Als Kind aufzzwachsen bei nicht monogam lebenden Eltern fänd ich persönlich halr schrecklich - zumindest als kleines Kind.
Weil du durch deine Brille schaust, Juke.
Wieso schreibst du eigentlich nicht unter deinem alten Nick weiter?
Und wenn die Eltern nicht monogam leben, kommen einem als Kind schonmal solche Gedanken wie: Oh, vielleicht ist mein Vater ja gar nicht mein leiblicher Vater - kein schönes Gefühl.
So, wie diese Gedanken Kindern monogamer Eltern kommen, die sich abgelehnt fühlen,
wie diese Gedanken wütenden Teenagern mit monogamen Eltern kommen, ...
Somit sollten monogame Eltern also besser auch keine Kinder bekommen?
Oder der Gedanke, mich als kleines Kind beim Babysitter oder den Großeltern oder sonstwo "zwischenparken" zu können, damit die eigenen Eltern sich mal wieder mit ihren Hausfreunden für sexuelle Abendteuer treffen können, find ich einfach wiederlich.
Deine "verkorkste Sexualität" beeinflusst deine Sicht weitreichender als du denkst.
Kinder fremdbetreuen zu lassen, ist etwas völlig normales. Und wie ein Paar die freie Zeit gestaltet, ist völlig unrelevant dabei.
Aber dann hätte ich vermutlich auch aus der Kirche austreten müssen. Ja, Teligion spielt schon auch noch mit rein.
Für dich ist das so.
Für andere nicht.
Alles im Leben haben wollen geht halt nicht.
Es geht sehr viel mehr, als du dir vorzustellen wagst.
Will ich das für meine Kinder? Sollen sie in einer "sexuell" völlig offenen Welt ohne Richtung in der alles erlaubt ist aufwachsen? Einer Welt, die zwar sexuell offen aber auch von sexueller und daher mit psyschicher Gewalt einhergeht.
Sexuelle und psychische Gewalt ist schon immer Teil dieser Welt (was aber in keinster Weise mit der gelebten Sexualität eines Paares zu tun haben muss, dein Gedankengang ist völlig unnachvollziehbar für mich).
Willst du deinen Kindern die Konfrontation damit ersparen, hättest du keine Kinder zeugen dürfen.
Das ist sehr schade, dass es so ist heutzutage. Warum hat man dann Kinder? Auch wenn du das jetzt ironisch gemeint haben solltest. Ist es gewiss nicht, was sehr traurig ist, in einer solchen Welt aufwachsen zu müssen.
Man? Keine Ahnung.
Ich habe Kinder nicht, um sie permanent unter Kontrolle zu haben und vor allem bewahren zu wollen.
Auch nicht als Ausrede, um mein Leben nicht zu leben.
Und ihnen dadurch im Umkehrschluss die Verantwortung dafür aufs Auge zu drücken.
Bist du eigentlich noch "fein" mit deinen Eltern?
Bestimmt bist du ausgezogen, damit du dich ungestört sexuell ausleben kannst - ohne gegen ihr "Verständnis von Sexualität" ankämpfen zu müssen. Völlig ok heutzutage.
Ich konnte und wollte es damals nicht. Meine Eltern waren beide prüde. Also wurde es mir so "in die Wiege" gelegt und daher denke ich über Sexualität so, wie ich erzogen wurde und wie es hier aus meinen Beiträgen hervorgeht. Also hab ich für mich auch eine eher brüde Frau gewählt.
Die Sexualität heranwachsender und dann erwachsener Menschen ist Privatspäre, das geht Eltern nichts an, die haben da gar nichts mitzureden.
Dass du dich aus gewissen Begrenzungen nicht lösen konntest, hat nichts mit dem Thema hier zu tun.
Aber immerhin: Ich komme gut klar mit meinen Eltern. Sie sind gute Großeltern für meine Kinder. Das ist mir mehr wert als alles Andere in der heutigen Zeit. Das ist mir mehr wert als meine verkorkste Sexualität.
Wie meinen?
Gute Großeltern sind nur möglich, wenn Eltern sich in ihrer Sexualität begrenzen?
Eine gute Beziehung zu Eltern ist nur möglich, wenn die Kinder ein schwieriges Verhältnis zu Sexualität haben, ihre Wünsche nicht ausleben?
Ich bin jetzt schon 42. Ob sich da (an meinen sexuellen Wünschen) noch viel dran ändern wird, weiß ich nicht. Jetzt kann ich es lange Zeit nicht mehr, weil verheiratet und Kinder.
Vielleicht später, wenn die Kinder groß sind, trenn ich mich von meiner Frau und lebe mich sexuell aus. Wer weiß? Wir passen jedenfalls sexuell nicht mehr zusammen und ich begehre sie nicht mehr. Aber wir sind ein gutes "Elternteam", weshslab wir zusammen bleiben, auch für die Kinder. Wir machen auch Paar-/Familienberatung, um noch "ein paar Jährchen" zusammen bleiben zu können.
Warum ich dir das alles schreibe?
Jeder "sexuelle" Lebensweg, den man wählt, hat Vor- und Nachteile.
Ziemlich abschreckendes Bild einer monogamen Beziehung, das du da zeichnest.
Was daran sollte erstrebenswert sein?
Bei dir vielleicht: Entscheidest du dich für polygam, willst dann irgendwann doch Kinder, möchtest du ja vielleicht erstmal wieder monogam Leben und es wäre für dich ähnlich schwierig?!?
Wieso sollte das so sein?
Ich bin Mutter, ich bin nicht monogam, mein Nachwuchs ist erfolgreich, kann für sich selbst denken und entscheiden und lebt monogam.
Wo sollte jetzt irgendein Problem sein?
Deine Denkansätze sind für mich nicht nachvollziehbar.
Ich kann dir nur sagen: Wie man selbst erzogen wurde und in wrlchem Umfeld man selbst aufgewachsen ist, das prägt einen und so nimmt man es mit und reicht es weiter in die nächste Generation (wenn man selbst Kinder in die Welt setzt) - auch wenn das alles vielleicht völlig unbewußt passiert.
Viel zu verallgemeinernd, nur weil du das so lebst, trifft das längst nicht auf andere zu.
Manche schaffen es, sich anzunabeln, zu reflektieren, ihr eigenes Leben auf ihre Weise zu leben. Mit und ohne Religion.
Verstehe ich gerade nicht. Wenn wir uns darauf einigen, die Beziehung zu öffnen, ist es mir doch egal, ob er sein Handy weglegt oder nicht. Kann die Logik dahinter echt nicht nachvollziehen.
Hm, das Thema schmerzhafte Eifersucht löst sich nicht in Luft auf.