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Gott bitten?

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Es ist für mich absurd - Gott ist der Allmächtige - er bringt Leid über die Menschen - und dann soll ich bei ihm noch Trost suchen - Solidarität mit dem Aggressor - sorry - meine ich echt nicht böse - aber erinnert mich nur daran.


Dem kann man nicht widersprechen!
Das viele Leid und Unglück auf dieser Welt ist oft auch für mich ein Glaubenshindernis. Und dennoch ......




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Hallo Angelo,

schau mal hier: Gott bitten?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Von Fritzie:
@Dr. Rock, was du als verbindendes soziales Element beschreibst: lustig, zu ähnlichen Schlußfolgerungen bin ich auch gekommen, hab aber in den letzten Tagen mit jemandem korrespondiert (weiß nicht, ob er einverstanden wäre, wenn ich ihn hier zitiere) der mir erläutert hat, daß es nicht ausreichend ist, sich als soziale Gemeinschaft auf den gemeinsamen Kochtopf oder die Vorliebe für Rassekaninchen zu einigen - die sind anfällig, weil diese Art von gemeinsamen Interessen veränderbar sind. Erst die übergeordnete Instanz - hier also Gott - als Autorität, die von allen anerkannt wird - bilde das verbindende und dauerhafte Glied (hoffentlich hab ich das richtig verstanden und wiedergegeben).
Huch, war das zufällig jemand von hier, mit dem du korrespondiert hast? Kommt mir so bekannt vor...😛

DieFaktoren, die unsere Entwicklung beeinflussten, wurden sowieso immer verändert, sei es durch klimatische Bedingungen, dem Einfluss anderer Gruppen oder weiß der Kuckuck was. Gerade eben DURCH ständige Veränderungen wurden unsere Vorfahren immer aufs Neue „herausgefordert“ und zur Anpassung gezwungen. Ohne Veränderungen wären wir wohl nicht so weit gekommen und wohl ehr irgendwo stehen geblieben. Oder sogar schon ausgestorben.

Und mein kleiner Einwand an deinen „Korrespondenz-Partner“ lautet ganz einfach, dass in Frühzeiten erst Recht kein einheitliches Bild eines Gottes bzw. der Götter existierte, du weißt ja, Polytheismus...jeder hat einen anderen Gott angejault, es soll sogar eigene Hausgötter gegeben haben und so einen Unsinn. „Götter“ waren also kein verbindendes Element, sondern ehr etwas, weswegen man sich die Köpfe einschlug...ist ja heute noch oft so. Religionen führen zu Missgunst und spalten die Menschheit, da beisst die Maus keinen Faden ab.

Wobei...kurzer Einschub...ich mir vorstellen kann dass einige Zeitgenossen auch heute noch an ihren eigenen privaten Hausgott glauben... 😀

Was das Beten angeht, ich hatte zuvor mal kurz geschrieben, dass man es eigentlich auch mit „Autosuggestion“ oder „Affirmation“ gleichsetzen könnte, nicht, um zwanghaft das Wort „Gebet“ zu vermeiden, sonder einfach nur um darauf hinzuweisen dass wir auch im Alltag durchaus so eine „Praxis“ anwenden (sofern erforderlich), um uns auf etwas zu besinnen oder uns klar zu machen, etc...und es daher nix mit einem Dialog mit einem höheren Wesen zu tun hat.

Von Mike:
Sag ich ja. Entweder ich glaube - oder nicht. Wenn ich ernsthaft in diesen Zwiespalt käme: Ich bete, weil es Gott geben könnte - dann würde ich bei mir eine Krankheit vermuten.

Deswegen hatte ich mal von „Verfolgungswahn“ geschrieben.

Außerdem ist das nichts weiter als Heuchelei. (die wir überall sehen können ) Und wenn man dann "Gott" auch noch als allwissend und allmächtig bezeicnet - dann muß einem eigentlich auch klar sein, daß allwissend auch heißt: Freund, ich durchschaue Deine Heuchelei.

Ist bestimmt nicht einfach, in so einem Zwiespalt zu leben, den man selbst nicht merkt. „Es könnte einen Gott geben, wenn ja, dann muss ich mich auch dementsprechend moralisch verhalten, in der Hoffnung, dass Gott denkt, ich würde es aus freien Stücken tun...“ 😕

Mich erinnert das Ganze irgendwie ein wenig an die bescheuerte Pascalsche Wette a la: „Es kann nicht schaden, an Gott zu glauben, denn wenn es ihn gibt und du glaubst nicht, bist du am A****, wenn es ihn aber nicht gibt, du aber geglaubt hast, hast du ja nix verloren.“

Was nix weiter ist als eine unverschämte Höllendrohung...und eine Lüge, denn selbstverständlich verliere ich etwas, wenn ich an Gott glaube und es gibt ihn nicht, Zeit, meine Integrität und vielleicht sogar Geld, je nach Art des Götzenkultes...

