diabolo
Aktives Mitglied
Gleich in eine neue Beziehung zur "Überwindung"?
Was wird dabei wirklich überwunden? Doch nur die Auseinandersetzung mit sich selbst.
Trennung tut weh, wenn einem ein Mensch etwas bedeutet hat. Das ist unbestritten.
Aber jede Trennung hat auch irgendeine Ursache - einen Faktor, der so entscheidend war, dass in dieser Konstellation zur Trennung führte.
Aus Trennungsschmerz kann man viel lernen. Man kann herausfinden, was man am Partner geliebt hat (was man selbst also für Bedürfnisse hat), was man nicht in einer Beziehung möchte, was man bisher eventuell an sich selbst nicht betrachten wollte...
Sicherlich sind nicht alle Erkenntnisse schön, die man daraus gewinnt - dafür jedoch umso wichtiger für die eigene Entwicklung.
Trennungen lehren uns in der Fähigkeit andere Menschen als selbständige Wesen zu betrachten, losgelöst von eigenem Wunschdenken und die Akzeptanz, dass sich das Leben ändert. Sie lehren uns zu uns selbst zu finden und im besten Fall in Zukunft die Vereinigung von innerer Unabhängigkeit und Genuss/Wertschätzung an der Gegenwart des Partners zu finden.
Keiner sagt, dass dieser Weg zur Entwicklung schön ist. Aber, ich finde es wichtig ihn zu nutzen.
Was gewinnt man daraus sich gleich in die nächste Partnerschaft zu stürzen?
Der Schmerz wird erstmal betäubt, Selbstbetrachtung findet nicht statt. Es ist keine tiefgehende Reflexion der letzten Beziehung möglich. Ungünstige Muster werden somit unreflektiert in die neue übernommen. Der nächste Partner wird verantwortlich gemacht für die "Fehler" das vorhergehenden, weil kein wirklicher Abschluss stattfand.
Ich denke nicht, dass man sich damit selbst einen Gefallen tut.
Was wird dabei wirklich überwunden? Doch nur die Auseinandersetzung mit sich selbst.
Trennung tut weh, wenn einem ein Mensch etwas bedeutet hat. Das ist unbestritten.
Aber jede Trennung hat auch irgendeine Ursache - einen Faktor, der so entscheidend war, dass in dieser Konstellation zur Trennung führte.
Aus Trennungsschmerz kann man viel lernen. Man kann herausfinden, was man am Partner geliebt hat (was man selbst also für Bedürfnisse hat), was man nicht in einer Beziehung möchte, was man bisher eventuell an sich selbst nicht betrachten wollte...
Sicherlich sind nicht alle Erkenntnisse schön, die man daraus gewinnt - dafür jedoch umso wichtiger für die eigene Entwicklung.
Trennungen lehren uns in der Fähigkeit andere Menschen als selbständige Wesen zu betrachten, losgelöst von eigenem Wunschdenken und die Akzeptanz, dass sich das Leben ändert. Sie lehren uns zu uns selbst zu finden und im besten Fall in Zukunft die Vereinigung von innerer Unabhängigkeit und Genuss/Wertschätzung an der Gegenwart des Partners zu finden.
Keiner sagt, dass dieser Weg zur Entwicklung schön ist. Aber, ich finde es wichtig ihn zu nutzen.
Was gewinnt man daraus sich gleich in die nächste Partnerschaft zu stürzen?
Der Schmerz wird erstmal betäubt, Selbstbetrachtung findet nicht statt. Es ist keine tiefgehende Reflexion der letzten Beziehung möglich. Ungünstige Muster werden somit unreflektiert in die neue übernommen. Der nächste Partner wird verantwortlich gemacht für die "Fehler" das vorhergehenden, weil kein wirklicher Abschluss stattfand.
Ich denke nicht, dass man sich damit selbst einen Gefallen tut.
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