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Wie lebt man mit einer Sozial Phobie?

Leben kann man das nicht nennen. Oft verhält man sich derart abnorm, dass man andere nur abstößt, die nicht verstehen und auch nicht mehr hinnehmen wollen... 🙁
Folge: Weiterer Rückzug und ein unseliger Teufelskreis beginnt.

Kommt man da raus? Ich weiß es nicht... Wenn man jung ist und die richtigen Menschen an seiner Seite hat, die, die das aushalten können, wenn man die richtigen Theras hat, dann vielleicht.

Versuchs, denn sonst wird das Leben zur Hölle auf Erden. Suche nach diesen Menschen, die damit umgehen können - das I-net - "Rettungsanker" für Sozialphobiker - bietet da einige Optionen.

Ich wünsch dir von Herzen, dass dus schaffst, denn dieses Dasein mit dieser Behinderung ist die Hölle auf Erden.
 
Eine Hölle die man durchbrechen kann.

Heute hab ich mich mit jemandem getroffen, den ich kürzlich kennenlernte und es war so cool. Ich hab so ein bischen von meinen Übungen erzählt und wir fanden das beide cool und dann sind wir inne Bäckerei rein(ERHÖHTER SCHWIERIGKEITSGRAD, wegen innenraum. Man kann nicht so leicht flüchten) und haben dort nach dem nächsten Puff gefragt. Zu zweit das fragen war gar nicht mal so schwer, aber dann hat sie es noch eskalieren lassen. Als die Bedienungen total geschockt waren und die Kunden perplex und sich nicht entscheiden konnten, ob sie loslachen oder ob sie einfach nur geschockt rumstehen, hat sie noch weiter gebort. Das fand ich so heftig, dass ich eigentlich nur noch flüchten wollte. Aber sie hat weiter gemacht. Und ich "musste" dann ja auch dabei stehen bleiben. Boar war das heftig......die Bedienungen werden uns so schnell nicht vergessen.😀😀Allerdings kann ich mich da wohl für ne Weile erstmal nicht mehr blicken lassen.....

Also das war echt brutal, die heftigste Übung bisher!!! Aber ich lebe noch!!!!🙄
 
Hat nur deine Bekanntschaft geredet, oder hast du auch deinen Senf dazu gegeben Kreatur.
Hört sich schon arg an 😀

Respekt das du/ihr das durchgezogen habt.

Ich fühle mich unter Menschen unwohl, aber nicht, weil ich direkt Angst vor ihnen hätte. Schwer zu beschreiben. Zum Beispiel würde ich niemals freiwillig mir einen Döner holen und im Gehen verspeisen. Nicht, weil ich Angst hätte, mich vollzukleckern, sondern weil die Tatsache, ihn so gegessen zu haben, ihn irgendwie entwerten würde. Und das betrifft viele Dinge. Sobald Menschen da reinspielen, gehen die Sachen irgendwie...kaputt. Kennt ihr das Gefühl?
Weiss definitiv was du meinst SchlafesBruder.
"Mit" Menschen, da wird man einfach ein bissl anders.

War das denn generell schon immer so bei dir?
Bei mir kam es erst in den letzten Jahren.War frührer sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig. Da lagen aber auch viele up and downs dazwischen.

Wollte mit dem vorigen Beitrag nur sagen, dass ich es für mich schwierig fand, abzugrenzen, weil es immer noch genug Leute gibt, die einem erzählen wollen, man sei irgendwie nicht normal, weil man keine Lust auf fröhliche Gesellschaften hat, und weil viele Leute es dann auch noch schlucken und sich selber einreden, sie müssten jetzt mal...
Nach heutigem standard sind wir eh alle krank und verkehrt. Für alles gibt es eine Bezeichnung, therapie, medikament.
Das muss man halt sehr genau durchleuchten, analysieren und sich fragen ob man etwas ändern möchte und vor allem warum?

Grüßle
 
Hm, eigentlich habe ich mich immer schon zurückgezogen als Kind, war auch extrem schüchtern, um nicht zu sagen, eingeschüchtert.

