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Ungewolltes Kind

Hallo TE,
du bist mit diesem Problem sicher nicht alleine. Such dir professionelle Hilfe.
Trotz deiner momentanen Gefühlslage ist dir sicher eines wichtig - dass es deinem kleinen Sohn letztlich gut geht.
Mir ist in deinem ersten Beitrag eines besonders aufgefallen: du hast immer "das Kind" geschrieben. Das zeugt für mich von emotionalem Abstand - von seinen Kindern spricht man anders. "Mein Sohn" oder "der Kleine" oder "unser Baby" usw. Ich glaube, du kannst dich momentan nicht darauf einlassen, dass dein Leben nicht wie geplant verlaufen ist. Lass dir von einem Profi helfen. Ich würde vermutlich erstmal zu einem Psychologen gehen. Denn eines ist klar: du bist mit der Situation, dass du dich nicht einlassen kannst, selbst unglücklich...
Alles Gute!
 
Such Dir Hilfe und Entlastung. Wir haben auch ein zuerst nicht gewolltes Baby. Nach sieben Monaten würde ich es für nichts und niemanden mehr hergeben! Kopf hoch!
 
Hallo TE,

ich könnte mir auch nicht vorstellen, neben dem Studium noch auf ein Kind aufzupassen. Diese Doppelbelastung wäre für mich nicht tragbar und ich bewundere jeden, der das schafft!

Ich finde es von Deiner Frau nicht in Ordnung, dass sie ohne mit Dir darüber zu sprechen voraussetzt, dass Du Dich um den Kleinen kümmerst und ihn hütest.

Ein Kind zu bekommen ist aus Situation des Mannes immer recht einseitig. Der Mann hat kein Mitspracherecht.

Ihr solltet mal gemeinsam eine Beratungsstelle aussuchen, z.B. ProFamilia.
Und dann solltest Du nochmal mit ihr reden und versuchen ihr klar zu machen, dass es so für dich nicht tragbar ist. Habt ihr schon mal über eine Tagesmutter nachgedacht? Über einen Betreuer vom JA? Da gibt es s.g. Familienhelfer.

Das dein Baby viel schreit, ist belastend, aber normal, daraus kannst Du ihm keinen Vorwurf machen. Er ist ein Säugling, absolut abhängig von Euch.
Sieh ihn bitte nicht als Konkurrent zur Liebe deiner Frau, den Eindruck gewinne ich hier nämlich.

Die Situation ist wie sie ist, daran kannst Du nichts ändern. Aber ihr könnt versuchen, Euch all die Hilfe zu holen, die Euch zu steht und die Euch zur Verfügung (Eltern, Freunde...) gestellt wird. Mach was draus!

Also, viel Glück und Erfolg, lass mal von Dir hören, wie es Dir ergangen ist!
 
Wenn das Kondom nicht defekt ist und 100% richtig angewendet wurde ist es nicht möglich, dass sie von dir Schwanger ist.

Ich versuche den Thread mal in eine neue Richtung zu lenken, indem ich einfach ein paar Sachen in den Raum werde.

- Ist das Kind wirklich von dir? Habt ihr einen Test gemacht? ... wenn nein solltest du das dringend tun.
- Können deine bzw. ihre Eltern das Kind nicht einfach großziehen?
- Überrede deine Freundin doch zur Babyklappe (falls das überhaupt noch geht? ) oder zur Adoption?

Ich finde das Verhalten des TE überhaupt nicht egoistisch. Was kann er dafür, dass seine Freundin das Kind gegen seinen Willen kriegt? Dann noch die Ausreder mit der Narkose.... oh man :/

Ich finde es eher total Egoistisch von seiner Freundin, dass sie das Kind GEGEN seinen Willen bekommen hat.

Tja ... genau wegen solchen Situationen habe ich keinerlei Verständnis dafür, dass Frauen über Abtreibungen alleine entscheiden können.
 
Ich finde das Verhalten des TE überhaupt nicht egoistisch. Was kann er dafür, dass seine Freundin das Kind gegen seinen Willen kriegt? Dann noch die Ausreder mit der Narkose.... oh man :/

Ich finde es eher total Egoistisch von seiner Freundin, dass sie das Kind GEGEN seinen Willen bekommen hat.

Tja ... genau wegen solchen Situationen habe ich keinerlei Verständnis dafür, dass Frauen über Abtreibungen alleine entscheiden können.

