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Zukunft in Europa

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solange wie jetzt herrschte in den europäischen Ländern noch nie Frieden.

Frieden? Lange?

Gehört die Ukraine nicht zu Europa?
Gehört Serbien nicht zu Europa?
Gehört Kosovo nicht zu Europa?
Gehört Bosnien nicht zu Europa?
Gehört Georgien nicht zu Europa?
Gehört Moldawien nicht zu Europa?


In Europa gab's noch nie lange Frieden und so wird es bleiben.

@ TE

Europa war gestern, Asien gehört die Zukunft, da werden Unsummen investiert.
Europa wird auf Dauer auf das Niveau von Afrika und Südamerika abrutschen.
 
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Re: Zukunft in Europa
Hallo Pandoralight,

schau mal hier:
Zukunft in Europa. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Jedes mal versuchen sie aufs Neue, ohne großartige Reformpläne uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.
War jetzt wieder so, nur wurde diesmal "nein" gesagt. Natürlich nur im ersten Moment. Jetzt lassen sich die Griechen Stückweise ein paar Verbesserungsvorschläge aus der Nase ziehen. Sobald da mal 1-2 gezogen wurden, gibt es direkt wieder Knete, gar einen Schuldenschnitt für den gebettelt wurde.

Was für ein Kasperltheater.

Ich verstehe den Aufriss nicht. Sollen sie die Reformen eben lassen wenn sie keine Lust haben, irgendwann mal eine schwarze Null schreiben zu können. Dann aber bitte auch mit den Konsequenzen leben und Hilfsgelder ablehnen!

Wenn ich Schulden hätte und mich jemand anderes aushält, bräuchte dieser mir nicht sagen wann, wo und wie viel ich einsparen müsste. Der bräuchte nicht andauernd nachbessern. Das würde direkt von mir selbst kommen. Und zwar bedeutend härtere Auflagen als meine Gläubiger überhaupt anstreben würden - um schnellstens da raus zu kommen.

Daran lässt sich schon der Charakter ableiten, den das Ganze hier hat.
 
Inzwischen spricht die Kanzlerin von "Investitionsprogrammen".........( sollte man doch nach vier Jahren etwas gemerkt haben? )
 
Jedes mal versuchen sie aufs Neue, ohne großartige Reformpläne uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.
War jetzt wieder so, nur wurde diesmal "nein" gesagt. Natürlich nur im ersten Moment. Jetzt lassen sich die Griechen Stückweise ein paar Verbesserungsvorschläge aus der Nase ziehen. Sobald da mal 1-2 gezogen wurden, gibt es direkt wieder Knete, gar einen Schuldenschnitt für den gebettelt wurde.

Natürlich ist es ein Kasperltheater - die Idee der Währungsunion war im Allgemeinen keine glorreiche Idee. Sicher, der Binnenhandel wird erleichtet. Es ist aber unmöglich, derart unterschiedliche Staaten einer einheitlichen Währung zu unterlegen - in Europa ist dies m.M.n. viel krasser als in den USA. Die EU sollte als Wirtschaftsverbund bestehen, aber den Staaten die Möglichkeit zu nehmen, ihre eigene Währung abzuwerten, ist meines Erachtens fatal. Gerade Länder wie eben Griechenland, die beinahe ausschließlich vom Tourismus leben, sind nicht mit Exportstaaten wie Deutschland zu vergleichen.

Außerdem: ist "Reform" mittlerweile nicht Synonym für "Geld aus der Tasche ziehen"? Egal ob großartige Pläne oder nicht?

Es werden nur die eigenen Interessen vertreten - siehe Malmström (EU-Kommissarin für Handel): "wir müssen die Bürger davon überzeugen, dem Handelsabkommen TTIP zuzustimmen" - Überzeugen muss hier Niemand Niemanden, das Abkommen sollte für sich selbst sprechen. Ein Nein der Bevölkerung ist auch ein Nein, das zu akzeptieren ist - immerhin arbeiten die Volksvertreter für das Volk und nicht für ihre eigenen Interessen.
 
Die Griechen haben übrigens gestern Nacht den fälligen Kredit gar nicht zurück gezahlt. Dafür um einen neuen Schuldenschnitt geworben...ja, so lässt es sich ein paar Jahrzehnte aushalten.

Im Radio sagten sie auch, wie hier manche, das ein Grexit für uns sehr teuer sei. Was bedeutet hier "sehr" ?
Wir zahlen doch ohnehin alles was da an lustigen Sachen auf uns zurollt. Ob das jetzt viel und wenig wäre im Rahmen eines Austritts der Griechen, interessiert mich nicht die Bohne. Soll man sich hat bei den Europageilen Politikern bedanken. Aber gutes Geld noch schlechtem hinterher zu werfen, ärgert mich - weil man es besser wissen müsste.

