Niceguy
Aktives Mitglied
Erstaunlicherweise haben so manche Rollstuhlfahrer die hübschesten Frauen an ihrer Seite. Woran das wohl liegen mag?Vielleicht würde ich mit meinem Rollstuhl nur noch schneller fahren. Aus Frust.
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Erstaunlicherweise haben so manche Rollstuhlfahrer die hübschesten Frauen an ihrer Seite. Woran das wohl liegen mag?Vielleicht würde ich mit meinem Rollstuhl nur noch schneller fahren. Aus Frust.
Dazu kenne ich jetzt keine Studien... aber ich würde mal vermuten, dass sich auch bei nicht unattraktiven Menschen mit Depressionen statistisch häufiger Partnerfindungsprobleme feststellen lassen als bei Menschen ohne Depressionen.Wenn diese Variablen so eng mit der Unattraktivität verknüpft sind und so schwer zu verändern sind, dass das nur ein sehr geringer Teil der Betroffenen schafft, und sie in Form einer Interaktion wirken, ist es dennoch sinnvoll das Aussehen als Ursache zu identifizieren.
Würden Betroffene durch ihre Unattraktivität beispielsweise beinahe zwangsläufig schon über das Kindes- und Jugendalter hinweg stark gehänselt werden und sich dadurch bereits früh anhaltende Depressionen entwickeln, die später nur noch bei wenigen ausreichend therapiert werden können, damm würde man schließlich auch sagen, dass das Aussehen ursächlich ist. Denn unzählige Menschen mit Depressionen sind in Beziehungen. Sie allein sind kein Grund.
Ok, ja - aber das ist eine andere Aussage als:Sicherlich, aber eben nicht bei allen, und nicht zwangsläufig dauerhaft.
Depressionen können eben durchaus ein Grund für Partnerfindungsprobleme sein - auch ohne zusätzliche physische Unattraktivität.Sie allein sind kein Grund.
Ok... wenn das nicht zutrifft, kann man die Hypothese verwerfen, das stimmt natürlich. 🙂Naja, dazu müsste zunächst etabliert werden, dass diese Variablen bei deutlich unattraktiven Menschen stärker ausgeprägt sind. Dass man es für plausibel hält, reicht da für eine Argumentation nicht aus.
Es könnte aber auch sein, dass attraktivere Menschen sich tatsächlich häufiger so verhalten, dass sie auf ihre Mitmenschen weniger intelligent, sozial kompetent, durchsetzungsfähig usw. wirken... oder? Das könnte dann auch zu so einer Einschätzung führen.Dieser Eindruck entsteht allerdings natürlich auch, wenn keine tatsächlichen Unterschiede dieser Art zwischen attraktiven und unattraktiven Menschen bestehen. Bei gleichen Kompetenzen werden unattraktive Menschen als weniger intelligent, sozial kompetent, durchsetzungsfähig usw. wahrgenommen als attraktive Menschen. Das wird durch zahlreiche Studien gestützt.
Das ist doch auch so! 🙂Schließlich schreibst du selbst, dass solche Störfaktoren nicht bei jeder unattraktiven Person vorliegen. Demnach müsste man auch diese deutlich unattraktiven Menschen in Beziehungen sehen. Und das sogar nicht nur mit anderen deutlich unattraktiven Menschen.
Das denke ich auch. Wobei es natürlich auch mit therapeutischer Unterstützung nicht so einfach sein dürfte, die Selbstsicherheit deutlich zu erhöhen und Hemmungen abzulegen. Aber wenn das gelingt, würde ich sehr stark annehmen, dass sich die Beziehungschancen erhöhen.Auch müssten Interventionen die Beziehungschancen erhöhen.
In meinem Alltag sind erstere Extrembefunde tatsächlich nicht zu beobachten, deshalb kann ich dazu wenig sagen. Aussagekräftige objektive Erhebungen dazu fände ich einfach aufschlussreicher als Einzelbeobachtungen...Deswegen halte ich die im Alltag beobachtbaren Extrembefunde (keine deutlich unattraktiven Menschen in Beziehung und viele attraktive Menschen mit verschiedensten Defiziten in Beziehungen), die durch an die Fragestellung angrenzende Studienergebnisse teilerklärt werden, für eine ausreichende Alternative.
Ja, vor allem das hübsche Pflegepersonal, oder die hübsche Schwester aus der Familie schiebt. Wer weiß das schon. Alles ist möglich. Escort vom Feinsten. 😁Erstaunlicherweise haben so manche Rollstuhlfahrer die hübschesten Frauen an ihrer Seite. Woran das wohl liegen mag?
Du sagst sowas immer so gewiss... 😉 Und mir fehlen dann häufig, wie auch hier wieder, die nachvollziehbaren Erklärungen, warum man sich dessen so sicher sein kann.Aber offenbar bei so gut wie allen dauerhaft. Und kritischerweise deutlich häufiger als es Depressionen tun.
Ja, das hatte ich gelesen... ich dachte da an eine fehlerhafte Einschätzung aufgrund vorhergehender Erfahrungen.Das konkrete Verhalten wird zumindest in den experimentellen Studien zu diesem Thema kontrolliert.
