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Prostituierte statt Ehesex

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Dann sind all` die Ehen gescheitert, in denen der Mann keinen mehr hoch kriegt?
So habe ich das noch nie gesehen.
Ich dachte, man ist aus Liebe verheiratet.
Nicht wegen Bumserei bis ins Grab.

Das find ich jetzt schon etwas primitiv ausgedrückt, wenn du den gemeinsam gewünschten, erfüllenden Sex als "Bumserei" bezeichnest.
Im Übrigen hätte ich sicher kein Problem damit, wenn meine Frau aus gesundheitlichen Gründen keinen Sex mehr haben könnte/dürfte, umgekehrt denke ich wärs genauso. Das wäre ja dann keine Zurückweisung als Mann (oder auch als Frau). Das ist es ja letztlich, was so verletzend ist und auch die emotionale Stimmung immer mehr drückt.
 
Eine Ehe, wie jede andere Liebesbeziehung auch, ist allerspätestens in dem Moment gescheitert in dem der regelmäßige Sex aufhört. Der Rest ist nur mehr der Versuch, einen Leichnam zu beleben - oder halt, sich als Erwachsenen-WG neu zu erfinden.
digitus

Du schreibst es immer sehr krass und für viele provozierend, aber letztlich muss ich dir wohl Recht geben.
 
Tja... nichts ist in Liebesbeziehungen unmöglich.
Grundsätzlich richtig, was du schreibst... doch es gibt die Beziehungen mit tiefen Gefühlen, fast ohne, oder sogar ohne Sex auch.
Aber dann ist das nicht einseitig....
Da leidet nicht der eine Partner drunter.

Meist ist das schon einseitig und der Mann leidet. Wie gesagt, ich bin mit einer Prostituierten (platonisch) befreundet und kenne mich da ein wenig aus. Die Masse ihrer Kunden sind genau solche Ehemänner und nicht irgendwelche notgeilen Singles.

Ich hatte es vor ein paar Tagen schon einmal geschrieben: 400 000 Prostituierte in Deutschland könnten nie und nimmer existieren, wenn es dieses Problem der sexlosen Ehen oder Ehen mit unbefriedigendem Sex nicht zu Hauf gäbe.
 
Das find ich jetzt schon etwas primitiv ausgedrückt, wenn du den gemeinsam gewünschten, erfüllenden Sex als "Bumserei" bezeichnest.
Im Übrigen hätte ich sicher kein Problem damit, wenn meine Frau aus gesundheitlichen Gründen keinen Sex mehr haben könnte/dürfte, umgekehrt denke ich wärs genauso. Das wäre ja dann keine Zurückweisung als Mann (oder auch als Frau). Das ist es ja letztlich, was so verletzend ist und auch die emotionale Stimmung immer mehr drückt.

Wenn ein Mann keine Erektion mehr bekommt, hat dies nicht immer körperliche Gründe. Oft stecken auch psychische Ursachen dahinter.
Vielleicht könnte das die eine oder andere Frau auf sich beziehen?

Mir fällt auf, dass du hier im Grunde nur Argumente an dich ranläßt, die deiner Wertung sowie deiner bereits angedachten Lösung entgegen kommen.

Mittlerweile habe auch ich den Eindruck, dass du einfach nur Zuspruch wolltest für deinen eingeschlagenen Weg.
 
Im Übrigen hätte ich sicher kein Problem damit, wenn meine Frau aus gesundheitlichen Gründen keinen Sex mehr haben könnte/dürfte, umgekehrt denke ich wärs genauso.
Nun ja... wenn die Natur für sie eine Krankheit vorgesehen hätte, ginge es. Nun hat die Natur ihr weniger Lust "zugeteilt", da reicht das Verständnis nicht wirklich. Fällt Dir das nicht auf?

Was wäre wenn sie erfahren würde, dass Du dieses Manko im Puff kompensierst. Das Ende der Ehe? Damit wäre auch all Deine, so auch ihre "Mühe" umsonst gewesen.
 