Ich bin nie gerne auf Kindergeburtstage gegangen, wusste nie, wie ich die Eltern der Kinder anreden sollte, wenn es sich nicht vermeiden ließ (ich wollte nicht unhöflich sein, wusste aber ihre Vornamen nicht, und wusste einfach nicht, wie man solche Leute dann anspricht, hab es eine Zeit lang mit "Du" versucht, woraufhin meine Mutter mir sagte, das gehöre sich nicht...damals schier unlösbare Probleme für mich). Genauso schlimm wars, wenn mein Dad mich sonntags zwang, Brötchen zu kaufen, ich bin an der Backtheke immer halb gestorben, hab vorher panisch den Text auswendig gelernt und irgendwie runtergeleiert. Eigentlich ab ich mich als Kind im Umgang mit anderen Leuten, ausgelöst hauptsächlich durch meine Eltern, immer unfassbar geschämt).

An meinem fünften Geburtstag hab ich mich kurzerhand in meinem Zimmer eingeschlossen, um da in Ruhe alleine mit meinen Geschenken zu spielen. Andere Kinder haben immer alles kaputt gemacht, die haben nichts verstanden und waren mir fremd.

Später hatte ich dann zwei Gesichter, in der Grundschule. Ich saß mit wachsender Begeisterung alleine in der Leseecke die ganze Pause oder auf Kindergeburtstagen, genauso konnte das wechseln und ich war tagelang wild und hab überall draußen mitgemacht.

Das Hauptproblem war, glaub ich, dass ich immer eher wie eine Erwachsene gedacht habe und mit den Kindern einfach nichts anfangen konnte. Und paradoxerweise empfinde ich Erwachsene heute ähnlich wie damals Kinder. Sie sind laut, sie riechen (wenn man eingepfercht im Zug steht, riecht immer irgendwer zu doll nach irgendwas), sie blubbern Zeug daher, das ich nicht verstehe, ändern von einer Sekunde auf die andere ihre Meinung und denken oft nicht nach. Ich nehme mich davon auch überhaupt nicht aus, aber so erlebe ich andere Leute oft, genauso wie ich erlebe, dass sie eben andere gedankenlos und vorschnell bewerten, und so eine Bewertung bringt, genau wie in Kindertagen, Nachteile mit sich. Das habe ich schon oft genug am eigenen Leib erfahren. Deswegen graut mir oft vor Menschen, sie kommen mir oft vor wie eine entfesselte Herde von Orks.

Auf der anderen Seite finde ich große, grölende Menschenmassen super, z.B. wenn ich grade auf einem Konzert poge und Stage Diving mache, mit anderen betrunken im Chor Blödsinn gröle oder mich irgendeinem Herdentrieb füge, weil ich ihn lustig finde und weil ich die Macht, die davon ausgeht, faszinierend finde, genauso wie generell alles, was mit Menschen und Psychologie zu tun hat.

Wie wart ihr als Kinder? Hattet ihr ähnliche Probleme? Find das interessant!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, eigentlich habe ich mich immer schon zurückgezogen als Kind, war auch extrem schüchtern, um nicht zu sagen, eingeschüchtert.
War bei mir immer eine sehr starke anfängliche Schüchternheit, nach ein wenig Kontakt war die meistens weg.

Ich bin nie gerne auf Kindergeburtstage gegangen, wusste nie, wie ich die Eltern der Kinder anreden sollte, wenn es sich nicht vermeiden ließ (ich wollte nicht unhöflich sein, wusste aber ihre Vornamen nicht, und wusste einfach nicht, wie man solche Leute dann anspricht, hab es eine Zeit lang mit "Du" versucht, woraufhin meine Mutter mir sagte, das gehöre sich nicht...damals schier unlösbare Probleme für mich). Genauso schlimm wars, wenn mein Dad mich sonntags zwang, Brötchen zu kaufen, ich bin an der Backtheke immer halb gestorben, hab vorher panisch den Text auswendig gelernt und irgendwie runtergeleiert. Eigentlich ab ich mich als Kind im Umgang mit anderen Leuten, ausgelöst hauptsächlich durch meine Eltern, immer unfassbar geschämt).
Wenn Eltern meinen das dieses oder jenes gut für ihr Kind ist, anstatt hin zu sehen.
Kann ich auch ein Lied von singen, versteh dich in dem Punkt.
Anstelle von Erklärungen, erwartungshaltung hoch 10 unf Vorraussetzen.

An meinem fünften Geburtstag hab ich mich kurzerhand in meinem Zimmer eingeschlossen, um da in Ruhe alleine mit meinen Geschenken zu spielen. Andere Kinder haben immer alles kaputt gemacht, die haben nichts verstanden und waren mir fremd.
Habe nie einen gefeiert ^^ aber eher weil ich nicht durfte, war kein Thema.
Kam mal ein oder andere Verwandte, das wars schon.

