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Wohin mit mir?

Puuh, ich bin überfordert... 😵 Kann das irgendwie gerade nicht so aufnehmen alles. Ich hab schon Antwortversuche gestartet, aber das mag heute nicht klappen. Danke für eure Beiträge. Ich setz mich da später oder ein anderes Mal nochmal dran und versuche da für mich ein bisschen Struktur reinzubringen.

Ich habe aber eine dringende Sache, deshalb schreibe ich jetzt. Momentan bin ich ja noch nicht von der Schule freigestellt. Es ist zwar klar, dass ich dieses Schuljahr nicht zu Ende mache, aber ich habe noch keine Freistellung. Ich hab unendlich viele unentschuldigte Fehltage/Fehlstunden, weil ich seit langer Zeit schon oft fehle und inzwischen sogar mehr als 50% der Schule schwänze. Fällt niemandem auf - bzw. juckt auch keinen, aber ich habe jetzt im Internet gelesen, dass man dafür bestraft werden kann? Aber ich finde keine Information darüber, wie viel genau man fehlen muss, damit man bestraft wird.
Mach es dir bequem. Für diese Schule leiste nichts mehr, hake sie innerlich ab, nimm doch dieses Getue drum nicht mehr wichtig, oder gar wert, dich wegen dem in Panik versetzen zu lassen.
Du wirst sehen, sobald du befreit bist von dieser Murkserei dort, da lebst du wieder auf und wirst sehr wohl noch eine Linie finden, die besser zu dir passt.
Leb heimlich deine Sache, musst ja niemanden erzählen, was du alles machst. Es ist DEIN Leben. Du kannst dir viel ersparen, wenn du dich nicht rechtfertigst, oder gar fragst, wenn du etwas magst, oder nicht magst, was die anderen dazu sagen.
 

Hallo Hollunderzweig,

schau mal hier: Wohin mit mir?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Kampfmaus,

das Reissbrett der Zukunft, der beruflichen Entscheidung. Niemand sagt das diese Entscheidung leicht sein wird. Schwerer ist sie aber weil du es bislang auch nicht sehr leicht gehabt hast, es dir schwer gemacht wurde.
Jede/r kommt nackt auf diese Welt, ebenso "nackt" im Kopf und im Gefühlsleben. Du bist daran auch nicht Schuld, das es nun so schwer ist, du wurdest so geformt, gemacht.
Deshalb, finde ich, ist diese Etappe deines Lebens auch noch einmal schwerer für dich - gerade weil du damit Schritt für Schritt aus diesem jetzigen Leben herauskommen kannst und wirst. Das geht nicht von heute auf morgen - aber du schaffst es, Schritt für Schritt.
Du hast wunderbare Kommentare bislang bekommen, Denen ich mich in Vielem anschliesse. Die Analyse der von dir genannten Berufe wurde auch schon schlüssig besprochen, deshalb sage ich dazu nicht mehr viel.
Nur, du bist nicht verhaftet wenn du eine Möglichkeit ausprobierst. Es ist keine Schande zu sagen das es nicht passt und du einen anderen Weg einschlagen möchtest. Kostet etwas Zeit, aber am Ende sollst du doch glücklich sein und ein ausreichendes Auskommen haben.
So stehst du jetzt an einer Weggabelung. So einige Wege sind sichtbar. Unterschiedlich schwer zu gehen und für Einige brauchst du das nötige Rüstzeug (Voraussetzungen) aber mit etwas Mühe und dem nötigen Wille schaffst du mehr als du dir manchmal zutraust.
Nebenbei hast du die Möglichkeit bei den dir bekannten Stellen um Hilfe und Rat zu ersuchen. Du siehst, alleine bist du nicht - im realen Leben nicht und erst Recht nicht hier.

Ich bin mir ganz sicher das du den richtigen Weg wählst, die richtige Entscheidung triffst und Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft gehen wirst.

Alles Gute und Liebe dafür wünscht

Priamos
 
Und du bist einfach sehr schwer krank.

