alter_ehemann
Mitglied
Oft stecken auch psychische Ursachen dahinter.
Wenns wirklich eine Krankheit ist (auch psychisch), könnte ich damit leben, auch wenns natürlich nicht mein erwünschter Idealzustand wäre.
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Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Oft stecken auch psychische Ursachen dahinter.
Als erste Maßnahme habe ich mich übrigens entschlossen, im Moment ganz auf Sex zu verzichten (natürlich auch auf Prostituiertenbesuche) und mich intensiv um meine Frau zu kümmern (ohne jedweden Hintergedanken auf Sex; hab sogar unsere letzten Kondome vernichtet...). Obs was bringt, weiß ich nicht, aber ich habe mir das fest vorgenommen, es längere Zeit durchzuziehen.
Es gehört zu den Eigenheiten dieses Berufes, dass man seine soziale Stellung aufwerten möchte. Daher wird der Anschein erweckt, dass man ja schließlich eine Art therapeutischen Dienst verrichtet oder Männer Opfer einer frigiden, verklemmten Frau sind.Meist ist das schon einseitig und der Mann leidet. Wie gesagt, ich bin mit einer Prostituierten (platonisch) befreundet und kenne mich da ein wenig aus. Die Masse ihrer Kunden sind genau solche Ehemänner und nicht irgendwelche notgeilen Singles.
Ich hatte es vor ein paar Tagen schon einmal geschrieben: 400 000 Prostituierte in Deutschland könnten nie und nimmer existieren, wenn es dieses Problem der sexlosen Ehen oder Ehen mit unbefriedigendem Sex nicht zu Hauf gäbe.
Ich denke, da bewegst du dich in die falsche Richtung. Du willst auf Sex verzichten. Das wird dich nur noch unzufriedener machen. Probiere doch einmal Folgendes:
Kaufe diese beiden Bücher von Lou Paget "Der perfekte Liebhaber" und "Die perfekte Liebhaberin" und schlage deiner Frau vor, sie gemeinsam zu lesen.
Vielen Dank, springer.
Das ist eigentlich genau die Art von Antwort, die ich ursprünglich als TE erwartet habe
Ich wollte einfach für mich Klarheit darüber, ob ich ein Einzelfall bin, der seine Frau schamlos hintergeht und Prostituierte in Anspruch nimmt, oder ob dieses Problem doch weiter verbreitet ist und es vielleicht schon Erfahrungen und Ratschläge gibt, wie man dieses Problem wieder in den Griff bekommen könnte.
Als erste Maßnahme habe ich mich übrigens entschlossen, im Moment ganz auf Sex zu verzichten (natürlich auch auf Prostituiertenbesuche) und mich intensiv um meine Frau zu kümmern (ohne jedweden Hintergedanken auf Sex; hab sogar unsere letzten Kondome vernichtet...). Obs was bringt, weiß ich nicht, aber ich habe mir das fest vorgenommen, es längere Zeit durchzuziehen.
Von mir kann er machen was er will, ich verurteile ihm nicht das er fremdgeht, das ist sein Ding. Hier um Absolution fragen kann nicht gut gehen.Naja, dass das ein ziemlich naiver Wunsch war siehst Du ja. Hier im Forum ist es nicht anders als in real-life: Die Mehrzahl der Leute vertritt nunmal ihre Gruppeninteressen und die sind im Falle der Prostitution bei Frauen ganz eindeutig dagegen, weil die leichte Verfügbarkeit von Sex für Männer den "Marktwert" ihrer eigen Sexualität senkt, insb. in Hinblick auf deren Gebrauch als Tausch- und Druckmittel. Ein Mann, der sich jederzeit Sex verschaffen kann ist nunmal viel schwerer zu manipulieren und kontrollieren. Das kannst Du oft schon anhand der Wortwahl ("Nutte") verifizieren. Aus demselben Grund werden auch Frauen die ihre Sexualität freizügig ausleben von anderen Frauen als "Schlampe", "Flittchen" und dgl. diffamiert - weil sie damit die "Preise" verderben!
Und dann hast Du natürlich noch den Aspekt, dass viele Leute nicht der Versuchung wiederstehn können, sich mit "moralischen" Argumenten über andere zu stellen um sich selbst damit aufzuwerten, wenn ihnen, wie bei diesem Thema, der Beifall gewiss sein kann - auch wenn sich dieser Beifall keineswegs auch echten ethischen Überlegungen, sondern, wie bei den meisten "moralischen" Argumenten, aus internalisierten Gruppeninteressen speist.
Kurzum: An Dir wird hier ein Exempel statuiert. Dass Du und Deine völlig legitimen Anliegen dabei unter die Räder kommen, spielt dabei keine Rolle. Du hast Dich nicht nur in Deine Opferrolle zu fügen - Du sollst sogar noch leugnen, Dich in einer solchen zu befinden und, in einer totalen Umkehrung der Sachlage, beginnen, Dich selber als "Schuldigen" zu sehen. Nun, überraschend ist daran nichts: Die Technik, Männer mit Schuldgefühlen zu kontrollieren ist so alt wie die Menschheit, und die Protagonisten werden nicht ausgerechnet hier im Forum damit aufhören. Es ist allerdings Deine freie Entscheidung, ob Du Dich darauf einlässt.
