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Wir wurden gefragt ob Kind bei uns wohnen kann

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@XoFeno
Könntest du meine Frage beantworten? Die Antwort interessiert mich sehr, da ich es nicht nachvollziehen kann, aus welchem Grund sich nicht die eigenen Eltern anbieten, aber der Onkel/die Tante mit einbezogen werden.
 
@XoFeno, aus meiner Sicht insgesamt eine sehr ungünstige Situation das Kind aufzunehmen.
Es wird schwierig sein, was man absolut verstehen kann, das Kind kann nichts dafür.
Eine Pflegefamilie ist da, so denke ich, die bessere Wahl, das Mädchen benötigt dringend Stabilität.

Oder eine Mutter, die sich konstant den Problemen stellt und nicht mit jedem neuen Mann ein Kind macht. Für mich sind das Hilfeschreie der Tochter.


Ich habe volles Verständnis gehabt, als sie mit ihrem zweiten Freund ihren Sohn bekam. Kann ja mal passieren, dass eine Beziehung nicht funktioniert. Nach Kind Nummer 3 hat dann aber auch bei mir das Verständnis aufgehört.

Wenn das Kind schon bei uns in unserer wirklich liebevollen Familie nicht angekommen ist, wird es in einer Pflegefamilie erst recht nicht ankommen.
Da sehe ich die Gefahr. Und es haben sich alle hier wirklich sehr bemüht.


Wer hat euch überhaupt gefragt, ob ihr das Kind nehmen wollt? War das die Mutter selber?

Ja, ich war mit meiner Frau und den Kindern zu Silvester bei unseren Eltern zu Besuch und da war mein Bruder mit Familie und unseren Nichten auch da.
Da kam das Gespräch auf und wir wurden von der Kindesmutter gefragt, ob wir das Mädchen nicht auch mal nehmen könnten. Ich hab kein Problem für 1 bis 2 Wochen aber länger tue ich mich schon schwer.
 
@XoFeno
Könntest du meine Frage beantworten? Die Antwort interessiert mich sehr, da ich es nicht nachvollziehen kann, aus welchem Grund sich nicht die eigenen Eltern anbieten, aber der Onkel/die Tante mit einbezogen werden.

Welche Frage. Hier gibts mittlerweile fast 5 Seiten?

Etwas straighter unterwegs zu sein könnte insgesamt, auch in Situationen wie Handys in Aufführung, hilfreich sein.
Was für Handys?
 
Ich dachte du liest hier aufmerksam mit, aber kein Problem, ich stelle sie gerne nochmal, obwohl sie bereits in dem von dir zitierten Text steckt:


siehe:

1704129482541.png
 
Das Jugendamt wtrd zuerst mir dem Vater von Kind Nummer 4 reden, wenn sich dieser feststellen lässt. Denn sie erkennen, dass die Mutter für keines der 3 vorhandenen Kinder eine Bezugsperson ist. Also handelt es sich um einen Notfall. Aller Vorausicht nach wird sich die Mutter auch um das neue Kind nicht kümmern können. Eine Unterbringung beim Vater wäre die beste Lösung, wenn dieser bereit dazu ist.

Man muss das nicht sofort regeln, aber die Perspektive für das Baby im Haushalt der Mutter ist schlecht.

Die Aufnahne eines 11jährigen, verhaltensauffälligen Mädchens in die eigene Familie, wo es schon 2 kleine Kinder gibt, ist sehr riskant. Das Pfegekind sollte das Jüngste Kind sein, und nicht das mit Abstand älteste. Dazu 2 Vollzeitjobs, Da muss 1 Job voraussichtlich auf halbtags gekürzt werden. Sonst kann man dem Bedarf dieses Mädchens nicht entsprechen.

So alles in allem sollte einer in der Familie den Mut haben das Jugendant einzuschalten. Für Kind 3 und 4 gibt es keine vertretbare Lösung derzeit.
 
Ich finde es auch völlig unangebracht, XoFeno ein schlechtes Gewissen mit dem Argument des Wohles des Mädchens machen zu wollen, wenn er und Frau sich gegen die Aufnahme des Kindes entscheiden. Das wäre ja ein gravierender Eingriff in die eigene Zukunftspanung - oder eben nur 3 Wochen Zwischenaufenhalt, der im Gesamtkontext wenig hilfreich ist. Es braucht hier eine langfristige Perspektive und Wechsel im 3-wöchigen Rhythmus richten m. E. mehr Schadnen an als dass sie irgendwem nutzen. Ein doch fremdes Kind (auch wenn entfernt verwandt) im Eingangsalter zur Pubertät aufzunehmen kann m E. nur in die Hose gehen und hat durchaus das Potenzial, euer bisher friedliches Zusammenleben zu crashen. Dass das Mädchen schon woanders nicht zurecht gekommen ist wäre mir red flag genug und ich würde - so traurig es womöglich für das Mädchen ist - dankend ablehnen Es ist schon feist von der Nichte, überhaupt diese Frage zu stellen.

Ich würde auch das Jugendamt einschalten, damit die mal einen Blick auf die Gesamtsituation werfen. Kind Nummer 4 wird ja ebenfalls in dieses Waterloo hineingeboren und bis die Fruchtbarkeit nachlässt, wird sie womöglich noch viele andere Kinderlein produzieren können.
 
Da kam das Gespräch auf und wir wurden von der Kindesmutter gefragt, ob wir das Mädchen nicht auch mal nehmen könnten. Ich hab kein Problem für 1 bis 2 Wochen aber länger tue ich mich schon schwer.
Abgesehen davon,ob dem Kind wirklich damit geholfen ist,müsstet ihr euch überlegen,ob das für euch überhaupt möglich ist.
Zwei Kleinkinder und eine Elfjährige,die viel Aufmerksamkeit braucht mit euren Jobs und sonstigen Verpflichtungen...
Das ist nicht einfach .
Und ihr beide müsstet dafür bereit sein.
Schwere Entscheidung.
 
Man ist verpflichtet für minderjährige Kinder zu sorgen. Das sogenannte andere Kind ist doch auch das Kind der Nichte. Das Kind kann nichts dafür. Es müsste jemand ordentlich mit der Nichte reden. Rumschieben bringt nichts und eine Heimunterkunft ist auch keine Alternative.
 
Rumschieben bringt nichts und eine Heimunterkunft ist auch keine Alternative.
Es gibt leider immer einen gewissen Anteil an Eltern, die von vornherein nicht in der Lage sind, für ihr Kind zu sorgen. Hinter dem offenkundigen Unwillen dazu findet man dahinterliegend auch immer ein objektives Unvermögen.

Wie das bei der Nichte ist, wissen wir nicht. Sie könnte aber zu dieser Grupoe gehören. Im diesem Fall helfen keine mahnenden Worte, keine harten Worte und auch keine Drohungen. Sanktionen laufen ebenso ins Leere.

Es wäre sinnvoll, dieses Mädchens mal 2 Wochen aufzunehmen und zu schauen, wie das läuft. Danach ist man schlauer. Man muss ja auch das Kind fragen. Es entscheidet nicht, aber fragen muss man es.
 
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