@Träumelinchen
Bist du eigentlich noch "fein" mit deinen Eltern?
Bestimmt bist du ausgezogen, damit du dich ungestört sexuell ausleben kannst - ohne gegen ihr "Verständnis von Sexualität" ankämpfen zu müssen. Völlig ok heutzutage.
Ich konnte und wollte es damals nicht. Meine Eltern waren beide prüde. Also wurde es mir so "in die Wiege" gelegt und daher denke ich über Sexualität so, wie ich erzogen wurde und wie es hier aus meinen Beiträgen hervorgeht. Also hab ich für mich auch eine eher brüde Frau gewählt.
Aber immerhin: Ich komme gut klar mit meinen Eltern. Sie sind gute Großeltern für meine Kinder. Das ist mir mehr wert als alles Andere in der heutigen Zeit. Das ist mir mehr wert als meine verkorkste Sexualität.
Aber: Ich bin jetzt schon 42. Ob sich da (an meinen sexuellen Wünschen) noch viel dran ändern wird, weiß ich nicht. Jetzt kann ich es lange Zeit nicht mehr, weil verheiratet und Kinder.
Vielleicht später, wenn die Kinder groß sind, trenn ich mich von meiner Frau und lebe mich sexuell aus. Wer weiß? Wir passen jedenfalls sexuell nicht mehr zusammen und ich begehre sie nicht mehr. Aber wir sind ein gutes "Elternteam", weshslab wir zusammen bleiben, auch für die Kinder. Wir machen auch Paar-/Familienberatung, um noch "ein paar Jährchen" zusammen bleiben zu können.
Warum ich dir das alles schreibe?
Jeder "sexuelle" Lebensweg, den man wählt, hat Vor- und Nachteile. Manche Wege sind eine Sackgasse, wenn man sich einmal für einen solchen Weg entschieden hat, will man anderen Menschen nicht weh tun wenn mann dann dich irgendwann merkt, ups: Ich will jetzt doch einen anderen (sexuellen) Weg gehen.
Bei mir wäre es ggf. der Wunsch aus dem ewig monogamen Leben in ein polygames Leben zu kommen. Dann verliere ich aber Frau und Kinder.
Bei dir vielleicht: Entscheidest du dich für polygam, willst dann irgendwann doch Kinder, möchtest du ja vielleicht erstmal wieder monogam Leben und es wäre für dich ähnlich schwierig?!?