Ähhh??? Sie ist der gesündeste Mensch, die sich unter diesen Lebensbedingungen schwer krank fühlt und unter diesen schwer leidet. Das muss man trennen können. Alles streikt, sie spuckt und speibt gerade. Das ist eine gesunde Reaktion, die haben wir nun mal bei "falscher Behandlung und falscher Kost".
Mir half mal ein totaler Zusammenbruch, ich drehte völlig durch, wurde mit Tatüüttaa und Notarzt in die Klapse gebracht. Im Nachhinein betrachtet war das, wie wenn man mich endlich ins Bett gebracht hätte, damit ich mich ausruhen durfte. Man kann sich manchmal ganz schön verfransen und überlasten und überfordern, merkts nicht. Da helfen dann solche Krisen.
Übrigens, in dieser Anstalt lag neben mir eine Psychiaterin, die konnte wohl auch nicht mehr aushalten, womit man sie belastet hat und womit sie sich beschäftigt hat. Wir dürfen uns keinem Stress aussetzen, das macht krank! Auf alles mögliche nehmen wir Rücksicht, auf uns selbst selten!! Das müssen wir lernen. So etwas bringt einem keiner bei.
Ich habe mich scheiden lassen, das war ein ganz wichtiger Schritt, die zerstrittene Ehe zu verlassen und mir gings schlagartig wieder gut.
Manche nehmen Medikamente, oder bringen sich sogar um, dabei würde ein Loslassen und ein Weggehen vom Ort, der so stresst keativer sein. Auf das muss man aber erst einmal kommen. Bissi dumm sind wir schon.
 
Manche nehmen Medikamente, oder bringen sich sogar um, dabei würde ein Loslassen und ein Weggehen vom Ort, der so stresst keativer sein. Auf das muss man aber erst einmal kommen. Bissi dumm sind wir schon.
Meinst Du einen Ortswechsel?
Wenn meine Freundin damals nicht schwanger gewesen wäre, wäre ich heut noch zu hause.

Wer weckt mich, wenn ich aufstehen muss, macht meine Butterbrote, erklärt mir die Waschmaschine?
Wie faltet man Hemden, ordnet man seine Akten, woher soll man wissen, was man überhaupt verwahren muss und wie wehrt man sich gegen all die Forderungen und Briefe, das ganze ohne Geld?
Der Berg an Pallaver des "normalen" erwachsenen Lebens scheint schier unendlich zu sein...
 
Meinst Du einen Ortswechsel?
Wenn meine Freundin damals nicht schwanger gewesen wäre, wäre ich heut noch zu hause.

Wer weckt mich, wenn ich aufstehen muss, macht meine Butterbrote, erklärt mir die Waschmaschine?
Wie faltet man Hemden, ordnet man seine Akten, woher soll man wissen, was man überhaupt verwahren muss und wie wehrt man sich gegen all die Forderungen und Briefe, das ganze ohne Geld?
Der Berg an Pallaver des "normalen" erwachsenen Lebens scheint schier unendlich zu sein...
Ich überlass meine Entscheidungen meiner Intuition, die scheint zu wissen, was ich brauche.
 
Man muss erst wissen wohin und sich befähigt fühlen.

Das sehe ich auch so. Aber das ist eine Sache, Kampfmaus, die in meinen Augen wichtig ist und ich denke nicht, dass Du selbst mit therapie heilen kannst, wenn Du zuhause wohnst.

Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass betreutes Wohnen in einer kleinen überschaubaren Gruppe, wo Du auch etwas alleine sein kannst, aber auch unter Aufsicht bist, etwas für den Anfang wäre.
Ganz alleine leben in einer Wohnung wirst Du noch nicht schaffen, aber zuhause wirst Du immer und immer wieder getriggert und Deine ganzen Probleme, die sich ja auch viel um Deine Eltern drehen, kannst Du dort nicht lösen. Ich denke, das geht nur mit Abstand zu ihnen.

Haben Dir die ganzen Antworten in diesem Thread etwas weitergeholfen? Möchtest Du mit Deiner Therapeutin darüber reden?
 
Einfach ist nicht gleich leicht...

Natürlich sind die Ratschläge, bzgl. Abstand zu den Eltern, richtig und logische Konsequenz. Aber dafür muss die Zeit erreicht sein. Die Zeit bestimmt Kampfmaus, zu ihrer Zeit.

