AW: Wieso fühlen sich viele "Normalesser" angegriffen, wenn Vegetarier sich outen?
Das ist ähnlich wie beim rauchen. Da heißt es auch immer man würde früh sterben usw. Meine Mutter raucht seitdem sie 18 ist und ist topfit.
Aber die Ernährung macht schon viel aus.
Ob rein vegetarisch jetzt tatsächlich gesünder ist... heutzutage vielleicht. Die ganzen Fleischskandale kann man einfach nicht von der Hand weisen.
Aber heutzutage ist das ja nicht einmal die Woche Fleisch. Heute isst man: Morgens Wurst, mittags Fleisch, abends Nudelsalat mit schinken oder so.
Es wird jeden Tag Fleisch gegessen.
Ich war mal bei einer Freundin, die war ach Vegetarierin und hat Kartoffelgratin gemacht. Eine Mahlzeit, wo Fleisch eigentlich nicht rein gehört und die auch ohne auskommt, aber die Mutter briet extra Speck dazu "Weil da ja nichts drin ist!"
Tut mir leid, aber DAS finde ich übertrieben. Kommt denn heutzutage niemand mehr aus ohne zu möglichst jeder Mahlzeit Fleisch zu essen?
300g pro Woche sind vollkommen in Ordnung, nicht gesundheitsschädlich, normal. Aber das ist heute sogar schon unter Tagespensum.
Und nur deshalb gibt es Massentierhaltung und den ganzen Dreck, weil man im Sommer zu allen Mahlzeiten grillen muss und Masse statt Klasse gilt.
Aber wenn man sich mit einem Fleischesser unterhält, der einen nicht verspottet oder dumm anmacht bekommt man Sätze wie: "Ich esse ja auch fast gar kein Fleisch" oder "Fleisch mag ich ja eh nicht so gerne" oder "Fleisch gibt es bei mir höchstens mal frisch vom Bauern, einmal im Monat" zu hören. -.- Bei den ganzen "Halbvegetariern" frage ich mich ernsthaft, wie es dann zur Massentierhaltung kam.