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Wo kauft Ihr Euer Obst?

Ja ich bekomme gerade auch viel von den Nachbarn geschenkt. Fast jeden Tag liegt ne Tüte Tomaten, Gurken, Zwetschgen vor der Tür. Ich bin wohl die einzige im Umkreis, die nur Blümchen und Wildkräuter im Garten hat und keine Obstbäume und Gemüsebeete. Da sehen die mich als gute Abnehmerin. Eine Freundin putzt bei einem älteren Herrn mit riesigem Gemüsegarten. Die bringt mir aktuell auch jede Woche ne große Tüte mit allem Möglichen. Was ich nicht mag oder zu viel wird, verteile ich wieder weiter an Nachbarn und Kollegen.

Wenn ich zur Arbeit fahre komme ich aktuell auch an zig Ständen mit Obst und Gemüse vorbei, wo man gegen Vertrauenskasse was mitnehmen kann. Ist gerade saisonal halt sehr viel vorhanden. Aber es gibt hier sowieso viele Bauern, die so kleine Hütten haben, wo man Eier, Eingemachtes, Marmeladen, Kartoffeln und je nach Saison auch Obst und Gemüse kaufen kann. Da schaue ich immer mal vorbei, was es so gibt.

Ich wohne nicht wirklich auf dem Land, sondern an der Schnittstelle Ruhrgebiet/Niederrhein. Aber um jede Stadt ist doch Landwirtschaft drum herum. Mit Hund bin ich täglich mehrere Stunden in der Natur Gassi, möglichst abwechslungsreich immer woanders, da komme ich natürlich viel rum auf Wirtschaftswegen und an vielen Höfen vorbei. Oder auch am Wochenende bei Ausflügen sehe ich immer Verkaufsstände und Hofläden. Vorteil ist, die Sachen sind immer frisch geerntet, oft Bio ohne biozertifiziert zu sein, regional, lecker und von den Preisen ähnlich wie Bio im Supermarkt.

Ansonsten kaufe ich im Supermarkt. Aber keine oder kaum Südfrüchte. Da stimmt für mich die Qualität nicht. Macht doch keine Freude, wenn die Qualität und der Geschmack enttäuscht. Die esse ich nur im Urlaub.

Ich war gerade ein paar Tage in Nord-Frankreich. Muß man gar nicht weit fahren, direkt hinter der belgischen Grenze. Da hab ich richtig zugelangt. Ganz andere Qualität im Supermarkt. Alles origine France. Das bekommst Du hier gar nicht. Das wird gar nicht exportiert, sondern bleibt im Land und wird dort verkauft und verzehrt.
Qualität, Frische, Reife, Geschmack fantastisch. Preise allerdings deutlich höher als im deutschen Supermarkt. Gönne ich mir im Urlaub. Wäre mir aber dauerhaft zu teuer. Da bleib ich bei unserem hiesigen Obst und Gemüse. Und esse das, was gerade Saison hat, reif und günstig ist.
 
Dass man dieses Jahr so reichhaltig ernten kann, wundert mich. Ich habe gedacht, dass dieser ungewöhnlcih kühle, verregnete Sommer eher eine mickrige Ernte hervorbringt.
Allerdings habe ich als "Stadtpflanze" auch keine Ahnung.
Bei uns hier im Kreis wurde von einer ungewöhnlich guten Ernte, auch von den Bauern, berichtet.
Auch die ernten Unmengen.
In den letzten Tagen wurde das Korn eingefahren. Tag und Nacht in riesigen Mengen, weil klar war, dass es heute regnen soll.
 
Hier in der Umgebung gibt es einige Sträucher und Bäume, die nicht auf Mundraub verzeichnet sind. Deshalb zögere ich, ihre Früchte zu pflücken.

Zum einen wachsen sie manchmal an Grundstücksgrenzen, und dann bin ich unsicher, ob das Pflücken überhaupt erlaubt ist. Zum anderen mache ich mir Gedanken über die Abgase, da manche direkt an einer Hauptstraße stehen.

Schade ist es schon, die Früchte wären sicher reif und lecker.
 
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Ich kaufe mein Obst in der Regel bei einem Bauernhof im Hofladen. Da kaufe ich auch Kartoffeln, Eier und Tomaten.

Manchmal kaufe ich Äpfel auch mal beim tegut oder Tomaten, Clementinen oder eine Cantaloupe-Melone beim Penny. Beim Penny ist das Obst natürlich viel günstiger. Aber geschmacklich finde ich es beim Hofladen besser.

Ich kaufe auch gern regional und das bekomme ich am besten im Hofladen. Da wird man auch bedient und es ist keine Selbstbedienung, was ich sehr angenehm finde.

Beim Hofladen kaufe ich Äpfel, Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche. Das kommt alles in den Kühlschrank. Die Äpfel ins Gemüsefach. Das andere Obst in das unterste Fach, also über das Gemüsefach. Äpfel halten sich bei mir über eine Woche. Kirschen so sechs Tage.

Das einzige Obst, das ich nicht im Kühlschrank lagere, sind Clementinen.
 
Hier in der Umgebung gibt es einige Sträucher und Bäume, die nicht auf Mundraub verzeichnet sind. Deshalb zögere ich, ihre Früchte zu pflücken.

