Hab auch lange mit mir gerungen, ob ich das tun soll... aber letztendlich kann mir ja nichts passieren, ausser dass die sagen, die Einstufung ist so richtig wie sie ist. Da die anerkannten Schädigungsfolgen schon von Seiten des VA seit mehr als 10 Jahren nicht mehr überprüft werden und somit vom VA als dauerhaft nicht mehr rehafähig akzeptiert wurden kann sich das auf meinen Anspruch auf BSA nicht mehr auswirken, nur auf die Höhe. Und da ich über 45 Jahre alt bin können die den BSA auch nicht mehr runterstufen, weil sie plötzlich auf den Trichter kommen, das die Schädigungen vor Eintritt ins Berufsleben stattgefunden haben. Also kann ich entweder Klarkeit bekommen und alles bleibt wie es ist oder ich bekomme Klarheit und mein BSA muss angeglichen werden.
Ich bin eigentlich immer gut damit gefahren, dass ich persönlich mit denen gesprochen habe, auch wenn das manchmal so schwer war, dass ich in den Gesprächen zusammengeklappt bin.
Als ich damals den Antrag gestellt habe auf BSA bin ich sogar ohne Anmeldung da hin, weil es gerade ging und der Chef persönlich hat mir die Tür aufgemacht, da der Türöffner defekt war... Der hat mich gleich in sein Büro gesetzt und nachdem ich ihm mein Anliegen mitgeteilt wegen BSA mitgeteilt hatte hat er sich direkt meine Akte bringen lassen. Ich war schockiert, als ich den Umfang gesehen habe und ich glaube, das hat der auch gemerkt. Die war mehr als nen halben Meter hoch😱 und davon gleich zwei Stück😕 Nachdem er einen Blick hinein getan hat meine er völlig schockiert, dass ich ja nur die Grundrente bekommen würde... das würde er gar nicht nachvollziehen können. Dann griff er zum Telefonhörer und rief mehrere Sachbearbeiter an, die gleich Anträge mitbringen und damit zu ihm ins Büro kommen sollten. Mit denen und dem Leiter zusammen habe ich dann versucht so gut wie möglich die Dinger auszufüllen (BSA, Ausgleichsrente, berufliche Höherstufung, sogar Ehegattenzuschlag war dabei...) Als die fertig waren fragte er mich noch, ob ich für den Moment denn zurecht kommen würde, was ich bejahte und dann sagte er noch, dass ich von ihnen hören würde. Wenns zu lange dauern würde sollte ich mich melden, aber so ca 3 Monate sollte ich seinen Leuten geben. Das war am 2. Juli 13. Ende September hab ich dann mal angerufen, weil ich dachte sind ja fast drei Monate um und da sagte mir mein Sachbearbeiter, dass das derzeit unterwegs zu einer übergeordneten Stelle ist, weil die bei solchen Sachen immer noch mal prüfen lassen müssen, ob alles korrekt gelaufen ist. Aber er könnte mir schon sagen, dass von ihm alles bewilligt wurde. Wenn die Stelle ihr Ok gebe würde er die Berechnung machen und so gegen Mitte November würde ich dann von ihm hören. So lange müsste ich noch Geduld haben, weil er in der Zwischenzeit noch Urlaub habe.
Jaaa... und als ich dann das nächste Mal bei der Bank einen Blick auf meinen Kontostand getan habe, so ca 10 Tage später hatte ich einen höheren fünfstelligen Betrag auf meinem Konto😀 obwohl ich noch gar keinen Bescheid hatte. Die haben von sich aus nicht ab Antragstellung bewilligt, sondern exakt vom ersten Tag nach einer Fortbildung her, die sie als selbst eingeleitete Reha bewertet haben.
Dies mal so als kleine Positivgeschichte zum Thema VA, denn meist läuft das eben ganz anders. Ich kenne auch einige Leute, die hammerhart da abgekanzelt wurden und jahrelang in der Luft hängengelassen. Vielleicht tut es da ja mal ganz gut, wenn man auch mal einen anderen Verlauf mitbekommt.
Und derzeit bin ich noch ganz optimistisch, was die Überprüfung meines BSA angeht. Mal sehen, was daraus wird. Wie ich schon schrieb, ich werde berichten.