ich so nicht stehen lassen. Denn ob jemand wählt, was er wählt, geht nur ihn alleine etwas an.

Ich ging nicht von Faulheit aus.... .Ich schrieb ja auch ein 😉 und dass evtl. von Faulheit ausgegangen werden könne.
 
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