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Gesunder Umgang mit Religion = Hilfe im Leben?

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Genau, gute Gedanken, Sigi. Vor allem hatten die Christen zur Zeit von Paulus noch keine Bibel im heutigen Sinne - selbst das Alte Testament war ja noch nicht fertig zusammengestellt, wenn ich mich recht erinnere.

Da gab es nur "den Geist hinter dem Buchstaben" und noch nicht den Buchstaben selbst. Und sicher konnte nicht jeder mit dieser Freiheit umgehen und war dann froh, wenn er irgend etwas Schriftliches hatte, an das er sich wie an eine Gebrauchsanweisung (gab es damals vermutlich auch noch nicht ...) halten konnte.


Das ist ja auch der Grund, warum berichtet wird, dass damals der heilige Geist direkt Wunder wirkte. Aber das gehört jetzt nicht zum Thema.

Sigi
 
Das ist ja auch der Grund, warum berichtet wird, dass damals der heilige Geist direkt Wunder wirkte. Aber das gehört jetzt nicht zum Thema.

Naja, ich finde es durchaus auch heute noch ein Wunder, dass Menschen trotz der Kirchengeschichte und der anderen Hindernisse glauben können 🙂

Nochmal zurück zum Thema "meine kleine Privatreligion" - zu Zeiten als es noch nicht den Glauben an den einzig wahren Gott gab, eröffneten sich wesentlich mehr Chancen für Innovationen und einen gesunden Wettbewerb.

Da konnte einer einen Tempel aufmachen oder an eine Quelle sitzen und sagen: Mein Gott XY12 ist so und so - tut dies und jenes, dann passiert das und das. Und man konnte gleich testen, ob er recht hat und ob das neue Gottesmodell hält, was die Werbung verspricht.

So ein Wettbewerb wie heute bei neuen Autos. Kontinuierliche Verbesserung - heute nicht mehr drin, weil in fast allen Religionen der Wahn herrscht, die Vorfahren hätten die Wahrheit vollständig erfasst und die Gottheit würde seitdem schweigen.

Gesund ist das nicht, scheint mir - das ist wie zu DDR-Zeiten wo der Trabbi als das einzig wahre Auto galt 🙂
 
Hallo Werner, danke für deinen Beitrag.


Was du schreibst ist großer Quatsch, WENN es stimmt, was irgendwo im NT steht, dass Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinwegsah und durch Jesus nun die Wahrheit deutlich macht, nicht nur Teilwahrheiten den Juden, sondern die Wahrheit für die ganze Welt. Wahr ist wahr, da braucht es keine Privatreligionen mehr.

Was du schreibst ist intelligent, wenn es weiterhin keine Wahrheit über Gott gibt, dann ist das quasi die Demokratie unter den Wahrheitsuchern, die 1000 mal besser ist als alles andere.

Woran liegt es also, ob dein letzter Beitrag das oder das ist?

An der Frage, ob du (ja jeder) die Wahrheit über und von Jesus annehmen kannst oder sie auch lediglich als eine Form deiner beschriebenen Privatreligionen beschreibst.

Oder ist meine Logik in deinen Augen schief? Bin schon gespannt auf die Antwort.

Sigi
 
@ Sigi: Vielleicht sind meine Ideen "großer Quatsch" und "intelligent" zugleich?

Es ist unentscheidbar, denke ich.

Du hast es völlig korrekt analysiert: WENN das stimmt, was über Jesus und die "letzten Wahrheiten" geschrieben wurde, liege ich falsch und muss die angedrohten Konsequenzen tragen - dann bist du auf der "Gewinnerseite" und kannst dich freuen.

Wenn nicht, hast du dir ein Leben lang für nada Gedanken gemacht und dich deiner Freiheiten beschnitten 🙂

Ich bleibe beim "unentscheidbar" und nehme mir die Freiheit, mal zu glauben und mal nicht, mal mein Gottesbild in diese und mal in die andere Richtung zu wenden. Und die Freiheit, selbst Ideen zu entwickeln und sie daraufhin zu überprüfen, wie sie sich auf mein Denken und Verhalten, auf meine Sicht der Welt und meiner Mitmenschen auswirken.

