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Wie mit sexuellen Annäherungsversuchen eines befreundeten Pärchens umgehen ?

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Ich verstehe leider nicht, was Du da schreibst. Du bist froh, dass Deine Kimder sexuell frei, aber ohme Moral aufwachsen können ? Und Religion. Wir sind nicht religiös. Können da deshalb nicht mitreden. Aber wir wissen schon, was Moral ist. Inwiefern ist das unmoralisch, was wir tun ? Wem schadet es ? Im Zweifelsfall vielleicht uns selbst, vielelicht nützt es uns aber auch. Und was hat das Ganze mit Gewalt zu run ? Ich bin ratlos !
Wenn ihr (oder zumindest du) in einem Elternhaus aufgewachsen bist, dessen Umfeld sexuell schin eher offen war, dann auch noch keiner Religion angehörig, dann kannst du es denk ich nicht verstehen. Dann hattest du nie solche moralischen Fragen und Wertvorstellungen "mit in die Wiege" gelegt bekommen.
Ich kann dir nur sagen: Wie man selbst erzogen wurde und in wrlchem Umfeld man selbst aufgewachsen ist, das prägt einen und so nimmt man es mit und reicht es weiter in die nächste Generation (wenn man selbst Kinder in die Welt setzt) - auch wenn das alles vielleicht völlig unbewußt passiert.
Immerhin: Ich erkenne an, dass meine Kinder die Möglichkeit haben sollen ihren sexuellen Weg zu gehen, wie sie möchten. Und wenn es dafür nötig ist, z.B. aus der Kirche auszutreten, um moralische Fragen nicht mehr für sich beantworten zu müssen.

Nochmal mein Rat: Probiert es aus und tobt euch aus und dann seht ihr weiter.
 
Nein, noch nicht. Wirst Du dann aber. Jetzt geht es schon um Beziehung öffnen? Ahja.
Im Moment geht es um einen Vierer. Ob man das Beziehung öffnen nennen kann weiß ich nicht. Ich wäre im Moment nicht bereit, Sexualität ohne meinen Partner auszuleben und er auch nicht. Ob sich das nochmal irgendwann ändert, kann ich nicht sagen im Moment.
 
Falls ich auch gemeint bin, und damit du, Träumelinchen, mich nicht evtl. auch missverstehst:

Ich würde es, wäre ich persönlich an deiner Stelle (mit deiner vorhandenen Eifersucht) nicht machen und würde dir auch nicht sagen "Hey, mache das unbedingt."
Ich finde nur die Art, wie manche mit dir schreiben und teilweise die Argumente daneben. (meine jetzt nicht mucs)
Und ich habe den Eindruck, du bist schon recht entschlossen, und das man dich da dann, auch wenn du erst 18 bist für voll nehmen sollte. Zumindest das Grundgerüst, dass du mit deinem Freund ernsthaft darüber redet, ist gegeben und ihr wirkt da nicht 100pro naiv.
Also so überzeugt, dass es nur schiefgehen kann und eventuell total katastrophal endet, bin ich nicht, und sehe auch keinen Sinn da immer wieder auf dich einzuwirken.
Ich sage aber auf keinen Fall "Mache ruhig. Das wird auf jeden Fall." Denn klar, es KÖNNTE schiefgehen.
Ich habe aber von dem was du schreibst, das Gefühl, dass dir das durchaus bewusst ist, dass es sich nachträglich als keine gute Idee rausstellt.
Wenn ihr dann trotzdem wollt, dann ist das eure Entscheidung und zu akzeptieren.

Danke ! Deine Kommentare sind wirklich eine große Hilfe für uns. Mein Freund liest ja immer mit. Und wir unterhalten uns dann drüber. Wir wollen es auf alle Fälle erstmal langsamer angehen. So Schritt für Schritt, solange wir uns wohlfühlen damit. Die Massagen fanden wir bei der Party z.B. ganz toll. Vielleicht machen wir das nächste Mal erstmal sowas. Viellicht auch mal ohne Slips. Auf jeden Fall so, dass jeder zu jeder Zeit Stop sagen kann.
 
