Merkst es wie sehr du dir selbst widersprichst?
Entweder wirken die Köder oder nicht.
Es weiß doch gar niemand, wie viele Füchse i-welche Köder gefrrssen haben.
Köder können nur wirken wenn sie auch verteilt werden, aber dieses Programm wurde schon vor Jahren eingestellt. Sobald offiziell die Wildtollwut ausgerottet war, weil keine neuen Fälle mehr festgestellt wurden, hat man die Schluckimpfung beendet weil das natürlich jedes Jahr ordentlich Geld gekostet hat.
Und das ist inzwischen etliche Jahre her, alle geimpften Tiere sind durch reinen Zeitablauf inzwischen weggestorben, weil nun mal kein Fuchs, kein Wiesel, kein Eichhörnchen und kein anderes Tier, das Tollwut kriegen könnte, unsterblich ist.
So leichter zu verstehen?
Füchse fressen alles was freßbar sind, vor allem sobald sie gemerkt haben daß die Köder harmlos sind und nicht mit irgendeinem Gift gefüllt. (Da sind sie vorsichtig, gelten zu Recht als schlau, denn alles was nach Mensch riecht und von diesem "großzügig verteilt wird" ist normalerweise potentiell gefährlich für einen Fuchs, sie sind oft genug auch mit Gift bejagt worden.) Mit ihrer exzellenten Witterung hatten sie sicher keine Probleme, die Köder zu finden, die meistens extra mit Heringsgeruch oder anderen Duftstoffen imprägniert wurden, damit auch garantiert jeder Aasfresser im weiten Umkreis so einen Köder findet und sich so ahnungslos selber impft. Denn üblicherweise sind es Aasfresser, die die Krankheit weiterverbreiten.
Wenn also irgendwo die Köder verteilt wurden, konnte man darauf bauen, daß die ziemlich schnell weggefressen werden, von allem was im Wald gerade auf ein Stückchen Fleisch mit Heringsgeruch steht. Man hat sie sicher nicht nur auf dem Waldboden verstreut, sondern auch in Bäume gehängt, damit sich nicht nur die Füchse dran vergreifen, sondern auch kleinere Tiere die gut klettern können, wie Marder und Eichhörnchen (auch die können Überträger sein, und auch sie verschmähen ein Stück Fleisch nicht).