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Hallo mikenull!

Ihr labert nur herum. Nennt doch einmal einen konkreten Tatbestand, den der Mensch getan hat - und der der Erde guttut?
Netürlich - eine gute Tat! Einem anderen ein altes Kleidungsstück schenken. Das tut der Erde aber wirklich gut. ( Merkt Ihr eigentlich, wie klein und primitiv schon dieser Gedanke ist, die "gute Tat" eines Pfadfinders wäre für die Erde gut? )

Vielleicht wäre einfach mal etwas Realitätssinn für die Menschen dieses Planeten notwendig.

Ich fühle mich nicht als "Gewinner" oder "Verlierer" - sondern ich erkenne in den allermeisten Menschen, seltsame Geschöpfe die sich selbst maßlos überschätzen. Únd ich zähle mich dazu!
Auch Du scheinst die Menschen mit ihren Taten mehr an ihren (ökologischen) Ergebnissen zu messen. Der Mensch ist aber nicht vollkommen.

Es ist dem Menschen möglich, gut zu sein. Und viele ergreifen diese Möglichkeit. Selbst wenn nicht immer viel dabei rauskommt.
 
Dich beschäftigt also die Lebensgrundlage der Menschen - die Erde. Was tust du dafür? Hast du dich einer Organisation angeschlossen, die tatkräftig etwas dagegen unternimmt? Engagierst du dich in der Gesellschaft in der du lebst aktiv für das, was dir wichtig ist? Etwas dagegen zu tun ist doch wichtig. Deshalb frage ich dich: Was tust du dafür? Es stellt sich mir nicht die Frage, ob du gut oder schlecht oder besser oder schlechter bist. Wichtig ist doch nur, dass wir uns für das aktiv engagieren, was uns wichtig ist. Alles andere wäre doch nur beklagen und abwarten. Ich sehe was du siehst in Bezug auf unsere Erde. Ich gehöre nicht zu den Aktivisten - dafür reicht meine Energie einfach nicht aus. Deshalb bin ich froh, dass es Menschen gibt, die sich aktiv dafür einsetzen. Ich bewundere Aktivisten und wenn ich sehe, was alles geschieht und das es einen rapiden Abwärtstrend gibt, was die Natur und den Planeten angeht, bin ich sehr bestürzt. Außer, dass ich bestürzt bin tue ich allerdings persönlich nichts. Ich verdamme und verurteile aber auch nicht andere Menschen dafür, dass sie in dieser Hinsicht nichts tun. Alle kriegen mit was passiert und alle sind bestürzt. Manche tun was aktiv dagegen, manche nicht. Ich bin mir sicher, dass es auch hier eine Lösung geben könnte. Wieso suchst du nicht nach Lösungen, etwas aktiv dafür zu tun, dass Menschen sich mehr engagieren. Sie beschuldigen und zu verdammen bringt sie bestimmt nicht dazu, etwas zu unternehmen.

Lieben Gruß
Truth
 
Hallo mikenull!

Ich bin nicht besser wie jeder andere auch. Aber ich bin Realist und bastle mir keinen "Notausgang" zusammen, den manche auch schelmisch als "Gott" bezeichnen.
Was nützen Dir die Menschen, wenn die Lebensgrundlage nicht mehr da ist? Denn darauf läuft es hinaus. Womit wir wieder exakt beim Thema wären.....
Ist es nicht naturwissenschaftlich ohnehin bewiesen, dass unser Planet einmal untergehen wird, zB aufgrund der Tatsache, dass die Sonne nicht ewig scheint?

Oder Du könntest auch fragen: "Was nützen mir die Ärtzte, wenn ich doch sowieso nach 80 Jahren sterben muss?"

Wer an die Unsterblichkeit glaubt, sieht das alles etwas anders.

Ich sehe es auch als einer der Pflichten des Menschen an, sich um einen gesunden Planeten zu kümmern. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen dies bestimmt viele.

Vermutlich kriege ich jetzt wieder eine unfreundliche Antwort von Dir übergebraten.
 
Hallo mikenull!

Also noch weniger. Allein die Gesinnung zählt als "gute Tat".
Auf jeden Fall hat die gute Gesinnung den meisten Wert.

