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Eindrücke, Gefühle, Situationen sammeln. Nur warum?

  • Starter*in Starter*in Mr. Pinguin
  • Datum Start Datum Start
Ein Widerspruch jagt mal wieder den nächsten.
Glaubst Du tatsächlich das, was Du da immer wieder gebetsmühlenartig von Dir gibst?
Welchem vernünftigen Beruf gehst Du übrigens nach? Das intereßiert sicher auch viele andere. ;-)
 
Hallo Tyra,

manchmal ist das Leben Kampf und manchmal ist es Tanz.
Achte darauf dass du nicht verkrampft und blockiert nur kämpfst dort und dann wo und wenn es an sich nichts zu kämpfen gibt. Achte auf die Tanzmomente und das diese stets in deinem Leben die meisten Momente ausmachen.

Meine Seele kann sehr gut tanzen, mein Körper nicht mehr und der ist es, der mir die Steine in den Weg legt und mich fragen lässt, wozu noch. Kein Arzt konnte mir bisher helfen, man sagt mir nur, es wird nicht besser. Also muss ich kämpfen, um den Körper auszuhalten.

Was Materielles und Dinge angeht: sie sind Erinnerungsmarker.

Genau.

Das du Hexen sammelst ist Zeichen deiner inneren Sehnsucht mehr Macht im Leben zu entfalten, damit dir vieles müheloser gelingt. Werde die Hexe, dann brauchst du sie nicht mehr sammeln. Die Hexen die du sammelst erinnern dich täglich daran, dass in dir schlummernde Grundeigenschaften auf die Chance warten sich entfalten zu können.

Ich denke, da hat sich schon einiges entfaltet. Ich persönlich stehe nicht so sehr auf Kräuter, aber auf die geistige "Macht", auf Weisheit, auf innere Stärke, auf inneres Verstehen.

Was macht eine sogenannte Hexe aus? Sie kann zaubern...Magie ausüben, Macht ausüben...nichts was du nicht auch könntest....im Rahmen der allgemeinen physikalischen Gegebenheiten versteht sich. Hexen haben altes Wissen, das kannst du dir ebenfalls aneignen indem du dich intellektuell weiterbildest und Wissen vernetzt.
Kräuterkunde ist Basiswissen, damit weisst du welches Kraut gegen Trübsal und Kraftlosigkeit wirkt.
Hexen zeigen ebenfalls Ambivalenz..es gibt Schwarzmagierinnen und Weisse Hexen je nachdem wofür und wie Wissen eingesetzt wird.

Perfekt. 🙂

Sammle Wissen und wende es an. Günstigerweise auf gute Art und Weise. In der Anwendung lernst du weiter dazu. Das ist der Sinn des Lebens.

Richtig. Ich denke auch, das tue ich und ich hatte schon einige Male geschrieben, für mich besteht der Sinn des Lebens darin, zu lernen, Weisheit zu erlangen. Da kann es nie ein Ende geben, das ist einfach perfekt.


Und noch was: sammle nie mehr als du tragen und/oder ertragen kannst. Das richtige Maß ist auch wichtig, sonst werden Sammlungen manchmal erdrückend.

Auch wenn es hier nicht wirklich wichtig ist - ich habe nur vereinzelte, ausgesuchte Hexen. Ich nehme nicht jede, nur weil sie Hexe heißt. 🙂


Was dein Herz berührt ist eher die an einen Gegenstand gebundene Erinnerung....und auch die kannst du eines Tages ohne den jeweiligen Gegenstand in dir tragen sofern du lernst ein stückweit loszulassen von der Dingwelt. Tust du es beginnst du zu schweben (im übertragenen Sinn)...alles wird leichter auf gewisse Weise.

Richtig. Ich brauche diese Dinge auch nicht. Aber es macht Spaß, sie zu haben, mit ihnen bildlich auszudrücken, was in mir lebt. Und ja, sie haben Symbolcharakter, sie zeigen zum Beispiel auch etwas von mir, wenn mich jemand besuchen kommt.

LG kiablue
 
Hallo Primavera,

Habe das mit dem Leben nach dem Tod raus genommen. Natürlich will ich Dir deinen Glauben nicht nehmen.

"Der Sinn des Lebens besteht darin, indem man sich bemüht, ein guter Mensch zu sein, seinen Mitmenschen Gutes zu tun und seine Begabungen und Fähigkeiten zum Wohle der Menschheit einzusetzen."

Jetzt ist es ein guter Satz!

Liebe Grüße
Bandit


Hallo Bandit,

sagen wir mal so: Jetzt ist es ein Satz, mit dem sich (hoffentlich) sowohl Gläubige als auch Nichtgläubige identifizieren können.

Als Gläubige sehe ich es so, dass nichtgläubige Menschen ebenso wie gläubige Menschen ein gottgefälliges Leben führen können. 🙂

Liebe Grüße
Primavera
 
Die Hoffnung in dem von mir beschriebenen Sinne hat nichts leidendes an sich. Sie ist eher als frohe Hoffnung, als möglicher Bonus zu verstehen.