Manchmal vielleicht. Aber nicht immer.Weil es der Erfahrung nach bislang auch so zutraf, d.h. die Personen mit den vermeintlichen Gegenbeispielen auch einräumen mussten, dass ich mit diesen Annahmen recht hatte.
Ich stimme dir schon darin zu, dass es einige wenige Merkmale gibt, die ziemlich einheitlich als unattraktiv eingeschätzt werden. Darüberhinaus gibt es aber auch noch sehr viele weitere Merkmale, die einen Menschen prägen, die auf andere Menschen in verschiedener Weise attraktiv oder weniger attraktiv wirken können... aber dies nicht immer in gleicher Weise tun, da die Präferenzen diesbezüglich häufig sehr unterschiedlich sind. Darum werden Menschen, die ja immer irgendeine Mixtur dieser ganzen Eigenschaften darstellen, bezüglich ihrer Attraktivität einfach sehr unterschiedlich eingeschätzt, denke ich.Direkte Einstufungen nehme ich vor allem dann vor, wenn ich bereits aus vorherigen Beiträgen eines Nutzers oder einer Nutzerin weiß, dass eine deutlich verzerrte Vorstellung von Hässlichkeit oder von Attraktivität allgemein vorliegt. Hier im Forum ist es beispielsweise üblich, beispielhaft Männer als schon ziemlich hässlich zu betiteln, nur weil sie etwas kleiner sind. Eine andere Nutzerin, die an dieser Diskussion teilnimmt, hat sportliche 85kg auf 1,85m als Beispiel für einen kleinen, schmächtigen Mann genannt. Dass ich dann skeptisch reagiere, wenn diese Nutzer von unzähligen hässlichen Menschen in Beziehungen berichten, sollte nachvollziehbar sein.
Ja, theoretisch beschrieben hast du das. Nach deiner Beschreibung setzt sich dann vor meinem geistigen Auge aber nur eine Person zusammen, die ich als unterdurchschnittlich attraktiv bezeichnen würde... aber nicht als "hässlich". Und ich glaube, das geht den meisten anderen Menschen auch so.Ich habe das schon häufig beschrieben. Es handelt sich um Menschen, die bezogen auf ihr Äußeres ungünstige Kombinationen von mehreren besonders bedeutsamen und in der Regel dauerhaften Makeln vereinen und keine nennenswerten attraktiven Merkmale aufweisen. Welche Makel typischerweise als bedeutsam empfunden werden, ist natürlich allgemein bekannt.
Weil Einhörner Fabelwesen sind. 🙂Bist du dir nicht auch sicher, dass es weniger Einhörner auf der Erde gibt als Nashörner? Warum?
Ich finde, es macht schon einen Unterschied, ob Menschen vollkommen unbegründet Vorurteile hegen, oder ob sich ihre Annahmen durch entsprechende frühere Erfahrungen erklären lassen.Aber warum von diesem Zwischenschritt über das vermutete Verhalten unattraktiver Menschen gehen?
Hmmm... 🤔 - dem Problem könnte man aber doch einfach durch Selbsturteil der Personen, deren Interaktion eingeschätzt werden soll, begegnen, oder? Wenn unattraktivere Menschen häufiger angeben, sich in sozialen Kontakten unsicher, unwohl, gehemmt etc. zu fühlen und nicht entspannt und selbstbewusst kommunizieren zu können, ist mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass ihr tatsächliches Verhalten auch damit korrespondiert, denke ich.Du hast allerdings recht, dass es eine interessante Fragestellung wäre. Auch methodisch. Denn wie würde man erfassen, ob sich unattraktive Menschen tatsächlich anders verhalten? Die Erfassung würde schließlich direkt wieder durch die negativere Wahrnehmung der unattraktien Menschen beeinflusst werden.
Das ist schon wieder so eine gewisse Aussage, für die mir die Belege fehlen. 🙂Grundsätzlich stimmt das. Aber dominieren mehrere der einheitlich eingeschätzten Merkmale bei einem Individuum, wird dieses Individuum auch sehr ähnlich eingeschätzt.
Deswegen erwähnte ich in meiner Beschreibung einer hässlichen Person beides: Das Vorhandensein abstoßender Merkmale und das Fehlen attraktiver Merkmale.
Doch, das ist für mich ein großer Unterschied. Gerade bei der Frage, wie physisch anziehend ich einen Mann finde, geht die Skala bei mir eigentlich nur von Null bis Zehn. Null wäre dann eben "überhaupt nicht anziehend" oder "spricht mich optisch gar nicht an"... aber nicht "hässlich" oder "abstoßend". Wobei auch das schon eine sehr vereinfachte Zusammenfassung ist. Aber in den Negativbereich gehende Werte passen für mich bei diesem Aspekt jedenfalls nicht. Mal abgesehen von einigen wenigen Merkmalen, die wir aber bereits ausgeschlossen hatten, meine ich - etwa extreme Entstellungen, faulige Zähne, schwärende Wunden o.Ä..Ob wir nun extrem unterdurchschnittlich attraktiv oder hässlich schreiben, ist an dieser Stelle doch nicht so wichtig, oder verstehe ich dich falsch?
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