Wollte von Spielsachen auch nie etwas hergeben *g*
Aber glaube eher aus unglaublichem Egoismus? K.A

Später hatte ich dann zwei Gesichter, in der Grundschule. Ich saß mit wachsender Begeisterung alleine in der Leseecke die ganze Pause oder auf Kindergeburtstagen, genauso konnte das wechseln und ich war tagelang wild und hab überall draußen mitgemacht.
Kann man sich auch drinne wiederfinden.
Mal euphorisch mal niedergeschlagen.
Hab ich *als ich noch vor die Türe ging* immernoch gehabt.

Die zwei Gesichter, der ständige Konflikt mit sich selbst.

Das Hauptproblem war, glaub ich, dass ich immer eher wie eine Erwachsene gedacht habe und mit den Kindern einfach nichts anfangen konnte.
Das ging mir in der Jungendzeit so. Gleichaltrige Bekanntschaften schon gehabt, aber immer die Nähe zu Erwachsenen gesucht, von denen konnte man wenigstens etwas lernen.Einfach zuhören wenn die erzählen, aufnehmen, einbauen.

Und paradoxerweise empfinde ich Erwachsene heute ähnlich wie damals Kinder. Sie sind laut, sie riechen (wenn man eingepfercht im Zug steht, riecht immer irgendwer zu doll nach irgendwas), sie blubbern Zeug daher, das ich nicht verstehe, ändern von einer Sekunde auf die andere ihre Meinung und denken oft nicht nach.
Ich war mit 20 rum noch auf der BFS am nachholen, mit 16jährigen in der Klasse.
Die sind laut, stören den Unterricht, nerven.
Weisste was ich gemacht hab? Einfach ein ganz lautes und schnelles PSSSST. Die Klasse war immer still. Lehrer haben das nie hinbekommen 😉

Ständiger Meinungswechsel und jugendlicher Egoismus gehen mir auch auf den Senkel.

Ich nehme mich davon auch überhaupt nicht aus, aber so erlebe ich andere Leute oft, genauso wie ich erlebe, dass sie eben andere gedankenlos und vorschnell bewerten, und so eine Bewertung bringt, genau wie in Kindertagen, Nachteile mit sich. Das habe ich schon oft genug am eigenen Leib erfahren. Deswegen graut mir oft vor Menschen, sie kommen mir oft vor wie eine entfesselte Herde von Orks.
Na was wird uns denn andauernd und überall vermittelt, du musst dich verkaufen und das richtig. Ohne Bewertungen läuft nichts, überall "muss" man gut dastehen, leistungen bringen und vergleichen.

Ich hab manchmal das Gefühl das es gewisse *Gruppen* von Menschen gibt oder Menschen die auch *gleich* aussehen. Haben alle dasselbe an, ähnliche Gesichter usw.
Keine Individualität, eher seltenes Gut.

Auf der anderen Seite finde ich große, grölende Menschenmassen super, z.B. wenn ich grade auf einem Konzert poge und Stage Diving mache, mit anderen betrunken im Chor Blödsinn gröle oder mich irgendeinem Herdentrieb füge, weil ich ihn lustig finde und weil ich die Macht, die davon ausgeht, faszinierend finde, genauso wie generell alles, was mit Menschen und Psychologie zu tun hat.
Sehr krasser Kontrast. Hut ab das du sowas bewältigen kannst
 
Thomsen:
War bei mir immer eine sehr starke anfängliche Schüchternheit, nach ein wenig Kontakt war die meistens weg.
Dito, aber da kamen wieder meine Eltern ins Spiel, die uns Kinder regelmäßig rüffelten, weil wir Kinder "zu aufdringlich" gewesen wären (nach zu wildem Spiel, Spielen mit Erwachsenen, Dazwischenreden, überhaupt auftauchen abends bei Treffen zwischen Eltern/deren Freunden etc, als wär man als Kind eben Mensch zweiter Klasse)

Warum durftest du nicht Geburtstag feiern?
Wolltest du?

Ich wollte meine Spielsachen nicht nicht hergeben, ich wollte einfach meine Ruhe vor den Kindern haben 😉 Konnte mich immer sehr gut alleine beschäftigen.

Kann man sich auch drinne wiederfinden.
Mal euphorisch mal niedergeschlagen.
Hab ich *als ich noch vor die Türe ging* immernoch gehabt.