So, mir reicht das jetzt, ich muss nachher noch packen...viel Spaß noch! 🙂
 
Eines noch: Wer wirklich mal was feines über Religion und Glaube lesen möchte, der möge sich die "Geschichte von Hank" zu Gemüte führen und mit vor Lachen schmerzenden Bauch unter den Tisch kugeln....ich finde, diese Geschichte sagt ALLES über Religion aus. 😀

Die wollte ich noch eben als Kontra zur Pascalschen Wette posten:

Geschichten

Bye! 🙂
 
Dieser "Zwiespalt" ginge bei gründlicher Überlegung sogar noch viel weiter: Wenn beten wirklich was bringen würde ( "Wenn det bedde sich lohne dät" - BAP ) - dann wäre es eine brandgefährliche Sache. Denn viele Wünsche stehen im krassen Gegensatz zu anderen Wünschen. Man muß sich klarmachen, daß Wunscherfüllung auf der einen Seite, auf der anderen Seite auch Schaden bedeuten kann.
Deshalb läßt "Gott" z.B. niemals den VFL Bochum in München gegen die Bayern gewinnen - auch auf innigste Bitten hin nicht! - einfach, weil es zum Schaden der Münchner wäre.
 
Schade, jetzt ist der Beitrag mit der Lila Kuh weg! 😀

Natürlich ist es irrelevant über eine Lila Kuh nachzudenken, oder über die Gummibärenbande, ein Schöpfergott macht da aber keine Ausnahme! Die interessanteste Frage war für mich schon immer, warum sich der Mensch in seinem Bewusstsein die Frage nach einem 'Gott' überhaupt so dringlich stellt.

Ich könnte nicht sagen, ob ich jemals selbst von einem 'Gott' ausgegangen wäre, gäbe es keine überlieferten Gotteslehren, die immer schön in die Hirne der nächsten Generation gehämmert werden.
Ich bin quasi indoktriniert von dem Gelaber anderer Leute über einen 'Gott'.

Und Sigi, klar tendiert jeder zu seinen Überzeugungen, es ist nicht verwunderlich, dass jemand, der gerne an einen 'Gott' glaubt, sich in seinem Oberstübchen alles so zurecht dreht, dass er sich in seinem Glauben bestätigt sieht, und umgekehrt ein Atheist halt alles so zurecht dreht, was einer Gottesannahme kritisch begegnet.
 
Zu den Ansichten einiger im Thread:

Jesus eine anerkannte Persönlichkeit, der nicht so leicht einer hier im Thread was hätte vormachen können, da bin ich felsenfest überzeugt, war bezüglich Gott anderer Ansicht.
Er hat ihn nicht als Massenmörder bezeichnet. Selbst seinen eigenen Tod, der in Absprache mit Gott stattfand, zugelassen wurde, nahm er aus Liebe zu seinem Vater hin. Und wenn Jesus das konnte, sagt das viel über Gott aus. Nämlich, dass es Gründe gab, warum Jesus das hinnahm.

Jesus sagte im Gegensatz zu einigen von sich überzegten Usern, dass der Lügner und Totschläger Satan der Teufel ist, nicht sein Vater, JHWH. Das sage nun nicht ich, nicht eine Kirche, das steht so in der Bibel, das war die Meinung von Jesus. (Texte liefer ich dem, der es wissen will nach Bedarf)

Alle, die etwas anderes glauben, sind durch ihre persönlichen Erfahrungen in diesen Strudel gekommen, der von Zorn und oft von Unwissenheit bestimmt ist, denn wer von euch Kritikern hat die Bibel wirklich wohlwollend studiert und hängt nicht nur Brocken daraus nach, die er für sich als Anti-Gott-Geschoss instrumentalisiert?

Zumindest sollten diese hasserfüllten Zeitgenossen denen, die der Meinung Jesu anhangen, ein Existenzrecht zugestehen. Aus Geschehnissen, die uns nur unvollständig bekannt sind, bilden sich oft zwei Meinungen. So ist es auch hier.