Wenn ich solche Sachen lese, dann krieg ich das große Kotzen, klar ist es aus Sicht des Mannes sch****, dass die Frau darüber alleine entscheiden kann, aber es ist schließlich ihr Körper, SIE muss die Schwangerschaft durchstehen oder die eventuellen Folgen der Abtreibung nicht er.
Was hätte die Freundin deiner Meinung nach den machen sollen, wenn sie eben nunmal keine Abtreibung will, hoffen, dass das Kind von selbst verschwindet?
 
Wenn ich solche Sachen lese, dann krieg ich das große Kotzen, klar ist es aus Sicht des Mannes sch****, dass die Frau darüber alleine entscheiden kann, aber es ist schließlich ihr Körper, SIE muss die Schwangerschaft durchstehen oder die eventuellen Folgen der Abtreibung nicht er.
Was hätte die Freundin deiner Meinung nach den machen sollen, wenn sie eben nunmal keine Abtreibung will, hoffen, dass das Kind von selbst verschwindet?

Klar verstehe ich es, wenn Frauen Angst vor Komplikationen usw. haben! Vor allem kann es bei einer Abtreibung (jedenfalls bei denen, bei den ein richtiger Eingriff nötig ist) auch mal eben passieren, dass die Frau unfruchtbar wird. Das Risiko will natürlich nicht jede Frau einfach so eingehen.

Trotzdem ist das ganze ein Dilemma, weil an jeder Ecke gesagt wird "es gehören immer zwei dazu", wenn jemand schwanger wird.

Am Ende entscheidet von BEIDEN aber immer die Frau darüber, ob das Kind geboren wird. Auch wenn das Wohl des Kindes dabei (wie hier) schon vor der Geburt anzuzweifeln ist.

Wenn Frauen schon selbst über alles entscheiden dürfen, dürften ihnen rechtlich gesehen keinerlei Unterstützung des Mannes zustehen, in so fern der Mann von Anfang an gegen das Kind war.

Das einzig wirklich "nützliche" Argument dafür, dass Frauen alleine über die Geburt entscheiden können hast du grade gebracht: Es ist ihr Körper und es ist nichts ungefährliches.

Alles andere spricht in meinen Augen dafür, dass Väter mindestens die gleiche Entscheidungskraft haben müssten bzw. (wie oben erwähnt) dass Väter von Anfang an keinerlei Unterstützung leisten MÜSSEN (dass sie es trotzdem sollten ist denke ich klar ... )

Ich glaube aber nicht, dass es dem TE irgendetwas bringt, wenn hier eine Diskussion entfacht wird also würde ich vorschlagen, dass wir über private Nachrichten weiterdiskutieren, solange es für den TE nicht nützlich ist, oder?
😀
 
Klar verstehe ich es, wenn Frauen Angst vor Komplikationen usw. haben! Vor allem kann es bei einer Abtreibung (jedenfalls bei denen, bei den ein richtiger Eingriff nötig ist) auch mal eben passieren, dass die Frau unfruchtbar wird. Das Risiko will natürlich nicht jede Frau einfach so eingehen.

Trotzdem ist das ganze ein Dilemma, weil an jeder Ecke gesagt wird "es gehören immer zwei dazu", wenn jemand schwanger wird.

Am Ende entscheidet von BEIDEN aber immer die Frau darüber, ob das Kind geboren wird. Auch wenn das Wohl des Kindes dabei (wie hier) schon vor der Geburt anzuzweifeln ist.

Wenn Frauen schon selbst über alles entscheiden dürfen, dürften ihnen rechtlich gesehen keinerlei Unterstützung des Mannes zustehen, in so fern der Mann von Anfang an gegen das Kind war.

Das einzig wirklich "nützliche" Argument dafür, dass Frauen alleine über die Geburt entscheiden können hast du grade gebracht: Es ist ihr Körper und es ist nichts ungefährliches.

Alles andere spricht in meinen Augen dafür, dass Väter mindestens die gleiche Entscheidungskraft haben müssten bzw. (wie oben erwähnt) dass Väter von Anfang an keinerlei Unterstützung leisten MÜSSEN (dass sie es trotzdem sollten ist denke ich klar ... )

Ich glaube aber nicht, dass es dem TE irgendetwas bringt, wenn hier eine Diskussion entfacht wird also würde ich vorschlagen, dass wir über private Nachrichten weiterdiskutieren, solange es für den TE nicht nützlich ist, oder?
😀

einverstanden 😀
 
Ich finde das Verhalten des TE überhaupt nicht egoistisch. Was kann er dafür, dass seine Freundin das Kind gegen seinen Willen kriegt?

