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Wie umgehen mit Fehlern

Hallo liebes Forum,

Ich habe ja jetzt meinen Bib Job angefangen. leider stresse ich mich wirklich selbst sehr, wodurch mir dann mehr Fehler passieren.

Ich merke beim arbeiten mittlerweile immer mehr meine kognitiven Probleme bzw die Folgen meiner Hirngeschichten.

Ich arbeite jetzt nur 19,7 std oder so. Aber ich brauche halt einfach länger für alles und bin schnell erschöpft. Dann ist es so, wenn man mir sagt, ich muss schneller werden, passiert genau das Gegenteil, ich werde fahriger ubd dann passiert mir sowas wie ich nehme das arbeitsheadset (um meinen hals) mit, weil mein Unterbewusstsein es halt von meinen eigenen Kopfhörern kennt, die ich ständig trage. oder ich verzähle mich bei der kasse mehrmals, weil meine chefin schnell raus will. Ohne hetze klappt das super . Oder ich kann nixjt unbedingt immer gut räumlich sehen, und brauche halt beim rückstellen oder suchen von Medien einfach ein bisschen länger.... das setzt mich selber super unterstress. Wegen meiner Hirnprobleme dauert z.B. das Abspeichern von Automatismen länger, und ich notiere mir Arbeitsschritte Schritt für Schritt.

Das ist mir einfach super unangenehm. und ich stresse mich deswegen sehr. ich versuche wirklich mein bestes, aber für mich ist das nicht schell genug. ich meine sie wussten ka, dass ich einen GdB von 60 habe....
Gute Tipps habe ich nicht, aber ich kenne das auch und weiß, wie schlimm sich das anfühlt. 🧡
 
Wie gesagt habe ich in drm Hirnbereich für automatisierung hinschäden erlebt habe, ist es eher die Folge davon kein ADHS
Darf ich nachfragen, was dahingehend bei dir genau festgestellt wurde? Würde mich interessieren, um mal etwas dazu zu lesen, ich habe in dem Bereich nämlich auch deutliche Defizite, aber bisher keine klare Diagnose (aber auch eine ADHS Diagnose, bei der Medikamente nicht halfen).
 
Darf ich nachfragen, was dahingehend bei dir genau festgestellt wurde? Würde mich interessieren, um mal etwas dazu zu lesen, ich habe in dem Bereich nämlich auch deutliche Defizite, aber bisher keine klare Diagnose (aber auch eine ADHS Diagnose, bei der Medikamente nicht halfen).
Ich hatte als Säugling ventrikel 3 Blutungen und mit Mitte 20 einen Kleinhirninfarkt. Ich kann mich seit jeher nur schwer selbstregulieren, habe konzentrationsprobleme, bin schneller erschöpft und automatisierungen speichert mein Hirn nicht schnell ab. Da ich auch eine PTBS habe, ist das alles schwer voneinander zu trennen. Neurologische wurde ich nie wirklich behandelt, auch nach dem kleinhirninfarkt nicht. Seit der Blutung im säuglingsalter schiele ich mit doppelbildern, was sich nicht operativ korrigieren lässt, da es sehr wahrscheinlich eine neurologische Folge von den Blutungen im Säuglingsalter ist. Das schenkt mich teils ein meiner 3D Sicht ein. Mehrere Ärzte und Augenklinikem konnten da nichts machen, weil mein Gehirn eine 3d Sicht ohne doppelbilder anscheinend nicht annehmen kann. Prismenbrille bringt leider auch nichts. Richtig neurologisch wurde das bisher nicht weiter untersucht. Klar beim Kleinhirninfarkt gängige Tests und so. Aber einen Neurologen habe ich nicht. Da habe ich einen Termin im Oktober. Von den Blutungen habe ich eine Narbe im Kleinhirn (wurde dann in MRT beim Kleinhirninfarkt festgestellt). Ich merke in neinem Alltag, dass ich Bewegungsabläufe und auch kognitive nicht gut speichern und ausführen kann. Also z.B. Bei der Physio und Sport kostet es mich sehr viel Konzentration und externe Anmerkungen Bewegungen richtig auszuführen und isoliert zu nutzen. Kommen schnell massenbewegungen hinzu., statt isoliert. Kognitiv kann ich mir Abläufe nur sehr langsam einprägen, überspringe schnell Schritte und es braucht länger, bis uch etwas automatisch kann z.B. vormerkungen bearbeiten (teilschritte merken und ausführen). Überspringe dann schnell mal Schritte. Je schneller es gegen muss, desto hektischer werde ich und desto eher überspringe ich Teilschritte. Zudem kann ich mich selbst nur schwer regulieren und bin schnell überreizt, was Probleme von davor verstärkt. Gerade äußere Reize kann ich nicht gut verarbeiten, schon seit Kindheit an wie insb. Lautstärke. Ich habe keine gute Filterfunktion, mein Hirn nimmt entweder alle Reize war oder wenns überlastet ist, kaum noch. Hinzu kommt eine Angstt davor Fehler zu machen, (Traumafolge) was das alles noch zusätzlich erschwer.