Und wenn eines Tages Gott, die die ihn höhnen verichtet, ist er wieder der Verbrecher. So steht es in der Bibel, dass die Menschen ihn weiter verspotten, bis zuletzt, trotz aller Zeichen und Dinge, die geschahen oder geschehen sollen. Dies ist kein leerer Spruch, er bewahrheitet sich auch hier im Forum.

Ich kann nachvollziehen, wie man zu so einer Meinung kommt, auch wenn ihr mirs nicht glaubt, denn ich habe genug erleblt, um mich zum Gotteshasser zu machen, aber die andere Partei will offensichtlich nicht nachvollziehen, wie man zu der Ansicht Jesus gelangen könnte.

Und noch was anderes habe ich gestern gelernt, aber dazu viell. spät er mehr.

Und was ich auch interessant finde, dass Mikenull dass Entgegenkommen von Gläubigen in manchen Passagen, dass man nicht talibanmäßig für Gott eintritt, sondern seine Existenz in Frage stellt, auch wenn man sie wünscht, dass dieses anstandshalber Zweifeln nicht belohnt wird. Ich möchte ihn und andere nur toben sehen, wenn hier Leute aufträten, die talibanmäßig an Gott glauben. Ich glaube, die würde man sofort "aufhängen". Also getobt wird immer von Seiten der Gottesgegner, damit muss man sich abfinden.

Zum Thema bitten und Glauben, viell. später noch was.



Sigi
 
Und Sigi, klar tendiert jeder zu seinen Überzeugungen, es ist nicht verwunderlich, dass jemand, der gerne an einen 'Gott' glaubt, sich in seinem Oberstübchen alles so zurecht dreht, dass er sich in seinem Glauben bestätigt sieht, und umgekehrt ein Atheist halt alles so zurecht dreht, was einer Gottesannahme kritisch begegnet.

Das ist mal ein guter Gedanke.

Sigi
 
Und was ich auch interessant finde, dass Mikenull dass Entgegenkommen von Gläubigen in manchen Passagen, dass man nicht talibanmäßig für Gott eintritt, sondern seine Existenz in Frage stellt, auch wenn man sie wünscht, dass dieses anstandshalber Zweifeln nicht belohnt wird. Ich möchte ihn und andere nur toben sehen, wenn hier Leute aufträten, die talibanmäßig an Gott glauben. Ich glaube, die würde man sofort "aufhängen". Also getobt wird immer von Seiten der Gottesgegner, damit muss man sich abfinden.


Ein bißchen Differenzierung hätte ich mir an dieser Stelle schon gewünscht.
 


Ich beurteile Menschen nach ihrem Guten Willen, ihrer inneren Gesinnung und nicht danach, was dabei heraus kommt. Es genügt mir in religiösen und moralischen Fragen, wenn sich ein Mensch mit aller seiner Kraft engagiert, seinen Guten Willen umzusetzen, egal was dabei herauskommt.

Auf den Ertrag (was "hinten" rauskommt) schaue ich dagegen in "weltlichen" Dingen. Wenn ich mein Auto zB in die Werkstatt gebe, erwarte ich eine solide Arbeit und nicht nur maximales Bemühen der Mechaniker etc...

Diese Sichtweise macht mir aktuell sehr zu schaffen (nicht in diesem Forum, an anderer Stelle). Ich kann das nicht. Für mich zeigt sich die Ernsthaftigkeit der inneren Einstellung vor allem darin, wie sie sichtbar gelebt wird.

Es ängstigt mich sehr, wenn Menschen sich anders verhalten, als sie sich auf die Fahnen schreiben.
 
Diese Sichtweise macht mir aktuell sehr zu schaffen (nicht in diesem Forum, an anderer Stelle). Ich kann das nicht. Für mich zeigt sich die Ernsthaftigkeit der inneren Einstellung vor allem darin, wie sie sichtbar gelebt wird.

Es ängstigt mich sehr, wenn Menschen sich anders verhalten, als sie sich auf die Fahnen schreiben.


Wir sind Menschen und Menschen werden immer wieder versagen - der eine mehr, der andere weniger, aber niemand wird in dieser Welt ohne Schuld bleiben.
Dafür kam Jesus - um für uns diese Schuld, die uns nicht nur oft von Menschen trennt, sondern vor allem auch von Gott, zu tragen, um uns zu vergeben, wenn wir aufrichtig bereuen und um uns zu lehren, einander zu vergeben.

LG

Christa
 
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