Die zwei Gesichter, der ständige Konflikt mit sich selbst.
Weiß gar nicht, obs euphorisch und niedergeschlagen ist, aber die zwei Gesichter kenne ich natürlich auch. Ich weiß nicht mal, ob ich es heute noch als Konflikt bezeichnen würde, viel mehr als natürliche Wechselwirkung (oder so) 😉

Das ging mir in der Jungendzeit so. Gleichaltrige Bekanntschaften schon gehabt, aber immer die Nähe zu Erwachsenen gesucht, von denen konnte man wenigstens etwas lernen.Einfach zuhören wenn die erzählen, aufnehmen, einbauen.
Paradoxerweise kann ich mit Erwachsenen oft auch nichts anfangen. Haha. Mit "Erwachsenen". Also nicht vom Alter her erwachsen sondern vom Kopf her eingerostet und in Konventionen verfangen. Kann auch super mit 12jährigen reden, aber wie gesagt, das schwankt. Hab manchmal das Gefühl, ich kann mich überall für eine gewisse Zeit einfügen und Gefallen dran finden, brauch dann aber auch wieder meine Ruhe.

Ich hab manchmal das Gefühl das es gewisse *Gruppen* von Menschen gibt oder Menschen die auch *gleich* aussehen. Haben alle dasselbe an, ähnliche Gesichter usw.
Keine Individualität, eher seltenes Gut.
Ja, ich weiß genau, was du meinst. Aber ich weiß auch, dass die alle schon durchaus individuell sind, wenn man mit ihnen einzeln in Kontakt kommt. Was ich auch gar nicht verstehe, ist dieses freiwillige Einpassen in vorgegebene Konventionen und dass das so krass abfärbt. Z.B. gibts ja diverse Medien, wo man seiner Fantasie echt freien Lauf lassen kann. Teilweise wird das auch ausgereizt und doch bewegen wir uns auch dort meist in gewohnten Bahnen und sobald etwas aus der Reihe fällt, wird es ein Flop. Ich kann sowas überhaupt nicht verstehen, dieses krampfhafte Festhalten an irgendwelchen vorgegebenen Werten, sogar in der Freizeit, sogar in der Fantasie.

Sehr krasser Kontrast. Hut ab das du sowas bewältigen kannst
Ich bewältige das ja nicht, ich bin so. Da fällt mir ein, dass ich gerne mal ein Buch lesen wollte über Kriegsführung und Massenpsychologie 😉 Mich nerven diese zwischenmenschlichen Spielchen total an, vor allem weil man ihnen auch nicht mit Logik begegnen kann. Du weißt bestimmt, was ich meine - all diese gesellschaftlichen Regeln und das ganze Ungesagte, aus denen Situationen entstehen, bei denen man sich oft genug heftigst das Lachen verkneifen muss und sich hinterher wundert, wieso da keiner mal offen was sagt. Gleichzeitig sind halt grad diese Situationen, die mich gerne mal zur Weißglut treiben (wenn man das Gefühl hat, total viel hängt an unausgesprochenen Kleinigkeiten, z.B. bei einem Date), der Stoff für massenhaft Witze, Kopfkino, Geschichten und Lachanfälle.
 
Ich bewältige das ja nicht, ich bin so. Da fällt mir ein, dass ich gerne mal ein Buch lesen wollte über Kriegsführung und Massenpsychologie 😉 Mich nerven diese zwischenmenschlichen Spielchen total an, vor allem weil man ihnen auch nicht mit Logik begegnen kann. Du weißt bestimmt, was ich meine - all diese gesellschaftlichen Regeln und das ganze Ungesagte, aus denen Situationen entstehen, bei denen man sich oft genug heftigst das Lachen verkneifen muss und sich hinterher wundert, wieso da keiner mal offen was sagt. Gleichzeitig sind halt grad diese Situationen, die mich gerne mal zur Weißglut treiben (wenn man das Gefühl hat, total viel hängt an unausgesprochenen Kleinigkeiten, z.B. bei einem Date), der Stoff für massenhaft Witze, Kopfkino, Geschichten und Lachanfälle.
Gerade da ist es grandios, sich mal intensiver mit der Psychologie des Menschen zu beschäftigen und auch vor allem, seine Ängste vor dem "anders sein" abzulegen.
Diese unausgesprochenen Kleinigkeiten, die sich die meisten Menschen nicht trauen zu erzählen. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man diese zunächst peinlichen Dinge auf positive, humorvolle Art und Weise verpackt ausspricht, kommt das bei fast allen Menschen gut an und schindet Eindruck. Man verliert noch mehr seine sozialen Ängste, wird noch lockerer und vor allem man kommt bei anderen gut an. Und das, obwohl man man selbst ist. Oder vielleicht auch GERADE weil man man selbst ist......nicht gehemmt von unzähligen Ängsten. Einfach frei sein.
 
