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WIR die Sklaven des Staates

  • Starter*in Starter*in Thomas1972
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Und warum, weil die ganzen Gelder woanders hin fließen.

Wenn ich mich nach außen, als ein sehr großzügiger Staat präsentiere und nach innen laß ich das Volk am ausgestregten Arm verhungern -

Sorry, dass ich jetzt etwas krass antworte:

1. Die Gelder fließen auch nach Thüringen. Soll das auch eingestellt werden?

2. Hier verhungert wirklich niemand am ausgestreckten Arm. Schau Dir mal andere EU-Staaten an. Dann wirst Du dich hierher zurücksehnen.

Das ist wirklich Gejammere, aber auf hohem Niveau.

Aber verändern kannst Du nur etwas, wenn Du auch Deine Bürgerrechte wahrnimmst. Kann nachvollziehen, dass dies etwas Aktivität erfordert, aber das sollte es auch wert sein.

Viele Grüße

Thomas
 
Na wo fließen sie denn hin in Thüringen, wahrscheinlich die Gera runter !

HatzIV: 345 €
Minus Feste Kosten
Minus ab und zu ne Klamotte, wenn möglich ausrangiert von Bekannten und dann beten, das nichts kaputt geht
19% MwSt Erhöhung
Minus Lebensmittel, Körperpflege u.s.w.
unterm Strich = Minus und wehe du hast Kinder - bloß nicht
Fremdwörte: Urlaub, Essen-gehen, Aus-gehen, Kino und alles was Eintritt kostet Fazit: Bleib in deinen 4 Wänden (wenn man hat) und schreib endlos Bewerbungen
Na da möcht ich doch endlich mal Danke sagen !
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo MagicSun!

Ich kann dich schon irgendwo verstehen. 345 Euro sind verdammt wenig. Da kann man sich nicht viel leisten. Und extras sind schon gar nicht drin. Aber wie Störer schon sagte, uns geht es im Verhältniss zu anderen Staaten noch gut. Das dürfen wir nicht vergessen.
Und was wäre denn die Alternative? Sollen wir jedem Arbeitslosen pauschal 700 Euro oder mehr im Monat zahlen? Wo wäre denn da der Anreiz noch arbeiten zu gehen? Es gäbe gar keinen Anreiz. Ich habe sechs Jahre lang im Wachgewerbe gearbeitet. Hatte einen Stundenlohn von 7,32 Euro. Da sind mir in manchen Monaten in denen ich nicht 200 Stunden gearbeitet habe, unter dem Strich auch nur netto 800 Euro übriggeblieben. Wenn du dann noch Miete und andere fixe Kosten abziehst, bleiben auch nicht viel mehr als Hartz4. Und bei Krankenschwestern, Frisösen oder Verkäufern/innen wird es auch nicht viel anders sein.
Was ich damit sagen will ist, das sich Arbeit in diesem Land wieder lohnen muss. Aber das geht nicht, wenn Hartz4 über manch einem Grundlohn liegt!

Gruss

Thorsten
 
Eben, das ist das Problem - um einen hohen Profit zu erzielen muß man Kosten einsparen z.b. Lohnkosten, nur so wird man als Unternehmer reich und die wollen mehr, immer mehr - dehalb bleiben unsere Taschen leer
 
Aber auf dem Prinzip ist ein Unternehmen nunmal aufgebaut. Anders würde es ja auch nicht funktionieren.
Allerdings bin auch ich für die Einführung eines Mindestlohns. Das würde sicher viele Probleme lösen.
 
Einführung eines Mindestlohnes o.K., nur wer bestimmt die Höhe und nach welchen Kriterien?

Nur noch profitgeile Unternehmer - na, Danke - soll das wirklich der Sinn eines Unternehmens sein. Dann bin ich im falschen Film.
Habe doch tatsächlich geglaubt, ein Unternehmen soll auf die Bedürfnissentwicklung der Bevölkerung zugeschnitten sein und nun frage ich mich, welche Bedürfnisse hier eigentlich im Vordergrung stehen?
 
Ich bin auch für die Einführung eines Mindestlohnes. Man könnte sich zwecks der Höhe ohne weiteres am Ausland ( Frankreich hat einen solchen, den Smic,
der im Moment bei 8,27 Euro in der Stunde liegt ) orientieren bzw. am eigenen "Warenkorb". Damit ließe sich zumindest mal die menschliche Billigkonkurrenz aus dem näheren Ausland abhalten.
Ob es allerdings das Problem der Arbeitslosigkeit mindern könnte, wage ich zu bezweifeln.
 
An der Arbeitslosigkeit wird ein Mindestlohn wohl nichts ändern.
Aber es wäre ein weiterer Schritt hin zu mehr Sozialer Gerechtigkeit.
Und so ein Mindestlohn müsste in Ost und West gleich hoch sein.
Mit 7,50 Euro wäre ich schon sehr zufrieden.
 
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