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Wie wird Berufsschadensausgleich berechnet? (OEG)

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So wie ich gelernt habe, müssen die Versorgungsämter erstmal gar nix (sind sie zumindest der Meinung).

Aber wenn sie korrekt sind, würden sie dies anerkennen. Leider ist jedes VSA anders. Meins z.B. erkennt ja nicht mal an, dass ich mittlerweile unbefristet berentet bin und zwar allein auf die anerkannten Schädigungsfolgen. Da drucksen die seit 2 Jahren erfolgreich drum rum. Und wir können nichts tun, wie höchstens eine Untätigkeitsklage, was auch nicht viel bringt.

Vom Logischen Menschenverstand, müssten die bei dir diese Reha anerkennen und des BSA zahlen.
 
Mein Gott
Das ist ja auch mal nicht schlecht mafiagetue
Ich drücke dir da fest die Daumen, dass da zeitnah mal positiv entschieden wird.
Kann ich mal fragen in welchem Bundesland dein VA ist?
Nette Grüße an alle
 
Bei mir war das recht unkompliziert... das VA hat sogar meine Ausbildung und Fortbildung als selbst eingeleitete Reha interpretiert und ohne zu zögern dann ohne Befristung anerkannt, dass ich dennoch nicht mehr arbeitsfähig bin. Ich habe in meinem Erstbescheid vom BSA sogar schon stehen, wie es dann mit Eintritt ins Rentenalter weiter geht...
Vor einiger Zeit habe ich hier irgendwo dann gelesen, dass ich unter Umständen falsch eingestuft bin mit meinem BSA, eben als "Mit Ausbildung", obwohl alle meine Geschwister einen akademischen Ausbildungsgrad erreicht haben und es immer auch mein Wunsch war zu studieren. Dies war mir aber durch die Schädigungen nicht möglich. Im November hab ich mich getraut mal beim VA anzufragen, ob ich vielleicht falsch eingestuft bin und schon nach einer Woche hatte ich ein Schreiben von meinem Sachbearbeiter im Briefkasten, in dem ich um entsprechende Studiennachweise meiner Geschwister gebeten wurde um den Sachverhalt zu überprüfen... Nun mal weitersehen, mir fehlt nur noch von einem Bruder die Bescheinigung. Ich hoffe, dass ich das dann noch vor Weihnachten zu meinem Sachbearbeiter schicken kann und bin gespannt, was dann passiert. Ich werde berichten...
 
... ganz schön mutig mit dem Anruf. Ich vermute jedoch, Du hast einen sehr verständnisvollen Sachbearbeiter hast. Wenn Du die Nachweise schicken musst, sieht es m.E. gut für dich aus. Drücke beide Daumen.

Rocky
 
Hab auch lange mit mir gerungen, ob ich das tun soll... aber letztendlich kann mir ja nichts passieren, ausser dass die sagen, die Einstufung ist so richtig wie sie ist. Da die anerkannten Schädigungsfolgen schon von Seiten des VA seit mehr als 10 Jahren nicht mehr überprüft werden und somit vom VA als dauerhaft nicht mehr rehafähig akzeptiert wurden kann sich das auf meinen Anspruch auf BSA nicht mehr auswirken, nur auf die Höhe. Und da ich über 45 Jahre alt bin können die den BSA auch nicht mehr runterstufen, weil sie plötzlich auf den Trichter kommen, das die Schädigungen vor Eintritt ins Berufsleben stattgefunden haben. Also kann ich entweder Klarkeit bekommen und alles bleibt wie es ist oder ich bekomme Klarheit und mein BSA muss angeglichen werden.

Ich bin eigentlich immer gut damit gefahren, dass ich persönlich mit denen gesprochen habe, auch wenn das manchmal so schwer war, dass ich in den Gesprächen zusammengeklappt bin.
Als ich damals den Antrag gestellt habe auf BSA bin ich sogar ohne Anmeldung da hin, weil es gerade ging und der Chef persönlich hat mir die Tür aufgemacht, da der Türöffner defekt war... Der hat mich gleich in sein Büro gesetzt und nachdem ich ihm mein Anliegen mitgeteilt wegen BSA mitgeteilt hatte hat er sich direkt meine Akte bringen lassen. Ich war schockiert, als ich den Umfang gesehen habe und ich glaube, das hat der auch gemerkt. Die war mehr als nen halben Meter hoch😱 und davon gleich zwei Stück😕 Nachdem er einen Blick hinein getan hat meine er völlig schockiert, dass ich ja nur die Grundrente bekommen würde... das würde er gar nicht nachvollziehen können. Dann griff er zum Telefonhörer und rief mehrere Sachbearbeiter an, die gleich Anträge mitbringen und damit zu ihm ins Büro kommen sollten. Mit denen und dem Leiter zusammen habe ich dann versucht so gut wie möglich die Dinger auszufüllen (BSA, Ausgleichsrente, berufliche Höherstufung, sogar Ehegattenzuschlag war dabei...) Als die fertig waren fragte er mich noch, ob ich für den Moment denn zurecht kommen würde, was ich bejahte und dann sagte er noch, dass ich von ihnen hören würde. Wenns zu lange dauern würde sollte ich mich melden, aber so ca 3 Monate sollte ich seinen Leuten geben. Das war am 2. Juli 13. Ende September hab ich dann mal angerufen, weil ich dachte sind ja fast drei Monate um und da sagte mir mein Sachbearbeiter, dass das derzeit unterwegs zu einer übergeordneten Stelle ist, weil die bei solchen Sachen immer noch mal prüfen lassen müssen, ob alles korrekt gelaufen ist. Aber er könnte mir schon sagen, dass von ihm alles bewilligt wurde. Wenn die Stelle ihr Ok gebe würde er die Berechnung machen und so gegen Mitte November würde ich dann von ihm hören. So lange müsste ich noch Geduld haben, weil er in der Zwischenzeit noch Urlaub habe.
Jaaa... und als ich dann das nächste Mal bei der Bank einen Blick auf meinen Kontostand getan habe, so ca 10 Tage später hatte ich einen höheren fünfstelligen Betrag auf meinem Konto😀 obwohl ich noch gar keinen Bescheid hatte. Die haben von sich aus nicht ab Antragstellung bewilligt, sondern exakt vom ersten Tag nach einer Fortbildung her, die sie als selbst eingeleitete Reha bewertet haben.
Dies mal so als kleine Positivgeschichte zum Thema VA, denn meist läuft das eben ganz anders. Ich kenne auch einige Leute, die hammerhart da abgekanzelt wurden und jahrelang in der Luft hängengelassen. Vielleicht tut es da ja mal ganz gut, wenn man auch mal einen anderen Verlauf mitbekommt.
Und derzeit bin ich noch ganz optimistisch, was die Überprüfung meines BSA angeht. Mal sehen, was daraus wird. Wie ich schon schrieb, ich werde berichten.
 
