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Wie könnte man langzeit arbeitslose dazu bekommen wieder Arbeiten zu gehen?

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Ich möchte eine Selbstanzeige machen...
Als ich länger ausgefallen war wegen einem Fahrfehler mit dem Automobil, da merkte ich, wie nett es ist, Geld zu bekommen und nichts dafür tun zu müssen. Ich war lange gehandicapt, dann aber eines Tages nicht mehr. Hätte man mich eingeteilt und mir Termine gegeben, wo ich um diese Zeit auftauchen muss, mithelfen bei diesem oder jenem Gemeinschaftsprojekt, ich wär natürlich hingegangen und hätt zugleich wieder Fahrt aufgenommen, ich hätte wieder "geübt" und gelernt, was ich gar nicht mehr konnte vor lauter süßes Nichtstun...daran gewöhnt man sich. So wie man sich wieder ans Mitfhelfen gewöhnen könnte- würde man das fördern. Ich kenne etliche, denen es so geht, wie es mir damals ergangen ist. Man kann sich nicht vorstellen, dass das klappen kann. Mir ist dann von anderer Seite zufällig Druck gemacht worden, ( man bettelte, ich sollte dringend ein paar Tage aushelfen) und siehe da, das wars, das fehlte mir, aber freiwillig wär ich von selbst nicht mehr aufgestanden. Ich hätte nie gedacht, wie munter ich auf einmal sein kann, wie immens lustig das war, wie wenn eine Hand von der anderen nicht gewusst hätte. Eine wollte abhängen ohne Ende, eine "froh schaffen". Während des Tuns kam der Wunsch auf, es wieder anzugehen. Das weiß man vorher nicht!
 
Ich bin für ein Förderprogramm, das bewältigbar ist und dass wir diese Menschen nicht sitzen lassen im "Müßiggang", der oft wirklich nur Unmut ist, Mutlosigkeit, Schwäche, weil man eben so lang nicht mehr trainiert hat. Das wäre auch ein soziales Projekt für die ganz Trägen, ( wie ich bereits dachte, dass ich bin) oder für die ganz Scheuen( die sich nichts mehr trauen) oder für die, die aufgehört haben teilzunehmen an der Gesellschaft, als Wiedereingliederung. Vielleicht ist das Zukunftsmusik..kommt ihr Lieben, polieren wir unser Viertel auf, jeder hilft mit, gründen wir einen Helferkreis, jeder, wie er kann, das gibt Punkte und pro Punkt mehr Geld im Tascherl.
 
Arbeit muss sich einfach wieder mehr lohnen. Es kann nicht sein, dass Menschen ein lebenlang dafür bestraft werden, wenn sie als Teenager ihre Schule z.B. geschmissen haben und keinen Abschluss haben. Die Gehirne von Teenagern funktionieren eben anders, aus dem selben Grund ist man unter 14 auch nicht strafmündig und danach sehr lange nur mit Jugendstrafen.

Ein Großteil der Jugendlichen haben aber ein arbeitendes Gehirn welches Ihnen einen Abschluss ermöglicht. Und auch mit 14 weiß man, dass das eigene Handeln Konsequenzen hat, egal ob nun gut oder schlecht.

Wir haben selbst hier im Forum übrigens viele Menschen, die Ihre Ausbildung nachholen, Ihr Studium oder was auch immer. Wenn ich also in meiner Jugend Fehler mache, kann ich das später korrigieren. Niemand ist ein Leben lang bestraft.
 
Nein, diese Gelegenheit hat man eben nicht immer.

Wenn jemand mit 30 eine Ausbildung anfangen möchte, bspw. eine schulische, sagt das Amt nichts anderes außer "Viel Spaß was aus deinem Leben zu machen und nebenbei zu verhungern, den Geld bekommst du damit von uns nicht mehr."

Die kann man sich mit einem Nebenjob finanzieren. Man sollte nach Möglichkeiten suchen und nicht nur lamentieren, was alles nicht geht.

Klar, wenn man nur nach Problemen sucht wird das nichts. Das wäre bei jedem Menschen so. Ausreden kann jeder finden.
 
ich hatte hier bereits zahlen gepostet. wir haben nicht genug arbeitsplätze für die leute, die arbeiten wollen. sollten wir nicht erst mal daran arbeiten?

Genau, und die offenen Stellen habe ich gepostet. Dass wir momentan rund 800.000 offene Stellen haben in Deutschland ist ja Fakt. Das sind die, die gemeldet sind. Wahrscheinlich noch mehr. Wie es das geben kann bei den ganzen arbeitswilligen Arbeitslosen, darauf hattest Du ja bisher auch keine Antwort. Somit ist die Antwort ja auch gegeben.