Thomsen:
Dito, aber da kamen wieder meine Eltern ins Spiel, die uns Kinder regelmäßig rüffelten, weil wir Kinder "zu aufdringlich" gewesen wären (nach zu wildem Spiel, Spielen mit Erwachsenen, Dazwischenreden, überhaupt auftauchen abends bei Treffen zwischen Eltern/deren Freunden etc, als wär man als Kind eben Mensch zweiter Klasse)
[/QUOTE]
Kenn ich alles, war trotzdem anderen gegenüber immer aufgeschlossen.
Sehr kontaktfreudig, wenn das Eis gebrochen war, war ich dabei. Wer will auch schon heim?
Allein im Zimmer, wegen jedem Mist angemault werden und oder Gürtel and Friends.


Warum durftest du nicht Geburtstag feiern?
Wolltest du?
Da am Geburtstag gab es meist ein neues Super Nintendo spiel😀
Damit hatte ich dann erstmal still und leise ein paar Tage lang im Zimmer zu tun.
Habe mich seit der Grundschule, regelmäßig wenn mal wieder Ärger daheim im Zimmer einfach mit Kopfhörern und Augen zu weggebeamt.
So entstand eine Alternative zum Realen die noch heute greift. Bzw in schlechten Phasen🙂
Bin z.b aufgestanden weil ich wieder 5std lang rumgeträumt hab.
Dann fängt der Magen an zu knurren, penn nit ein.
Ein Teifelskreis😀

Ich wollte meine Spielsachen nicht nicht hergeben, ich wollte einfach meine Ruhe vor den Kindern haben 😉 Konnte mich immer sehr gut alleine beschäftigen.
Haha, ok. Ich war manchmal ne richtige Ego-Sau, alles meins 😀
Hat sich gott seis gedankt gelegt 😛

Weiß gar nicht, obs euphorisch und niedergeschlagen ist, aber die zwei Gesichter kenne ich natürlich auch. Ich weiß nicht mal, ob ich es heute noch als Konflikt bezeichnen würde, viel mehr als natürliche Wechselwirkung (oder so) 😉
Ja die Fronten sind entschieden, charakter weiss langsam wo er hin möchte.
Der innere Schweinehund wird nach und nach getreten, es fehlt nurnoch an einer kleinen Reparatur, mehr oder weniger 😕
Finds übrigens gut wenn man über seine 2 Seiten bescheid weiss, nicht jeder ist nut Gut oder nur Schlecht, wobei ich bei letzterem nicht so sicher bin. Aber auch Emotional kompromittiert in der Hinsicht 🙄

Paradoxerweise kann ich mit Erwachsenen oft auch nichts anfangen. Haha. Mit "Erwachsenen". Also nicht vom Alter her erwachsen sondern vom Kopf her eingerostet und in Konventionen verfangen. Kann auch super mit 12jährigen reden, aber wie gesagt, das schwankt. Hab manchmal das Gefühl, ich kann mich überall für eine gewisse Zeit einfügen und Gefallen dran finden, brauch dann aber auch wieder meine Ruhe.
Vielleicht brauchst du ja gerade diesen Unterschied bzw die Vielfalt.
Viele Arten von Charakteren, nicht nur die sag ich mal "monotonen" Ansichten/Verhaltensweisen eines Einzelnen.

Darf ich fragen ob du eine/n Partner/in hast ? Also in Beziehungen generell auch öfter das Verlangen nach Ruhe?

