D
Dr. Rock
Gast
Fritzie:
Warum sollte der Sinn des Lebens wichtiger sein als die Zahl 42, wenn es keine "höhere Macht" gibt? Wozu sollte ein Mensch sich um Werte wie Ehrlichkeit, Nächstenliebe, Friedfertigkeit bemühen, wenn er weiß: irgendwann mach ich die Augen zu und werd' Kompost - das war's dann? Nur zum Arterhalt?
Auch, aber nicht ausschließlich zum Arterhalt. Durch soziale Verhaltensweisen sichere ich mir den Rückhalt und die Unterstützung meiner Gruppe. Gaaanz früher bedeutete der Ausschluss aus der Gruppe den sicheren Tod, alleine hatte man weniger Überlebenschancen und die Wahrscheinlichkeit, dem Smilodon als Zwischenmahlzeit zu dienen war beträchtlich höher, als wenn man eben einer Gemeinschaft angehörte, die Schutz bot. Wir sind eben doch soziale Wesen. 😉
Ich hab auch von Theorien gehört nach denen soziale Interaktion die Basis war für die Entwicklung unseres Gehirns. In diesen Kontext kann anscheinend auch religiöses Denken eingeordnet werden: „Meine Gruppe, wir Gläubigen vom heiligen Kochtopf, haben die einzige Wahrheit, halten zusammen, verteidigen uns...und wer anders ist, anders oder gar nicht glaubt, ist minderwertig, bedroht uns, ist gar ein Feind, blabla.“
Aber das ist nur ein kurzer Einschub von mir, wollte es nur mal schreiben weil ich Fritzie gerade las, obendrein ist ja eh wieder OT...also her mit der Verwarnung. 😀
Warum sollte der Sinn des Lebens wichtiger sein als die Zahl 42, wenn es keine "höhere Macht" gibt? Wozu sollte ein Mensch sich um Werte wie Ehrlichkeit, Nächstenliebe, Friedfertigkeit bemühen, wenn er weiß: irgendwann mach ich die Augen zu und werd' Kompost - das war's dann? Nur zum Arterhalt?
Auch, aber nicht ausschließlich zum Arterhalt. Durch soziale Verhaltensweisen sichere ich mir den Rückhalt und die Unterstützung meiner Gruppe. Gaaanz früher bedeutete der Ausschluss aus der Gruppe den sicheren Tod, alleine hatte man weniger Überlebenschancen und die Wahrscheinlichkeit, dem Smilodon als Zwischenmahlzeit zu dienen war beträchtlich höher, als wenn man eben einer Gemeinschaft angehörte, die Schutz bot. Wir sind eben doch soziale Wesen. 😉
Ich hab auch von Theorien gehört nach denen soziale Interaktion die Basis war für die Entwicklung unseres Gehirns. In diesen Kontext kann anscheinend auch religiöses Denken eingeordnet werden: „Meine Gruppe, wir Gläubigen vom heiligen Kochtopf, haben die einzige Wahrheit, halten zusammen, verteidigen uns...und wer anders ist, anders oder gar nicht glaubt, ist minderwertig, bedroht uns, ist gar ein Feind, blabla.“
Aber das ist nur ein kurzer Einschub von mir, wollte es nur mal schreiben weil ich Fritzie gerade las, obendrein ist ja eh wieder OT...also her mit der Verwarnung. 😀