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wurde ich angelogen?

Ich verstehe nicht, wie du das meinst.
Wenn man dich,z.B., als Kreditorenbuchhalter anstellt, dann hat man feste Vorstellungen von dem, was du machen sollst. Bei allen Unterschieden in Branchen, Produktion usw. sind die Grundabläufe immer gleich. Wenn man dir einen Stapel Rechnungen hinlegt, in Papierform oder digital, dann nimmst du den Kontenplan und legst los.
Wenn der Vorgesetzte keine Zeit/Lust zum Einarbeiten hat, dann setze dich neben einen Kollegen. Bei einer Einarbeitung geht es in erster Linie um die internen Abläufe, die Programme usw. Die Grundlagen werden nicht mehr angesprochen, sondern voraus gesetzt.
Wenn du bei der Einstellung gesagt hast, xyz kann ich, dann "interessiert" sich keiner für deine Arbeit, weil du sie einfach machen sollst.
Wenn du mit der Arbeit überfordert bist, überlege bitte, woran es liegt.
ich hatte ja bereits geschrieben, dass die einzige Person, die ich fragen konnte und durfte, mein Vorgesetzter war, und der war kaum erreichbar. Die Kollegen haben selber keine Ahnung von der Sache gehabt. Und es gab auf dem Kontoplan sehr viele Unklarheiten, weil der gleiche Sachverhalt bis zu sechsmal anders gebucht wurde. Auf die Idee, bei den früheren Buchungen abzuschauen, bin ich selber gekommen. Aber wenn das jedesmal anders gebucht wurde, dann kann ich nur Zettel mit den Kontonummern in eine Schale werfen und per Los entscheiden, welches Konto ich nehmen soll.

Ich hab ja gesagt, dass das Sachkonto vorausgewählt wurde, von der Abteilung, die die Rechnung freigibt. Ich hätte es mir leicht machen können und einfach auf Buchen drücken können, ohne mir den Kopf zu zermartern um zu prüfen, ob alles korrekt ist. Aber ich bin dafür Buchhalter, um zu schauen, ob alles korrekt ist. Aber am Ende habe ich resigniert und dem vertraut, was die Abteilungen kontiert haben. Aber wie gesagt, spezielle Fälle wie wiederkehrende Buchungen, AfA oder Anlagevermögen sind mit speziellen Verfahren verbunden, da kann ich nicht einfach blind auf Buchen drücken, die werden dann nämlich falsch erfasst.
 
Also, du scheinst einerseits ein wenig die Arbeitsauffassung wie ein ewiger Azubi zu haben und andererseits kontrollierst du andere, weil du schließlich Buchhalter bist.
Ein Buchhalter allerdings, der Vorgänge liegen lässt - im Ernst, das geht gar nicht!
 
Also, du scheinst einerseits ein wenig die Arbeitsauffassung wie ein ewiger Azubi zu haben und andererseits kontrollierst du andere, weil du schließlich Buchhalter bist.
Ein Buchhalter allerdings, der Vorgänge liegen lässt - im Ernst, das geht gar nicht!
ganz im Gegenteil. ich habe gemacht, was ich konnte. ich habe auch darauf hingewiesen, wenn ich etwas nicht konnte, und dass ich dringend Informationen brauche. Aber gehört wurde ich nicht. Was soll ich denn noch machen? Eine Waffe nehmen und die Leute zwingen, sich die Sache anzusehen? Und nochmal: meine Aufgabe war die abschließende Kontrolle!!
 
ganz im Gegenteil. ich habe gemacht, was ich konnte. ich habe auch darauf hingewiesen, wenn ich etwas nicht konnte, und dass ich dringend Informationen brauche. Aber gehört wurde ich nicht. Was soll ich denn noch machen? Eine Waffe nehmen und die Leute zwingen, sich die Sache anzusehen? Und nochmal: meine Aufgabe war die abschließende Kontrolle!!

Wesentliche Sachverhalte gehören ohnehin schriftlich dokumentiert, schon damit du dich selbst absicherst.

Dazu gehören z. B. SEHR GUT STRUKTURIERTE EMAILS an den Vorgesetzten mit der Bitte um Stellungnahme. Z. B.:

Bei xy sind mir folgende Diskrepanzen aufgefallen:

1. A
2. B
3. C

Konkretes Beispiel ist Abfrage Z: Wie muss das korrekt verbucht werden?