Wenn ein Dieb aus einem Kaufhaus einen Rucksack stiehlt, in dem sich eine Bombe befindet und er so vielen das Leben rettet, hat diese Tat ethisch gesehen keinen Wert. Sie ist aus dem Motiv der Bereicherung geschehen (von Mundraub etc will ich einmal absehen). Das zufällige Ergebnis ist sicher gut für alle Beteiligten. Eine Belohnung steht dem Täter für diesen Diebstahl aber nicht zu.
 
Hallo Truth.
Jeder Mensch glaubt an irgendetwas. Das ist ein Naturgesetz und dient dem eigenen Schutz. Glauben hat erstmal nichts mit Religion zu tun. Aber es hat mit der eigenen Erfahrung zu tun. Das Unterbewußtsein prüft bei jedem neuen Gedanken, wie wahr er ist und ob darin Vertrauen gelegt werden kann. Ich vertraue einem Gedanken, womit ich schon mal etwas gutes erfahren habe. Dann bildet sich Vertrauen aus. Wenn dann Ereignisse eintreten, prüft der Intellekt, ob ich dort Vertrauen haben kann. Und allmählich bildet sich ein Glaube heraus, es entsteht ein Glaubensgebilde. So ein erfahrener Glaube ist ein Schutz vor den Gefahren im Leben. Ich habe eine gewisse Sicherheit - das ist der innere Schutz! Vertrauen und Glaube hängt eng miteinander zusammen; sie können nicht getrennt werden. Natürlich gibt es auch religiösen Glauben. Ein guter Glaube ist immer der, den ich bewußt erfahren habe. So kann er in meinem Leben sehr hilreich sein. Immer spielt das Gefühl bei diesen Themen eine ausschlaggebende Rolle. Ich verlasse mich auf das innere Gefühl, um das richtige glauben zu können. Dazu muß ich natürlich mein Herz öffnen, sonst komme ich an diese Wahrheit nicht heran. Die Seele kennt immer die Wahrheit, worauf ich mich verlassen kann. Liebe Grüße Schildkröte
 
Hallo Truth!


Ich weiß nicht genau, worauf Du hinaus willst Nur so viel: Mit einer guten Tat meine ich genau genommen nicht das Ergebnis einer Handlung, sondern die Gesinnung, aus der sie entspringt.

Es kommt also - vor allem in religiöser Hinsicht - alleine auf den Guten Willen, die gute Absicht an.

Guter Wille, gute Absicht. Das steht immer in Co-Abhängigkeit zu dem, was einen Menschen ausmacht, was ihn treibt, wonach er sich sehnt, wovor er Angst hat......... Ist also für mich sehr relativ.

Gesinnung. Eine gute Gesinnung heißt noch nicht, dass sie auch gesund ist und dass sie mir und anderen wirklich gut tut.

Ich persönlich überprüfe meinen Willen und meine Absicht und meine Gesinnung immer wieder und wenn ich es tue kommt es eben auch vor, dass ich erkenne, dass ich meinen Kurs korrigieren muss. Und dabei geht es im Prinzip überhaupt nicht um gut oder schlecht. Ich tue etwas dafür, dass ich nicht im unerträglichen Stillstand verharre. Und...... ich tue es, ohne dass ich hierfür einen Gott brauche. Kannst du das akzeptieren?

Liebe Grüße
Truth
 
Hallo Truth.
Jeder Mensch glaubt an irgendetwas. Das ist ein Naturgesetz und dient dem eigenen Schutz. Glauben hat erstmal nichts mit Religion zu tun. Aber es hat mit der eigenen Erfahrung zu tun. Das Unterbewußtsein prüft bei jedem neuen Gedanken, wie wahr er ist und ob darin Vertrauen gelegt werden kann. Ich vertraue einem Gedanken, womit ich schon mal etwas gutes erfahren habe. Dann bildet sich Vertrauen aus. Wenn dann Ereignisse eintreten, prüft der Intellekt, ob ich dort Vertrauen haben kann. Und allmählich bildet sich ein Glaube heraus, es entsteht ein Glaubensgebilde. So ein erfahrener Glaube ist ein Schutz vor den Gefahren im Leben. Ich habe eine gewisse Sicherheit - das ist der innere Schutz! Vertrauen und Glaube hängt eng miteinander zusammen; sie können nicht getrennt werden. Natürlich gibt es auch religiösen Glauben. Ein guter Glaube ist immer der, den ich bewußt erfahren habe. So kann er in meinem Leben sehr hilreich sein. Immer spielt das Gefühl bei diesen Themen eine ausschlaggebende Rolle. Ich verlasse mich auf das innere Gefühl, um das richtige glauben zu können. Dazu muß ich natürlich mein Herz öffnen, sonst komme ich an diese Wahrheit nicht heran.