Hallo Silan.

es tat wirklich so gut Deinen sehr ausführlichen Bericht zu lesen. So etwas finden wir hier sehr selten. Besten Dank dafür.

Du hattest mit dem Sachbearbeiter/Chef wirklich sehr großes Glück gehabt. Hatte auch mal von einer Betroffenen gehört, dass der Sachbearbeiter ihr den Bescheid nach Hause gebracht hatte. Beide lagen sich dann weinen in den Armen. War in Bayern gewesen.

Aber leider bist Du nur eine Ausnahme und wir müssen ständig mit dem Amt einen Kampf führen, was uns meist noch mehr schwächt.

Daher denke ich, dass bei Dir alles in Ordnung gehen wird.

Rocky
 
Wie aufmunternd und beruhigend eine solche Geschichte zu hören. Scheinbar gibt es doch noch ethische Chefs von VÄ. Ich dachte da wäre lange schon so eine Art Mafia dahinter die das Leid der Leidenden verstärkt und erweitert.

Ich weiß schon nicht mehr ob das meinen Glauben an die Unrechtsmaschinerie verändert... schade

Aber für dich freue ich mich sehr
Das ist dein Weg und das was für dich sein soll

Ich bin ja noch mittendrin
Vielleicht habe ich ja auch bisschen Glück im Unglück
Bin diesbezüglich nicht nur pessimistisch😉
Irgendwie muss es weiter gehen egal wie ob mit richtiger Anerkennung oder nicht

Aber alle die, die schon seit Jahren kämpfen tun mir wirklich leid.

Versucht euch nie unterkriegen zu lassen egal wie schwer es ist.

Einen schönen Abend
 
Hat jemand so etwas schon einmal erlebt?

Da gibt man gegenüber dem Amt ein Datum an und dann machen die daraus, im Zuge eines Ablehnungsbescheides, einfach mal so 6 Jahre dazu und behaupten dann, dass die zuständige Staatsanwaltschaft dazu nix hätte ...

Da hat man keine Worte mehr .... heute erhalten und ich bin echt "begeistert" ....
 
Hallo Gast,

Deine Angaben sind nicht ganz klar definiert.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass das VA Deinen Antrag ablehnte. Nun, dass passiert wohl bei 90% der Antragsteller. Wenn die nix gefunden haben, wie Du dich ausdrückst, so solltest Du auf alle Fälle innerhalb der Widerspruchszeit Beschwerde einlegen. Dann geht es zum LVA und wird noch mal geprüft.

Rocky
 
Hallo Gast,

Deine Angaben sind nicht ganz klar definiert.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass das VA Deinen Antrag ablehnte. Nun, dass passiert wohl bei 90% der Antragsteller. Wenn die nix gefunden haben, wie Du dich ausdrückst, so solltest Du auf alle Fälle innerhalb der Widerspruchszeit Beschwerde einlegen. Dann geht es zum LVA und wird noch mal geprüft.

Rocky

Ja, die haben meinen Antrag abgelehnt, weil Sie zum von denen angegebenen Tatzeitpunkt, nichts finden konnte. Dieser Tatzeitpunkt ist allerdings komplett falsch und ich habe aufgrund einer polizeilichen Vernehmung bereits in Erfahrung bekommen, dass sowohl Staatsanwaltschaft, wie auch Polizei etwas zu diesem konkreten Vorfall etwas haben, es aber schlicht und ergreifend nicht finden können. Daher wundert es mich, dass das zuständige Versorgungsamt zum einen so schnell war und zum anderen, auch noch die Anfrage mit offensichtlich falschen Angaben bei den entsprechenden Stellen gestellt hatten.

Achja, anhand derer statistisch erhobenen durchschnittlichen Bearbeitungszeit, fällt mein Rahmen mit einer Bearbeitungszeit von 3 Monaten doch sehr aus dem Rahmen (laut Statistik brauchen die 3-4 Jahre) und irgendetwas stimmt da vorne und hinten so komplett gar nicht.
 
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