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Stuttgart 21 - "Wir sind das Volk"

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Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich als Fachmann mal wieder einige laienhafte Vorstellungen hier gerade rücken muss. Es ist eigentlich schade um meine Zeit. Ich hätte Besseres zu tun. Aber was tut man nicht alles um der Wahrheit willen:


Also: Es gibt seit Jahrzehnten anerkannte wissenschaftliche Methoden, um die Leistungsfähigkeit von Bahnanlagen (insbesondere von Bahnhöfen) zu berechnen. Dabei wird schon immer mit Zehntel Minuten gerechnet. Diese Methoden habe ich schon in meinem Studium gelernt und sie haben sich tausendfach in der Praxis bewährt. Heute können mit Hilfe von Computern diese Berechnungen wesentlich detaillierter und genauer durchgeführt werden, als das vor Jahrzehnten möglich war. Wieso ein von allen Fachleuten seit Jahrzehnten angewendetes Werkzeug für S21 nicht verwendbar sein soll, bleibt das Geheimnis der Gegner. Den Laien sind die Berechnungsmethoden nicht so einfach zu erklären. Nicht umsonst hört man an der verkehrswissenschaftlichen Fakultät einer Uni ein ganzes Semester Vorlesungen darüber. Eisenbahnbetrieb ist nun mal ein äußerst kompliziertes System und nicht mit solchen Aussagen wie "Da fragt man sich doch, ob die alle den Bahnhof als geschlossenes System sehen, oder ob es nicht doch so ist, daß der langsamste Zug sowieso das Tempo bestimmt."zu beschreiben.


Wenn ein Zug im Tunnel liegen bleibt, so ist das gewiss für die Fahrgäste psychologisch unangenehm, ansonsten aber genau nichts anderes, als wenn er auf einer ebenerdigen Strecke, auf einem Damm oder auf einer Brücke stehenbleibt. Es muss in jedem Fall eine Hilfslok ausrücken, die den Zug in den nächsten Bahnhof zieht. Das Aussteigen der Fahrgäste auf freier Strecke sollte dabei die allerletzte Möglichkeit sein und ist im Tunnel wesentlich sicherer und unproblematischer zu realisieren als auf einem hohen Damm oder einer Brücke.



Beim Lesen des Beitrages eines Gastes (#573) musste ich Tränen lachen, wenn es nicht so traurig wäre, welchen Blödsinn man unbedarften Bürgern erzählen kann:



Er schreibt, zu dem von ihm so titulierten "Höllenloch" (dem in einer nach oben nur durch Glaskuppeln abgeschlossenen Grube liegenden geplanten neuen Hbf):


"… das stinken und laut sein wird weil der Bahnhof im Gefälle liegt und die Züge permanent bremsen müssen (beißender Gestank), …"

Bei der Einfahrt in einen Kopfbahnhof müssen die Züge nicht bremsen? Und im Stillstand festgebremste Fahrzeuge erzeugen beißenden Gestank (wie ist das mit seinem Auto mit angezogener Handbremse vor der Tür auf einer Gefällestraße?). Was die in Gefällerichtung einfahrenden Züge mehr bremsen müssen, müssen die anderen entsprechend weniger bremsen. Oder???

wegen dem Gefälle muss außerdem der Bodenbelag aufgeraut werden was dazu zu führen wird dass rollende Koffer ziemlichen Lärm verursachen.

Die Rollgeräusche der Tausenden von Koffern, die gleichzeitig auf etwas aufgerautem Beton bewegt werden, werden natürlich die Fahrgeräusche der Züge, die Lautsprecherdurchsagen usw. usf. deutlich übertönen …

Die Glaskuppeln werden nur bedingt Licht spenden (nur während weniger Stunden), die Kuppeln verschmutzen auch leicht und werden dann unansehnlich.

In einen Kopfbahnhof scheint natürlich auch nachts die Sonne, so dass man dort keine künstliche Beleuchtung braucht. Die Glasdächer der Kopfbahnhof-Hallen (in Stuttgart gibt es noch nicht einmal eine Halle, sondern nur einzelne Bahnsteigdächer, so wie auf einem Kleinstadtbahnhof), diese Hallendächer, verschmutzen natürlich nicht. Und reinigen kann man sie auch viel einfacher als die zu ebener Erde liegenden Kuppeln des neuen Hauptbahnhofes.

