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Ungewolltes Kind

Guten Morgen erst einmal an alle.

Ich bin gerade ein klein wenig im Stress, weil wir heute einmal mit dem Baby im Kinderwagen in die Stadt wollen und einiges zu erledigen haben.
Deswegen werde ich wohl erst heute Abend richtig auf die ganzen Beiträge antworten und darauf eingehen können.
Bin also nicht einfach weg und antworte nicht mehr.

Nur ganz kurz zur latenten Aggression. Ich empfinde keine Aggressionen gegenüber dem Baby. Ich habe nur geschrieben, dass ich die Gefahr sehe, dass ich bei der Doppelbelastung die Prüfung nicht schaffen werde.
Und dass es in der Schwangerschaft einige Komplikationen gegeben hat, so dass es gut hätte sein können, dass ich als allein erziehender Vater hätte dastehen können.

Jedenfalls auch wenn das Kind die ganze Zeit schreit und mich beim lernen stört, mag ich das Kind trotzdem.
Denn er kann ja nichts für die Situation.
Ich bin allerdings trotzdem sehr sehr traurig und mitgenommen, dass ich all unsere gemeinsame Zeit, all das was wir noch machen wollten nicht mehr werden machen können oder erst in 20 Jahren.

Hinzukommt, dass wir vor der Schwangerschaft erst umgezogen sind und in einer teuren Stadt leben. Früher war es ja auch üblich, dass Familien auf engem Raum zusammenleben müssen. Nur ist es mir doch sehr eng in einer zwei Zimmer-Wohnung. Für uns beide war das sehr schön und jetzt ist alles zugestellt. Im Schlafzimmer kann man aufgrund der Lautstärke nur noch abwechselnd schlafen, also derjenige der sich um das Kind kümmert.

Jedenfalls habe ich noch nie vorgehabt oder daran gedacht dem Kind Gewalt anzutun.
@Monarose: Wie kommt man überhaupt auf so etwas?

Fakt ist halt irgendwie, dass ich jetzt darauf aufpassen muss, obwohl ich sehr dagegen gewesen bin.
Hierbei aber darauf zu schließen, dass ich ein Aggressor bin, finde ich ein klein wenig ungerecht.
Zumal ich mich auch immer mit dem Kind unterhalte und nicht einfach nur so etwas ohne Worte erledige. Auch wenn es ganz nebensächliche Dinge sind wie bspw. "Jetzt kommt der Ärmel dran und dann der andere Ärmel, jetzt noch die Mütze, Guten Morgen und keine Ahnung was sonst noch".

So, bis heute Abend. Da werde ich dann auf die anderen Beiträge eingehen.
 
Hallo Te,

Gut du wolltest kein Kind und es ist passiert. Du wolltest das deine Frau es abtreiben lässt. Aber was du vielleicht nicht weißt ist, das sowas total schwer für eine Frau ist. Das Kind abtreiben zu lassen geht oft gegen die Natur. Frauen haben danach oft lange ein schweres Trauma.

Wegen Geld musst du dir keine Sorgen machen. Auch wenn es in deutschland ja besonders schwer gemacht wird.Mit ein bisschen Einfallsreichtum kann man auch mit wenig Geld glückliche KInder haben. Kinder wollten nicht in die Türkei am Strand liegen in den Sommerferien. Die finden es auch toll, wenn die Eltern mit ihren einen aufregenden Waldspaziergang machen und dabei Trolle suchen. Oder am Baggerloch nach Schätzen graben. Auch mal einen Nachtspaziergang.

Was könntest du machen. Versuche doch es einfach als Wink zu sehen. Das Kind ist von dir. Du bist so ein starker Mensch mit einem so starken Charakter, das selbst ein Gummi das nicht bremsen konnte.

Versuche einfach dich mit dem Kind abzugeben. Also nicht unter Druck. Aber du wirst merken wenn du das Baby mal auf dem Arm nimmst und in seine Augen guckst siehtst du die Verbindung zwischen Dir und deiner Frau.

Jetzt da ist da ist, nimm dir die Zeit. Glaub mir in 3 Jahren bist du dafür dankbar.

Herlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. In dir steckt ein toller Vater und du hast somit auch die Chance , ein Kind zu erziehen. Im vielleicht den Charakter zu formen.
 
hallo,

bei mir lief es ähnlich (aus sicht deiner frau)

ich kam mit meinem (ex) mann zusammen 4 monate später muste ich ihn mitteilen ich bin schwanger.

er sagte mir direkt ich soll abtreiben.
ich sagte ich entscheide mich fürs kind er könne gehen.
aber er blieb und machte mir die schwangerschaft zu hölle.
er sagte aber er stehe zu mir.wir gingen auch zu schwangerschaftsgymnastik etc.
dann kam das kind und er war glücklich und liebte es sofort und mit mir war er auch plötzlich wieder gut.
aber wir hatten in unserer ehe nur streit und ich machte alles alleine mit dem kind.
überall sah ich familien die glüclkich waren ich immer alleine mit dem kind (15 jahre)
mein ex und ich stritten 15 jahre und versuchten denoch auf krampf zusammenzubleiben.

auch wenn ich weiß, was du deiner "familie" da antust kann ich dich verstehen.

du hast da gefühle und die sind nunmal da.
vielleicht mal mit einem psychologen reden woher diese anbneigung zum kind kommt.
oder überlege dirin eine andere wohnung zu ziehen, damit du ein wenig abstand hast.

deine frau und das kind gehören jetzt zusammen du kannst nur beide haben oder keinen. wenn das kind weg wäre würde deine frau es dir niemals verzeihen.

