Hallo zusammen.
Dies ist das erste Mal, dass ich versuche mir Rat von Außenstehenden zu suchen, die objektiv sein können und mir möglicherweise Ängste nehmen zu können und ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal wo ich anfangen und wo ich aufhören soll, damit man sich ein eventuelles Bild meiner Situation machen kann.
Ich versuche es einfach mal.
Ich bin 40 Jahre alt, bin verheiratet und wir haben eine gemeinsame 3,5 Jahre alte Tochter.
Mit meinem Mann bin ich seit fast 18 Jahren zusammen.
Ich habe in den 18 Jahren viel ertragen, wurde von meinem Mann hängen gelassen, allein gelassen in jeglichen Lebenssituationen die man sich nur vorstellen kann, würde verbal beleidigt bis tief in meine Seele, ich bin das Problem, ich bin alles Schuld, ich habe immer 4 PS zu viel, nie ist etwas gut genug.
Ich habe angefangen an mir selbst zu zweifeln, angefangen zu überleben, ob da was wahres dran sein könnte, was er mir an den Kopf wirft.
Ich habe tausende von Gesprächen mit ihm gesucht, in denen ich die (Ironie ich weiß es heute selber) Beziehung retten wollte und versucht auf allen möglichen Ebenen mit meinem Mann zu kommunizieren, Samthandschuhe, weinend, nach Hilfe betteln usw., aber er rollt nur immer mit den Augen, was ich jetzt schon wieder habe, er hat da jetzt auf keinen Fall Bock drauf, es ist immer dieselbe S****, ich bin zu sensibel usw usw.
Erst seit 2-3 Jahren habe ich angefangen wieder zu mir selbst zu finden
Ich bin ein intelligenter, optimistischer, Lebensfroher Mensch, der gern lacht und das Leben genießt.
Mein Mann hat mich ziemlich lange runtergedrückt und es immer wieder geschafft mich zu verunsichern. Ich blieb, und blieb und blieb und blieb immer wieder bei ihm, obwohl alle Fasern meines Körpers geschriehen haben GEH ENDLICH.
Ich sage es wie es ist, wir funktionieren nur beim Sex. Wir kennen uns in und auswendig in diesem Bereich und sind beide offen für alles.
Er hat eine Art von Charme, der ich manchmal nicht widerstehen kann, denn er ist für mich ein sehr attraktiver Mann und es gibt keinen anderen Mann der mich anzieht, nicht einmal in den 18Jahren habe ich auch nur bei einem anderen Mann gedacht, dass er attraktiv ist.
Ich habe mich nun immer weiter von ihm distanziert, suche keine Gespräche mehr, halte Kontakt mit meinen Freundinnen, kümmere mich mit Herzblut um unsere Tochter.
Er ist ein toller Papa und würde auch für die Kleine alles tun. Die beiden haben momentan ein sehr inniges Verhältnis zueinander, was ich wirklich toll finde und niemals auseinander treiben würde.
Ich möchte mich trennen und mit unserer Tochter in unserer Mietwohnung wohnen bleiben und er hätte die Möglichkeit unweit von uns im selben Ort eine Wohnung zu beziehen, die sogar über seinem besten Kumpel im Haus liegt.
Ich habe ihm gesagt, dass er unsere Tochter jederzeit sehen könnte, ich niemals etwas tun würde, was unserer Tochter schaden würde.
Er meint ich habe mich so verändert, ich wäre ein ganz anderer Mensch geworden.
Er wollte von mir eine Aufstellung, wie ich mir die Wohnung hier leisten wollen würde (um so wieder zu zeigen, wer VZ arbeiten geht und Kohle hat und wer nicht)
Ich habe ihm die Aufstellung gemacht mit einem Unterpunkt "Unterhalt für unsere Tochter" mit einem ?, weil ich nicht weiß wie genau dieser Betrag aussehen wird. Er meinte ich könnte es ja bei Gericht einklagen, dass unsere Tochter bei mir wohnt, denn sie kann genauso bei ihm leben.
Am nächsten Morgen habe ich "Kommentare" in meiner Auflistung gelesen, in denen er geschrieben hat, das ich gar keinen Unterhalt bekommen, seine Tochter wohnt bei ihm.
