ich hatte ja bereits geschrieben, dass die einzige Person, die ich fragen konnte und durfte, mein Vorgesetzter war, und der war kaum erreichbar. Die Kollegen haben selber keine Ahnung von der Sache gehabt. Und es gab auf dem Kontoplan sehr viele Unklarheiten, weil der gleiche Sachverhalt bis zu sechsmal anders gebucht wurde. Auf die Idee, bei den früheren Buchungen abzuschauen, bin ich selber gekommen. Aber wenn das jedesmal anders gebucht wurde, dann kann ich nur Zettel mit den Kontonummern in eine Schale werfen und per Los entscheiden, welches Konto ich nehmen soll.Ich verstehe nicht, wie du das meinst.
Wenn man dich,z.B., als Kreditorenbuchhalter anstellt, dann hat man feste Vorstellungen von dem, was du machen sollst. Bei allen Unterschieden in Branchen, Produktion usw. sind die Grundabläufe immer gleich. Wenn man dir einen Stapel Rechnungen hinlegt, in Papierform oder digital, dann nimmst du den Kontenplan und legst los.
Wenn der Vorgesetzte keine Zeit/Lust zum Einarbeiten hat, dann setze dich neben einen Kollegen. Bei einer Einarbeitung geht es in erster Linie um die internen Abläufe, die Programme usw. Die Grundlagen werden nicht mehr angesprochen, sondern voraus gesetzt.
Wenn du bei der Einstellung gesagt hast, xyz kann ich, dann "interessiert" sich keiner für deine Arbeit, weil du sie einfach machen sollst.
Wenn du mit der Arbeit überfordert bist, überlege bitte, woran es liegt.
Ich hab ja gesagt, dass das Sachkonto vorausgewählt wurde, von der Abteilung, die die Rechnung freigibt. Ich hätte es mir leicht machen können und einfach auf Buchen drücken können, ohne mir den Kopf zu zermartern um zu prüfen, ob alles korrekt ist. Aber ich bin dafür Buchhalter, um zu schauen, ob alles korrekt ist. Aber am Ende habe ich resigniert und dem vertraut, was die Abteilungen kontiert haben. Aber wie gesagt, spezielle Fälle wie wiederkehrende Buchungen, AfA oder Anlagevermögen sind mit speziellen Verfahren verbunden, da kann ich nicht einfach blind auf Buchen drücken, die werden dann nämlich falsch erfasst.