Wie kann ich von mir als Gott sprechen angesichts meiner Unvollkommenheit und Bedürftigkeit? Im Hinblick auf eine angeblich "religiöse Taktik" verweise ich auf meine Aussagen zur Autonomie und dem Primat der Moral. Ansonsten weiß, dass Sie vom Buddhismus inspiriert sind.


Ich seher hierin keinen Widerspruch. Sogar im normalen Leben ist es möglich, gute Arbeit zu leisten und "dennoch" zusätzlich darauf zu hoffen, dass es dem Chef gefällt.


Vielleicht lokalisieren sie Gott einfach in sich selbst.

Irgendwo heißt es in der Bibel: und gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbilde. Es geht darum, dass der Mensch hier auf der Erde Gott ist und seine Welt mit seinen Gedanken und seinem Handeln erschafft. Somit ist der Mensch voll verantwortlich für alles Glück aber auch Leid dass er sich selbst erschafft und was auf der Welt vorhanden ist.

Das Neuchristentum und Kirchenanbindung hat eine Art Hierarchie in den Glauben eingeführt. Menschen als Schafe, Priester als Hirten und Gott als Oberhirten. Die Moral kommt von oben...die Priester stellten Gebote auf von denen sie behaupteten sie hätten sie von gott und die Schäflein hatten sie zu befolgen sonst folgte die Strafe spätestens posthum auf dem Fuße. Den "Guten" winkt/e das Paradies, den "Bösen" (die sich nicht an die christenmoral hielten) droht/e die Hölle.

Dein Hinweis auf den Chef deutet auf Hierarchiedenken. Das ist nicht so mein Fall....ich begegne Gott lieber auf Augenhöhe und sehe Gott nicht als Person sondern eine Art oberstes kosmisches Prinzip wobei "oberst" nicht darüberstehend bedeutet.

Gute Arbeit leiste ich um der guten Arbeit willen und weil mir das Wohlgefallen, ein gutes Gefühl bereitet. Dabei gehe ich davon aus, dass diese Arbeit auch gut für andere ist. Mit weitgehender Ichfreiheit also nicht zu viel Egoismus haut das auch hin.

Von welcher Moral sprichst du? Einer religiösen Moral? Christenmoral? Altgriechisches Moralkonzept? Wie genau sieht diese Moral aus und gibt es dort Regeln oder Postulate oder nur grobe Richtlinien oder Dogmen, denen sich alle zu unterwerfen haben?
Was passiert, wenn jemand aus einem anderen Land eine andere Moral hat, z.B ein Muslim oder ein Buddhist, ein Agnostiker oder Atheist? Gibt es bessere oder schlechtere Moralkonzepte?

Meinst du mit Bedürftigkeit unter anderen auch das Bedürfnis geführt zu werden? Also da einige führen und andere folgen?
 

Wirklich Sinn macht so eine Rückerinnung aber nur unter einer religiösen Perspektive. Meines Erachtens fragt sich fast jeder - und wenn auch nur unbewußt - ob er mit seinem Leben vor einer höheren Instanz bestehen könnte. Insofern sind Erlebnisse der Vergangenheit nicht nur reine Erinnerungen, sondern Zeugnisse eines moralisch guten oder schlechten Verhaltens. Man kann sich ihrer nicht nur erinnern, sondern sie sind relevant im Hinblick auf eine erhofftes oder befürchtetes Feedback eines göttlichen Wesens.
Ich hab mal von einem Bomberpiloten im Vietnamkrieg gehört, der Napalmbomben auf (zumindest) ein Dorf abgeworfen hat. Später wurde er Pfarrer. Hatte Gewissensbisse, und jetzt ist er ein besserer Mensch, nach seiner Darstellung. Also lassen wir mal der Religion ihren Daseinszweck, wenn sie Menschen davon abhält zu Mördern zu werden. Nur kann sie genausogut auch Menschen zu Mördern machen. Z.B. nenne ich mal die Inquisition. Deswegen lehne ich Religion als Führung im Leben strikt ab. Auch habe ich null Bock, irgendeinem "höheren Wesen" gefallen zu müssen und zu buckeln. Nein, wenn ich ein guter Mensch bin, dann bin ich das einfach. (Ich finde diese Leute, die ihre Bösartigkeiten leben so hassenswert wie bemitleidenswert und ich bin so froh, dass ich nicht so bin.)
Nein, Erinnerungen habe ich für mich, damit sie mein Leben bereichern (und ob man sie mitnehmen kann, lassen wir mal dahingestellt).
 
Von welcher Moral sprichst du? Einer religiösen Moral? Christenmoral? Altgriechisches Moralkonzept? Wie genau sieht diese Moral aus und gibt es dort Regeln oder Postulate oder nur grobe Richtlinien oder Dogmen, denen sich alle zu unterwerfen haben?
Was passiert, wenn jemand aus einem anderen Land eine andere Moral hat, z.B ein Muslim oder ein Buddhist, ein Agnostiker oder Atheist? Gibt es bessere oder schlechtere Moralkonzepte?
Wenn ich von Moral spreche, meine ich vor allem nicht, was ein Mensch tut, sondern mit welcher Gesinnung. Im Prinzip geht es mir um den Guten Willen oder dass er sich überhaupt bemüht. Das ist der eigentliche Kern. Insofern könnte ich auch sagen: es gibt nur eine Form von Moral, die man mit ganz unterschiedlichen konkreten Handlungen füllen kann. Es geht also nicht um den Inhalt, sondern um die Form.
 
