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Wir wurden gefragt ob Kind bei uns wohnen kann

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Vom Jugendamt werden Pflegefamilien beauftragt/ausgesucht, die sich mit schwierigen Fällen auskennen, dort ist das Kind aus meiner Sicht deutlich besser aufgehoben, als in der Verwandtschaft, die wahrscheinlich keinerlei Vorbildung/Erfahrung für diese Fälle hat.

Selbstverständlich kann es auch da zu Problemen kommen, eine Garantie gibt es nirgends.
 
Es wäre sinnvoll, dieses Mädchens mal 2 Wochen aufzunehmen und zu schauen, wie das läuft. Danach ist man schlauer. Man muss ja auch das Kind fragen. Es entscheidet nicht, aber fragen muss man es.
Und wenn es dann nicht klappt, wieder eine Enttäuschung.
Das Mädchen benötigt Stabilität, es ist schon 5 nach 12.

Ich bin jetzt hier raus, wir können hier keine Patenlösung finden/anbieten.
Es ist alles geschrieben, was sich aus unserer Sicht an Möglichkeiten bietet.
 
Man ist verpflichtet für minderjährige Kinder zu sorgen. Das sogenannte andere Kind ist doch auch das Kind der Nichte. Das Kind kann nichts dafür. Es müsste jemand ordentlich mit der Nichte reden. Rumschieben bringt nichts und eine Heimunterkunft ist auch keine Alternative.

In meiner Familie lavieren aber alle hin und her. Wenn dann mal einer mit der Faust auf den Tisch haut und mit dem Jugendamt droht ist das Geschrei und Gezetere groß. Das will man dann auch nicht. Das Kind oder die Verantwortung übernehmen im Fall meiner Nichte, will aber auch keiner. Und so lange, so brutal das jetzt klingt, nichts gravierenderes passiert und sie immer bei irgendwem unterkommt wird das vermutlich so weitergehen. Sie hat zwar die Klasse gewechselt, aber das ist noch kein Fall fürs Jugendamt gewesen.
Die Frage ist, was kommt dabei rum, wenn man das Jugendamt einschaltet? Streng genommen wird meine Nichte dann damit argumentieren, dass die anderen Kinder untergekommen sind. Ihr Sohn lebt beim Vater. Ihre andere Tochter abwechselnd bei ihr und den Großeltern. Und mein Bruder wird den Teufel tun und seine eigene Tochter anschwärzen. Meine Eltern wollen das alles am liebsten unter den Teppich kehren. So wie sie vieles immer schon unter den Teppich kehren wollen.

Es wäre sinnvoll, dieses Mädchens mal 2 Wochen aufzunehmen und zu schauen, wie das läuft. Danach ist man schlauer. Man muss ja auch das Kind fragen. Es entscheidet nicht, aber fragen muss man es.
Und nach den 2 Wochen? Sagen wir auf Wiedersehen, schön dass du da warst? Wer will sie als nächstes nehmen? Das ist für das Mädchen doch kein Zustand so aufzuwachsen.
Meine Nichte müsste mal jemand übertragen gesagt in den Hintern treten, dass sie nicht ein Kind nach dem anderen bekommen kann und dann ihre Verantwortung an den Rest der Familie oder den Kindsvater abtritt.
 
Es kann auch sein, das sie mit 11 Jahren in die Pubertät kommt und wenn sie sowieso schon ein schwieriger Mesnch ist und dann kommt das noch dazu.
 
Wie wohl das Kind bzw die Kinder sich denn mit der Situation fühlen, kann man jetzt finde ich aus den Beiträgen nicht so rauslesen

Ich bin das Kind nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich gut fühlt überall raus zu fliegen. Ihr überall Aneckverhalten zeigt ja, dass sie keineswegs damit gut zurecht kommt.
 