Es gibt m.E. so ungefähr 2 Kampfmäuse. Die eine ist stark und schafft es den Tag mit all seinen Anforderungen zu erledigen, sie kämpft. Die andere ist die sensible, verletzliche und ängstliche Kampfmaus. Die ab und an, wenn es ganz schlimm ist, die Oberhand gewinnt und am Liebsten schreien würde damit Alles aufhört. Die Welt wegschreien...

Nur die Beiden, zusammen, in der richtigen Waagestellung können diesen Schritt machen. Das denke ich.

Alles zu ihrer Zeit. Denn dann hat sie den Wille und vor Allem ein Ziel und somit die Kraft dazu.

Einen schönen Tag wünscht

Priamos
 
Einfach ist nicht gleich leicht...

Natürlich sind die Ratschläge, bzgl. Abstand zu den Eltern, richtig und logische Konsequenz. Aber dafür muss die Zeit erreicht sein. Die Zeit bestimmt Kampfmaus, zu ihrer Zeit.

Es gibt m.E. so ungefähr 2 Kampfmäuse. Die eine ist stark und schafft es den Tag mit all seinen Anforderungen zu erledigen, sie kämpft. Die andere ist die sensible, verletzliche und ängstliche Kampfmaus. Die ab und an, wenn es ganz schlimm ist, die Oberhand gewinnt und am Liebsten schreien würde damit Alles aufhört. Die Welt wegschreien...

Nur die Beiden, zusammen, in der richtigen Waagestellung können diesen Schritt machen. Das denke ich.

Alles zu ihrer Zeit. Denn dann hat sie den Wille und vor Allem ein Ziel und somit die Kraft dazu.

Einen schönen Tag wünscht

Priamos
Danke, das ist genau das, was ich mir immer sage, bei allen möglichen Problemen. Es gibt eine Art "Kleinhirnmodus" und einen anderen, der nicht so ist. Das eine sieht sich ständig mit Problemen konfrontiert, das andere fliegt locker darüber hinweg. Alleine das zu erkennen und zu wissen, macht doch Ende mit Fürchten, Grollen, Zaudern, Zittern. Das ist das Kleine, das so ist, mit dem darf man sich nicht identifizieren. Das ist ein Teil von uns, mit dem wir umzugehen lernen müssen, oder nicht? Beides gehört zum Leben dazu. Es schadet nicht, manchmal auf die Stufe des Ängstlichen zu gehen, dessen Regungen sehen und nachvollziehen zu können. Wie eine Mutter, die ihrem Kind zuhört und ihm hilft, mehr zu vertrauen.
Kampfmaus kann auch sehr "erwachsen" umgehen mit ihren Schwierigkeiten, nicht immer ist sie mit dem Blick des Kindes unterwegs, gelle, stimmts nicht Kampfmäusli?
Falls du wieder feststecken solltest, erinnere dich daran, dass du sehr wohl kannst und schaffst, was du willst.
 
Ich hab mit N. gesprochen. Musste das Thema schwänzen gar nicht selbst ansprechen, weil sie sowieso damit auf mich zukommen wollte und da hat sie meine Fragen auch gleich beantwortet, ohne dass sie wusste, dass ich sie das sowieso fragen wollte.
Also... Ihr habt mir alle nicht geglaubt, aber es ist tatsächlich so - ich habe eine Schulpflicht von 12 Jahren. Die gilt bei mir also noch bis zu den Sommerferien. Und ob ich zur Schule gehe oder nicht ist egal, denn sobald ich bei der Schule angemeldet bin, erfülle ich automatisch die Schulpflicht. Allerdings sind die (unentschuldigten) Fehltage/-stunden das Problem und irgendwann meldet die Schule das dem Jugendamt und das JA leitet das weiter zum Schul- und Sportamt, weil das zuständig ist für Schulversäumnisse. Und dann bekäme ich ein Bußgeld - welches ich aber auch in Sozialstunden umwandeln könnte. Und wenn man weder Bußgeld bezahlt noch Sozialstunden ableistet, dann droht sogar Arrest.

