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Wie könnte man langzeit arbeitslose dazu bekommen wieder Arbeiten zu gehen?

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Inzwischen platzt Deutschland schier vor Menschen.

Viele Neubürger suchen händeringend irgendeine Arbeit.

Wozu dann die paar, die nicht wollen, einem AG aufzwängen, wenn es 10 andere Arbeitswillige gibt, die den Job gerne machen.

Das ist reines Hacken auf andere. Schlimm wenn es einem auch noch besser ginge wenn diese Unwilligen auf der Straße landen würden oder gar verhungern.
 
Für Ausbildungen und Weiterbildungen scheint es kaum finanzielle Mittel zu geben.
AlG 2 sollte ja eigentlich mal dazu dienen Druck auf Menschen auszuüben, damit sie sich Arbeit suchen.
Dafür sind dann auch Sinnlosmaßnahmen geeignet.
In den Medien wurde dann auch das Bild vom Säufer der lieber zuhause vorm Fernseher sitzt und permanent Jobangebote ablehnt vermittelt.
Es wurde allerdings nicht bedacht wie kompliziert das Thema ist.
Das es eben viele Menschen gibt die gesundheitliche Einschränkungen haben.
Das es Menschen gibt die nur einfache Arbeitsplätze ( von denen es immer weniger gibt) ausführen können ( weil sie z.B nicht so intelligent sind).
Das wurde alles nicht berücksichtigt.
 
Der Arbeitsmarkt hat sich im Vergleich zu früheren Zeiten auch gravierend verändert.
Es gibt immer weniger Arbeitsplätze für Hilfsarbeiter oder Geringqualifizierte.
Menschen die früher einfache Tätigkeiten z.B : in der Produktion, in der Landwirtschaft oder im Büro machen konnten haben es heute sehr schwer einen passenden Arbeitsplatz zu finden.
Auch war der Stress früher noch nicht so groß.
Dann konnten auch Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Menschen die nicht sehr belastbar sind arbeiten.
Heutzutage werden an Arbeitnehmer sehr hohe Anforderungen gestellt.
Es gibt einfach Menschen die auf dem heutigen Arbeitsmarkt schwer bis gar nicht Fuß fassen können.
Und wenn dann nur mit extrem hohem Aufwand von Seiten der Arbeitgeber und Gesellschaft.
Druck bringt dabei gar nichts.
Dadurch wird aus einem Hilfsarbeiter kein IT Spezialist.
Und eine Pflegekraft hält die heutigen Arbeitsbedingungen auch nicht besser aus.
 
Finde die Engstirnigkeit einiger hier wirklich sehr bedrückend.

Die, die am lautesten schreien man sollte solchen Leuten gar nichts mehr zahlen, sind oft die, die sich für viele Jobs selbst zu Schade wären.

Es ist absolut nachvollziehbar, dass viele nicht arbeiten wollen, wenn sie dafür genauso viel bekommen wie mit Hartz4. Die Rechnung geht einfach nicht auf. Summe XY für eine 40 Stundenwoche und Schikanen, oder die selbe Summe fürs lockere Leben?
Da würde viele gleich entscheiden.

Arbeit muss sich einfach wieder mehr lohnen. Es kann nicht sein, dass Menschen ein lebenlang dafür bestraft werden, wenn sie als Teenager ihre Schule z.B. geschmissen haben und keinen Abschluss haben. Die Gehirne von Teenagern funktionieren eben anders, aus dem selben Grund ist man unter 14 auch nicht strafmündig und danach sehr lange nur mit Jugendstrafen.
Damit einem Menschen eben nicht das komplette Leben aus "jugendlichem Leichtsinn" ruiniert wird.

Wenn so ein Mensch zu der späten Erkenntnis mit Mitte 20 oder Anfang 30 kommt, dass er sich doch etwas aufbauen will, sollten ihnen nicht Steine in den Weg gelegt und in Cash gezeigt werden, dass Arbeit sich "nicht lohnt", weil sie mit Hartz4 genauso viel bekommen.