Ja, ich weiß genau, was du meinst. Aber ich weiß auch, dass die alle schon durchaus individuell sind, wenn man mit ihnen einzeln in Kontakt kommt. Was ich auch gar nicht verstehe, ist dieses freiwillige Einpassen in vorgegebene Konventionen und dass das so krass abfärbt. Z.B. gibts ja diverse Medien, wo man seiner Fantasie echt freien Lauf lassen kann. Teilweise wird das auch ausgereizt und doch bewegen wir uns auch dort meist in gewohnten Bahnen und sobald etwas aus der Reihe fällt, wird es ein Flop. Ich kann sowas überhaupt nicht verstehen, dieses krampfhafte Festhalten an irgendwelchen vorgegebenen Werten, sogar in der Freizeit, sogar in der Fantasie.
Jaaaa es wird einem jeder mögliche Sch**** vorgegeben, anstatt das man das aufnimmt und seinen Teil zu denkt lassen sich viele manipulieren.

Ja, es ist auch viel bequemer auf alt bewährtes zu vertrauen.
Als sich in neue Gewässer zu wagen, money money money.

Wenn das liebe Geld nicht wär, dann die Welt noch viel verrückter wär *g*

Zu den Werten:Also wenn man sich werte diktieren lässt, garnicht in der Lage ist bzw sich keine eigene Meinung zu bilden. Ja was soll man dazu sagen^^
Aber bei Werten ansich find ich z.b bei mir i.O. Bin sehr froh darum das ich mir trotz vieler schlechter Erlebnisse schon sehr früh ein Wertesystem aufgebaut hat.
Das hat mir glaube ich das Leben gerettet, k.p. Das ich jedem gegenüber eine gewisse Freundlichkeit zeigen kann, bis sich eben was schlechtes rausstellt *g*
Andere Werte hindern einen aber auch, auch an mir.
Dann gibt es noch Werte die im andauernden Kampf mit der Realität sind.
Das es bestimmte Lebenseinstellungen garnicht geben kann wenn man so liest wie Leute, die behaupten sie wären glücklich und pipapo und machen dann doch eine Dummheit die ihnen alles versaut. Mag ich garnit im Detail besprechen 😎

Ich bewältige das ja nicht, ich bin so. Da fällt mir ein, dass ich gerne mal ein Buch lesen wollte über Kriegsführung und Massenpsychologie 😉 Mich nerven diese zwischenmenschlichen Spielchen total an, vor allem weil man ihnen auch nicht mit Logik begegnen kann. Du weißt bestimmt, was ich meine - all diese gesellschaftlichen Regeln und das ganze Ungesagte, aus denen Situationen entstehen, bei denen man sich oft genug heftigst das Lachen verkneifen muss und sich hinterher wundert, wieso da keiner mal offen was sagt. Gleichzeitig sind halt grad diese Situationen, die mich gerne mal zur Weißglut treiben (wenn man das Gefühl hat, total viel hängt an unausgesprochenen Kleinigkeiten, z.B. bei einem Date), der Stoff für massenhaft Witze, Kopfkino, Geschichten und Lachanfälle.
Kriegsführung 😕, na jetze gehts aba los hier!
Weiss schon was du meinst. Man versucht zu schlussfolgern wie so manches funktioniert, mit Logik kommt man da aber nicht sehr weit.
Psyche is so ein verdammt komplexes und doch simpel manipulierbares Gebilde.
Würde auch sagen obwohl ich mich in der Regel selbst erzogen habe, durch Erfahrungen suchen und machen. Schlechte wie gute (selbstzerstörerischer mist😀)Durch viel unterhalten mit allen Altersgruppen, aufnehmen und Einbauen was man für sich gebrauchen kann*hab mich immer sehr viel mit Eltern von Freunden unterhalten*z.b.
Gibt es auch Sachen die ich für nicht vertretbar halte, wo ich mir nur nicht erklären woher.Oder halt Dinge die für mich ein Muss sind.

Massendynamik kommt mMn der einer Schule gleich, es gibt solche, solche , solche und solche. Nur finden wie solche und solche eben nicht in einem Raum.
Man kann sich direkt aussuchen welche solche man eben haben möchte, sei es hier in dieser Zeitschrift, in dieser Sendung, in diesem Buch usw.
Aber auf die Masse gesehn wirkt es doch eben genau so, man ist eh schon gestresst genug, arbeit, geld, leistung, liebesleben, whatever.Und da gibt es soviele die ihre Meinungen und Ansichten via Medien vertreten + eben solche die es einfach schlucken.

Es ist spät bzw früh und ich komm bei deinen Aussagen nicht zu 100% mit 😱

Grüßel und gute Nacht !

*für den ein oder anderen zusammenhangslosen Satz, fantasieworte und wirre Konstrukte von zusammenhängenden Buchstaben wird keine Haftung übernommen!*
 
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