Um das zu vermeiden muss ich mich jetzt bei meinem Psychiater krankschreiben lassen. Da haben wir nächste Woche Donnerstag einen Termin gemacht. Allerdings hat er jetzt die Bedingung gestellt, dass er mich nur krankschreibt, wenn ich statt Schule in der Zeit eine Schulersatzmaßnahme mache, was dann auch über die Schule versichert ist - also ein Praktikum z.B...
Ich finde das schwierig... Die Idee ist ja, mir den Stress und die Belastung jetzt erstmal zu nehmen, aber in der Schule hab ich wenigstens die Sicherheit und weiß, was mich erwartet und das dann jetzt kurzfristig mit einem Praktikumsplatz zu ersetzen, wo ich ganz viele neue Eindrücke hab usw. ist eigentlich ja sogar noch mehr Stress und Belastung. Ich weiß nicht ob ich das gerade will und kann... aber mir bleibt ja nichts anderes übrig, wenn das die Bedingung ist mich krankzuschreiben. 😵
Die Überlegung Praktikum hatten wir ja schon, aber nach den Sommerferien und nicht jetzt direkt ins Nächste stürzen...

Zudem ist noch ein Punkt das Kindergeld. Würde ich jetzt erstmal Pause machen wollen und mich nur auf meine Gesundheit konzentrieren und ein Jahr nichts schulisches/berufliches machen, dann hätte ich keinen Anspruch mehr auf Kindergeld.

Ihr seht, das ist alles nicht so einfach. Ich kann nicht einfach Pause machen und alles hinlegen und mich nur auf's gesund werden usw. konzentrieren, ohne das Konsequenzen folgen.

------------------------------

Zu euren Antworten: Ich schreibe jetzt nur noch zu den Punkten etwas, wozu ich mich noch nicht geäußert habe, sonst doppelt sich das.

@grisou
Danke für deine Einwände zum Job als Autor*in. Das ist interessant. Bestärkt mich noch mehr darin, da als Zukunftsperspektive eher ein Hobby zu sehen....
(allerdings warte ich trotzdem noch, ob dazu noch eine Beantwortung meiner Fragen von @Styx.85 kommt, da er ja angab da die größte Chance für mich drin zu sehen (?))

Und auch danke für das Teilen deiner eigenen Erfahrungen und aus Gesprächen mit anderen Menschen.

Ich nehme daraus auf jeden Fall mit, ...
... es ist okay Umwege zu gehen.
... man darf auch scheitern.
... es ist wichtig seinem Herzen zu folgen.
... man muss seine Träume nicht von anderen begrenzen lassen, nur weil sie meinen, dass man etwas nicht könne.
... man kann sich auch mit fortgeschrittenem Alter noch neu orientieren.

universal kann ich sagen, jede genesung ist ein individueller weg. hör auf dein herz. hör darauf, was deine seele braucht. alles andere sind anregungen, ideen. hör auf niemanden außer deiner seele, nicht auf mich, nicht auf die leute, die in einer kranken gesellschaft funktionieren.
Es ist für mich sooo schwierig. Du sagst, ich soll auf mein Herz und meine Seele hören, aber ich weiß nicht wie. Ich weiß nicht, was ich will... was ich brauche. Ich höre mein Herz nicht. Die anderen Stimmen sind soo viel lauter.
Ich richte mich nach anderen - schon immer. Ich durfte nie selbst entscheiden und auf eigene Bedürfnisse hören. Habe ich nicht gelernt. Wie soll ich das jetzt können? Und ehrlich, wenn ich hier schreibe, dann weiß ich auch nicht, ob ICH dahinter stehe oder ob das voll automatisch der Teil in mir macht, der schon immer nur darauf ausgerichtet war/ist zu funktionieren... zu "leben" wie andere es von mir verlangen... wie die Gesellschaft es vorgibt... wie meine Eltern es wollen... wie es von mir erwartet wird.

Es fängt ja schon bei so kleinen Sachen wie Essen an. Wenn einem immer vorgegeben wurde, wann man satt zu sein hat und was man zu essen hat und die eigenen Bedürfnisse/Gefühle immer ignoriert wurden/werden - wie soll man da ein gesundes Verhältnis zu entwickeln?