Da ich schon ein paar Jährchen den Weg versucht habe, den du vorschlägst und ausreichend Menschen in meiner Umgebung (und hier im Forum) habe, an denen ich das "Experiment Bibelglaube" beobachten kann, bestärkt mich meine Erfahrung der letzten 25 Jahre, es weiter so zu versuchen.

Das scheint mir auf jeden Fall gesund, seine eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen - ich die meinen - du die deinen 🙂
 
@ Sigi: Vielleicht sind meine Ideen "großer Quatsch" und "intelligent" zugleich?

Es ist unentscheidbar, denke ich.

Du hast es völlig korrekt analysiert: WENN das stimmt, was über Jesus und die "letzten Wahrheiten" geschrieben wurde, liege ich falsch und muss die angedrohten Konsequenzen tragen - dann bist du auf der "Gewinnerseite" und kannst dich freuen.

Wenn nicht, hast du dir ein Leben lang für nada Gedanken gemacht und dich deiner Freiheiten beschnitten 🙂

Ich bleibe beim "unentscheidbar" und nehme mir die Freiheit, mal zu glauben und mal nicht, mal mein Gottesbild in diese und mal in die andere Richtung zu wenden. Und die Freiheit, selbst Ideen zu entwickeln und sie daraufhin zu überprüfen, wie sie sich auf mein Denken und Verhalten, auf meine Sicht der Welt und meiner Mitmenschen auswirken.

Da ich schon ein paar Jährchen den Weg versucht habe, den du vorschlägst und ausreichend Menschen in meiner Umgebung (und hier im Forum) habe, an denen ich das "Experiment Bibelglaube" beobachten kann, bestärkt mich meine Erfahrung der letzten 25 Jahre, es weiter so zu versuchen.

Das scheint mir auf jeden Fall gesund, seine eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen - ich die meinen - du die deinen 🙂


Hi Werner,

wer sagt dir, dass ich diesen Weg gehe? Wer sagt dir, ob ich nicht leicht ähnlich wie du lebe?

Ich meine nicht, mit Privatreligion, nein, schon angelehnt an das klare Muster, aber doch anders als Nachläufer.

Wenn du in dem Zusammenhang mal die ersten beiden Kapitel des Bibelbuches Prediger liest, wirst du einen Menschen erkennen, der eigentlich auch das tat, alles ausprobieren und selbst beurteilen. Es war König Salomo. Er war lange Zeit seines Lebens ein Liebling des biblischen Gottes, trotzdem er kein Buchstabengläubiger war. Wenn Gott verstand, dass ER (Salomo) das Suchen und Probieren brauchte, wieso soll er es anderen Menschen nicht auch zugestehen, die so veranlagt sind?

Wichtig ist doch nur unsere Ehrlichkeit. Geht man einen solchen Weg und benutzt ihn als Ausrede, einfach tun und lassen zu können, was man will oder geht man ihn, weil man es nötig hat, so zu gehen, während man immer aufrichtig nach dem richtigen Weg sucht, seine Erfahrungen mit dem was man von "dem Propheten gleich mir" (hatten wir vorhin, erinnerst du dich) abgleicht, vergleicht usw. Dann ist man eigentlich nichts anderes als ein kleiner Salomo.

Na ja klingt jetzt irgendwie hochtrabend, ist aber nicht so gemeint, das verstehst du schon.

Sigi

und vergess nicht, die ersten beiden Kapitel zu lesen, sind interessant in dem Zusammenhang. Vielleicht erkennst du sogar was von dir wieder.
 
Ich meine nicht, mit Privatreligion, nein, schon angelehnt an das klare Muster, aber doch anders als Nachläufer.

Netter Versuch, Sigi, mich zum Bibellesen animieren zu wollen 🙂 ich lese gerade lieber das neue GEO-Heft als den alten Kohelet. Vermutlich habe ich eine Überdosis Bibel abbekommen früher, das reicht fürs restliche Leben ...

Dass du dich einerseits an das "klare Muster" anlehnst, andererseits anders als ein gewöhnlicher Nachläufer lebst, scheint mir logisch - sonst würdest du ja hier nicht mitlesen und -schreiben sondern nur predigen, wie du schonmal geschrieben hast.