Ich hatte auch einen weiteren Unterpunkt "Trennungsunterhalt", dazu hat er geschrieben inklusive gemalten Mittelfinger, dass ich garnichts bekomme und ich es nicht zu weit treiben solle.
Nun habe ich wieder Angst mich zu trennen, weil ich große Sorgen habe, dass er mir unsere Tochter wegnehmen möchte.
Er hat etwas gegen mich aus unserer gemeinsamen Vergangenheit in der Hand und ich traue ihm zu 10000% zu genau das gegen mich zu verwenden.
Ich muss dazu sagen, dass ich ihm im letzten Gespräch mit der Auflistung gesagt habe, dass ich nie etwas tun oder sagen würde was ihm schadet und für unsere Tochter das Beste möchte und mir es nur darum geht, dass sie glücklich ist und beide Elternteile in ihrer Nähe hat. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich nie mit unserer Tochter wegziehen (also weiter weg) würde, sodass sie ihren Papa seltener sehen könnte. Das würde ich auch alles genauso unterschreiben, aber das interessiert ihn einfach nicht.
Er schießt einfach nur gegen mich und ich habe wirklich Angst, dass wenn ich mich offiziell trenne, er nicht ausziehen wird oder unsere Tochter mitnehmen möchte, und wenn er merkt, dass er das nicht darf, weil wir das gemeinsame Sorgerecht haben und es im Gesetz so geregelt ist, wird er mich ebenso wenig ausziehen lassen mit unserer Tochter oder er wird große Geschütze gegen mich auffahren und mir versuchen Sachen aus der Vergangenheit nachzureden oder auf den Tisch zu packen.
Ich weiß es ist viel, was ich jetzt geschrieben habe, aber ich habe es tatsächlich ohne Pause runtergeschrieben, wie es mir in den Kopf gekommen ist und ich hoffe ihr habt die Muße es bis zum Ende zu lesen und mir vielleicht ein bisschen aus eurer objektiven Sicht zu sagen was ihr denkt.
Ich danke Euch sehr im Voraus und wünsche Euch ein schönes restliches Wochenende.
Liebe Grüße
Janina
Dies ist das erste Mal, dass ich versuche mir Rat von Außenstehenden zu suchen, die objektiv sein können und mir möglicherweise Ängste nehmen zu können und ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal wo ich anfangen und wo ich aufhören soll, damit man sich ein eventuelles Bild meiner Situation machen kann.
Ich versuche es einfach mal.
Ich bin 40 Jahre alt, bin verheiratet und wir haben eine gemeinsame 3,5 Jahre alte Tochter.
Mit meinem Mann bin ich seit fast 18 Jahren zusammen.
Ich habe in den 18 Jahren viel ertragen, wurde von meinem Mann hängen gelassen, allein gelassen in jeglichen Lebenssituationen die man sich nur vorstellen kann, würde verbal beleidigt bis tief in meine Seele, ich bin das Problem, ich bin alles Schuld, ich habe immer 4 PS zu viel, nie ist etwas gut genug.
Ich habe angefangen an mir selbst zu zweifeln, angefangen zu überleben, ob da was wahres dran sein könnte, was er mir an den Kopf wirft.
Ich habe tausende von Gesprächen mit ihm gesucht, in denen ich die (Ironie ich weiß es heute selber) Beziehung retten wollte und versucht auf allen möglichen Ebenen mit meinem Mann zu kommunizieren, Samthandschuhe, weinend, nach Hilfe betteln usw., aber er rollt nur immer mit den Augen, was ich jetzt schon wieder habe, er hat da jetzt auf keinen Fall Bock drauf, es ist immer dieselbe S****, ich bin zu sensibel usw usw.
Erst seit 2-3 Jahren habe ich angefangen wieder zu mir selbst zu finden
Ich bin ein intelligenter, optimistischer, Lebensfroher Mensch, der gern lacht und das Leben genießt.
Mein Mann hat mich ziemlich lange runtergedrückt und es immer wieder geschafft mich zu verunsichern. Ich blieb, und blieb und blieb und blieb immer wieder bei ihm, obwohl alle Fasern meines Körpers geschriehen haben GEH ENDLICH.
