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Gott bitten?

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Für manche scheint Religion tatsächlich Opium zu sein.
Als ob das Gottesverständnis sich an der Bibel festmachen müßte !
Sorry, aber ich denke wahrhaftig in anderen Dimensionen. Von daher sind für mich die Atheisten und sonstigen Skeptiker hier ( ich sag es nochmal: Ich bin Agnostiker ! ) i.d.R. die ernstzunehmenderen Gesprächspartner.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Wapiti,

schau mal hier: Gott bitten?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Für manche scheint Religion tatsächlich Opium zu sein.
Als ob das Gottesverständnis sich an der Bibel festmachen müßte !
Sorry, aber denke ich wahrhaftig in anderen Dimensionen. Von daher sind für mich die Atheisten hier ( ich sag es nochmal: Ich bin Agnostiker ! ) die ernstzunehmenderen Gesprächspartner.

Nun, Marxismus lässt sich an den Schriften von Marx festmachen.
Die frühe Basis der Evolutionstheorie lässt sich an den Schriften Darwins festmachen.
Usw.
Die Lehre über den allmächtigen JHWH lässt sich nur an dem Buch festmachen, aus dem sie stammt. Was ist daran so verwunderlich?

Klar, andere Gottesbilder anderer Richtungen lassen sich womöglich an deren Schriften festmachen.

Und Eu-Franks Gottesverständnis lässt sich an seiner persönlichen Logik (ich werte diese hier nicht) festmachen.

Ich verstehe deinen Kommentar nicht.

An was möchtest du denn, dass sich eine Gottessuche festmachen soll?

Sigi
 
Da wissen aber andere (😉 mindestens die Mutter), dass es diesen Vater definitiv gegeben hat 🙂

Der Vergleich passt nicht.

Christen wissen auch, dass es diesen Vater gibt, Jesus erzählte davon, Abraham usw.
Ob ich das nun glaube, ist jedermans eigene Sache. Aber von vornherein zu sagen, Gottgläubige wisse nichts, phantasieren nur, ist nicht korrekt.

Sigi
 
Von mir aus darf mich jeder gerne auslachen, weil ich an Gott glaube , weil ich im Gebet Gott bitte und die Bitten sehr oft erfüllt sehe .

zeba
 
Hallo fritzie!

Diese Sichtweise macht mir aktuell sehr zu schaffen (nicht in diesem Forum, an anderer Stelle). Ich kann das nicht. Für mich zeigt sich die Ernsthaftigkeit der inneren Einstellung vor allem darin, wie sie sichtbar gelebt wird.

Es ängstigt mich sehr, wenn Menschen sich anders verhalten, als sie sich auf die Fahnen schreiben.

Ich kann Dich verstehen, dennoch:

Du solltest bedenken, dass es stark vereinfacht vier mögliche Gruppen gibt:

A) Sie wollen das Gute und schaffen es.
B) Sie wollen das Gute und schaffen auch Schlechtes.
C) Sie wollen nicht das Gute und schaffen in der Tat Böses.
D) Sie wollen nicht das Gute und schaffen sogar dennoch Gutes damit.

Moralisch-religiös in Ordnung sind A und B.
 
E) Sie behaupten, das Richtige zu wollen - aber nur so lange, wie es sie selbst betrifft (in diesem Fall: Menschenrechte).
 
Hallo Sigi!

Nun, Marxismus lässt sich an den Schriften von Marx festmachen.
Die frühe Basis der Evolutionstheorie lässt sich an den Schriften Darwins festmachen.
Usw.
Die Lehre über den allmächtigen JHWH lässt sich nur an dem Buch festmachen, aus dem sie stammt. Was ist daran so verwunderlich?

Klar, andere Gottesbilder anderer Richtungen lassen sich womöglich an deren Schriften festmachen.

Und Eu-Franks Gottesverständnis lässt sich an seiner persönlichen Logik (ich werte diese hier nicht) festmachen.

Ich verstehe deinen Kommentar nicht.

An was möchtest du denn, dass sich eine Gottessuche festmachen soll?

Sigi
Dazu würde ich auch gerne etwas sagen.

Ich persönlich leite Religiosität nicht von einer Schrift ab, sondern von der Vernunft. Die Menschen in vorchristlicher Zeit mußten auch ohne die Bibel auskommen.

Aber ich möchte dennoch allen, die die Bibel verehren, entgegenkommen. Im Lichte der Vernunft gelesen und von der Vernunft her interpretiert, ist die Bibel in ihrer Grundaussage voll OK. Die Bibel thematisiert ja im Grunde hauptsächlich den Gedanken der guten Verbundenheit zwischen Gott und Mensch. Und das ist in Ordnung. Ganz zu schweigen von dem hohen kulturellen Wert der Bibel. Die Sprache der Bibel, ihre Bilder, Analogien, Erklärungsmuster, Beispiele etc. sind in ihrer Fülle schon herausragend. Welcher Roman kommt da schon ran? Und welches Sachbuch aus den Bereichen Philosophie, Soziologie und Psychologie? Mir fallen spontan nur sehr wenige Konkurrenten ein. Dieselben entbehren aber der quantitativen Fülle der Bibel.

