Sorry, aber was hat man denn aufeinmal gegen die Vorsichtsmaßnahmen die einem jede Mutter immer wieder vorbetet?
Sie reicht nicht!
Als Kind heisst es:
Gehe nicht mit fremden Menschen mit.
Lasse dich nicht ansprechen
Nimm keine Süssigkeiten an.
Es wir immer vor den bösen Fremden gewarnt, die oft respektvoller sind als die "guten" Bekannten, die Verwandten, die Eltern, die Partner. Es gib auch böse Fremde, doch ein Großteil von Gewalt, emotional, körperliche und sexuelle Gewalt findet im eigenen Hei, bei Verandten und guten Bekannte statt. Weshalb es wohl auch dann am ehesten zu der Fragestellung kommt "War es ....?"
Es ist doch total naiv sich darauf zu verlassen das Menschen nur das tun was sie dürfen.
Es ist schlau daran zu denken das jemand den man nicht gut kennt deine Grenzen eventuell nicht respektieren wird.
Da kann man doch Vorsicht walten lassen, oder nicht?
Wenn das ein Partner aufeinmal macht, mit dem man zusammenwohnt, dem man vertraut, dann kann man sich nicht schützen.
Aber wenn man einen Mann nicht gut kennt, er einen eh schon nicht so gut behandelt, wieso verlässt man sich darauf das er aufeinmal diese spezielle Grenze respektiert?
Wenn es Menschen aus dem engsten Kreis sind, sollte die Sicherheit eigentlich gegeben sein, ist sie nur allzu oft nicht. Menschen, die Verletzungen in der Kindheit, als etwas Normales erlebt haben, heben oft ein Problem zu erkennen, ist das ein normales oder schon ein übergriffiges Verhalten. Sie treffen leider auch besonders oft auf Menschen, die sie ausbeuten, schlecht behandeln oder auch sexuell missbrauchen. Vergewaltigung in der Partnerschaft ist ein häufiges Verbrechen, was selten zur Anzeige kommt. Gerade weil Betroffene sich schämen. Bei erfahrene Gewalt ist die Scham bei Männern oft noch sehr viel größer als bei Frauen. Von ihnen wird erwartet in der Lage zu sein sich selbst schützen zu können - weil Mann = stark - halt Vorurteile, die nicht immer zutreffen. Hinzu kommt, dass Manipulation schwer erkennbar ist. Bevor dann durchschaut wird was in einer Partnerschaft wirklich abgeht, vergeht oft einiges an Zeit. Auch die Erziehung spielt dabei eine große Rolle.
Das muss man nicht überspitzt ins lächerliche ziehen.
Es gibt nicht nur schwarz weiss. Also Einsiedlerleben und volle Gefährdung.
Das sind die Dinge die einem die eigene Mutter jahrelang vorgebetet hat.
Ein Grau, ein Mittelweg. Sich selbst wert zu sein auf sich aufzupassen.
Und Gefahren zu sehen wo sie ja anscheinend sind.
Es bring nichts zu sagen, das der Mann das ja gar nicht darf. Er macht es trotzdem. Und wer hat dann den Schaden? Das Opfer.
Was heißt ins lächerliche ziehen, das war einst eine bewusste Entscheidung. Es wurde dann versucht bunt zu sehen, doch die größte Gefahr lauerte zu Hause.
Es stimmt es ist das was die Mütter einen vorbeten, doch trifft das auch zu? Lauert die größte Gefahr draußen und nicht zu Hause? Vor fremde Menschen war der Schutz gegeben, die Vorsicht groß genug...
Doch nachdem, was an einigen Stellen hier geschrieben war, ist es ja das, wenn eine intime Beziehung existiert, dann ist halt alles ok sobald einer der Partner das Gefühl hat durch das auftreten, der Kleidung u.a. angemacht zu werden, zu handeln auch ohne Zustimmung. So habe ich einige der Texte gelesen. Da meine und auch die Erfahrung vieler anderer ist, die Gefahr lauert überall, war das einfach nur ein Rückschluss.
Doch sollte sich hier im HF jede/r Unterstützung holen können ohne einen Vorwurf hättest du...
Denn das hättest du, ist oft unangebracht. Ich denke dabei, auch an die jungen Menschen, die von klein auf an sexuellen Missbrauch, Vergewaltigungen und vieles mehr erleben mussten, die mit aller letzter Kraft dem entkommen sind und hier nach Unterstützung suchen und denen dann als erstes geschrieben wird "Warum bist du nicht früher gegangen?" "Wie kann man sich so was solange gefallen lassen?" Obwohl das Ausmaß und die Umstände noch unbekannt sind. Darum wäre es gut erst einmal die Gefühle ernst zu nehmen und weitere Möglichkeiten, wo Unterstützung zu bekommen ist, zu benennen.
Nach den ersten Beiträgen ist das Ausmaß meist nicht zu erkennen.