Allgemein habe ich:
V3 Blutungen im säuglingsalter mit bleibender Narbe im Kleinhirn
Kleinhirninfarkt
Migräne
ADHS
PTBS
Chronische rezidivierende Depression
Ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

Damals beim Kleinhirninfarkt 2018 konnten sie nicht viel feststellen, gingen davon aus, dass andere Adern des Hirns den Blutfluss übernommen haben und wurde ohne Folgen entlassen. Mittlerweile aber seit ein paar Jahren sinkt der Arm ab, ich habe vermehrt Schwierigkeiten bei der Koordination und abspeicherung von Automatismen. Ich muss sachen noch mehr als vorher schon vorgezeigt bekommen und brauche dafür recht lange. Ich kann mich nicht wirklich gut räumlich orientieren. Ubd mittlerweile kam Schwindel hinzu. Den merke ich aber eher mehr beim Sport als sonst in Alltag. (Außer es kommt eine migräneattacke hinzu). Leider alles noch nicht gut neurologisch abgeklärt. Damals im säuglingsalter konnte man die Folgen nicht abschätzen, weil mein Hirn zu klein war, um bildgebend alle Hirnstruktuten zu erkennen. In meiner Entwicklung hing ich immer ein bisschen zurück bei den Schritten, aber niemals so stark, dass man von einer verzögerten Entwicklung gerechnet konnte. Ich habe als Kind wohl schon sehr schnell versucht Kopensationsstrategien zu entwickeln. Jedoch gabs einige Schicksalsschläge, danach wurde es zunehmend schwerer für mich und meine sowieso schon verzögerte emotionale Entwicklung wurde noch schwieriger. Meine Hirngeschichten sind zwar vermerkt, aber bisher lag den Ärzten bei mir der Fokus auf psychischen Erkrankungen. Da aber das seit Jahren mit psychoerapie und Co keine wirkliche Verbesserung bringt, möchte ich mich jetzt mal richtig neurologisch abklären lassen. Ich habe sämtliche ADHS medis getestet, von denen keines mir was bringt. Wegen der Ängste und Depressionen nehme ich seit Jahren Antidepressiva. Was mir auch teils bei der selbstregulstion hilft, aber leider nicht genug.
 
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Einige deiner Probleme kenne ich, wenn auch etwas milder ausgeprägt.

Du schreibst wiederholt, dass deine Defizite nie neurologisch untersucht worden sind.
Ich würde das an deiner Stelle machen lassen. Möglicherweise liegt eine Form von Epilepsie vor.
 
Einige deiner Probleme kenne ich, wenn auch etwas milder ausgeprägt.

Du schreibst wiederholt, dass deine Defizite nie neurologisch untersucht worden sind.
Ich würde das an deiner Stelle machen lassen. Möglicherweise liegt eine Form von Epilepsie vor.
Hatte als Säugling wohl Krampfanfälle kurz nach der Geburt, aber das verging dann wohl oder die Unterlagen wurden vertausch, meine Mutter kann sich da nicht mehr so richtig erinnern. jedenfalls steht im U Heft bei den ersten Untersuchungen Krampfanfälle. Was jedoch im Rahmen einer Hirnblutung passieren kann. man konnte damals mein Hirn nicht umfassend bildlich darstellen, daher konnte man nicht genau sagen, ob die Blutungen Schäden verursacht haben Aber später eben nicht weiter neurlogisch betreut. Wurde meiner Mutter übergeben mit den Worten "es können Probleme auftreten, müssen aber nicht". EEG habe ich mal in Rahmen einer Schlafstudie gemacht , haben wir aber nichts zurück gemeldet. Ich war die ersten Jahre recht "unauffällig" Natürlich schielte ich da schon, trug ne Brille und konnte nicht all zu gut stillsitzen und war immer in aktion., laut meiner Mutter war das noch im Rahmen. Mein Vater starb sehr früh an Krebs kurz bevor ich eingeschult wurde. In der Schule war ich sehr weinerlich die erste zeit. Ok verständlich durch den Verlust. ab der 1. Klasse steht in den Zeugnissen, dass ich Probleme hatte mich zu konzentrieren, wichtige Informationen zu filtern, mir war alles immer viel zu laut in der schule, dnn wurde ich unruhiger und habe den Unterricht gestört, selbstregulation fiel mir immer schwer. Ich kam häufig im unterricht nicht mit, weil ich viel geträumt habe oder meine Sitznachbaren gefragt habe, was gerade gesagt oder passiert war. Dadurch entwickelte ich schnell eine Anspannung, die mir dann auch verhinderte im Unterricht mitzukommen und irgendwann fing Mobbing an.

