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Wo beginnt sexuelle Gewalt

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sehr wichtig ist für mich die Frage was das Opferwerden begünstigt.

Dass es Täter gibt, deren Verhalten lapidar als "mies" bezeichnet wird mit dem Hinweis "da hätte sie nicht hingehen sollen, dann wäre ihr das nicht passiert".

Ich habe lange drüber nachgedacht und komme zu keinem Schluss.

Dass er ihr Nein überhört, dass er weitermacht, obwohl sie Schmerzen hat, sie verhöhnt, seine Triebe rücksichtslos an ihr auslebt, nennst du mies.

Wenn sie sich im Slip neben ihn legt, sprichst du von sexueller Gewalt.

Sorry, ich komme da nicht mit!
 
Dass es Täter gibt, deren Verhalten lapidar als "mies" bezeichnet wird mit dem Hinweis "da hätte sie nicht hingehen sollen, dann wäre ihr das nicht passiert".

Ich habe lange drüber nachgedacht und komme zu keinem Schluss.

Dass er ihr Nein überhört, dass er weitermacht, obwohl sie Schmerzen hat, sie verhöhnt, seine Triebe rücksichtslos an ihr auslebt, nennst du mies.

Wenn sie sich im Slip neben ihn legt, sprichst du von sexueller Gewalt.

Sorry, ich komme da nicht mit!


möchtest du das was ich gesagt habe mit Absicht so verweben, das so ein Opferfeindlicher Unsinn raus kommt?

Ich würde jeder Frau schlicht raten nicht zu jemandem in die Wohnung zu gehen den man kaum kennt.
Und keine körperlichen Zärtlichkeiten auszutauschen, wenn man das eigentlich nicht möchte. Nur damit man beachtet wird.

Genau das bringt doch nichts. Zu lamentieren das sie verhöhnt wurde und/oder der Täter rücksichtlos war.
Das Opfer hat den Schaden. Emotional.
Und es ist egal ob es Rücksichtlosigkeit war vom Täter oder Berechnung

Und das mit dem Slip war nicht auf diesem Fall bezogen.

Es ist Gewalt wenn ein Mann bei einer Frau über die Grenzen geht, genauso aber wenn eine Frau absichtlich einen Mann reizt und zurückweist. Also hier gemeint, es voher schon wissen und sich dann ins Fäustchen lachen.
Was aber keinen Mann berechtig über die Grenzen zu gehen...
 
möchtest du das was ich gesagt habe mit Absicht so verweben, das so ein Opferfeindlicher Unsinn raus kommt?
.

Ich kann dir nur das reflektieren, was ich aus deinen Beiträgen verstehe und ich habe auch erklärt, warum ich es so verstehe.

Mit Vorwürfen macht man niemanden stark.
 
Welchen konkreten Schaden erleidet der doch-nicht-Verführte?

Das habe ich mich auch die ganze Zeit gefragt.

Für mich beginnt Gewalt an der Stelle, wo die Selbstbestimmung eines Menschen beschnitten wird. Welches Selbstbild muss aufrecht erhalten werden, wenn man von sexueller Gewalt spricht, wenn eine Frau einen Mann anmacht und dann nicht liefert?

Hat das noch etwas mit Gleichberechtigung und Einvernehmlichkeit zu tun?

Ich komme da nicht wirklich zu einem Schluss. Bin gespannt, wie andere das sehen.
 
Brotkrümel aufheb...

Oder reicht eventuell eine bestimmte Kleidungswahl, wenn ja welche?
Welchen konkreten Schaden erleidet der doch-nicht-Verführte?
Frage zurückgeb: Welchen Schaden erleidet ein Mann wenn eine Frau sich halbnackt bereits im Bett an ihm reibt und ihn heiss macht und dann aufsteht und geht?

Und - da hier ja gern weitergesponnen wird - wie kann sich ein Mann vor diesem gewalttätigen Akt (nämlich dieses Nicht-Aktes) erfolgreich schützen?
Indem er so ein Verhalten 2 mal mitmacht und die Frau dann verlässt.
 
interessante Theorie.

Eine Frau hat das Recht im sexuellen Bereich mit Respekt behandelt zu werden.

Aber ein Mann nicht. Der soll sich halt einen runterholen wenn ihm was nicht passt und nicht rumjammern das Frau dann gar nicht mit ins Bett hätte gehen sollen sondern auf der Couch bei einem Gespräch hätte bleiben sollen..

Ob sexuelle Gewalt treils aus sowas resultiert?
 
ne da wären wir dabei das beide Seiten Respekt verdient haben.
Es wäre eher zu fragen warum du einem Mann diesen abbsprichst...
 
"Ich frag mich, was soll es der TE helfen, sich als Vergewaltigungsopfer zu fühlen?
Ist es nicht besser, das unter scheiß Lebenserfahrung mit scheiß Typen abzuhaken?
Ich wär da auch auf mich selber sauer, dass ich mich nicht gewehrt habe. "



Das habe ich geschrieben in dem Thread mit der Slipdame und Eisblume und Tuesday waren geschockt.
Und das geht nicht in meinen Kopf.

Natürlich war das schon irgendwo eine Vergewaltigung, aber man muss doch auch unterscheiden.


Eine Vergewaltigung verbinde ich mit dem Schlimmsten, das einer Frau passieren kann. Unvorstellbar an Ekel, Todesangst zum Teil, eine schwerst traumatisierende Erfahrung.

Aber zu einer Frau sagen ja du bist vergewaltigt worden wie in dem Fall in diesem Thread, wo sie zum Sex hin ist, fast nackt war und danach noch glücklich in seinen Armen gelegen ist..

und das auf die gleiche Stufe stellen wie Frauen, denen das Schlimmste in ihrem Leben passiert ist, finde ich nicht richtig.

Das wollte ich mit meinen Worten in jenem Thread ausdrücken. Man muss doch nicht ein Mädchen pathalogisieren, es vielleicht noch zum Anwalt und vor Gericht schleppen um sich dort von der Gegenseite verhöhnen zu lassen und dann wirklich erkranken.

Nein, man sollte solchen Mädchen Selbstvertrauen aufbauen helfen, nein sagen lernen, aber sie doch nicht in eine Schublade "ich bin vergewaltigt worden" stecken!
Wo sie sich ihr Leben lang angesprochen fühlen, wenn sie etwas von Vergewaltigung lesen.

Das alles ist schwer in Worte zu fassen, für das Mädchen, wo der Mann einfach weitergemacht hat ist das auch ein hässliches Erlebnis, aber steht das dafür, sich ein Leben lang als vergewaltigt zu fühlen?

NEIN.

Und es ist doch nicht zu vergleichen mit Mädchen und Frauen, die ihr Leben lang unter der wirkich grausamen Tat "Vergewaltigung" leiden.


Ohnmächtige Wut über so ein A*******, Rachegedanken.. wenns irgendwie möglich ist, dem Typen wirklich irgendwie auch was antun.. das ist alles denkbar bei der TE von dem Thread.

Aber sich wegen diesem beschissenen Erlebnis ein Leben lang vergewaltigt fühlen, Nein.
 
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