Rhenus
Sehr aktives Mitglied
Das sagt nicht nur Ursula, sondern die meisten führenden Wirtschaftswissenschaftler.....
Die ihr Geld von wem bekommen?
Und was bedeutet "führend"?
Wen oder was führen sie?
Doch wohl Interessen der Wirtschaft aus.
Ich halte den Mindestlohn auch nicht für ein Allheilmittel, weil er letztlich eine Lohnuntergrenze darstellt, die auch höhere Löhne abwärts zieht.
Doch in der Situation für unabdingbar.
"Führende" Wirtschaftswissenschaftler haben den jetzigen Zustand ja mit zu verantworten, weil sie alte, längst widerlegten Thesen, propagieren. Den Neoliberalismus.
Dieser ist aber sehr gefährlich, weil er dazu führt, dass nicht marktorientierte Leistungen und Dinge künstlich durch Staatszuschuss am Leben gehalten werden. Das Prinzip Griechenland!
Wenn du argumentierst:
Und noch mehr Ungelernte , die Arbeitslos sind.......
Dann lässt du außer Acht, dass dann eben kein Markt, unter normalen Umständen ohne massive Staatssubventionen, für das Produkt vorhanden ist.
Was ich übrigens bezweifle!
Niemand fährt nach Rumänien um sich die Haar machen zu lassen, niemand kann seine Wohnung nach Pakistan verlegen, um für eine Schale Reis diese geputzt zu bekommen.
Warum also das Geld nicht direkt zuordnen?
Nicht als Gewinnmaximierung für ausbeutende Hartz5-Unternehmer, sondern als Sozialleistung, wie ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
Ich frage mich immer, warum kaum jemand dem Bürger eine Freiheit zugestehen möchte.
Man redet so viel von Freiheit, doch in der existenziellsten Frage, traut man dem Menschen keine selbstverantwortliche Freiheit zu.
Hauptmotor unserer deutschen Wirtschaft ist der Konsum, warum also nicht den wenig Verdienern den Konsum zu ermöglichen?
Das bringt Wirtschaftsaufschwung und Steuern.
Ach ja, da sind ja die "führenden" Wirtschaftswissenschaftler...
Die mit Jugendarbeitslosigkeit in Ländern mit Mindestlohn argumentieren.
Sie leugnen dreist, dass es keine Arbeit für alle gibt (geben kann!) und es zunehmend weniger werden wird, wenn unser Exportüberschuss sinkt und die Rationalisierung steigt.
Wobei wir bei Arbeit immer Verdienst und Einkommen meinen!
Das hängt im Wesentlichen an der zunehmenden Kapitalanhäufung einiger wenigen Superreichen und der daraus resultierenden Verarmung weiter Volksgruppen, auf der anderen Seite.
Aber auch an längerer Lebensarbeitszeiten, was der völlig falsche weg ist.
Das Verschieben von Kapitalströmen bring so viel Gewinn, dass eine Investition in Arbeitsplätze unwirtschaftlich ist, egal wie niedrig der Lohn ist.
In Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit, stimmen zudem die Staatshaushalte und das Währungs- und Bankenwesen nicht.
Das soll der Mindestlohn schuld sein?
Wenn also der Mindestlohn nicht kommt, dann muss sich die Mehrheit der Wähler massiv betrogen vorkommen und die SPD wird noch mehr Wähler und Mitglieder verlieren.
Da hilft auch kein fauler Kompromiss mit Regionen oder unter 8,50 €.