Seit ich in der Schule war, hatte ich eig immer irgendeine Art von Therapie. Meine Mutter hat mich zu allem möglichen geschleppt vom Psychologen bis zum Heilpraktiker. Aber nie ein Neurologe.

Ich hatte durch meine Andersartigkeit mit Mobbing zu kämpfen und meine Mutter ist shizoaffektiv. Wie man sieht ist hier einfach das Gesamtpaket recht viel
 
Du hast wirklich ein ganz schönes Päckchen zu tragen. Letztlich kannst Du nur versuchen, Dich in dem Job einzurichten, Dir konkret zu überlegen, was Du brauchst an Unterstützung und Rahmenbedingungen und dann immer wieder zu üben - auch wenn's nicht gleich perfekt ist. Ich bin Autistin und kenne z. B. die Probleme mit der Reizverarbeitung gut, ich möchte aber nicht, dass meine Umgebung davon weiß. Ich habe mich im Laufe der Zeit irgendwie eingerichtet - Einzelbüro, klare Absprachen mit Kollegen, Kommunizieren, dass Gruppenveranstaltungen nicht meins sind. Es hat einige Jobwechsel gebraucht, aber jetzt bin ich in einem Umfeld, in dem ich gut arbeiten kann, ohne die Behindertenkarte zu ziehen. Du hast Dich anders entschieden, was genauso in Ordnung ist. Überlege Dir, was genau Du brauchst, um besser arbeiten zu können - und dann setz Dich mit der Chefin zusammen. Sag ihr, dass Du den Job magst und gerne gut machen möchtest und dafür die folgenden Bitten hättest aufgrund Deiner Besonderheiten - was ihr davon umsetzen könnt?
 
Du hast wirklich ein ganz schönes Päckchen zu tragen. Letztlich kannst Du nur versuchen, Dich in dem Job einzurichten, Dir konkret zu überlegen, was Du brauchst an Unterstützung und Rahmenbedingungen und dann immer wieder zu üben - auch wenn's nicht gleich perfekt ist. Ich bin Autistin und kenne z. B. die Probleme mit der Reizverarbeitung gut, ich möchte aber nicht, dass meine Umgebung davon weiß. Ich habe mich im Laufe der Zeit irgendwie eingerichtet - Einzelbüro, klare Absprachen mit Kollegen, Kommunizieren, dass Gruppenveranstaltungen nicht meins sind. Es hat einige Jobwechsel gebraucht, aber jetzt bin ich in einem Umfeld, in dem ich gut arbeiten kann, ohne die Behindertenkarte zu ziehen. Du hast Dich anders entschieden, was genauso in Ordnung ist. Überlege Dir, was genau Du brauchst, um besser arbeiten zu können - und dann setz Dich mit der Chefin zusammen. Sag ihr, dass Du den Job magst und gerne gut machen möchtest und dafür die folgenden Bitten hättest aufgrund Deiner Besonderheiten - was ihr davon umsetzen könnt?

Hallo vielleixht wäre es eine idee. Sie guckt mir z.B. zu oft über die Schulter, das macht mich noch nervöser. Leider ist mir letztens so ein blöder Fehler passiert, hab die Alarmanlage ausgelöst, nur weil ich ausversehen das headset mitgenommen habe wollte, dass es keiner mitkriegt. Ganz schön dumm. Das war natürlich überhaupt nixht gut, und seitdem bin ich noch angespannter als vorher. War wohl die Polizei da als ich weg war. Hatte mir Hilfe geholt aus dem Haus un alarm Anlage auszuschalten.

sie ist aber wohl nochmal angegangen, als ich weg war und dann stand die Polizei vor dee Tür ne halbe Stunde später als ich gegangen war. Seitdem bin ich total fertig und aufgekrazt.
 
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