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wurde ich angelogen?

Verstehe ich nicht. Das steht doch eigentlich im Arbeitszeugnis, wenn es so war. Z. B.:

Aus wirtschaftlichen Gründen .... davon ist leider auch die Stelle von xyz betroffen. Wir bedauern dies sehr, da wir mit xyz einen wertvollen und zuverlässigen Mitarbeiter verlieren, mit dem wir gerne noch lange zusammengearbeitet hätten. Wir wünschen xyz für seine weitere berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg.
offenbar schauen viele Unternehmen nicht mal auf die Arbeitszeugnisse. ich bin eingeladen worden zu einem Gespräch, und habe bei der Bewerbung sämtliche Arbeitszeugnisse bei der Bewerbung angefügt. Dann kriege ich die Mail vor zwei Tagen, ich möchte bitte die Arbeitszeugnisse übersenden. Ich hab nachgesehen, in der Bewerbungsdatei waren die dabei, hatte alle Unterlagen in einer Datei übersendet.
 
A

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Re: wurde ich angelogen?
Das musst du nicht. Die Firma wird ja wohl gewusst haben, dass du das Buchhaltungsprogramm nicht kennst, also muss dich entweder dein Vorgänger einarbeiten oder die Firma muss dir eine externe Schulung bezahlen.

Es ist völliger Blödsinn im Internet zu recherchieren wie man was buchen muss. Das kann nur schief gehen.

Unabhängig von dem Programm ist Buchhaltung ja vor allem Zahlungsverkehr und Controlling. Da kann man Rechnungen, die von den Fachabteilungen freigegeben wurden, ja nicht einfach liegen lassen und warten bis eine Mahnung nach der anderen eintrudelt. Die Dienstleister haben Anspruch auf ihr Geld gemäß Vereinbarung.

Oder wie würdest du es finden, lieber TE, wenn du dein vereinbartes Gehalt nicht fristgerecht überwiesen bekommst?

Wegen Jahresabschluss und Steuerrecht ist doch nochmals eine Revisionsstelle involviert. Irgendwas ist da seltsam bei deiner Schilderung.
 
offenbar schauen viele Unternehmen nicht mal auf die Arbeitszeugnisse. ich bin eingeladen worden zu einem Gespräch, und habe bei der Bewerbung sämtliche Arbeitszeugnisse bei der Bewerbung angefügt. Dann kriege ich die Mail vor zwei Tagen, ich möchte bitte die Arbeitszeugnisse übersenden. Ich hab nachgesehen, in der Bewerbungsdatei waren die dabei, hatte alle Unterlagen in einer Datei übersendet.

Wichtig ist dein Motivationsschreiben und der Lebenslauf. Das muss aussagekräftig sein. Wenn dein Lebenslauf aussieht wie in den 90er Jahren mal in der Schule gelernt, ist das eben NICHT aussagekräftig.

Da gehört bei jeder Station rein, was die konkreten Aufgaben und Verantwortlichkeiten waren und muss den Aussagen im jeweiligen Zeugnis entsprechen.

Und ganz oben gehört was kurzes und knackiges hin zu "über mich".

Wo du deine Stärken und deine Arbeitsweise sowie deine Einstellung und Motivation erläuterst.
 
Unabhängig von dem Programm ist Buchhaltung ja vor allem Zahlungsverkehr und Controlling. Da kann man Rechnungen, die von den Fachabteilungen freigegeben wurden, ja nicht einfach liegen lassen und warten bis eine Mahnung nach der anderen eintrudelt. Die Dienstleister haben Anspruch auf ihr Geld gemäß Vereinbarung.

Oder wie würdest du es finden, lieber TE, wenn du dein vereinbartes Gehalt nicht fristgerecht überwiesen bekommst?