Ich sage es wie es ist, wir funktionieren nur beim Sex. Wir kennen uns in und auswendig in diesem Bereich und sind beide offen für alles.
Er hat eine Art von Charme, der ich manchmal nicht widerstehen kann, denn er ist für mich ein sehr attraktiver Mann und es gibt keinen anderen Mann der mich anzieht, nicht einmal in den 18Jahren habe ich auch nur bei einem anderen Mann gedacht, dass er attraktiv ist.
Ich habe mich nun immer weiter von ihm distanziert, suche keine Gespräche mehr, halte Kontakt mit meinen Freundinnen, kümmere mich mit Herzblut um unsere Tochter.
Er ist ein toller Papa und würde auch für die Kleine alles tun. Die beiden haben momentan ein sehr inniges Verhältnis zueinander, was ich wirklich toll finde und niemals auseinander treiben würde.
Ich möchte mich trennen und mit unserer Tochter in unserer Mietwohnung wohnen bleiben und er hätte die Möglichkeit unweit von uns im selben Ort eine Wohnung zu beziehen, die sogar über seinem besten Kumpel im Haus liegt.
Ich habe ihm gesagt, dass er unsere Tochter jederzeit sehen könnte, ich niemals etwas tun würde, was unserer Tochter schaden würde.
Er meint ich habe mich so verändert, ich wäre ein ganz anderer Mensch geworden.
Er wollte von mir eine Aufstellung, wie ich mir die Wohnung hier leisten wollen würde (um so wieder zu zeigen, wer VZ arbeiten geht und Kohle hat und wer nicht)
Ich habe ihm die Aufstellung gemacht mit einem Unterpunkt "Unterhalt für unsere Tochter" mit einem ?, weil ich nicht weiß wie genau dieser Betrag aussehen wird. Er meinte ich könnte es ja bei Gericht einklagen, dass unsere Tochter bei mir wohnt, denn sie kann genauso bei ihm leben.
Am nächsten Morgen habe ich "Kommentare" in meiner Auflistung gelesen, in denen er geschrieben hat, das ich gar keinen Unterhalt bekommen, seine Tochter wohnt bei ihm.
Ich hatte auch einen weiteren Unterpunkt "Trennungsunterhalt", dazu hat er geschrieben inklusive gemalten Mittelfinger, dass ich garnichts bekomme und ich es nicht zu weit treiben solle.
Nun habe ich wieder Angst mich zu trennen, weil ich große Sorgen habe, dass er mir unsere Tochter wegnehmen möchte.
Er hat etwas gegen mich aus unserer gemeinsamen Vergangenheit in der Hand und ich traue ihm zu 10000% zu genau das gegen mich zu verwenden.
Ich muss dazu sagen, dass ich ihm im letzten Gespräch mit der Auflistung gesagt habe, dass ich nie etwas tun oder sagen würde was ihm schadet und für unsere Tochter das Beste möchte und mir es nur darum geht, dass sie glücklich ist und beide Elternteile in ihrer Nähe hat. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich nie mit unserer Tochter wegziehen (also weiter weg) würde, sodass sie ihren Papa seltener sehen könnte. Das würde ich auch alles genauso unterschreiben, aber das interessiert ihn einfach nicht.
Er schießt einfach nur gegen mich und ich habe wirklich Angst, dass wenn ich mich offiziell trenne, er nicht ausziehen wird oder unsere Tochter mitnehmen möchte, und wenn er merkt, dass er das nicht darf, weil wir das gemeinsame Sorgerecht haben und es im Gesetz so geregelt ist, wird er mich ebenso wenig ausziehen lassen mit unserer Tochter oder er wird große Geschütze gegen mich auffahren und mir versuchen Sachen aus der Vergangenheit nachzureden oder auf den Tisch zu packen.
Ich weiß es ist viel, was ich jetzt geschrieben habe, aber ich habe es tatsächlich ohne Pause runtergeschrieben, wie es mir in den Kopf gekommen ist und ich hoffe ihr habt die Muße es bis zum Ende zu lesen und mir vielleicht ein bisschen aus eurer objektiven Sicht zu sagen was ihr denkt.
Ich danke Euch sehr im Voraus und wünsche Euch ein schönes restliches Wochenende.
Liebe Grüße
Janina