Herrlich, was Ideologen alles so in die Köpfe der Menschen pflanzen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
springer kannst du bitte mal zu den wirklichen Argumenten kommen (siehe Schlichtung) und mit der Polemik aufhören.

Schon allein die Tatsache das du dich als Fachmann bezeichnest entlockt jedem der die Schlichtung verfolgt ein leichtes Grinsen. Denn auch da sehen die Männer vom Fach momentan ziemlich alt aus was das Thema S21 betrifft.😀
 
Hast du Argumente? NEIN.

Merkt ihr nicht, wie ihr euch selbst lächerlich macht? Antwortet doch erst einmal hierauf:

http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/109991-stuttgart-21-wir-sind-das-volk-118.html#post1561777

Ich bin nicht gewillt, wieder einen endlosen Ideologie-Austausch mit euch zu führen, werde aber zu gegebener Zeit den allergrößten Unsinn, der hier geschrieben wird, aus fachlicher Sicht gerade rücken.

Ansonsten lest die Vorträge in der Schlichtung nach. Steht alles im Internet. Das brauchen wir hier nicht wiederholen.
 
Merkt ihr nicht, wie ihr euch selbst lächerlich macht? Antwortet doch erst einmal hierauf:

http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/109991-stuttgart-21-wir-sind-das-volk-118.html#post1561777

Wenn du das für sachliche Argumente hältst dann können wir auch mal die Hetzreden auf der ProS21-Demo als sachlich hinstellen. Da brauch keiner drauf Antworten.

Ich bin nicht gewillt, wieder einen endlosen Ideologie-Austausch mit euch zu führen, werde aber zu gegebener Zeit den allergrößten Unsinn, der hier geschrieben wird, aus fachlicher Sicht gerade rücken.

😀 Da denkt jemand er ist oberschlau und steht über den Dingen.

Ansonsten lest die Vorträge in der Schlichtung nach. Steht alles im Internet. Das brauchen wir hier nicht wiederholen.

Ich beispielsweise hab mir heut 5 Stunden vom 2.Schlichtungsgespräch reingezogen. Wenn du's besser und einleuchtender erklären kannst, dann solltest du dich beim nächsten mal ins Stuttgarter Rathaus begeben und allen erklären das jetzt der Oberexperte kommt, der mehr Ahnung von der ganzen Materie hat als die Experten und Planer dort.

"Da fragt man sich doch, ob die alle den Bahnhof als geschlossenes System sehen, oder ob es nicht doch so ist, daß der langsamste Zug sowieso das Tempo bestimmt."

Diese Aussage bezieht sich auf das Schlichtungsgespräch wo bei der Darlegung die Leistungsfähigkeit des Durchgangsbahnhofs isoliert betrachtet wurde unabhängig vom Rest des Schienenverkehrsnetz.

springer du machst dich weiterhin lächerlich.
 
Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich als Fachmann mal wieder einige laienhafte Vorstellungen hier gerade rücken muss. Es ist eigentlich schade um meine Zeit. Ich hätte Besseres zu tun. Aber was tut man nicht alles um der Wahrheit willen:


Also: Es gibt seit Jahrzehnten anerkannte wissenschaftliche Methoden, um die Leistungsfähigkeit von Bahnanlagen (insbesondere von Bahnhöfen) zu berechnen. Dabei wird schon immer mit Zehntel Minuten gerechnet. Diese Methoden habe ich schon in meinem Studium gelernt und sie haben sich tausendfach in der Praxis bewährt. Heute können mit Hilfe von Computern diese Berechnungen wesentlich detaillierter und genauer durchgeführt werden, als das vor Jahrzehnten möglich war. Wieso ein von allen Fachleuten seit Jahrzehnten angewendetes Werkzeug für S21 nicht verwendbar sein soll, bleibt das Geheimnis der Gegner. Den Laien sind die Berechnungsmethoden nicht so einfach zu erklären. Nicht umsonst hört man an der verkehrswissenschaftlichen Fakultät einer Uni ein ganzes Semester Vorlesungen darüber. Eisenbahnbetrieb ist nun mal ein äußerst kompliziertes System und nicht mit solchen Aussagen wie "Da fragt man sich doch, ob die alle den Bahnhof als geschlossenes System sehen, oder ob es nicht doch so ist, daß der langsamste Zug sowieso das Tempo bestimmt."zu beschreiben.