das kind ist nicht immer ein kind irgendwann ist es erwachsen geht seinen eigenen weg.

ich habe irgendwie das gefühl das unbewust in dir ein "das kind ist nicht von mir " schlummert.

weil es ja theoretisch nicht möglich war ..wegen kondom.
vielleicht da mal ein vaterschaftstest machen. das du es auch "verinnerlichst" das es von dir ist.
das da nicht auch nur 0,00001 zweifel ist, das es von dir ist.

du hast da einen menschen ..dein blut der dich brauch.
sehe nicht nur auf das was es dir nehmen könnte, hätte können, oder nimmt sehe das was es dir gibt...bedingungslose liebe.

mein ex mann konnte mit mir und unserer tochter nie was zusammen anfangen immer nur mit einem zu zeit.
vielleicht geht es dir auch so, das du nur mit deiner frau dich beschäftigen kannst ...probiere mal dich nur mit dem kind zu beschäftigen, finde ein hobby mit ihm. und wenn es erstmal nur schnullerabwaschen ist.
 
Lieber TE,

ich wünsche dir, dass du deine Aufmerksamkeit hier auf die sinnvollen Beiträge richtest und die anderen bei denen lässt, die sie schreiben. Es ist ihre Geschichte, die sie mit reinbringen und auf dich übertragen. Gruselig!

schnatti
 
warum setzt du dich so unter Druck? Keine Panik! Es wird kein Vater geboren, Männer (und auch sehr viele Frauen) müssen erst lernen ein Kind zu haben. Es ist normal was du empfindest! Mein Sohn hat Rotz und Wasser geweint, er wollte keine Schwangerschaft und schon gar nicht ein Kind. Er und sie, waren noch in der Ausbildung und ein Kind war für beide sehr ungünstig!, aber es ging irgendwie und eine kl. Familie entstand. Hier wurden schon tolle Tipps gegeben, versuche einige für dich raus zu filtern. Wenn deine Frau wieder arbeiten geht, bringt den Kleinen in eine Krippe. Du willst dein altes Leben wieder. Geht nicht! Hat man dir noch nie gesagt, dass sich dein Leben immer ändern wird. Es ändert sich auch in Richtungen, die dir gar nicht passen. Lebe nicht das Leben deines Sohnes , sondern binde ihn in dein Leben ein! Ihr werdet bald auf den Trichter kommen, warum er weint, was er möchte! Danach ist es einfach nur noch toll Mama und Papa zu sein und wenn du in 5 Jahren mit deinem Sohn einen Männertag machst, ist dein Problem von der Zeit eh vergessen!
 
Du solltest auf keinen Fall die Betreuung übernehmen. Schon klar, dass die Umstände Dich dazu zwingen
"wollen" - aber gib nicht nach und lass Dich nicht darauf ein. Es wird eine andere Lösung geben müssen!

Aufrichtige Liebe und Zuneigung ist für Säuglinge lebenswichtig, aber Liebe kann man nicht simulieren und
Abneigung kann man auf Dauer nicht verhehlen. Du kannst Dich noch so sehr bemühen, es wird ständig ein
falsches Kraftstoffgemisch zugeführt und das wird Konsequenzen in Form seelischer Schäden nach sich ziehen.

Das würde Deine Situation nicht verbessern, sondern nach unten offen verschlechtern, seelisch wie auch finanziell
und über Jahrzehnte hinaus. Mit dem Gewissensdruck und den zusätzlichen persönlichen und finanziellen
Aufwendungen, die nun einmal entstehen bei Kindern mit erheblichen Defiziten, müsstest Du dann dauerhaft
leben.

Nach Deiner Schilderung ist auch die Haltung der Mutter dem Kind gegenüber instabil. Das kommt erschwerend
hinzu. Darum glaube ich allerdings auch, dass hier für das Kindewohl Gefahr in Verzug gegeben ist.

Du solltest Dich schnellstmöglich an das Jugendamt wenden, auch ohne Absprache mit der Mutter.

Wenn Du alles so wie hier offen auf den Tisch legst, werdet Ihr gemeinsam mit den Betreuern und im Guten eine
Lösung finden. Und noch eins, der erste Eintrag in dem Akt würde lauten:

"Der Kindesvater hat am xxx (aus freien Stücken) den Kontakt zu uns hergestellt"

Das wäre für Dich ein Vorteil, den Du nicht unterschätzen solltest! Damit hättest Du Deine erste Pflicht getan und
kannst Dich auch in zig Jahren noch darauf berufen. Wenn dann aus welcher Ecke immer Anwürfe kommen, wird
man zur Kenntnis nehmen müssen, dass Du damals selber und freiwillig alle notwendigen Schritte eingeleitet
hast. Damit stehst Du von Anfang an in einem guten Ruf. Seitens der Behörde will niemand das Kind, die
Mutter oder Dich unglücklich sehen. Alle wünschen sich nur Kooperation.
 
Ich verstehe nicht warum man den TE gleich Gewalt etc. andichtet. Ihr könnt eure Erfahrungen nicht auf einen anderen Menschen übertragen. Man kann doch objektiv bleiben? Er hat ein Problem und möchte dieses lösen. Ich selbst hatte auch nicht immer positive Gefühle im Bezug auf meine Mutterschaft. Das gehört nun mal zum Leben. Habe schon oft Eltern sagen hören, dass sie es sich mit der Elternschaft überlegt hätten, wenn sie vorher gewusst hätten wie anstrengend das ist. Das heißt doch nicht, dass man seine Kinder nicht liebt.
 

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