Sorry, wenn ich dir was unterstellt habe, das nicht zutrifft - war wahrscheinlich eine Ableitung aus dem, was du schreibst.
 
Du hast vorher einen Absatz geschrieben, wo steht, wie du jetzt durch die Welt gehst und hast das an zwei Beispielen demonstriert.

Genauso kenne ich das doch auch. Wieso sollte ich die Bibel fürchten, mit der man Menschen unterjocht, verführt usw. hat?
Dann hätten solche Richtungen ja die volle Macht über mich.

Ich lese sie aus meiner Perspektive und finde ganz interessante Sachen darin. Sachen, die mir gut tun, wie das Erwähnte, dass nämlich selbst ein so "berühmter" Gottesmann wie Salomo, einer war, der Dichter wurde, der alles ausprobierte, der es selbst wissen wollte und der doch das "Muster" nicht einfach beiseite legte, sondern seine Erkenntnisse darin spielte.

Dass ich dich zum Bibellesen animieren wollte, ist fast eine klitzekleine Beleidigung ( 🙂🙂 ), weil ich mich weit entfernt von irgend so einem Taktiker sehe, der damit irgendwelche Erfolge verbuchen will, auch wenn dir diese Gestalt, bedingt durch Vergangenes, drohend vor Augen schwebt und ich für einen Moment für dich da rein zu passen schien.

Also Werner, wenn ich die Bibel zitiere, zitiere ich sie genauso wie ich irgendein anderes Buch zitiere, des Themas wegen, nicht, um damit irgendwas zu erreichen, außer es sind Gespräche, wo es direkt um Bibelstreits geht, aber davon ist unser Talk ja weit entfernt, der ist ja eher rein menschlich, und ich fand ihn interessant, weil es schön ist, wenn man über Lebensbewältigungsmöglichkeiten offen reden kann, ohne sich darüber streiten zu müssen, wie es auch oft in einem Forum vorkommt. Auf menschlicher Ebene ist keiner höherstehend als der andere, weil keiner den Vogel abgeschossen hat und das Sagen hat. In dem Moment wo einer das tut, ist er schon in der Gefahr, niedriger zu stehen, als die, die er belehren will.

Gute Wünsche und tschüs derweil

Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
das Thema "Religion" find ich sehr interessant, auch wenn mir bei dieser Diskussion ein wenig der Zugang fehlt, aber mir gefallen Sigis Beiträge sehr gut, ich finde er bringt den biblischen, christlichen Glauben sehr sympatisch und authentisch rüber, ohne Fanatismus und Drohungen.

ich lebe ein wenig nach der Divise:

Sei nicht allzu gerecht, und erzeige dich nicht übermäßig weise: warum willst du dich verderben? Sei nicht allzu gesetzlos, und sei nicht töricht: warum willst du sterben, ehe deine Zeit da ist? Es ist gut, daß du an diesem festhältst, und auch von jenem deine Hand nicht abziehst; denn der Gottesfürchtige entgeht dem allen.
Prediger 7,16-19
 
das Thema "Religion" find ich sehr interessant, auch wenn mir bei dieser Diskussion ein wenig der Zugang fehlt, aber mir gefallen Sigis Beiträge sehr gut, ich finde er bringt den biblischen, christlichen Glauben sehr sympatisch und authentisch rüber, ohne Fanatismus und Drohungen.

ich lebe ein wenig nach der Divise:

Sei nicht allzu gerecht, und erzeige dich nicht übermäßig weise: warum willst du dich verderben? Sei nicht allzu gesetzlos, und sei nicht töricht: warum willst du sterben, ehe deine Zeit da ist? Es ist gut, daß du an diesem festhältst, und auch von jenem deine Hand nicht abziehst; denn der Gottesfürchtige entgeht dem allen.
Prediger 7,16-19

Hallo ein Mensch, schön von dir wieder zu hören, hast mir richtig gut getan, mit deinem Kommentar, ist lieb, dass du dich aussprechen traust, was du denkst. Und an vielen Sprüchen in Prediger ist was dran. Es heißt zwar wo von Jesus, mehr als Salomo ist hier, was aber gerade nahelegt, dass auch jener eben nicht zu verachten war 🙂

Schöne Grüße

Sigi
 
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