Die Historie ist kontinuierlich inkonsequent. Darf ich um Ihr Feedback bis Ende dieser Woche bitten.
 
Wegen Vorgesetzten: Meine Erfahrung ist, dass nicht alle gleich ticken. Bei manchen klappen E-Mails, bei anderen muss man persönlich im Büro aufkreuzen und da bleiben, bis alles geklärt ist. Wieder andere regeln Sachen gerne beim Essen oder sie kommen bei dir ins Büro und je nach Stimmung kann man dann seine Sachen besprechen.

Wie machen es denn die anderen Kollegen mit ihm? Was funktioniert bei ihm? Da würde ich mal nachforschen und es dann genau so versuchen.

Du könntest ihn natürlich auch fragen: Wie soll ich denn meine Fragen mit ihnen besprechen? Was für eine Form hätten Sie gerne? Falls er gar nicht kooperiert, gibt es womöglich einen Vorgesetzten über ihm, den man einbinden kann ...
 
Wegen Vorgesetzten: Meine Erfahrung ist, dass nicht alle gleich ticken. Bei manchen klappen E-Mails, bei anderen muss man persönlich im Büro aufkreuzen und da bleiben, bis alles geklärt ist. Wieder andere regeln Sachen gerne beim Essen oder sie kommen bei dir ins Büro und je nach Stimmung kann man dann seine Sachen besprechen.

Wie machen es denn die anderen Kollegen mit ihm? Was funktioniert bei ihm? Da würde ich mal nachforschen und es dann genau so versuchen.

Du könntest ihn natürlich auch fragen: Wie soll ich denn meine Fragen mit ihnen besprechen? Was für eine Form hätten Sie gerne? Falls er gar nicht kooperiert, gibt es womöglich einen Vorgesetzten über ihm, den man einbinden kann ...

Genau! Und wenn die Situation sehr unklar ist und der Vorgesetzte mündlich irgendein Feedback gibt, was weiterhin nur bedingt hilft, anschließend gleich nochmal schriftlich nachlegen, um sich selbst abzusichern. Z. B. durch Weiterleitung der letzten Email und mit der Dokumentation:

Vielen Dank für das hilfreiche mündliche Gespräch. Vereinbarungsgemäss werde ich die Buchung wie folgt auslösen und künftig sämtliche vergleichbare Sachverhalte in dieser Form behandeln. Sollte dies fallweise zu betrachten und erneut abzustimmen sein, teilen Sie mir dies bitte mit.

Keine Antwort wird als Zustimmung gewertet.
 
Genau! Und wenn die Situation sehr unklar ist und der Vorgesetzte mündlich irgendein Feedback gibt, was weiterhin nur bedingt hilft, anschließend gleich nochmal schriftlich nachlegen, um sich selbst abzusichern. Z. B. durch Weiterleitung der letzten Email und mit der Dokumentation:

Vielen Dank für das hilfreiche mündliche Gespräch. Vereinbarungsgemäss werde ich die Buchung wie folgt auslösen und künftig sämtliche vergleichbare Sachverhalte in dieser Form behandeln. Sollte dies fallweise zu betrachten und erneut abzustimmen sein, teilen Sie mir dies bitte mit.

Keine Antwort wird als Zustimmung gewertet.
so hab ich es am Ende auch gemacht. nur noch schriftlich, damit ich dokumentieren kann, dass ich alles vorher angekündigt habe und der Vorgesetzte es weiß.
 
Um sich abzusichern sollte man die Fakten per Mail schicken. Darüber reden kann man immer noch, aber nur wenn du es auch belegen kannst bist du auf der sicheren Seite. Sogar Chefs versuchen ihre eigenen Versäumnisse den Mitarbeitern unter zu jubeln um ihren Stuhl zu retten.

Zustimmung - daher nach so einer mündlichen Abweisung unbedingt per Email schriftlich informieren, dass man den Sachverhalt "gemäß mündlicher Vereinbarung vom x.y.2026" wie folgt gelöst und umgesetzt hat: xyz

So ist man selbst proaktiv, transparent und sichert sich ab.
 

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