Meine Frau hat eben gesagt, dass es eine Überlegung wert wäre sich auf den Vorschlag einzulassen, wenn wir die Bedingung setzen, dass es nur für einen überschaubaren Zeitraum ist und der Zeitraum vorher schriftlich festgehalten wird. Aber auch da stellt sich ja die Frage, was dann wenn die Zeit um ist? Gut, danach könnte man sagen, wenn es gut läuft behält man sie länger, aber was wenn nicht?
Insgesamt frage ich mich aber auch, ob man das dann nicht mit dem Jugendamt festmachen müsste? Ich stelle mir grad die Frage was wäre, wenn das Mädchen jetzt auf einer Klassenfahrt verunglückt und die Lehrerin ruft die Mutter an und weiß von nichts und die sagt dann sie ist ja gar nicht zuständig, weil das Mädchen bei uns wohnt. Was ist dann mit Elternabenden? Sie ist doch trotzdem die Mutter und nicht wir.
 
Meine Nichte müsste mal jemand übertragen gesagt in den Hintern treten, dass sie nicht ein Kind nach dem anderen bekommen kann und dann ihre Verantwortung an den Rest der Familie oder den Kindsvater abtritt.
Wie gesagt, das nützt selten etwas. Zwangssterilisationen sind ausdrücklich verboten, und Verhütung ist ein Recht, keine Pflicht. Selbst ein gesetzlicher Betreuer mit Einwilligungvorbehalt darf keine Verhütungsmethoden erzwingen.
 
Kind 2 lebt bei deinen Bruder?
( Oder bei den Großeltern von der Vaterseite?)

Kind 1 lebt abwechselnd bei Großeltern und Nichte. Kind 2 ihr Sohn lebt beim Kindsvater.
Kind 3 wird herumgereicht. Was aus Kind 4 wird kann man nur mutmaßen.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob es bei Kind 4 bleibt.
Meine Nichte hatte in der Gesamtzeit vom 14. Lebensjahr bis jetzt wenn ich grob zusammenzähle geschätzt 20 Männerliebschaften.
Und 4 Kinder von nun 4 Männern.
Ich weiß nicht wo dieses Verhalten der wechselnden Partner her kommt. So war keiner in der Familie. Nur ihre Arbeitsstellen wechselt sie ja auch wie ihre Männerbekanntschaften.

Wie gut kennst du das Kind denn und wie genau sind deine Einblicke in die Familie, und was basiert nur auf Hörensagen vom Bruder?

Ich kenne das Kind von Familienfesten und von klein auf. Ich sehe das Kind als Opfer seiner Umstände. Wenn sich mal jemand konstant gekümmert hätte und nicht nur mit dem neuen Freund beschäftigt hätte wäre das Kind auch nicht so auffällig geworden.
 
Wie gesagt, das nützt selten etwas. Zwangssterilisationen sind ausdrücklich verboten, und Verhütung ist ein Recht, keine Pflicht. Selbst ein gesetzlicher Betreuer mit Einwilligungvorbehalt darf keine Verhütungsmethoden erzwingen.

Es gibt keine Gesetze, die das unterbinden. Ja.
Aber auch ich wäre dafür, dass sich bei der Anzahl von Kindern von verschiedenen Männern zeitnahe das Jugendamt einschaltet. Zumindest ab dem 4.
Ich finde es nicht ungewöhnlich, wenn man mal einen Fehlgriff hat. Ich hab selbst viele Freunde wo der Stiefvater wie ein Vater ist und die dann eine Patchwordfamilie geworden sind. Aber 4 Kinder von 4 Männern finde ich zu viel des Guten. Das ist nicht normal. Zumindest nicht, wenn man dann keine Verantwortung für seine Kinder übernimmt und sie abschiebt. Eigentlich wurden ja alle Kinder abgeschoben. Eins zum Kindsvater, das andere ist dauerhaft bei den Großeltern und beim 3. will sich keiner wirklich verantwortlich fühlen. Ich finde auch den Altersunterschied langsam kritisch. Das ist doch alles nicht gut für die Kinder.
 
Mal probehalber Kind Aufnehmen wäre aber gut. Auch wenn es schief geht. Denn dann kann man diese Option ausschließen. Was sagt das Kind denn, wenn sie in eine Pflegestelle kommt, weil man ihr vorsorglich die Pflege bei den Verwandten aus Angst vor Enttäuschung erspart hat?!
 
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