@ Sigi: Vielleicht sind meine Ideen "großer Quatsch" und "intelligent" zugleich?
Es ist unentscheidbar, denke ich.
Du hast es völlig korrekt analysiert: WENN das stimmt, was über Jesus und die "letzten Wahrheiten" geschrieben wurde, liege ich falsch und muss die angedrohten Konsequenzen tragen - dann bist du auf der "Gewinnerseite" und kannst dich freuen.
Wenn nicht, hast du dir ein Leben lang für nada Gedanken gemacht und dich deiner Freiheiten beschnitten 🙂
Ich bleibe beim "unentscheidbar" und nehme mir die Freiheit, mal zu glauben und mal nicht, mal mein Gottesbild in diese und mal in die andere Richtung zu wenden. Und die Freiheit, selbst Ideen zu entwickeln und sie daraufhin zu überprüfen, wie sie sich auf mein Denken und Verhalten, auf meine Sicht der Welt und meiner Mitmenschen auswirken.
Da ich schon ein paar Jährchen den Weg versucht habe, den du vorschlägst und ausreichend Menschen in meiner Umgebung (und hier im Forum) habe, an denen ich das "Experiment Bibelglaube" beobachten kann, bestärkt mich meine Erfahrung der letzten 25 Jahre, es weiter so zu versuchen.
Das scheint mir auf jeden Fall gesund, seine eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen - ich die meinen - du die deinen 🙂
Hi Werner,
wer sagt dir, dass ich diesen Weg gehe? Wer sagt dir, ob ich nicht leicht ähnlich wie du lebe?
Ich meine nicht, mit Privatreligion, nein, schon angelehnt an das klare Muster, aber doch anders als Nachläufer.
Wenn du in dem Zusammenhang mal die ersten beiden Kapitel des Bibelbuches Prediger liest, wirst du einen Menschen erkennen, der eigentlich auch das tat, alles ausprobieren und selbst beurteilen. Es war König Salomo. Er war lange Zeit seines Lebens ein Liebling des biblischen Gottes, trotzdem er kein Buchstabengläubiger war. Wenn Gott verstand, dass ER (Salomo) das Suchen und Probieren brauchte, wieso soll er es anderen Menschen nicht auch zugestehen, die so veranlagt sind?
Wichtig ist doch nur unsere Ehrlichkeit. Geht man einen solchen Weg und benutzt ihn als Ausrede, einfach tun und lassen zu können, was man will oder geht man ihn, weil man es nötig hat, so zu gehen, während man immer aufrichtig nach dem richtigen Weg sucht, seine Erfahrungen mit dem was man von "dem Propheten gleich mir" (hatten wir vorhin, erinnerst du dich) abgleicht, vergleicht usw. Dann ist man eigentlich nichts anderes als ein kleiner Salomo.
Na ja klingt jetzt irgendwie hochtrabend, ist aber nicht so gemeint, das verstehst du schon.
Sigi
und vergess nicht, die ersten beiden Kapitel zu lesen, sind interessant in dem Zusammenhang. Vielleicht erkennst du sogar was von dir wieder.