Zum einen wachsen sie manchmal an Grundstücksgrenzen, und dann bin ich unsicher, ob das Pflücken überhaupt erlaubt ist. Zum anderen mache ich mir Gedanken über die Abgase, da manche direkt an einer Hauptstraße stehen.

Schade ist es schon, die Früchte wären sicher reif und lecker.
Ich nasche dauernd unterwegs. Gerade die Brombeeren. Die werden ja nicht geerntet. Also nicht von den Grundstücksbesitzern, sondern von Passanten. Das ist ja meist Straßenbegleitwuchs auf öffentlicher Fläche. Das wäre ja Verschwendung das nicht zu essen. Soooo lecker. Ich finde die Brombeeren waren lange nicht so gut und reichhaltig wie in diesem Jahr. Die Mischung aus Wärme, Sonne und immer mal wieder Regen ohne Starkregen war super dieses Jahr hier.
Hier gibts auch in der Umgebung viele Streuobstwiesen, wo man sich bedienen darf. Ich pflücke nicht systematisch, sondern immer mal auf dem Gassigang hier ne Birne, da ein Apfel, ne Handvoll beeren oder Zwetschgen. Genauso wie Wildkräuter für den Salat. Man muß ja nur spazierengehen...

Aber bis auf die Zwetschgen findet man die von Bitterschokolade in ihrem Ausgangsbeitrag genannten Obstsorten natürlich hier nicht einfach so.
Nektarinen, Pfirsiche, Arikosen sind nun mal Südfrüchte, genau wie Orangen, Zitronen, Feigen, etc. Selbst wenn die hier doch mal vereinzelt wachsen, schmecken sie halt nicht richtig. Da kann man nur auf importierte Ware aus den südlichen Ländern zurückgreifen.
Da ist dann auch egal ob Supermarkt oder Hofladen oder Wochenmarkt. Kommt alles vom Großmarkt. Und ist hart oder matschig.

Ich habe mich in Frankreich schon öfter mit Obsthändlern unterhalten, die mir bestätigen, daß ihre regionalen Produkte gar nicht in den Export gehen. Dank EU muß ja überall die Herkunft ausgewiesen sein. Du siehst in französischen Supermärkten kaum Produkte aus Spanien, Nordafrika etc, sondern fast nur "origine france". Während Du hier im Supermarkt fast nie irgendwo Frankreich als Herkunftsland siehst. Das liegt daran, daß unsere Supermärkte die Billigware aus den großen Produktionsstätten (mit den fürchterlichen Arbeitsbedingungen) aufkaufen und natürlich nicht die hochwertigeren und schmackhafteren Produkte aus den kleineren Produktionen. Deswegen sind hier die Obstpreise ja auch niedriger. Gibt bestimmt auch Delikatessengeschäfte oder kleine Bioläden, die frisch hochwertige Ware importieren, aber das ist mir dann auf Dauer zu teuer. So wichtig sind mir Südfrüchte dann doch nicht.

Wie gesagt meine Lösung ist, in Deutschland nur ganz selten solches Obst zu kaufen, weil es mich einfach geschmacklich nicht überzeugt. Und dann im Urlaub richtig zulangen.

Dafür hier dann die Obstsorten, die nicht knochenhart auf langen Transportwegen importiert werden müssen, sondern gerade aktuell hier reif und lecker sind.

Ich esse z.B. viel und gern Blaubeeren. Die haben ja jetzt Saison und die kann man auch auf vielen Höfen selbst pflücken. Blaubeeren kaufe ich meistens vom Hof. Hier in der Nähe in Holland gibts ne super Blaubeerfarm. Da sind die Beeren nicht unbedingt günstiger, aber halten sich viel länger. Wenn ich im Supermarkt mal ein Kilo im Angebot kaufe, kann ich die Hälfte nach einem Tag wegwerfen, weil schimmelig. Auf dem Transportweg, beim Einräumen im Supermarkt etc. bekommen die viel zu viele Druckstellen. Das rächt sich. Dann hab ich nichts von dem günstigen Angebot. Dann nehm ich lieber auf Ausflügen nach Holland oder hier in der Umgebung von den Höfen was mit. Die halten sich immer länger als eine Woche ohne zu schimmeln.

Ich schau schon immer aktiv auf Ausflügen, was es in der Nähe für Erzeuger gibt, wo man die Wanderung mit anschließendem Hofeinkauf verbinden kann. Da das mehrere meiner Freunde so machen, bitte ich auch immer, mir was mitzubringen, wenn ich z.B. in ihrem whatsappStatus sehe oder aus Gesprächen weiß, daß sie gerade irgendwo sind, wo es gute Produkte gibt und ich davon ausgehe, daß sie sowieso vor der Rückreise auch für sich Obst, Gemüse oder Eier kaufen werden. Genau wie ich im Urlaub schon mal die Wunschliste der Nachbarn vor der Abreise abarbeiten muß. Dieses Mal mußte ich ganz viel gute Schokolade für andere mitbringen, weil die gerade in Frankreich deutlich günstiger als hier in Deutschland ist. Ich bin eh ein Fan von Vernetzung und gegenseitiger Unterstützung.
 
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