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Zusammenziehen - soll ich es wagen?

Ich vermute mal, Wäsche und Happihappi.
Aber es ist sicher sinnvoller, die TE zu fragen:
Liebe TE, wie läuft es zwischem ihm und seiner Ma?
Und magst du sie?
Was erledigt sie so alles?
 
Was mir immer wieder durch den Kopf geht: Eine Freundin von mir war mal aus gesundheitlichen Gründen 2 Jahre arbeitslos. Im ersten Jahr bekam sie ALG 1. Im zweiten Jahr hatte sie nicht mal Anspruch auf Hartz IV. Ihr Mann, mit demsie damals schon zusammenlebte, aber noch nicht verheiratet war, musste für sie aufkommen. Und das, obwohl er Unterhalt für Ex-Frau und Kinder bezahlen musste.

Mein Freund lässt sich ganz und gar nicht bemuttern. Seine Mutter ist eine liebe Frau, aber nicht gerade das, was man eine gute Hausfrau nennt. Das Kochen ist seit ca. 12 Jahren seine Aufgabe. Seine Wäsche wäscht er selbst, seit er 18 war. Die Mutter meines Freundes hat große Schwierigkeiten mit dem Haushalt und lässt sich mit zunehmendem Alter immer mehr gehen. Meine Mutterist ein gutes Stück älter als sie, hat aber ihren Haushalt tiptop im Griff.

Mein Freund und seine Mutter haben Arbeitsteilung im Haushalt. Für manche Zimmer ist er, für andere sie verantwortlich. Die Räume, die für die mein Freund zuständig ist, sind in Ordnung. Aber die Mutter kriegt vieles nicht mehr gebacken. Nach meinem ersten Besuch in diesem Haus habe ich mich geekelt, weil das Bad so dreckig war und wollte nie wieder dort rein. Die Küche finde ich jetzt noch ekelhaft an manchen Tagen…
 
Es ist eine Meinung, mehr nicht.

Danke! Das ist tatsächlich meine Meinung und keiner sollte darüber urteilen,
der so was noch nicht erlebt hat.

Liebe TE,

ich finde es gut das er sich nicht bedienen lässt und seine Arbeit im Haushalt erledigt, mein Ex (siehe oben) z. B. hat kein Handschlag gemacht.
Wenn es dich ekelt wie es in bestimmten Räumen der Wohnung / des Hauses aussieht, dann muss dein Freund das entweder auch übernehmen oder Mama und Sohn die Räume tauschen.

Und natürlich kommt der Partner in einer eheänlichen Gemeinschaft für den anderen auf, bevor er der Allgemeinheit auf der Tasche liegt.
 
Mein Freund ist seit einigen Jahren nicht berufstätig. Er hat eine Ausbildung zum Bäcker abgeschlossen und wurde trotz guter Leistungen nicht von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen. Das hat seinem Selbstwertgefühl einen so tiefen Schmerz versetzt, dass er sich anschließend nicht mehr als Bäcker beworben hat und stattdessen in die Industrie wechseln wollte. Weil er auf seine Bewerbungen nur Absagen bekam, hat er es über die Zeitarbeit versucht. Das hat leider nicht geklappt. Er wurde zwar mehrmals über verschiedene Zeitarbeitsfirmen in unterschiedlichen Betrieben eingesetzt, seine Verträge auch mehrmals verlängert, aber keine der Firmen hat ihn fest übernommen.

Ich mache mir über etwas ganz anderes Gedanken. Stimmt die berufliche Vita, die er dir erzählt hat?

Wenn es stimmt, dass er trotz guter Leistungen als Bäcker nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen wurde, und ihn das so fertig gemacht hat, ist er ein Weichei, das sich sehr schnell entmutigen lässt und hat keinen A... in der Hose.
Einen solchen Mann würde ich nicht als Lebenspartner haben wollen.
Normalerweise bewirbt man sich einfach weiter. Nicht jeder Ausbildungsbetrieb kann jeden Azubi übernehmen.

Und wenn es nicht stimmt, was er dir erzählt hat? Dann hat er gelogen, und sich dadurch auch disqualifiziert.
 
Du solltest dir überlegen was du willst. Zu dem Freund und seiner Mutter in das Haus zu ziehen, würde ich auf gar keinen Fall!

