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EuFrank
Gast
Ja, ich möchte aber etwas modifizieren:Angelo meinte:Für mich gilt:
Man kann an Gott glauben ohne wirklich zu wissen ob er existiert.
Weil ich ein Mensch bin, der einer Heilsbotschaft bedarf, die Kraft und Mut gibt, schon im hier und jetzt zu bestehen. Es ist die Hoffnung, dass es Gott gibt, dass es Jesus gegeben hat mit seiner Heilsbotschaft, die mich diese Welt, die tagtäglichen Belastungen immer wieder ertragen lässt, weil es diese eine christliche Hoffnung gibt.
Ich brauche die Hoffnung, das es ein Weiterleben nach dem Tod gibt, die Halt und Kraft gibt, die Tatsache des Todes von lieben Menschen, die Tatsache des eigenen Todes irgendwann anzunehmen, weil ich weiß, dass es eine grundgütige Kraft - ich als Christ sage Gott/Jesus - gibt, deren Liebe stärker ist als der Tod.
Das Wort "brauche" klingt mir zu sehr nach Abhängigkeit. Ich würde eher sagen: ich entscheide mich für die Hoffnung, weil sie die einzig tragfähige Grundlage meines Lebens (auch über den Tod hinaus) ist. Hinzu kommt, dass mich meine Vernunft geradezu zur Annahme dieser Hoffnung (heraus)fordert.
Ich formuliere es mal noch volkstümlicher: der Mensch ist dazu erschaffen, ein Optimist (Hoffender) zu sein.