Ich hab mal von einem Bomberpiloten im Vietnamkrieg gehört, der Napalmbomben auf (zumindest) ein Dorf abgeworfen hat. Später wurde er Pfarrer. Hatte Gewissensbisse, und jetzt ist er ein besserer Mensch, nach seiner Darstellung. Also lassen wir mal der Religion ihren Daseinszweck, wenn sie Menschen davon abhält zu Mördern zu werden. Nur kann sie genausogut auch Menschen zu Mördern machen. Z.B. nenne ich mal die Inquisition. Deswegen lehne ich Religion als Führung im Leben strikt ab. Auch habe ich null Bock, irgendeinem "höheren Wesen" gefallen zu müssen und zu buckeln. Nein, wenn ich ein guter Mensch bin, dann bin ich das einfach. (Ich finde diese Leute, die ihre Bösartigkeiten leben so hassenswert wie bemitleidenswert und ich bin so froh, dass ich nicht so bin.)
Nein, Erinnerungen habe ich für mich, damit sie mein Leben bereichern (und ob man sie mitnehmen kann, lassen wir mal dahingestellt).
Hallo Zappzarapp!

Du hast ein anderes Verständnis von Religion als ich. Ich habe das schon oft in anderen Zusammenhängen mit anderen Worten ausgedrückt: die Religion macht nicht einen Menschen zu irgendwas! Und aus der Religion kommt nicht die Moral. Das wäre ein fremdbestimmter Zwang und keine wirkliche Religion. Religion ist einfach eine Hoffnung auf der Basis eines bestimmten Lebenswandels (oder eine Befürchtung, wenn der Lebenswandel nicht so toll war). Der Mensch wird also nach meinem vernunftorientierten Religionsverständnis kein anderer durch die Religion. Er hofft lediglich.

Noch mal: Der Mensch soll frei und autonom im moralischen Sinne handeln. Dann darf er sich begründet gewisse religiöse Hoffnungen machen. Nicht Gott befiehlt dem Menschen irgendetwas...

Deshalb macht die Religion auch keine Mörder. Wer selbstbestimmt mit Absicht schlechte Dinge tut, der handelt moralisch daneben und der darf also - wieder in einem zweiten Schritt - ein negatives Feedback eines göttlichen Wesens erwarten.

Nochmal:
Falsch: Religion -> Moral
Richtig: Moral -> Religion

Das Primat hat die Moral.
 
Die Idee mit der kosmischen Energie gefällt mit momentan am besten. Sie fließt zu uns, und danach fließt sie wieder zurück, etwas bereichert, und dann fließt sie wieder neu.
Nur stellt sich dann die Frage, warum sie das macht. Also was ist der Sinn des 'Sinn des Lebens' *lol*?
Bzw., wenn es ein Gott sein muss: Wo kommt er her? Und warum macht er das, Gott sein?
 
Also lassen wir mal der Religion ihren Daseinszweck, wenn sie Menschen davon abhält zu Mördern zu werden. Nur kann sie genausogut auch Menschen zu Mördern machen. Z.B. nenne ich mal die Inquisition. Deswegen lehne ich Religion als Führung im Leben strikt ab.
Es kommt auf das Verständnis von Religion an. Wenn falsch verstandene Religiosität wie zu Zeiten der Inquisition und der Kreuzzüge dazu führt, dass man seinen Verstand nicht mehr gebraucht und sich von Fanatikern aufhetzen lässt, dann magst du Recht haben. Das Christentum lehrt aber die Nächstenliebe und Vergebung, und zwar auch und insbesondere gegenüber den sog. "Feinden". Wohlverstandenes, an den Aussagen von Jesus orientiertes Christentum kann Menschen nie zu Mördern machen. Ein Blick in das Neue Testament, anstatt nur auf Lügen und Tatsachenverdrehungen von Kirchenhassern zu hören oder sich schlechte, heuchlerische Christen zum Vorbild zu nehmen und negative Pauschalurteile über alle Christen oder Angehörige anderer Religionen zu fällen, erleichtert die Religionsfindung. 😉

Auch habe ich null Bock, irgendeinem "höheren Wesen" gefallen zu müssen und zu buckeln.
Du "musst" keinem höheren Wesen "gefallen". Gott ist auf uns nicht angewiesen. "Buckeln" musst du schon gar nicht. Gott will keine Marionetten, sondern Menschen, die sich aus freien Stücken für ihn entscheiden.

Mit der Liebe zu Gott ist es ähnlich wie mit der Liebe zu einem Menschen. Wenn du eine Partnerin hättest, würdest du ihr sogar gefallen wollen, ohne das als Zumutung zu empfinden. Und du würdest ihr auch aus freien Stücken Gutes und so manchen Gefallen tun, ohne dass du dabei das Gefühl hättest, zu "buckeln". Einfach nur, weil sie es dir wert ist.
 
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