Dein Freund arbeitet zur Zeit nicht, beschönigend könnte man sagen, er hat ja im Moment noch genug Geld durch das Erbe, aber je länger er raus ist, desto schwerer wird mit Sicherheit der Wiedereinstieg. Ich kann nicht beurteilen, wie er drauf ist, aber man muss im Job mit Ablehnung und Absagen rechnen und umgehen können. Für mich liest es sich eher so, als ob er den Weg des geringsten Widerstandes geht. Er macht es sich jetzt erst mal bequem, weil er ja nicht arbeiten muss.

Du hast doch geschrieben, dass du einen Vollzeitjob anstrebst. Das sollte für dich auch Priorität haben. Auf eigenen Füßen zu stehen.

Dann kann dein Freund halt seinen Haushalt alleine führen. Schön für ihn. Reicht dir das? Du arbeitest und er ist Hausmann, wenn er das so machen würde, wenn du da mit einziehst?
 
Mein Freund lässt sich ganz und gar nicht bemuttern. Seine Mutter ist eine liebe Frau, aber nicht gerade das, was man eine gute Hausfrau nennt. Das Kochen ist seit ca. 12 Jahren seine Aufgabe. Seine Wäsche wäscht er selbst, seit er 18 war. Die Mutter meines Freundes hat große Schwierigkeiten mit dem Haushalt und lässt sich mit zunehmendem Alter immer mehr gehen. Meine Mutterist ein gutes Stück älter als sie, hat aber ihren Haushalt tiptop im Griff.

Mein Freund und seine Mutter haben Arbeitsteilung im Haushalt. Für manche Zimmer ist er, für andere sie verantwortlich. Die Räume, die für die mein Freund zuständig ist, sind in Ordnung. Aber die Mutter kriegt vieles nicht mehr gebacken. Nach meinem ersten Besuch in diesem Haus habe ich mich geekelt, weil das Bad so dreckig war und wollte nie wieder dort rein. Die Küche finde ich jetzt noch ekelhaft an manchen Tagen…

Oje!! Das finde ich jetzt ehrlich gesagt ja noch viel bedenklicher, als wenn sich Dein Freund von der Mutti bekochen lassen würde... Da kannst Du Dir ja schon vorstellen was passiert, wenn Du da einziehst. Sie wird noch weniger tun... Ihre Zimmer kannst Du ja vielleicht noch ignorieren. Aber es gibt ja sicher diverse gemeinschaftlich genutzte Räume, oder Garten usw...

Ich bin froh, willst Du ja sowieso nichts überstürzen und würdest Du sowieso nicht umziehen, ohne eine Arbeit zu haben. Somit kannst Du ja noch etwas zuschauen, wie sich das alles entwickelt, wenn Du ab und zu bei ihm bist.
 
Hallo,

"Liebe / Vernunft / Geld"

lese ich als Hauptpunkte in deinem Thread.

Welche Erbsumme des Vaters steht denn genau im Raum ?
Wer erbt denn das Haus der Mutter ?

Was sind die Häuser denn in der Region (ein Haus ohne Heizung ?) wert ?
Er sollte sich einen Job suchen, vielleicht auch halbtags.

Wie sehr liebst du ihn ?

Gruß Hajooo
???
😉

Mein Freund und seine Mutter haben Arbeitsteilung im Haushalt. Für manche Zimmer ist er, für andere sie verantwortlich. Die Räume, die für die mein Freund zuständig ist, sind in Ordnung. Aber die Mutter kriegt vieles nicht mehr gebacken. Nach meinem ersten Besuch in diesem Haus habe ich mich geekelt, weil das Bad so dreckig war und wollte nie wieder dort rein. Die Küche finde ich jetzt noch ekelhaft an manchen Tagen…

Wie ist denn das Verhältnis zwischen Sohn und Mutter ?

Hat sie psychische Probleme oder eine sonstige Krankheit, da sie ihren Haushalt nicht sauber halten kann ?
Weshalb unterstützt er seine Mutter nicht in den Gemeinschaftsräumen ?

Lebt er gern "im Siff" ?

Gibt es eine Möglichkeit zwei getrennte Wohnungen im Haus einzurichten ?

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:
DFür mich liest es sich eher so, als ob er den Weg des geringsten Widerstandes geht. Er macht es sich jetzt erst mal bequem, weil er ja nicht arbeiten muss.
Das sehe ich als "zweischneidiges Schwert" !
Nach außen hin mag das so aussehen, es gälte noch zu klären, wie er es empfindet ?

Vielleicht denkt er, er ist vor der Gesellschaft ein Nichtsnutz, der das Leben nicht packt ?

Gruß Hajooo
 

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