mikenull
Urgestein
Darauf hat die Webseite von Dittmar eine gute Antwort:
Zitat:
Jeder Mensch muss an etwas glauben
Ja, und ich glaube, ich trinke jetzt noch ein Bier.
Aber im Ernst: Es gibt zwei Arten von Glauben (siehe dazu das Glossar). Wenn man unter Glauben das Bilden und Verwerfen von Hypothesen ansieht, dann muss jeder Mensch glauben. Wenn man den metaphysischen Glauben (z. B. an Gott) meint, dann kann man vollkommen ohne Glauben auskommen. Das ist für Gläubige schwer vorstellbar. Ich könnte jetzt argumentieren, dass man dies nur als Ungläubiger verstehen kann ... aber das wäre unredlich (siehe voriges Argument).
"Glauben" und "Wissen" ist viel unterschiedlicher, als viele glauben - Merkmal des Glaubens ist eine Abwehr von Kritik, Wissen lässt Kritik zu, und zwar besonders da, wo wichtige Dinge auf dem Spiel stehen, Wissen setzt sich immer dem Risiko des Scheiterns aus. Glauben ist Feigheit vor der Kritik. Es ist Kritiklosigkeit, welches den Glauben blind macht.
Zitat:
Jeder Mensch muss an etwas glauben
Ja, und ich glaube, ich trinke jetzt noch ein Bier.
Aber im Ernst: Es gibt zwei Arten von Glauben (siehe dazu das Glossar). Wenn man unter Glauben das Bilden und Verwerfen von Hypothesen ansieht, dann muss jeder Mensch glauben. Wenn man den metaphysischen Glauben (z. B. an Gott) meint, dann kann man vollkommen ohne Glauben auskommen. Das ist für Gläubige schwer vorstellbar. Ich könnte jetzt argumentieren, dass man dies nur als Ungläubiger verstehen kann ... aber das wäre unredlich (siehe voriges Argument).
"Glauben" und "Wissen" ist viel unterschiedlicher, als viele glauben - Merkmal des Glaubens ist eine Abwehr von Kritik, Wissen lässt Kritik zu, und zwar besonders da, wo wichtige Dinge auf dem Spiel stehen, Wissen setzt sich immer dem Risiko des Scheiterns aus. Glauben ist Feigheit vor der Kritik. Es ist Kritiklosigkeit, welches den Glauben blind macht.