Danke für deine Antwort!
Nein, ich habe es um ehrlich zu sein nicht so nötig bei der Firma zu bleiben, wenn die mich so verarschen, sonst war ein Arbeitsvertrag innerhalb von etwa drei Werktagen immer da und habe diesen immer mündlich bestätigt bekommen, ohne Nachfragen zu müssen oder sonst etwas, da habe ich mich geschätzt gefühlt und in dieser Firma wo ich jetzt zwei Wochen warte wirken die nicht so gestresst wie die in meinen vorherigen Berufen. Im Anhang noch eine E-Mail vom 06. Mai von mir an den Abteilungsleiter sowie den Geschäftsführer.
Ich denke, du tätest dir selber einen Gefallen, wenn du anderen nicht gleich eine böse Absicht = Verarsche unterstellst. Es ist auch immer möglich, dass so etwas einfach untergegangen ist. Auf der anderen Seite sitzen auch nur Menschen, da kann so etwas passieren. Aus diesem Grund wiederhole ich gerne meine Empfehlung, noch einmal nachzufragen wie es sich verhält.
Dazu solltest du 1. sicher sein, dass der Betrieb weiterhin Bedarf an deiner Tätigkeit hat. Der einzige, der dir das sagen kann, ist dein Chef. Mit ihm kannst du auch klären, ob - wenn es möglich wäre - er an deiner Festanstellung interessiert wäre.
Mit dieser Antwort gehst du 2. - sofern dein direkter Chef das nicht für dich erledigt, so wie ich das eigentlich kenne - dann zur Personalabteilung. Wenn du dort persönlich vorstellig wirst, erhältst du auch eher eine Antwort - welcher Art auch immer die ist. Falls der Weg kurz und gut erreichbar ist, geh dort persönlich vorbei . Dann könntest du auch fragen, ob du dir den Vertrag persönlich abholen kannst.
Ich finde dein Schreiben übrigens nicht ganz so freundlich wie du selber. Es gibt da unterschwellig Vorwürfe, dass man dich nicht kontaktiert hat und du setzt die andere Seite unter Druck. So etwas solltest du dir verkneifen oder anders formulieren, denn in erster Linie möchtest du etwas von denen. Patzigkeit hat in offiziellen Schreiben ohnehin nichts zu suchen. Ich würde dir empfehlen, zukünftig da immer jemanden drüberlesen zu lassen, bevor du verschickst. Wenn man negative Emotionen in sich trägt neigt man dazu, entsprechend zu formulieren. Das ist aber nie gut.
Unterschiedliche Firmen haben auch unterschiedliche Angewohnheiten, zumal sie auch unterschiedliche Mitarbeiter haben. Der eine ist vielleicht nicht so aufmerksam wie der andere. Trotzdem muss das nicht heißen, dass die Firma als Arbeitgeber schlecht ist. Ich finde, du setzt die falschen Prioritäten bei der Beurteilung eines Arbeitgebers. Die zu verrichtende Arbeit in einem Bereich, die Stimmung zwischen den Kollegen - DAS sind relevante Dinge. Nicht ob in der Personalabteilung womöglich ein lahmer Sesselpuper sitzt.