Wie ein kleines Vögelchen was nie gelernt hat aus dem Nest zu hüpfen - vielleicht gerade mal nur über den Rand geschaut hat.
Und wenn ihr mir jetzt zuruft ich soll fliegen, dann guck ich euch mit großen, ängstlichen, fragenden Augen an und wackel vielleicht ein bisschen mit meinen Flügelchen hin und her. Wie geht fliegen? Ich kann ja nichtmal zum nächsten Ast hüpfen. 🐥

@alle

Stellt euch dieses Vögelchen vor, wenn ihr mir ratet ich soll ausziehen. Ich kann nicht aus meinem Nest fliegen... muss mich erstmal trauen ganz über den Rand zu schauen.... auf den nächstgelegenen Ast zu hüpfen... Muskeln aufbauen - Flügel stärken.

@Santino
Vielen Dank auch für deine Meinung dazu!

Ich hab eine Frage zur geschützten Ausbildung... Wie kommt man daran? Wo müsste man sich hinwenden?

Am wichtigsten fände ich, dass du dein Hauptaugenmerk auf eine Langzeittherapie legst, die es dir ermöglicht, in Zukunft besser mit deinen psychischen Erkrankungen umzugehen.
Mache ich. Habe gerade die Therapieform gewechselt und es startet jetzt eine analytische Therapie bei einer neuen Therapeutin.

@Hollunderzweig
Schön was du schreibst. Das geht auch in die Richtung von grisou's Beiträgen - den eigenen Wünschen und Träumen folgen.... Wege gehen und nicht die Angst davor haben zu scheitern.

Es gibt eine Art "Kleinhirnmodus" und einen anderen, der nicht so ist. Das eine sieht sich ständig mit Problemen konfrontiert, das andere fliegt locker darüber hinweg. Alleine das zu erkennen und zu wissen, macht doch Ende mit Fürchten, Grollen, Zaudern, Zittern. Das ist das Kleine, das so ist, mit dem darf man sich nicht identifizieren. Das ist ein Teil von uns, mit dem wir umzugehen lernen müssen, oder nicht? Beides gehört zum Leben dazu. Es schadet nicht, manchmal auf die Stufe des Ängstlichen zu gehen, dessen Regungen sehen und nachvollziehen zu können. Wie eine Mutter, die ihrem Kind zuhört und ihm hilft, mehr zu vertrauen.
So ist es.

Kampfmaus kann auch sehr "erwachsen" umgehen mit ihren Schwierigkeiten, nicht immer ist sie mit dem Blick des Kindes unterwegs, gelle, stimmts nicht Kampfmäusli?
Jaa. 😉

("Kampfmäusli" ist auch süß. *grins*
Ich bin immer wieder erstaunt, was euch so für Variationen meines Nicks einfallen. Ihr seid da alle echt manchmal kreativ. Bringt mich zum Schmunzeln. ^^)

@Juke
Danke auch dir. Ja, der Weg kommt mir bekannt vor - das nennt sich hier Berufsschule. Da habe ich auch drüber nachgedacht, allerdings glaube ich, dass mir das momentan zu viel wäre... also jetzt wieder Schule und dann auch noch zwei in einem - Praktika und Schule. Ist denke ich erstmal zu viel.

@dreampudelchen
Danke für deine Einschätzung.
In einer Gärtnerei sehe ich mich nicht. Ich hasse Gartenarbeit und das ist irgendwie so gar nicht mein Interessengebiet.

@Priamos
Danke dir.
Schritt für Schritt - okay.

Einfach ist nicht gleich leicht...

Natürlich sind die Ratschläge, bzgl. Abstand zu den Eltern, richtig und logische Konsequenz. Aber dafür muss die Zeit erreicht sein. Die Zeit bestimmt Kampfmaus, zu ihrer Zeit.

Es gibt m.E. so ungefähr 2 Kampfmäuse. Die eine ist stark und schafft es den Tag mit all seinen Anforderungen zu erledigen, sie kämpft. Die andere ist die sensible, verletzliche und ängstliche Kampfmaus. Die ab und an, wenn es ganz schlimm ist, die Oberhand gewinnt und am Liebsten schreien würde damit Alles aufhört. Die Welt wegschreien...

Nur die Beiden, zusammen, in der richtigen Waagestellung können diesen Schritt machen. Das denke ich.

Alles zu ihrer Zeit. Denn dann hat sie den Wille und vor Allem ein Ziel und somit die Kraft dazu.
100% - du sprichst mir aus der Seele, danke.
 

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