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Warum glaubst du, was du glaubst?

T

Truth

Gast
Hallo ihr alle!

virtuelle Begegnungen sind sehr spannend. Was ich generell spannend finde, ist die Frage, warum glaube ich, das was ich glaube - was immer dies sein mag! Ich würde mich über Antworten auf diese Frage sehr freuen.

Liebe Grüße
Truth
 

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Wildcat

Mitglied
Hallo!

Wenn Deine Frage nicht im Bezug auf Religion gestellt ist, dann glaube ich, was ich glaube, weil man mich überzeugt hat, mit Argumenten, die mich nicht anders glauben lassen ;)

Liebe Grüße.
 

Polux

Aktives Mitglied
Ich 'glaube' nichts. Bzw. gibt es für mich zwei Arten des 'Glaubens'.

wiki:
"Glauben besteht darin, dass ein Sachverhalt für wahr gehalten wird. ..."
Hier verstehe ich 'Glauben' also als Theorie mit der ich arbeiten kann. Sobald Belege gefunden werden die dieser Theorie widersprechen muss diese entweder angepasst werden oder ganz verworfen.

Z.B.: Ich glaube: alle Raben sind schwarz. Ich finde einen Albinoraben. Ich passe meine Theorie an: Alle Raben sind schwarz, außer die, die eine Pigmentstörung haben.
Ich finde graue Raben. Ich passe meine Theorie an. Alle Raben sind grau oder schwarz, wenn sie eine Pigmentstörung haben können sie auch weiß sein...usw.

wiki:
"Im Gegensatz zum Glauben im Allgemeinen beruht der religiöse Glaube jedoch stets auf dem Willen zum Glauben oder auf einer Suggestion."
hier 'glaube' ich nichts, ich glaube weder an einen Gott, oder sonst was 'höheres'. Damit schließe ich die Möglichkeit, das sowas existiert nicht aus, aber ich glaube nicht dran, oder, dass das einen Einfluss auf mein Leben in welcher Weise auch hat. Ein atheistischer Ignostiker halt :)
 
E

EuFrank

Gast
Hallo Truth!

Hallo ihr alle!

virtuelle Begegnungen sind sehr spannend. Was ich generell spannend finde, ist die Frage, warum glaube ich, das was ich glaube - was immer dies sein mag! Ich würde mich über Antworten auf diese Frage sehr freuen.

Liebe Grüße
Truth
Glaube bezieht sich auf Dinge, die man nicht wissen kann. Dennoch versucht unsere Vernunft, den Bereich, über den wir nichts wissen, mit sinnvollen Inhalten zu füllen. Ich denke, dass es vor allem wichtig ist, dass sich unsere Vorstellungen über die Bereiche, in denen wir nicht wissen, gut mit denen harmonieren, über die wir Bescheid wissen. Glauben und Wissen sollten also eine stimmige Einheit bilden.

Wenn der Glaube mit dem Wissen nicht übereinstimmt, handelt es sich um einen Aberglauben. Der Glaube ist also eine Art stimmiger Erweiterung des Wissens. Wenn der Glaube dagegen mit dem Wissen harmoniert, handelt es sich um einen vernünftig begründeten Glauben. Ich glaube, dass auf diese Art fast jeder Mensch funktioniert.

Ein Beispiel für Glauben:
Wir sehen, dass es in dieser Welt Gesetzmäßigkeiten gibt, zB dass ein Stein immer nach unten fällt, wenn wir ihn losslassen. Aufgrund dieser Gesetzmäßigkeiten, die wir wissen, schliessen wir, dass es auch Gesetzmäßigkeiten in den Bereichen unseres Lebens gibt, über die wir nur Vermutungen anstellen können.
 
L

Lena7

Gast
Ich würde es schon so ausdrücken, das mir der Glaube an Jesus zur Gewissheit geworden ist.
Mit glauben habe ich begonnen, weil ich im tiefsten inneren gespürt habe, das ist die Wahrheit.

Und dieses ist dann dadurch das ich darauf eingegangen bin, zuerst mal im glauben, zu einer tiefen Gewissheit geworden.

So das ich das, woran ich begonnen habe zu glauben, auch erfahren habe.
Ich bin so praktisch irgentwo teilweise vom glauben zum schauen
( im Sinne von erleben) übergegangen.

Jesus ist für mich absolute Realität. Er gibt mir Wegweisung wenn ich seinen Willen erkennen möchte, ich darf immer wieder neu seinen Trost erfahren, oder wie er Menschen und Umstände lenkt.

Nicht ständig ist der Glaube fühlbar, sondern sonst hiese es auch nicht Glaube. oft ist er auf blindes vertrauen gegründet. Dieses Vertrauen wäre aber nicht möglich, wenn ich nicht schon erlebt und erfahren hätte.
Denn ich könnte nicht viele Jahre an einen Gott glauben den ich nie kennen lernen durfte.

Ich weiß nicht ob das was ich hier schreibe irgentwie nachvollziebar ist.



Liebe Grüsse
Lena
 

mikenull

Urgestein
Genau das ist es: Meine Vernunft füllt den Bereich über den ich nichts weiß ( wie jeder andere auch! ) mit sinnvollen Inhalten.
Inhalte die ich noch halbwegs nachvollziehen kann und die nichts mit Märchen, traumatischen Vorstellungen oder gar psychischen Störungen zu tun haben.:D Dabei orientiere ich mich an dem was die Wissenschaft inzwischen weiß.
 
L

Lena7

Gast
Und bei mir wurde der Bereich von dem ich nichts wußte, durch Erfahrungen mit Gott gefüllt........mit sinnvollen Inhalten.....denn es gibt mehr als das bisschen, was man sehen kann, oder was die Wissenschaft beweisen kann:)
 
E

EuFrank

Gast
Hallo mikenull!

Genau das ist es: Meine Vernunft füllt den Bereich über den ich nichts weiß ( wie jeder andere auch! ) mit sinnvollen Inhalten...
Jetzt wäre es interessant zu wissen, mit welchen sinnvollen Inhalten Du den Bereich füllst, über den Du nichts weißt.
 

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