Und "sehr" teuer, in welchem Zusammenhang soll das zu verstehen sein? Nach den nächsten 20 Jahren, zig Milliarden Ausgaben und 7 Schuldenschnitte kann man in ein paar Jahren überall Expertenmeinungen lesen die dann natürlich dahingehend lauten, dass man den Grexit besser schon in 2015 hätte vollziehen sollen - aber das konnte man ja nicht ahnen. 🙄

Nein, wir zahlen lieber jetzt x Jahre und dann zusätzlich den Grexit. Weil das so wirtschaftlich ist. Oder wir zahlen so viel das der Grexit niemals eintreffen wird, wir aber dann unterm Strich auch mehr geblecht haben, als eine ordnungsgemäß eingeleitete Staatspleite ( schon in 2011 ) uns überhaupt gekostet hätte.
 
Bis jetzt halt Deutschland keinen einzigen Euro für Griechenland bezahlt. Hier wird Haftung mit zahlen verwechselt.Und - ein Staat kann nicht pleite gehen. Wie soll denn das gehen? Mit einem "Grexit" haben "wir" nichts zu tun - wenn die Griechen aus dem Euro aussteigen, so sind sie die allein bestimmenden. Dann allerdings werden die 80 Milliarden, für die Deutschland haftet, fällig. Und natürlich nicht nur die: Griechenland würde bei 0 anfangen und würde selbstverständlich weitere Hilfen benötigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre schön. Wenn wir nach einem Schuldenschnitt alle so viel wie vorher hätten. So könnten wir uns ja dann alle nacheinander, in der EU Zone gesund stoßen. 🙂

Rettungsschirme die nur auf dem Papier existieren, Darlehen die nicht zurückgezahlt werden, aber in Wirklichkeit kein Geld verbrannten! 😀

LOL
 
Witzig finde ich dass die linke griechische Regierung ja nur links spielt.

Wenn die wirklich LINKS wäre, hätte sie zb frühzeitig die Kapitalflucht der Reichen verhindert. Gerade die soziale Gerechtigkeit, die eine linke Partei anstrebt, gib`s in Griechenland doch nicht. Großes Lohngefälle, arme Rentner, ungerechte Besteuerung und unzählige Menschen, die Steuern hinterziehen - so sieht`s aus.

Das Referendum ist auch ne ganz große Nummer. Nachdem die mehrheitlich linke Regierung versagt hat soll jetzt das Volk zwischen Sparmaßnahmen und Schuldenschnitt entscheiden - Pest und Kolera.

Die griechische Bevölkerung hat noch nie der eigenen Regierung vertraut, wie soll man so ein Volk regieren? Varoufakis hat in einem Punkt recht: Was nutzt eine Steuererhöhung als Sparmaßnahme wenn der Griechen liebstes Hobby Steuerhinterziehung ist?
 
Ich sehe keinen Schuldenschnitt. Im Moment sind die Umfragen fast 50/50 - ich denke, daß es demnächst Neuwahlen gibt. Dann wird man sich sicherlich für weitere milde Sparmaßnahmen entscheiden - aber auf der anderen Seite investieren, damit das Land in irgendeiner Form wettbewerbsfähig wird. Einen Austritt aus dem Euro - oder gar der EU - wird wohl nicht kommen. Dazu ist das Land für die Nato und für die Flüchtlingsproblematik zu wichtig.
 
Ich sehe keinen Schuldenschnitt. Im Moment sind die Umfragen fast 50/50 - ich denke, daß es demnächst Neuwahlen gibt. Dann wird man sich sicherlich für weitere milde Sparmaßnahmen entscheiden - aber auf der anderen Seite investieren, damit das Land in irgendeiner Form wettbewerbsfähig wird. Einen Austritt aus dem Euro - oder gar der EU - wird wohl nicht kommen. Dazu ist das Land für die Nato und für die Flüchtlingsproblematik zu wichtig.

Das hat aber mit der gemeinsamen Währung nichts zu tun. Den griechen hat der Euro keineswegs geholfen. Eine negative Entwicklung, die übrigens bei fast allen Staaten zu verzeichnen ist, die zum Euro gewechselt waren. Während die EU Länder die bei ihrer eigenen Währung geblieben sind, sich im selben Zeitraum bedeutend besser entwickelt haben.

EU ist das eine. Die Währung etwas anderes.
 
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