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Wie sinnvoll Energie sparen?

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Na ja, mal abwarten. Seit 20 Jahren erzählen auch welche, das es einmal Wasserstoff-Autos geben wird.......
Wenn ich richtig recherchiert habe, werden noch dieses Jahr in Neuseeland die ersten dieser Autos verkauft. Es gab ja auch oder gibt den Loremo, nur die kommen irgendwie nicht in die letzte Phase und es fehlen die Investoren. Der AirPod hat den Vorteil, dass ein großer indischer Autokonzern dahintersteht und einen großen Markt für das Gefährt in Indien sieht.

Kann mir vorstellen, dass es nicht so schwer sein dürfte, dem Auto ähnlich wie dem Smart eine crashsichere Fahrgastzelle zu geben ... wenn man ZWISCHEN zwei schwere Gefährte kommt bringt auch ein Polo nicht viel mehr als ein Smart. Aber für die Stadt ist das sicher sinnvoll, gerade wegen der Luftbelastung.

Und Energie würde der auf jeden Fall sparen, schon wegen dem geringen Eigengewicht.
 
L

Lilli1958

Gast
Hallo Werner,

ich finde es gut das du das mit dem Energiesparen zur Diskussion stellst!
Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch die Natur!Darüber sollten wir uns alle im klaren sein. Und unseren Kindern auch noch eine Erde zu hinterlassen .
Wir fahren seid einem Jahr ein Gasauto.
Energiesparlampen da wo das Licht lange brennt, Sonst bringen sie nichts.
Duschen statt baden(verbraucht viel weniger Wasser)
Nichts im Stand by-Modus lassen.
Stromanbieter haben wir gewechselt und beziehen jetzt Ökostrom.
Heizung nur dort aufdrehen wo man sich aufhält und Nachts Temperatur senken.
Wäschetrockner habe ich keinen, wird von der Luft getrocknet.
Beim Gerätekauf drauf achten das wenig Energie verbraucht wird. Sind zwar in der Anschaffung ein bisschen teurer, aber man spart dadurch Energie!

Liebe Grüsse Lilli1958
 
G

Günter

Gast
Beim Kauf von Energiesparlampen würde ich zu Markenprodukten wie Osram oder Philips raten. Die Lampen aus Sonderaktionen von Aldi und Plus habe ich alle nicht mehr im Einsatz, weil sie zu langsam hell werden. In der ersten Minute steht man fast im Dunkeln, was am Schreibtisch, oder im Bad sehr lästig sein kann. Die Markenprodukte bekommt man, wenn man sich etwas umschaut, gelegentlich zum gleichen Preis, z.B. ein Dreierpack Osram für 8-10 Euro.

Für Fernseher, Stereoanlage und Computer habe ich Funksteckdosen. Wenn alle Geräte ausgeschaltet sind, verbrauchen sie bei mir immer noch 14+10+17 Watt Strom, was zusammen dem Verbrauch von 2 durchschlittlichen modernen Kühlschränken entspricht - ohne dass ich etwas davon hätte. 6 Euro weniger Energiekosten im Monat, und die Bequemlichkeit, alle jeweils von mir benötigten Geräte mit einem Klick einschalten zu können. Den Kaufpreis von 36 Euro für das (relativ teure) Set - 4 Steckdosen und 2 Fernbedienungen - hatte ich bereits nach einem halben Jahr wieder heraus.

Ich habe mir gerade Schnellkochtöpfe gekauft. Weniger um Energie zu sparen. Ich fand es lästig, z.B. bei Suppenfleisch 2 1/2 Stunden gebunden zu sein. Die Kochzeit hat sich nicht nur auf 1/3 verringert. Einmal erhitzt kochen die Speisen auf einer Stufe vor sich hin, bei der es mir sonst nicht einmal gelungen wäre, Wasser am Kochen zu halten.

Der schnellste Prozessor für meinen inzwischen etwas alten Rechner gehört leider zu denen mit dem höchsten Stromverbrauch. Also habe ich ihn 25% langsamer getaktet. Den Unterschied bemerke ich kaum.

Günter
 

Dame

Aktives Mitglied
Hallo,

mir ist noch etwas eingefallen:

Beim Bügeln lässt sich eine Menge Strom psaren, wenn man seine gesamte Wäsche zügig nacheinander bügelt,
ohne sich zwischendurch mit sortieren oder zusammenlegen aufzuhalten. Zusammenlegen kann ich meine Wäsche immer noch, wenn das Bügeleisen wieder ausgeschaltet ist, ganz am Ende also.

