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Wölfe siedeln sich wieder an..

Mir macht der Wolf keine Sorgen. Ich denke da eher an die Tollwut und ob Deutschland tollwutfrei bleiben wird..
 
Im Moment gilt die Tollwut in Deutschland als ausgerottet, aber sie kann jederzeit wieder eingeschleppt werden, da sie in vielen anderen Ländern noch weit verbreitet ist. Über wandernde Wildtiere (Fledermäuse, Wildschweine etc.) genauso wie über illegal (ohne Impfung und Gesundheitsbescheinigung) eingeschleppte Haustiere, vor längerer Zeit gab es einen solchen Fall in Bremen. Tollwut-Ausbruch in Bremen: Land setzt Krisenteams ein (kreiszeitung.de)
In manchen Ländern wie z. B. Indien sollte man am besten gar nicht mit streunenden Hunden, Nagetieren etc. in Kontakt kommen, da ist das Risiko ziemlich hoch. Auch in USA gibt es immer wieder Fälle von Wildtier-Tollwut, vor allem bei Fleder- und Nagetieren. USA: Fledermaustollwut in Nevada | News | Fit-For-Travel.de
 
Die Frage ist, wie weit kommt ein infiziertes Tier, bevor die Krankheit ausbricht. Mit einer relativ langen Inkubationszeit von bis zu 3 Monaten bei Tollwut kann ein Wolf, angesichts der hohen Laufleistung dieser Tiere pro Tag von 50 Kilometer und mehr, locker von Polen bis Deutschland laufen, bis ihn der Krankheitsausbruch stoppt.
 
Das betrifft aber nur das östliche Polen. Und so viele Wölfe wandern mittlerweile auch nicht mehr ein. Hier haben sich längst feste Rudel gebildet, die regelmässig für Nachwuchs und damit für eine Erhöhung des Wolfsbestandes sorgen.
Die einheimischen Wölfe werden aber Zuwanderer nicht stoppen. Die bilden keine unsichtbare Grenze gegen die Tollwut. Wenn ein Zuwanderer merkt, das Revier ist bereits besetzt, zieht er einfach weiter.
 
Also die Wolfsrudel und Einzelgänger die wir hier haben sind eher nicht aus Polen zugewandert. Sie sind hier mittlerweile in 3., 4., 5. Generation geboren.
Da mach ich mir um Tollwut weniger Gedanken.
Was ist mit Vogelgrippe, Afrikanischer Schweinegrippe, aggressiven Hunden die Kindern ins Gesicht springen etc.pp DIE machen mir Sorgen... und richten mal so richtig Schaden an. Da ist der Wolf mit seinen Haustierrissen ein Waisenknabe gegen.
 
Die Frage ist, wie weit kommt ein infiziertes Tier, bevor die Krankheit ausbricht. Mit einer relativ langen Inkubationszeit von bis zu 3 Monaten bei Tollwut kann ein Wolf, angesichts der hohen Laufleistung dieser Tiere pro Tag von 50 Kilometer und mehr, locker von Polen bis Deutschland laufen, bis ihn der Krankheitsausbruch stoppt.
Ein infiziertes Tier wäre ja nicht mehr wirklich leistungsfähig, kann also nicht mehr so weit und schnell laufen und auch nicht mehr jagen wie bisher.

Der Angriff auf die Alpakas in Sachsen stimmt so auch nicht. Es wurden Tiere getötet, ein sog. Wolfsberater hat sich die "Rissmerkmale" angeschaut (Kehlbiss) und daraus geschlossen, dass es Wólfe waren. Das können aber auch Hunde (weniger scheu vor Alpakas) gewesen sein. Eine DNA-Untersuchung wurde scheinbar gar nicht anberaumt.


Viele Tiere die die Tollwut übertragen könnten, wandern immer noch ein, z.B. der Luchs.
Die Tiere machen doch nicht halt, nur weil der Mensch da eine Landesgrenze gezogen hat?

Trotzdem, obwohl da so einige Tiere die diese Krankheit übertragen könnten, einwandern, gilt Deutschland als tollwutfrei. Das hat auch seinen Grund.
 

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