Meist ist das schon einseitig und der Mann leidet. Wie gesagt, ich bin mit einer Prostituierten (platonisch) befreundet und kenne mich da ein wenig aus. Die Masse ihrer Kunden sind genau solche Ehemänner und nicht irgendwelche notgeilen Singles.
Ich hatte es vor ein paar Tagen schon einmal geschrieben: 400 000 Prostituierte in Deutschland könnten nie und nimmer existieren, wenn es dieses Problem der sexlosen Ehen oder Ehen mit unbefriedigendem Sex nicht zu Hauf gäbe.

Vielen Dank, springer.
Das ist eigentlich genau die Art von Antwort, die ich ursprünglich als TE erwartet habe (auch wenn jetzt von einigen Mitlesern vielleicht wieder der Aufschrei kommt, der Kerl will ja nur eine Rechtfertigung für sein gemeines Verhalten...). Ich wollte einfach für mich Klarheit darüber, ob ich ein Einzelfall bin, der seine Frau schamlos hintergeht und Prostituierte in Anspruch nimmt, oder ob dieses Problem doch weiter verbreitet ist und es vielleicht schon Erfahrungen und Ratschläge gibt, wie man dieses Problem wieder in den Griff bekommen könnte.
Einiges habe ich ja von konstruktiv mitlesenden Menschen (Frauen und Männern) schon erfahren. Nochmals ganz herzlichen Dank dafür. Als erste Maßnahme habe ich mich übrigens entschlossen, im Moment ganz auf Sex zu verzichten (natürlich auch auf Prostituiertenbesuche) und mich intensiv um meine Frau zu kümmern (ohne jedweden Hintergedanken auf Sex; hab sogar unsere letzten Kondome vernichtet...). Obs was bringt, weiß ich nicht, aber ich habe mir das fest vorgenommen, es längere Zeit durchzuziehen.
 
Weiß nicht, wenn jemandem mehr oder weniger sogut wie alles abgenommen wird, wie fühlt man sich damit? Der Frage wurde ich mal nachgehen/nachspüren.
Ich käme mir überflüssig vor, so gut es auch gemeint ist. Es ist zu gut. Und damit Flach = keine Bewegung durch Belebung durch Kontrastmittel = Stillstand, da kein Unterschied. Es ist alles Gleich. Auch Dein Verlangen nach mehr.
Euer Grundproblem liegt woanders. Das ist viel größer. Nur traut sich keiner das auch auszusprechen. Zu groß. Verlußtangst? Existensängste?

So ganz verstehe ich deinen Beitrag nicht. Musst du mir vielleicht nochmal genauer erklären. Was meinst du mit "flach"? Warum ist mein Verlangen nach mehr "Gleich"? Deine Meinung würd mich schon sehr interessieren.

Als "Hausmann" wollte ich mich eigentlich nicht darstellen, nur deutlich machen, dass ich meiner Frau sehr wohl auch im Haushalt helfe, was ja den Männern oft vorgeworfen wird, wenns sies nicht tun.

Das ist auch so ein Problem, mit dem ich kaum klarkomme. Widersprüche über Widersprüche.

Hilft man im Haushalt, ist es eine "Überbemutterung", hilft man nicht, ist man faul und rücksichtslos, wenn die Frau dann am Abend müde ist und man Sex "einfordert".
Ist man lieb und nett zur Frau, fühlt sie sich zwar geschmeichelt, hat aber keine Lust auf Sex, weil man zu sehr "Weichei" ist. Ist man👎 draufgängerischer, gilt man👎 gleich als Macho, die Lust auf Sex bei der Frau steigt aber offensichtlich.
Verdient der Mann viel Geld und hat Erfolg im Beruf, kümmert er sich nicht genug um die Frau. Hat er keinen Erfolg und es herrscht Geldknappheit, ist er wieder zu faul und einfallslos usw.
 
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