LG Dame
 

mikenull

Urgestein
Ich habe einen - nicht ganz ernstgemeinten Tip - den ich allerdings selbst praktiziere: Ich benutze mindestens zwei Waschmaschinen. Damit sammle ich die Wäsche getrennt - also z.B. bunt und weiß - und wasche dann erst, wenn eine Maschine ganz voll ist. Das erspart das Waschen mit halbvollen Maschinen......
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Ich habe einen - nicht ganz ernstgemeinten Tip - den ich allerdings selbst praktiziere: Ich benutze mindestens zwei Waschmaschinen. Damit sammle ich die Wäsche getrennt - also z.B. bunt und weiß - und wasche dann erst, wenn eine Maschine ganz voll ist. Das erspart das Waschen mit halbvollen Maschinen......
... und ich habe so viel gleichfarbige Wäsche, dass ich warten kann mit dem Waschen, bis eine Maschine voll ist (und die Trennung findet im Wäschekorb statt).
 

Dame

Aktives Mitglied
zum Waschen in der Waschmaschine kann ich auch etwas schreiben:
ich wasche meine Kochwäsche im Energiespargang so bei 60-70 Grad. Daheim braucht man keine 95Grad-Wäsche, die Wäsche ist auch so desinfiziert und sauber.

Ich trenne auch meine Wäsche schon vorher in verschiedenen Körben.

Dame
 

maximilian

Aktives Mitglied
http://www.hilferuf.de/forum/feedback/74413-rubrik-wirtschaftskrise.html#post993859
Wer richtig sparn will, sollte sich auch überlegen sich ne Kochkiste anzuschaffen. Ausserdem empfehle ich das Wohnzimmer richtig gegen die anderen Zimmer abzudämmen, also z.B. noch die Innentüren mit nem zusätzlichen Spaltdämmung ausstatten, Zugluft-Rollenplüschtiere vor den Türspalt legen, Evtl. noch Tücher oder Wandteppiche an die Wände innen hängen (nach aussen sollte man eh sehr großzügige Gardinen haben), alle Elektrogeräte die ständig laufen (Router,funkloses Telefon, etc.) ins Wohnzimmer verlegen, deren Abwärme wirkt als elektrische Heizung (Wirkungs-Wärme-Kopplung). Hohe Decken evtl. wenigstens mit transparenten Stoff abhängen. Und dann nur noch das Wohnzimmer richtig warm heizen, Rest der Zimmer heiz ich z.B. gar nicht, ausser das Bad vorm Duschen mal kurz (kleines Bad).

Und natürlich, das A und O, richtiges Stoßlüften, mehrmals täglich alle Fenster weit auf, und dann wieder komplett zu. Nur in Zimmern wo ständige Feuchtigkeitsentwicklung ist und das Wasser am Fenster runtertropft, kann ein ganz kleiner Spalt (aber nicht angekipptes Fenster! winziger Spalt) besser sein. Feuchte Luft kostet viel mehr Energie beim Erhitzen und Heiss-halten, deshalb lieber regelmäßig trockene kalte Aussenluft reinholen, die Wände heizen die eh innerhalb von Minuten hoch.

Nächste Tipps, Kochkiste bauen, kleiner Kühlraum/-wandschrank statt elektrischem Kühlschrank reicht für viele Sachen (siehe Altbauwohnungen),Anbau von Lebensmittel im eigenen Garten. Auf wenigen hundert qm kann man schon viel machen. Umziehen in Niedrig-Energie-Mietshäuser. Momentan höhere Miete rechnet sich bald.

Nebenkosten sind jetzt schon das größte Armutsrisiko, und die Energiemangelkrise hat erst begonnen.
Hier hab ich dann noch paar weitere Tips, und erklärt was ne Kochkiste ist:
http://www.hilferuf.de/forum/feedback/74413-rubrik-wirtschaftskrise.html#post994086

40°C wird auch mit 30-35°C je nach Verschmutzung zufrieden. In Mietshäusern ist heisses Wasser aus der Leitung günstiger, weil man maximal paar Sek. warten muss. Wenn man kochendes Wasser, oder heisses Wasser für ne Kochwäsche braucht, sollte man mit dem heissesten Wasser beginnen, was die Leitung hergibt.

EDIT: Auf Dauer wird Energie ein Luxusprodukt werden, ihr werdet selbst wenn ihr euren Verbrauch stark senkt, dennoch mehr zahlen müssen in Zukunft. Je mehr man spart, desto geringer sind die Probleme im Vgl. zu Anderen.

EDIT2: Druckluft hat AFAIK eine zu geringe Energiedichte und reicht nur für die Ultrakurzstrecke. Weiteres Problem: Versorgungsnetz. Weiteres Problem: die Druckluft ist ja nur ein Energieüberträger und keine Energiequelle, genauso wie Wasserstoff-Technologie. Das heisst, diese Technologie ändert nix an unseren Problemen. Öl war noch Energiequelle und -träger gleichzeitig, Öl gibts bald nicht mehr, also woher sollen wir die Energie nehmen um Luft zu komprimieren zu Druckluft, oder um Wasser zu Wasserstoff aufzuspalten.
Das taugt vllt. im Moment zum Kosten sparen, ist aber genauso wie beim Holz als Heizalternative. Sobald es bekannt ist, werden die Kosten wieder steigen.
 
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