Was er dafür kann? Lass mich mal überlegen - er hat ja nun nicht geschrieben, dass sie irgendwie Samenraub betrieben hat, oder? Freiwillig Sex mit ihr hatte er schon. Und jeder erwachsene Mensch sollte sich darüber im Klaren sein, dass trotz jeglicher Verhütungsmittel eine 100%ige Sicherheit nie gegeben ist. Wer Sex hat, muss mit den Konequenzen leben - sei das nun ein Kind, Abtreibung, Streit mit dem Partner/der Partnerin darüber, welches von beiden, und im Fall der Fälle auch eine daraus resultierende Trennung. Ganz bestimmt völlig folgenlos rumpoppen zu können, ist und bleibt ein Hirngespinst.

Klingt das jetzt "herzlos"? Fakt ist, ich kann Kinder nicht leiden, wollte nie welche, wir haben vernünftig verhütet - und meine Tochter kommt Montag in die 5. Klasse. So ist das Leben.

An den TE: Wie andere schon sagten - du kannst dir Hilfe holen. Beratung scheint mir für dich ganz ganz wichtig im Moment. Ich kann schon nachfühlen, wie wenig du mit deinem Kind anfangen kannst, denn anfangs ging mit das genauso. Und ich bin die Mutter. Allerdings kann sich das mit Geduld, guter Hilfe und einer MENGE Eigenanstrengung auch zum Guten wenden. Es ist nicht total hoffnungslos, du kannst eine Beziehung zum Kind aufbauen, und dein Leben muss nicht vorbei sein.

Allerdings solltest du auch sehen können, wenn es überhaupt nicht funktioniert, für euer aller Wohlergehen.

Viel Glück!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kotz hier gleich ab!!! Hier geht es um ein unschuldiges Kind, dass das Recht hat, erwünscht zu sein.
Als ich mal eine Apothekerin fragte, wie ich am sichersten verhüten kann, sagte sie: mit Abstinenz!!!!
Also, die Herren die hier so nach Abtreibung schreien, bitte ins Kloster gehen. Nur dann seid ihr absolut sicher.
Ich bitte hier nicht so überzubetonen, dass dieses Kind so ungewollt ist. Ich kann es echt nicht ertagen. Sorry!!
Wenn ich an dieses arme Mäuschen denke, möchte ich nur noch weinen. :wein:

Ich habe übrgens auch nach Kondomverhütung, ohne irgendwelche Risse etc., dazu nur einmal in besagten Monat Sex gehabt (ich hatte daher bei meinen Kollegen auch den Spitznamen "Maria"😀) eine wunderbare ungeplante Folge gehabt, die nun in die 4. Klasse geht. Ich war schon in der Schwangerschaft alleinerziehend und habe "nebenbei" eine Höllenpromotion gehabt. Ich habe nachts geschrieben, war tagsüber im Labor und dann gab es da mein wunderbares, völlig ungeplantes Baby. Es war hammerhart, aber ich würde mich wieder für meine Süße
entscheiden.

Wegen der Betreuung während Deines Studiums bekommst Du finanzielle Unterstützung vom Jugendamt. Meine Promotion galt als Ausbildung und da ich kaum Geld hatte, hat das JA fast die ganze Betreuung bezahlt. Bitte wende Dich an sie. Die können sicher weiterhelfen!!!

Wenn doch in dieser Gesellschaft endlich mal begriffen würde, dass Kinder nicht arm, sondern reich machen.
Wer sagt denn, dass das Leben mit Kind vorbei ist??? Man kann so viel Schönes mit Kindern unternehmen und ich konnte es immer kaum abwarten, wenn meine Süße sich dann so gefreut und über das ganze Gesicht gestrahlt hat. Es entsteht eine einzigartige Bindung, die kein Geld dieser Welt wert ist. Es sind so tiefe, innige Momente, so voller Liebe, die einzigartig sind. Ich behaupte mal, dass die Liebe zu einem Kind und umgekhrt die einzige ist, die wirklich vollkommen und bedingungslos ist.
Du kannst Dein Leben auch mit Kind schön gestalten, sogar noch besser, weil Du eine Partnerin hast.
Die Babyzeit ist anstrengend, aber Du wirst so viel zurück bekommen.
Schade, dass Du noch nicht in der Lage bist, dieses große Geschenk des Lebens dankbar anzunehmen.
Deine Probleme sind meiner Meinung nach ganz anderer Natur. Bitte lass es nicht an Deinem armen Sohn aus.
Dein Leben kann auch mit Kind wunderbar sein, oder aus meiner Sicht sogar viel schöner!!!
Ich kann immer noch leben und Abentuer erleben. Hättet ihr denn ohne Kind die tollen Möglichkeiten auf ein aufregendes Leben??? So etwas kostet Geld und irgendwann wird es auch langweilig, glaub mir.

