Das sehe ich auch so. Man sollte es auskosten solange man das Gefühl hat, dass es einem etwas gibt. Und er behandelt mich ja gut und ist sehr aufmerksam. Ich denke, dass ich mich durch die Treffen auch persönlich weiterentwickeln kann. Ich hätte es z.B. niemals für möglich gehalten, mich mal nackt einem Mann zu zeigen. Bei ihm geht das. Er behält dagegen grundsätzlich sein Oberteil an. Eine Freundin meinte zu mir mal, das wäre mangelnde Wertschätzung, da er das dann nur als schnelle Nummer ansehen würde.Sollte man angesichts so vieler Hindernisse im Leben nicht einfach froh sein über jeden Moment der Freude und der Nähe? Der Moment des Abschieds kommt in allen Beziehungen. Also warum nicht genießen, was ein Genuss ist? Für die Details, kann ich mir nur dann etwas überlegen, wenn sie überhaupt zur Debatte stehen. Die Wirkung von angewärmten Steinen, einem feuchten Handtuch und was es sonst noch an Spielzeugen gibt, interessiert nur, wenn da jemand ist, den es interessiert.
Ich werde ab jetzt jedenfalls versuchen mir keine Gedanken mehr darüber zu machen, ob ihm das, was ich mache, ausreicht. Wenn er etwas Neues ausprobieren möchte oder anders haben mag, hat er einen Mund. Auch wenn ich weiß, dass er den manchmal scheinbar trotzdem nicht benutzt. Einmal hat er gemeint, ich hätte ihn unten zu fest angepackt und es wäre schmerzhaft für ihn gewesen, ich solle etwas sanfter sein, da er an der Stelle in der Jugend mal operiert wurde. Das schrieb er mir Tage (!) nach einem Treffen. Da habe ich mich schon gefragt, warum man das nicht sagen kann, während ich zugange bin.