Wenn ein Zug im Tunnel liegen bleibt, so ist das gewiss für die Fahrgäste psychologisch unangenehm, ansonsten aber genau nichts anderes, als wenn er auf einer ebenerdigen Strecke, auf einem Damm oder auf einer Brücke stehenbleibt. Es muss in jedem Fall eine Hilfslok ausrücken, die den Zug in den nächsten Bahnhof zieht. Das Aussteigen der Fahrgäste auf freier Strecke sollte dabei die allerletzte Möglichkeit sein und ist im Tunnel wesentlich sicherer und unproblematischer zu realisieren als auf einem hohen Damm oder einer Brücke.



Beim Lesen des Beitrages eines Gastes (#573) musste ich Tränen lachen, wenn es nicht so traurig wäre, welchen Blödsinn man unbedarften Bürgern erzählen kann:



Er schreibt, zu dem von ihm so titulierten "Höllenloch" (dem in einer nach oben nur durch Glaskuppeln abgeschlossenen Grube liegenden geplanten neuen Hbf):


"… das stinken und laut sein wird weil der Bahnhof im Gefälle liegt und die Züge permanent bremsen müssen (beißender Gestank), …"

Bei der Einfahrt in einen Kopfbahnhof müssen die Züge nicht bremsen? Und im Stillstand festgebremste Fahrzeuge erzeugen beißenden Gestank (wie ist das mit seinem Auto mit angezogener Handbremse vor der Tür auf einer Gefällestraße?). Was die in Gefällerichtung einfahrenden Züge mehr bremsen müssen, müssen die anderen entsprechend weniger bremsen. Oder???

wegen dem Gefälle muss außerdem der Bodenbelag aufgeraut werden was dazu zu führen wird dass rollende Koffer ziemlichen Lärm verursachen.

Die Rollgeräusche der Tausenden von Koffern, die gleichzeitig auf etwas aufgerautem Beton bewegt werden, werden natürlich die Fahrgeräusche der Züge, die Lautsprecherdurchsagen usw. usf. deutlich übertönen …

Die Glaskuppeln werden nur bedingt Licht spenden (nur während weniger Stunden), die Kuppeln verschmutzen auch leicht und werden dann unansehnlich.

In einen Kopfbahnhof scheint natürlich auch nachts die Sonne, so dass man dort keine künstliche Beleuchtung braucht. Die Glasdächer der Kopfbahnhof-Hallen (in Stuttgart gibt es noch nicht einmal eine Halle, sondern nur einzelne Bahnsteigdächer, so wie auf einem Kleinstadtbahnhof), diese Hallendächer, verschmutzen natürlich nicht. Und reinigen kann man sie auch viel einfacher als die zu ebener Erde liegenden Kuppeln des neuen Hauptbahnhofes.

Herrlich, was Ideologen alles so in die Köpfe der Menschen pflanzen können.
Sowohl das Schreiben als auch das Lesen dieses Beitrags empfinde ich leider als Zeitverschwendung. Sorry! Wenn es Dir wie Du eingangs schreibst, Schade um Deine Zeit ist, dann nimm Dich doch bitte mal wörtlich und denke auch an all die anderen, die sich die Mühe machen, gelegentlich Deine Beiträge zu lesen!
 
Warum fällt es vielen Leuten so schwer, folgenden Satz zu schreiben:

"Ja, es stimmt, was du schreibst, du hast Recht" 😕
 
Warum fällt es vielen Leuten so schwer, folgenden Satz zu schreiben:

"Ja, es stimmt, was du schreibst, du hast Recht" 😕

Unabhängig davon ob du Recht hättest oder nicht, alleine deswegen weil du Leute als ideologisch verblendet und fachlich verblödet hinstellst.

Außerdem Recht hast du ja nicht.
 
Außerdem Springer, Du wedelst zwar lustig mit Deinen ( es sind ja nur Deine ) "Sachargumneten" herum - aber den Bahnhof zu Fall bringen, werden die Menschen. Und die nimmst Du eben nicht zur Kenntnis - ganz wie Mappus und Gönner.
 
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