Wegen Jahresabschluss und Steuerrecht ist doch nochmals eine Revisionsstelle involviert. Irgendwas ist da seltsam bei deiner Schilderung.
es ist leider die Realität. ich hab am Ende gebucht, wie ich es für am sinnvollsten gehalten habe, auf die Gefahr hin, dass es falsch ist. damit die Rechnung wenigstens gezahlt werden konnte. Aber bestimmte Buchungen, wie wiederkehrende Buchungen oder Anlagevermögen, konnte ich nicht buchen, ohne dass mir mein Chef die Schritte im Programm zeigt. Ich habe das x-mal angesprochen. Was sollte ich denn noch machen??? Hellsehen oder Gedankenlesen kann ich leider nicht.
 
es ist leider die Realität. ich hab am Ende gebucht, wie ich es für am sinnvollsten gehalten habe, auf die Gefahr hin, dass es falsch ist. damit die Rechnung wenigstens gezahlt werden konnte. Aber bestimmte Buchungen, wie wiederkehrende Buchungen oder Anlagevermögen, konnte ich nicht buchen, ohne dass mir mein Chef die Schritte im Programm zeigt. Ich habe das x-mal angesprochen. Was sollte ich denn noch machen??? Hellsehen oder Gedankenlesen kann ich leider nicht.

Wie gesagt, der Drops ist ja eh gelutscht. Aber deine Aversion gegen einen befristeten Vertrag kann ich eben nicht nachvollziehen. Du hast ja keine tolle, unbefristete Anstellung, die du dafür kündigen würdest.

Wenn also sonst alles für dich passend scheint, sollte in deiner jetzigen Situation die Befristung doch völlig irrelevant sein.
 
nur eines noch, ich hab meinen Chef sogar drum gebeten, dass er mir wenigstens eine halbe Stunde am Tag fest für Fragen einräumt, und dass ich gesammelte Fragen dann stelle zu den Sachverhalten, bei denen ich nicht weiterkomme. Aber gehalten hat er sich nie daran. Ich habe ihn darum gebeten, mir eine Zeit zu nennen, zu der er verfügbar ist, weil ich nicht seinen Terminplan kenne und nicht weiß, wie viel er auf dem Tisch hat. Aber da hat er nicht drauf reagiert, sogar am Ende offenbar vergessen, dass wir diese Absprache haben. Zuerst hat er gefragt, worum es denn genau ginge, danach hat er meine Bitte um einen Termin nur noch ignoriert. Ich wollte ja meine Fragen klären, aber genauso hätte ich auch die Wand um Hilfe bitten können.
 
Eben! Und diese Leute arbeiten auch mit demselben Programm. Wie soll das sonst gehen? Die transitorischen Buchungen und das ganze Pipapo.
Ich kann nur sagen, dass täglich Berge von Mahnungen eingegangen sind bei dem Unternehmen, und dass ich mein Bestes getan habe, um alles abzutragen. Als ich angefangen habe, war ein riesiger Berg an ungebuchten Rechnungen und Gutschriften vorhanden, nicht nur bei einem Unternehmen, sondern auch den ausländischen Töchtern. Und Rechnungen, die schon seit Monaten dort vorlagen. Wenn die Leitung der Buchhaltung den Wirtschaftsprüfern den Abschluss gut verkaufen kann, dannfallen falsch gebuchte Steuer oder nicht gebuchte Rechnungen nicht besonders auf bzw. können gut kaschiert werden. Bei früheren Stellen wurde gesagt, dass man den Wirtschaftsprüfern den Abschluss gut verkaufen muss, wissen muss, wie man die nehmen muss. Dann fallen kleinere Sachverhalte nicht auf. Das sind nicht meine Worte, sondern die meiner früheren Chefs, und die waren selber Wirtschaftsprüfer oder internationale Buchhalter etc.
 
Jetzt fühle ich mich verarscht. Hat damit jemand auch schon Erfahrung gehabt?
Kenne vergleichbare Geschichten und kann nur raten, sich direkt im Vorstellungsgespräch den endgültigen (!) Arbeitsvertrag zeigen zu lassen, bevor man zusagt oder die bisherige Stelle kündigt.

Leider sind in vielen Unternehmen die Sitten etwas verroht und es ist nicht mehr selbstverständlich, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Ich würde dir raten, das nicht auf dich zu beziehen, sondern daraus einfach den Schluss zu ziehen, dass so ein Unternehmen nicht deinen Ansprüchen genügt.
 

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