Und wenn es dafür nötig ist, z.B. aus der Kirche auszutreten, um moralische Fragen nicht mehr für sich beantworten zu müssen.
Wieso sollte man moralische Fragen nicht mehr beantworten müssen, nur weil man aus der Kirche austritt ? Gibt es Moral nur in der Kirche ? Kam mir jetzt in der Vergangenheit nicht unbedingt so vor, wenn man Nachrichten hört…
 
Fernab jeglicher Moral sehe ich hier in Träumelinchens Thread Nix und kenne ich auch von anderen offenen Beziehungen nicht so. (Wie gesagt, Einzelbeispiele in Hilfeforen bilden da eine verzerrte Realität ab)
Wie kommst Du darauf, dass es Einzelbeispiele sind?
Ich lebe sehr zurückgezogen, habe aber in meinem Umfeld viele Probleme kennenlernen „dürfen“
Moral hat hiermit absolut nichts zu tun, da stimme ich Dir zu.
Wie jemand sein Leben lebt, hat nur er zu entscheiden, jedenfalls so lange er keinen anderen damit schädigt.
Niemand hat das Recht, einen anderen aufgrund seiner Lebensentscheidungen zu kritisieren oder zu verurteilen.
Das sehe ich hier auch in den allermeisten Beiträgen nicht so, sie wollen Unterstützung geben, Entscheidungshilfen.
Ok, vereinzelt sind sie etwas unglücklich formuliert.
@Träumelinchen, Du musst und sollst Deinen Weg gehen, wenn Du aber dazu Fragen hast, musst Du auch mit den Antworten leben.
Das sollte jeder, der hier schreibt, respektieren.
Unangemessene Antworten zu kritisieren, sehe ich aber als richtig an.
 
Wieso sollte man moralische Fragen nicht mehr beantworten müssen, nur weil man aus der Kirche austritt ? Gibt es Moral nur in der Kirche ? Kam mir jetzt in der Vergangenheit nicht unbedingt so vor, wenn man Nachrichten hört…
Ach, seh das doch mehr so als Beispiel. Natürlich gibt es moralische Fragen nicht nur in der Kirche.
Wie geschrieben: Es hängt auch sehr viel davon ab, in welchem Umfeld man aufgewachsen ist.

Du schriebst, du bist keiner Religion zugehörig, also Atheist?
Was hast du von den nen Eltern sexuell mit auf den Weg mitbekommen?
Auch da können moralische Fragen entstehen.
Hattest du bspw. als Heranwachsende leicht über Sexualität reden können? Weißt du, ob sie selbst sexuell eher offen/experiementierfreudig wahren/sind oderveher pruden oder gar assexuell? Kommst du noch gut mit ihn u d snderen Familienmitgliedern aus? Versteht ihr euch gut? Vertrittst du heute als Erwachsene immer noch ihre Werte und Moralvorstellungen? Oder hast du dich gar deshslb von ihnen "abgewendet" und bist eher geflüchtet in dein eigenes, selbständuliges Leben?
Unter welchem Umständen hattest du dich von ihnen "abgenabelt"?

Alles Prägungen aus deiner eigenen Kindheit und Jugend, die mit entscheiden können (nicht müssen), wie du deinen "sexuellen Weg" wählst.
 
Als Kind aufzzwachsen bei nicht monogam lebenden Eltern fänd ich persönlich halr schrecklich - zumindest als kleines Kind.

Weil du durch deine Brille schaust, Juke.
Wieso schreibst du eigentlich nicht unter deinem alten Nick weiter?

Und wenn die Eltern nicht monogam leben, kommen einem als Kind schonmal solche Gedanken wie: Oh, vielleicht ist mein Vater ja gar nicht mein leiblicher Vater - kein schönes Gefühl.

So, wie diese Gedanken Kindern monogamer Eltern kommen, die sich abgelehnt fühlen,
wie diese Gedanken wütenden Teenagern mit monogamen Eltern kommen, ...

Somit sollten monogame Eltern also besser auch keine Kinder bekommen?

Oder der Gedanke, mich als kleines Kind beim Babysitter oder den Großeltern oder sonstwo "zwischenparken" zu können, damit die eigenen Eltern sich mal wieder mit ihren Hausfreunden für sexuelle Abendteuer treffen können, find ich einfach wiederlich.

Deine "verkorkste Sexualität" beeinflusst deine Sicht weitreichender als du denkst.
Kinder fremdbetreuen zu lassen, ist etwas völlig normales. Und wie ein Paar die freie Zeit gestaltet, ist völlig unrelevant dabei.

Aber dann hätte ich vermutlich auch aus der Kirche austreten müssen. Ja, Teligion spielt schon auch noch mit rein.

Für dich ist das so.
Für andere nicht.

Alles im Leben haben wollen geht halt nicht.

Es geht sehr viel mehr, als du dir vorzustellen wagst.

Will ich das für meine Kinder? Sollen sie in einer "sexuell" völlig offenen Welt ohne Richtung in der alles erlaubt ist aufwachsen? Einer Welt, die zwar sexuell offen aber auch von sexueller und daher mit psyschicher Gewalt einhergeht.