Hat gut getan, das zu lesen! Danke!
 
Zunächst mal haben meine Beiträge gar nichts mit "ökologischen Taten" zu tun. Das die Industriestaaten auf Kosten der Entwicklungsländer leben. ( nämlich auf Kosten der dortigen Menschen!!!!! )
Und das ich als Mensch nicht nur nichts Gutes tue, sondern die Erde - unsere Lebensgrundlage - genauso schädige, wie jeder andere auch, ist doch klar. Es gibt nichts was der Mensch der Erde Gutes tun könnte - er kann lediglich aufgrund der Systeme etwas "reparieren" was er zuvor beschädigt hat. Das aber ist deshalb noch lange nichts "Gutes" - höchstens eine Verpflichtung.

Eine "Gesinnung" allein ist völlig wertlos. An den Taten soll der Mensch gemessen werden. Auch Hitler oder andere große Verbrecher der Geschichte fühlten sich im Recht.

Mal andersrum gesagt: Wenn ich Gott wäre, also die Menschen und das Zubehör so erschaffen hätte wie es in diesem albernen Buch aufgeschrieben ist: Würde ich zusehen das sich eine Spezies aufmacht, dies alles gründlich niederzumachen? Und die sich dazu noch anmaßt, mir ( dem Gott ) zu sagen, was ich gefälligst zu denken habe. ( das passiert ja hier laufend, indem gesagt wird, "Gott würde"...oder "Gott wird".....)

Natürlich wird die Erde in ein paar Milliarden von Jahren von der Sonne verschluckt werden. Das ist aber kein Grund sich jetzt schon mit aller Macht dranzumachen alles zu vernichten.
 
.... Ich verlasse mich auf das innere Gefühl, um das richtige glauben zu können. Dazu muß ich natürlich mein Herz öffnen, sonst komme ich an diese Wahrheit nicht heran. Die Seele kennt immer die Wahrheit, worauf ich mich verlassen kann. Liebe Grüße Schildkröte


schön für dich... 'diese Wahrheit' ist aber 'deine Wahrheit' und jemand anderes hat 'seine Wahrheit' und deine 'Seele' konstruiert 'deine Wahrheit' und wenn du dich darauf verlassen willst - prima - 'not my business' (nicht mein Geschäft) -

vielleicht wäre es eine Überlegung wert, mal diese Relation bei deinen Überzeugungen anzubringen und nicht von dir auf andere zu schließen. Nur weil z.B. du was 'glaubst' muss das bei anderen Menschen nicht genauso sein.
 
Hi Mikunell,

irgendwie hab ich das Gefühl, dass du in einer Schleife festhängst.
Es geht hier schon lange nicht mehr um Gott und dieses ewige "Gutes tun" (langsam wird mir wirklich schlecht, wenn ich dieses Wort nur schreibe). Ich frage dich: WAS TUST DU ??????? Ist diese Frage so schwer zu beantworten? Du kannst auch aktiv etwas gegen die Ausbeutung der armen Länder tun. Wenn dir das so wichtig ist und dir so viel daran liegt. Sich über etwas auszukotzen ist einfach und die Vergangenheit und die Fehler, die darin gemacht wurden, zu beklagen ist noch einfacher. GEGENWART - ZUKUNFT : Das liegt an dir! Deine Entscheidung!

Unvollkommenheit liegt in der Natur des Menschens (zum Glück - kann ich da nur sagen). Was verlangst du? Vollkommene perfekte Taten? Von wem? Vollkommene und perfekte Systeme? Von wem? Vollkommene verteilung von Reichtum? Von wem? Vollkommene Gerechtigkeit? Von wem? Vollkommenes Verständnis? Von wem? Du sagst, du bist realistisch. Ich behaupte mal, dass ich im absoluten Moment realistischer denke als du.

LG Truth
 
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