Meine Bibelauslegung hat sich also meiner Vernunft zu unterwerfen. Ich erkenne nur die Gedanken der Bibel an, die den Filter meiner Vernunft passiert haben. Und das sind sehr viele Inhalte der Bibel.

Was man nicht machen darf: seine eigene Vernunft einer anderen Schrift oder anderen Denkern zu unterwerfen. Dieses missliche Verhalten nehme ich im wesentlichen bei US-amerikanischen BibelFundamentalisten wahr, die buchstabengetreu alles wörtlich verstehen wollen etc.
 
Ich persönlich leite Religiosität nicht von einer Schrift ab, sondern von der Vernunft.

......... Im Lichte der Vernunft gelesen und von der Vernunft her interpretiert, ist die Bibel in ihrer Grundaussage voll OK. Die Bibel thematisiert ja im Grunde hauptsächlich den Gedanken der guten Verbundenheit zwischen Gott und Mensch. .. Die Sprache der Bibel, ihre Bilder, Analogien, Erklärungsmuster, Beispiele etc. sind in ihrer Fülle schon herausragend. ......
Meine Bibelauslegung hat sich also meiner Vernunft zu unterwerfen. Ich erkenne nur die Gedanken der Bibel an, die den Filter meiner Vernunft passiert haben. Und das sind sehr viele Inhalte der Bibel.

Ich denke mal, der "goldene Mittelweg" ist das Richtige. Da wir mit Verstand geboren wurden, wäre es auch sicher nicht richtig, ihn zu ignorieren, ebenso wie eine Überbetonung des Rationalen zu Einseitigkeit führt. Ich denke, ein Streben nach einer gewissen Harmonisierung der vielen Elemente, die wir in uns tragen, führt uns sicher weiter ........ und manche auch zu Gott.

Ich hab's mal so formuliert, mein Glaube verbietet mir nicht zu denken.
Wichtig ist letztlich doch nicht, was Kirchen glauben, sondern was ich als eigenverantwortlicher Christ glaube.

.
 
Hallo Sigi!


Dazu würde ich auch gerne etwas sagen.

Ich persönlich leite Religiosität nicht von einer Schrift ab, sondern von der Vernunft. Die Menschen in vorchristlicher Zeit mußten auch ohne die Bibel auskommen.

Aber ich möchte dennoch allen, die die Bibel verehren, entgegenkommen. Im Lichte der Vernunft gelesen und von der Vernunft her interpretiert, ist die Bibel in ihrer Grundaussage voll OK. Die Bibel thematisiert ja im Grunde hauptsächlich den Gedanken der guten Verbundenheit zwischen Gott und Mensch. Und das ist in Ordnung. Ganz zu schweigen von dem hohen kulturellen Wert der Bibel. Die Sprache der Bibel, ihre Bilder, Analogien, Erklärungsmuster, Beispiele etc. sind in ihrer Fülle schon herausragend. Welcher Roman kommt da schon ran? Und welches Sachbuch aus den Bereichen Philosophie, Soziologie und Psychologie? Mir fallen spontan nur sehr wenige Konkurrenten ein. Dieselben entbehren aber der quantitativen Fülle der Bibel.

Meine Bibelauslegung hat sich also meiner Vernunft zu unterwerfen. Ich erkenne nur die Gedanken der Bibel an, die den Filter meiner Vernunft passiert haben. Und das sind sehr viele Inhalte der Bibel.

Was man nicht machen darf: seine eigene Vernunft einer anderen Schrift oder anderen Denkern zu unterwerfen. Dieses missliche Verhalten nehme ich im wesentlichen bei US-amerikanischen BibelFundamentalisten wahr, die buchstabengetreu alles wörtlich verstehen wollen etc.

Ich weiß, dass du so denkst und akzeptiere das.
Ich bin auch überzeugt, dass es nur Gottes Wunsch sein kann, dass Menschen von sich aus, nicht weil es jemand eintrüchtert, zu dem Schluss kommen, dies und das so und so zu tun. Das wäre ja bei einem Familienvater genauso und seinem Sohn. Wenn die Kinder aber noch klein sind, gibt es auch Gesetze, die nicht immer sofort verstanden werden.
In einer Religionsgemeinschaft z. B. gibt es immer genug "kleine Kinder", die erst anfangen, an ihrer Persönlichkeit zu arbeiten, wieso sollte man sie aussperren? Nein, da kommt es dann schon mal vor, dass sie einfach machen, was Gott in der Bibel z. B. sagt, ohne das bereits mich sich abgeglichen zu haben.
Wie in einern Familie ist das Wichtigste erstmal ob das "Kind" dem Ratschlaggeber vertraut. Erst später kommt die Prüfung und um so schöner, wenn jemand dann von selbst zu dem gleichen Schlussen kommt.

Sigi
 
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