An was genau willst Du eigentlich arbeiten? Noch mehr offene Stellen?
 
Warum nicht alles tun, damit aus Arbeitslosen gar nicht erst Langzeitarbeitslose werden?

Die eigentlich alles entscheidende Frage. Nur wem stellst Du Sie? Würde ich arbeitslos sein würde ich Sie mir stellen. Was kann ich alles tun, um nicht langzeitarbeitslos zu werden.

Du scheinst Sie der Gesellschaft, den Behörden zu stellen. Sollte man nicht bei sich anfangen? Genau da geht der Fehler nämlich los. Der entscheidende Faktor bei mir um einen Job zu bekommen war nie die Gesellschaft, die Politik oder was auch immer. Das war und bin ICH.
 
Was sicherlich helfen würde wäre Sanktionen aber anders als vorher.
Anstatt 100% zu sanktionieren könnte man stattdessen Gutscheine für Lebensmittel ausgeben.
Miete und so könnte das Amt weiterhin zahlen.
Noch mehr Obdachlose brauchen wir nicht.
Aber wer sich weigert zu arbeiten und es kann.
Soll eben kein bargeld mehr bekommen sondern knall hart Gutscheine bekommen.
Wer dann Zigaretten will muss eben arbeiten gehen.
Dann müsste es aber Betriebe geben, die Arbeitslose einstellen und auch richtig einarbeiten, weiterbilden etc.
Genau, und die offenen Stellen habe ich gepostet. Dass wir momentan rund 800.000 offene Stellen haben in Deutschland ist ja Fakt. Das sind die, die gemeldet sind. Wahrscheinlich noch mehr. Wie es das geben kann bei den ganzen arbeitswilligen Arbeitslosen, darauf hattest Du ja bisher auch keine Antwort. Somit ist die Antwort ja auch gegeben.

Weil nur wollen nicht reicht.
Die momentan offenen Stellen erfordern oft spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten.
Oder es sind bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen zu erfüllen.

An was genau willst Du eigentlich arbeiten? Noch mehr offene Stellen?
 
Die Frage ist auch, ob Langzeitarbeitslosigkeit in ganz Deutschland gleichstark verbreitet ist.
 
Was sicherlich helfen würde wäre Sanktionen aber anders als vorher.
Anstatt 100% zu sanktionieren könnte man stattdessen Gutscheine für Lebensmittel ausgeben.
Miete und so könnte das Amt weiterhin zahlen.
Noch mehr Obdachlose brauchen wir nicht.
Aber wer sich weigert zu arbeiten und es kann.
Soll eben kein bargeld mehr bekommen sondern knall hart Gutscheine bekommen.
Wer dann Zigaretten will muss eben arbeiten gehen.
Gutscheine gelten als Gängelei und daher menschenunwürdig, und wenn das Geld nicht mehr für Zigaretten reicht, wird einfach geschnorrt was das Zeug hält. Erst dieses Wochenende mitbekommen: auch wieder ein Schnorrer unterwegs, aber der Typ den er um einen Sargnagel anhauen wollte, hat ihn barsch abgewiesen mit einem deutlichen "Sie sind heute schon der dritte!" Rauchen wollen ja, aber selber dafür zahlen - no way. So scheinen immer mehr Raucher zu denken. Das Rauchen einfach aufzugeben, scheint dagegen wieder undenkbar und unzumutbar. Lieber gehen sie unwürdig betteln.
 
Gutscheine gelten als Gängelei und daher menschenunwürdig, und wenn das Geld nicht mehr für Zigaretten reicht, wird einfach geschnorrt was das Zeug hält. Erst dieses Wochenende mitbekommen: auch wieder ein Schnorrer unterwegs, aber der Typ den er um einen Sargnagel anhauen wollte, hat ihn barsch abgewiesen mit einem deutlichen "Sie sind heute schon der dritte!" Rauchen wollen ja, aber selber dafür zahlen - no way. So scheinen immer mehr Raucher zu denken. Das Rauchen einfach aufzugeben, scheint dagegen wieder undenkbar und unzumutbar. Lieber gehen sie unwürdig betteln.
Rauchen ist eine schwere Sucht. Auch das kannst du dir wohl nicht vorstellen. Da kann man nicht einfach mal aufhören. Wenn man eh keinen großen Willen hat sein Leben positiv zu verändern.

Da begegnet einem 1 Schnorrer, und gleich sind alle Hartzer Schnorrer und leben nur von Alk und Zigs.
 
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