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Zeit der Trauer

Ich bemühe mich wirklich, aber es wird und wird nicht besser.
Heute hab ich frei, es ist schönes Wetter, und was mache ich.. mich verkriechen.
Es gibt keinen Ort, wo ich mich wohlfühlen würde, überall sehe ich ihn, überall sind Erinnerungen, nirgendwo könnte ich hingehen wo wir nicht zusammen waren.

Geht das ewig so weiter?:wein:

Langsam habe ich keine Kraft und auch keine Lust mehr, mir immer wieder zu sagen, halt durch, irgendwann wird alles wieder gut..

Und das Schlimme, oder Gute?, wie auch immer, ist, daß einem ja wirklich nichts anderes übrig bleibt, als einfach weiter zu machen, weiterleben.
Jeden kleinen Scheiß als was Positives sehen, das ist manchmal so anstrengend!!
Aber anders gehts ja auch nicht.
Bloß manchmal fällt das so unsäglich schwer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Claudia,
ich verstehe Dich,denn mir gehts ähnlich.Allerdings nicht mit dem Alk,weil ich mich sehr
rasch übergeben müsste.
Schlimm ist es,wenn man kein Licht mehr sieht,und ich glaube,dass das bei Dir (uns)
der Fall ist...
Es gibt ein Forum für Depressionen,Bornout und Lebenskrisen.Das kann ich Die empfehlen,
wirklich!
Der Link dazu: forum-depressionen.de
Vielleicht hilft es Dir,über Deine Trauer noch mehr zu schreiben,traurig und wütend zu sein
und trotzdem auf einen "grünen Zweig" zu kommen?
Dort kannst Du Deine Geschichte schreiben und bekommst gute Resonanz.Dort wird Dir
mit Geduld und Respekt begegnet.Keine billige Antworten gibt es dort,aber Ratschläge,
die man auch befolgen kann.
Bitte versuche es einmal,ich bitte Dich!
Vindobona



Hallo, liebe Vindobona.

Danke für deine Zeilen und den Forumstip.

Ich hab heute morgen erstmal meinen halben Text gelöscht, weil ich mir gedacht habe o Gott, was für Gejammere..
Aber manchmal ist es eben besonders schlimm auszuhalten und dann bricht das alles raus.😱

Das Forum werde ich mir auf jeden Fall anschauen, schreiben will ich aber eigentlich nicht mehr darüber, weil mich das nur wieder runterzieht. Lieber dieses Thema meiden und ablenken wies nur geht ist meine Devise.
Ich weiß auch nicht, was besser ist, sich damit auseinandersetzen oder sich auf andere Gedanken bringen versuchen.
Mir geht es hier schon so, daß wenn ich solche Threads lese, gerne antworten würde, aber sobald ich mich mit diesem Thema befasse, geht es mir selber wieder schlecht.

Ich schicke dir ganz liebe herzliche Grüße und wünsche dir auch viel Kraft weiterhin und alles Liebe!
 
Die Frage ablenken oder darüber nachgrübeln warum es so passiert ist un damit evtl. etwas weiter verarbeiten stelle ich mir auch oft- entscheide mich aber meistens fürs ablenken . Man bekommt einfach keine Antworten mehr und wenn es so, wie bei mir, schon 8 JAhre her ist daß mein Vater urplötzlich verstarb hat man laut einiges Personen auch kein Recht mehr dazu noch darüber zu trauern- bzw. wurde mir das schon nach 8 Tagen gesagt. Jetzt komm mal wieder runter, diese Trauermine ist ja nicht auszuhalten 🙁. Ich hab eh nicht geweint, konnte aber auch nicht lachen oder so tun als ob alles toll wäre
 
Du fehlst mir
Es ist ein Schmerz,
der einem fast
den Atem raubt.
Ich wäre gerne bei Dir..
Aber der Weg dort hin,
ist mir noch verborgen.
Irgendwie muss ich mit diesem
Schmerz leben.
Du fehlst mir so,
auch nach den ganzen Jahren.
Du hast eine Lücke hinter lassen,
die niemand füllen kann.
Zwischen uns gibt es eine Brücke -
und das ist die LIEBE.
Das einzig bleibende - der einzige Sinn.

Anna-Lisa
 
Ich bin Froh um das Thema, ich habe vor 43 Tagen meine Frau von einer Sekunde auf die andere verloren, gesund dann tot, kein Abschied, nur ein kurzer letzter Blick. Trauern ist für mich das einzige was mir zum Abschiednehmen bleibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Thema Trauer mich je verlassen wird.
Danke für den thread

Andreas
 
Ich bin Froh um das Thema, ich habe vor 43 Tagen meine Frau von einer Sekunde auf die andere verloren, gesund dann tot, kein Abschied, nur ein kurzer letzter Blick. Trauern ist für mich das einzige was mir zum Abschiednehmen bleibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Thema Trauer mich je verlassen wird.
Danke für den thread

Andreas


mein Beileid

Anna-Lisa
 
Auch von mir... mein Beileid... @ Andreas.
_
Ich habe den Tag überstanden... viele Tränen vergossen, aber ich konnte mich einigermaßen ablenken. Habe jetzt trotzdem ein schlechtes Gewissen. Sollte man sich am Todestag nicht mit der Person befassen, anstatt sich einen zu kippen?-.-
Aber ich glaube, hätte ich die ganze Zeit an IHN gedacht, ohne mich abzulenken, hätte man mich einweisen können...

TROTZDEM FEHLT ER MIR!!! Und ich glaube, das weiß er auch...
 
Man SOLL überhaupt nichts @MissYou- du hast das getan von dem du dachtest daß du so den TAg am besten überstehst und das zählt doch. Abgesehen davon denkt man doch eh sehr oft an den Verstorbenen, da muss man es sich an diesem TAg ja gar nicht vornehmen.

Todestag ist so wie spezielle Feiertage wie Weihnachten, da überrrollt einen der Schmerz meistens doppelt und dreifach. Und ich gebe zu, ich trink da auch mal gerne mehr als mir eigentlich bekommt, aber es lenkt ab - so, what shalls ?
 
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, gestern auf den Friedhof zu gehen... endlich mal sein Grab zu besuchen... und Abschied zu nehmen. Stattdessen hab ich's nicht übers Herz gebracht. Ich habe ihm einen Brief geschrieben (schon klar dass er sie niemals lesen wird-.-), Lieder für ihn gesungen und abends eben auf ihn getrunken... hmm... :-( klar hat mich das abgelenkt (ein bisschen), aber gute Laune hat das bei mir nicht ausgelöst.
Was mich vor allem aufgeregt hat, aber ich hatte es eigentlich schon erwartet: Vorgestern wurden mir noch große Versprechungen gemacht: "Ich bin für dich da", "wir können telefonieren und alles" etc., und wer stand am nächsten Tag doch alleine da?-.- Aber ich hab den Tag ja überlebt. Jetzt versuche ich einfach, meine Trauer wieder einzuschränken. Ich merke schon wieder, dass ich richtig ätzend zu meinen Mitmenschen bin...-.- aber ich kann doch nix dafür... wie würde es euch denn gehen, wenn jeder große Versprechungen macht und am Ende doch keine Zeit für euch hat?-.-
 

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