Sexuelle und psychische Gewalt ist schon immer Teil dieser Welt (was aber in keinster Weise mit der gelebten Sexualität eines Paares zu tun haben muss, dein Gedankengang ist völlig unnachvollziehbar für mich).
Willst du deinen Kindern die Konfrontation damit ersparen, hättest du keine Kinder zeugen dürfen.

Das ist sehr schade, dass es so ist heutzutage. Warum hat man dann Kinder? Auch wenn du das jetzt ironisch gemeint haben solltest. Ist es gewiss nicht, was sehr traurig ist, in einer solchen Welt aufwachsen zu müssen.

Man? Keine Ahnung.
Ich habe Kinder nicht, um sie permanent unter Kontrolle zu haben und vor allem bewahren zu wollen.
Auch nicht als Ausrede, um mein Leben nicht zu leben.
Und ihnen dadurch im Umkehrschluss die Verantwortung dafür aufs Auge zu drücken.

Bist du eigentlich noch "fein" mit deinen Eltern?
Bestimmt bist du ausgezogen, damit du dich ungestört sexuell ausleben kannst - ohne gegen ihr "Verständnis von Sexualität" ankämpfen zu müssen. Völlig ok heutzutage.
Ich konnte und wollte es damals nicht. Meine Eltern waren beide prüde. Also wurde es mir so "in die Wiege" gelegt und daher denke ich über Sexualität so, wie ich erzogen wurde und wie es hier aus meinen Beiträgen hervorgeht. Also hab ich für mich auch eine eher brüde Frau gewählt.

Die Sexualität heranwachsender und dann erwachsener Menschen ist Privatspäre, das geht Eltern nichts an, die haben da gar nichts mitzureden.
Dass du dich aus gewissen Begrenzungen nicht lösen konntest, hat nichts mit dem Thema hier zu tun.

Aber immerhin: Ich komme gut klar mit meinen Eltern. Sie sind gute Großeltern für meine Kinder. Das ist mir mehr wert als alles Andere in der heutigen Zeit. Das ist mir mehr wert als meine verkorkste Sexualität.

Wie meinen?
Gute Großeltern sind nur möglich, wenn Eltern sich in ihrer Sexualität begrenzen?
Eine gute Beziehung zu Eltern ist nur möglich, wenn die Kinder ein schwieriges Verhältnis zu Sexualität haben, ihre Wünsche nicht ausleben?

Ich bin jetzt schon 42. Ob sich da (an meinen sexuellen Wünschen) noch viel dran ändern wird, weiß ich nicht. Jetzt kann ich es lange Zeit nicht mehr, weil verheiratet und Kinder.

Vielleicht später, wenn die Kinder groß sind, trenn ich mich von meiner Frau und lebe mich sexuell aus. Wer weiß? Wir passen jedenfalls sexuell nicht mehr zusammen und ich begehre sie nicht mehr. Aber wir sind ein gutes "Elternteam", weshslab wir zusammen bleiben, auch für die Kinder. Wir machen auch Paar-/Familienberatung, um noch "ein paar Jährchen" zusammen bleiben zu können.

Warum ich dir das alles schreibe?
Jeder "sexuelle" Lebensweg, den man wählt, hat Vor- und Nachteile.

Ziemlich abschreckendes Bild einer monogamen Beziehung, das du da zeichnest.
Was daran sollte erstrebenswert sein?

Bei dir vielleicht: Entscheidest du dich für polygam, willst dann irgendwann doch Kinder, möchtest du ja vielleicht erstmal wieder monogam Leben und es wäre für dich ähnlich schwierig?!?

Wieso sollte das so sein?
Ich bin Mutter, ich bin nicht monogam, mein Nachwuchs ist erfolgreich, kann für sich selbst denken und entscheiden und lebt monogam.
Wo sollte jetzt irgendein Problem sein?
Deine Denkansätze sind für mich nicht nachvollziehbar.

Ich kann dir nur sagen: Wie man selbst erzogen wurde und in wrlchem Umfeld man selbst aufgewachsen ist, das prägt einen und so nimmt man es mit und reicht es weiter in die nächste Generation (wenn man selbst Kinder in die Welt setzt) - auch wenn das alles vielleicht völlig unbewußt passiert.

Viel zu verallgemeinernd, nur weil du das so lebst, trifft das längst nicht auf andere zu.
Manche schaffen es, sich anzunabeln, zu reflektieren, ihr eigenes Leben auf ihre Weise zu leben. Mit und ohne Religion.

Verstehe ich gerade nicht. Wenn wir uns darauf einigen, die Beziehung zu öffnen, ist es mir doch egal, ob er sein Handy weglegt oder nicht. Kann die Logik dahinter echt nicht nachvollziehen.

Hm, das Thema schmerzhafte Eifersucht löst sich nicht in Luft auf.
 
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