Digitus,Natürlich bist Du das nicht. Ich würde Dir allerdings zu einer Affäre raten, weil das letztendlich auch emotional befriedigender ist. Sex zu kaufen ist ja keine Dauerlösung.
Eine Wiederholung macht das was du schreibst nicht wahrer!Du bist ihr jedenfalls in keiner Weise verpflichtet, denn Sie hat Dir, durch die Verweigerung der "ehelichen Gemeinschaft" (aka regelmäßiger Sex), die Ehe schon lange aufgekündigt
Digitus,
das ist Unsinn, beiden haben nicht komplett offen über ihr Sexleben und die Folgen in letzter Konsequenz mit einander gesprochen.
Was ist es dann noch für eine Ehe (eine Zweisamkeit basierent auf Vertrauen), wenn Sie das nicht erfahren soll? Dann kann man sich auch gleich Trennen.
So etwas ist doch nur scheinheilig.
Ich denke mal, dass du das Thema nicht ganz verstehst.Naja, dass das ein ziemlich naiver Wunsch war siehst Du ja. Hier im Forum ist es nicht anders als in real-life: Die Mehrzahl der Leute vertritt nunmal ihre Gruppeninteressen und die sind im Falle der Prostitution bei Frauen ganz eindeutig dagegen, weil die leichte Verfügbarkeit von Sex für Männer den "Marktwert" ihrer eigen Sexualität senkt, insb. in Hinblick auf deren Gebrauch als Tausch- und Druckmittel. Ein Mann, der sich jederzeit Sex verschaffen kann ist nunmal viel schwerer zu manipulieren und kontrollieren. Das kannst Du oft schon anhand der Wortwahl ("Nutte") verifizieren. Aus demselben Grund werden auch Frauen die ihre Sexualität freizügig ausleben von anderen Frauen als "Schlampe", "Flittchen" und dgl. diffamiert - weil sie damit die "Preise" verderben!
Und dann hast Du natürlich noch den Aspekt, dass viele Leute nicht der Versuchung wiederstehn können, sich mit "moralischen" Argumenten über andere zu stellen um sich selbst damit aufzuwerten, wenn ihnen, wie bei diesem Thema, der Beifall gewiss sein kann - auch wenn sich dieser Beifall keineswegs auch echten ethischen Überlegungen, sondern, wie bei den meisten "moralischen" Argumenten, aus internalisierten Gruppeninteressen speist.
Kurzum: An Dir wird hier ein Exempel statuiert. Dass Du und Deine völlig legitimen Anliegen dabei unter die Räder kommen, spielt dabei keine Rolle. Du hast Dich nicht nur in Deine Opferrolle zu fügen - Du sollst sogar noch leugnen, Dich in einer solchen zu befinden und, in einer totalen Umkehrung der Sachlage, beginnen, Dich selber als "Schuldigen" zu sehen. Nun, überraschend ist daran nichts: Die Technik, Männer mit Schuldgefühlen zu kontrollieren ist so alt wie die Menschheit, und die Protagonisten werden nicht ausgerechnet hier im Forum damit aufhören. Es ist allerdings Deine freie Entscheidung, ob Du Dich darauf einlässt.
Natürlich bist Du das nicht. Ich würde Dir allerdings zu einer Affäre raten, weil das letztendlich auch emotional befriedigender ist. Sex zu kaufen ist ja keine Dauerlösung.
Ich weiß nicht, was Du Dir davon versprichst? Dein Frau hat nichts davon, wenn Du keinen Sex hast - außer eine noch frustrierteren Mitbewohner. Sie hat Dich, wie Du schreibst nie wirklich begehrt, und demnach auch nie geliebt - es ist praktisch ausgeschlossen, dass sich das jetzt, nach 28 Jahren, nochmal ändert. Je früher Du das akzeptieren kannst, desto eher wirst Du eine echte Lösung für Dein Problem finden, mit der Du leben kannst. Ob das jetzt eine Affäre ist oder, wenn Du Dich, da die Kinder ja wohl schon aus dem Haus sind, von Deiner Frau scheiden lassen kannst, ohne Dich damit zu ruinieren, ein Neubeginn mit einer anderen Frau, das bleibt allein Dir überlassen.
Du bist ihr jedenfalls in keiner Weise verpflichtet, denn Sie hat Dir, durch die Verweigerung der "ehelichen Gemeinschaft" (aka regelmäßiger Sex), die Ehe schon lange aufgekündigt.
digitus
auch wenn du es nicht wahrhaben will, der TE will eine glückliche Ehe haben, eine heimliche Affäre nebenher wirkt da eher kontraproduktiv. Er hat schon gemerkt das das Fremdgehen mit ein Prostituierte ihm keine glückliche Ehe beschert, was soll dann mit eine Affaire ander werden?
Hier geht es nicht um das Recht seine Sexualität auszuleben, sondern um den Betrug bzw. das Verletzen eines geliebten Menschen in einer Ehe!
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