M
Manuel+
Gast
Ich kann ja gut verstehen, dass das Sammeln schöner Erlebnisse (also schöner Erinnerungen) schön ist. Aber der Sinn des Lebens besteht darin meines Erachtens nicht.
Dann bestünde der Sinn in schönen Rückerinnerungen. Kann der Sinn darin bestehen, sich mit der Vergangenheit zu befassen? Wohl kaum. Der Sinn des Lebens besteht auch nicht ausschließlich darin, glücklich zu sein (schöne Rückerinnerung).
Nein, der Sinn besteht nicht in dem Ausüben der Gedächtnisfunktion. Der Sinn besteht eher darin, sich mit der Gegenwart zu befassen und das zu tun, was man jetzt für erforderlich hält. Dazu gehört gelegentlich auch ein verantwortungsvoller Blick in die Zukunft. Die Vergangenheit kommt sekundär - nicht als Hauptsinn! - ins Spiel:
Ich kann jederzeit denken, dass ich im Hinblick auf mein vergangenes Verhalten gut gehandelt habe. War mein Verhalten nicht gut, so kann ich das als Mahnung erfahren.
Wirklich Sinn macht so eine Rückerinnung aber nur unter einer religiösen Perspektive. Meines Erachtens fragt sich fast jeder - und wenn auch nur unbewußt - ob er mit seinem Leben vor einer höheren Instanz bestehen könnte. Insofern sind Erlebnisse der Vergangenheit nicht nur reine Erinnerungen, sondern Zeugnisse eines moralisch guten oder schlechten Verhaltens. Man kann sich ihrer nicht nur erinnern, sondern sie sind relevant im Hinblick auf eine erhofftes oder befürchtetes Feedback eines göttlichen Wesens.
Insofern kann es nicht schlecht sein, wenn man sich am Ende eines jeden Tages darüber Rechenschaft ablegt, wie man im Angesicht eines möglichen Gottes gehandelt hat. Und wenn es einem gelungen ist, sich maximal moralisch bemüht zu haben, dann darf man sich zusätzlich die begründete Hoffnung machen, dass dies auch ein göttliches Wesen positiv zu beantworten weiß.
Dann bestünde der Sinn in schönen Rückerinnerungen. Kann der Sinn darin bestehen, sich mit der Vergangenheit zu befassen? Wohl kaum. Der Sinn des Lebens besteht auch nicht ausschließlich darin, glücklich zu sein (schöne Rückerinnerung).
Nein, der Sinn besteht nicht in dem Ausüben der Gedächtnisfunktion. Der Sinn besteht eher darin, sich mit der Gegenwart zu befassen und das zu tun, was man jetzt für erforderlich hält. Dazu gehört gelegentlich auch ein verantwortungsvoller Blick in die Zukunft. Die Vergangenheit kommt sekundär - nicht als Hauptsinn! - ins Spiel:
Ich kann jederzeit denken, dass ich im Hinblick auf mein vergangenes Verhalten gut gehandelt habe. War mein Verhalten nicht gut, so kann ich das als Mahnung erfahren.
Wirklich Sinn macht so eine Rückerinnung aber nur unter einer religiösen Perspektive. Meines Erachtens fragt sich fast jeder - und wenn auch nur unbewußt - ob er mit seinem Leben vor einer höheren Instanz bestehen könnte. Insofern sind Erlebnisse der Vergangenheit nicht nur reine Erinnerungen, sondern Zeugnisse eines moralisch guten oder schlechten Verhaltens. Man kann sich ihrer nicht nur erinnern, sondern sie sind relevant im Hinblick auf eine erhofftes oder befürchtetes Feedback eines göttlichen Wesens.
Insofern kann es nicht schlecht sein, wenn man sich am Ende eines jeden Tages darüber Rechenschaft ablegt, wie man im Angesicht eines möglichen Gottes gehandelt hat. Und wenn es einem gelungen ist, sich maximal moralisch bemüht zu haben, dann darf man sich zusätzlich die begründete Hoffnung machen, dass dies auch ein göttliches Wesen positiv zu beantworten weiß.