Apropos Saft, da gibt es noch die Alternative eines Kurzferments.
Z. Bps. hat gestern mein Partner Apfekuchen gebacken. Da hab ich die Schalen und Gehäuse der Äpfel sortiert, gesäubert, und in einem sauberen Gefäß mit Zucker bestreut, (noch Kurkuma & Ingwer mit rein geschnitten, es hätte auch noch die halbe ausgepresste Zitrone mit rein gekonnt, aber vertrage ich nicht), Wasser aufgekocht, auf unter 70°C abkühlen lassen, bzw. ich habe im Wechsel mit kaltem Wasser das ganze übergossen.
Beschweren, dass alles an nicht flüssigem Inhalt unter der Wasseroberfläche ist, abdecken.
Das ganze täglich anschauen, alle 2 Tage in ein sauberes Gefäß umfüllen, ab dem 2. oder 3. Tag im Kühlschrank lagern.
Wenn man das dann durch ein Passiertuch klärt, kann man die Flüssigkeit mit ausreichend Zucker zum Sirup anreichern, oder so als Saft schnell verbrauchen.
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Habe das ganze auch schon mal nur bei Raumluft fermentiert, auch mit Hagebutten, und einer freundin mal gereicht, deren Oma in Polen wohnt, die meinte, ,,ah, Komposcht!" So nennt man entsprechende Fermente also in Polen. 🙂
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Und das hab ich mit der halben ausgepressten Zitrone gemacht (Schale zum Verzehr geeignet), die hab ich innen mit Zucker aufgefüllt, in einem Glas, und einfach mit kaltem Wasser übergossen. Auch durchaus ein paar Tage ziehen lassen.
!! Achtung bei Zitrusfrüchten, deren Säure in Fermenten ist etwas heikel / eigen. Kann leicht mal umkippen, gekühlt eher nicht.