Du hast eine Depression und die muss behandelt werden. Danach wird Dir alles leichter von der Hand gehen!!
 
Hallo Sevi22,

ich lese hier noch mit. Bzw. erst heute wieder. Dazwischen war sehr viel Abstand. Ich habe nebenbei ein anderes Problem mitbekommen.
Ich habe hier ja Beiträge geschrieben und aufgrund der Tatsache, dass ich in der Zwischenzeit sehr beschäftigt gewesen bin mit Lernen und auch meiner Familie habe ich nicht mehr richtig zeitnah antworten können.

Das Problem ist dann gewesen, dass ich ab irgendeinem Zeitpunkt Angst hatte in den Thread noch reinzuschauen, weil ich ja so lange weg war und es aus welchen Gründen auch immer nicht gut verkraftet hätte, wenn man mich hier beschimpft hätte, dass ich erst einen Thread aufmache und dann wieder ruckzuck verschwunden bin.

Meiner Frau geht es momentan ganz gut und sie hat sich auch gut von dem Kaiserschnitt erholt. Dem Baby geht es meines Erachtens auch gut. Er schreit weniger als früher.
Mir geht es allerdings sehr schlecht, so dass ich wenn ich jetzt darüber nachdenke und direkt konfrontiert über die Sache schreibe die Tränen nur sehr schwer zurückhalten kann.

Meine Frau sitzt quasi neben mir und schreibt ein paar Briefe am Computer. Das Baby ist in seiner Wippe und wackelt hin und her.

Ich habe diesen Montag bis in die Monatsmitte hinein meine Prüfungen. Ich weiß nicht mehr, welchen Beruf ich am Anfang angegeben habe, allerdings habe ich das etwas verfälscht wiedergegeben, weil ich nicht wollte, dass mich vielleicht jemand erkennt. Jedenfalls sind das 11 Klausuren a 5 Stunden die man schreiben muss.

Ich habe aber gar keine richtige Angst vor den Klausuren, weil ich schon denke, dass ich sie halbwegs ok bestehen werde.
Ich merke nur diese Perspektivlosigkeit. Ich bin gar nicht neidisch oder eifersüchtig auf das Baby, wenn meine Frau sich um ihn kümmert.
Stattdessen merke ich, dass ich immer mehr das Interesse an allem verliere. Ich sehe gar nicht mehr was es bringt, wenn man dann irgendwann sein Examen hat, arbeitet und vielleicht auch einmal in einer größeren Wohnung lebt.

Ich habe Angst vor irgendwelchen Gesprächen die ich mit meinem Sohn führen kann, wenn er irgendwann einmal sieben Jahre alt ist oder so. Ich glaube nicht, dass ich insgesamt betrachtet ziemlich lustig oder witzig sein kann.
Mir ist einfach die Lebensfreude abhanden gekommen.

Vor einer Woche habe ich das erste Mal wieder mit meiner Frau geschlafen und ich möchte es nicht wieder tun.
Es war nur belastend und nichts Anderes.

Ich möchte mich bei einigen Leuten hier bedanken, dass sie ein wenig Verständnis hatten oder Hilfestellung gegeben haben.

Nach den Klausuren werde ich mich dann um das Baby kümmern müssen. Ich bin mittlerweile immer freundlich zu ihm und spreche mehr mit ihm. Aber ich sehe diese Tatsache, dass ich mich dann die nächsten Monate um etwas kümmern muss bzw. etwas machen muss, was ich so nie wollte. Das heißt ich fühle mich gefangen und habe jegliche Lebensfreude verloren.

Wahrscheinlich wollte ich mir hier einiges von der Seele schreiben und das habe ich jetzt getan. Finanziell können wir uns das Kind ja wegen der Arbeit von meiner Frau problemlos leisten. Ich werde mich dann auch um ihn kümmern. Aber alles Andere was mir jemals Spaß gemacht hat ist einfach weg.
 

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