Hartz4 sollte auch nicht gesenkt werden, das ist schon Menschen unwürdig genug und reißt nur die ins Verderben, die wirklich nicht arbeiten können.

Gehälter müssen einfach wieder höher und jährlich an die Inflation angepasst werden. Aber das ist auch nur meine Meinung.
 
Eine Ausbildung würde ein Langzeitarbeitsloser in der Regel einmal machen, aber Sinnlos-Massnahmen macht er in der Regel viel öfter.
Das stimmt. Müsste man vielleicht mal durchrechnen. Außerdem schreien ja die Arbeitgeber überall Fachkräftemangel.

Mir steht Arbeitslosigkeit auch wieder bevor, weil ich nach Langzeitarbeitslosigkeit leider nur einen befristeten Job bekommen habe und es im ÖD einige Einstellungsregeln gibt, die für mich die Jobsuche aussichtslos machen. Außerhalb des ÖD gibt es erst recht keine Jobs.
Und ich kann mit meinen chronischen Depressionen auch nicht sämtliche Energie nur für den Job aufwenden, Jobs hinterherziehen, weil ich Stabilität brauche. Auch gibt es für mich gewisse Rahmenbedingungen, die ich brauche und kann nicht jede Arbeit machen.
 
Finde die Engstirnigkeit einiger hier wirklich sehr bedrückend.

Die, die am lautesten schreien man sollte solchen Leuten gar nichts mehr zahlen, sind oft die, die sich für viele Jobs selbst zu Schade wären.

Es ist absolut nachvollziehbar, dass viele nicht arbeiten wollen, wenn sie dafür genauso viel bekommen wie mit Hartz4. Die Rechnung geht einfach nicht auf. Summe XY für eine 40 Stundenwoche und Schikanen, oder die selbe Summe fürs lockere Leben?
Da würde viele gleich entscheiden.

Arbeit muss sich einfach wieder mehr lohnen. Es kann nicht sein, dass Menschen ein lebenlang dafür bestraft werden, wenn sie als Teenager ihre Schule z.B. geschmissen haben und keinen Abschluss haben. Die Gehirne von Teenagern funktionieren eben anders, aus dem selben Grund ist man unter 14 auch nicht strafmündig und danach sehr lange nur mit Jugendstrafen.
Damit einem Menschen eben nicht das komplette Leben aus "jugendlichem Leichtsinn" ruiniert wird.

Wenn so ein Mensch zu der späten Erkenntnis mit Mitte 20 oder Anfang 30 kommt, dass er sich doch etwas aufbauen will, sollten ihnen nicht Steine in den Weg gelegt und in Cash gezeigt werden, dass Arbeit sich "nicht lohnt", weil sie mit Hartz4 genauso viel bekommen.

Hartz4 sollte auch nicht gesenkt werden, das ist schon Menschen unwürdig genug und reißt nur die ins Verderben, die wirklich nicht arbeiten können.

Gehälter müssen einfach wieder höher und jährlich an die Inflation angepasst werden. Aber das ist auch nur meine Meinung.
Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass du für ungelernte Tätigkeiten viel mehr bezahlen müsstest. Das würde sich dann aber auch auf den Preis für den Kunden auswirken.
Wer hingegen eine bessere Qualifikation besitzt wird sich dann aber auch fragen, ob sein Lohn dann nicht auch entsprechend erhöht werden müsste.
 
Also so wie ich den Eingangsbeitrag verstanden habe, ging es ganz eindeutig nur um die Leute , die voll arbeitsfähig sind , aber eben keinen Bock haben zu arbeiten.
Also um die Bedürftigen geht es nicht, denn im Grunde ist die Bedürftigkeit ja frei gewählt , wenn man arbeiten kann , es aber ganz einfach nicht will.
Da gibt es dann die Möglichkeit zu denken das System sichert die Grundversorgung, weil ich nur die Grundversorgung bekomme, was ja nicht viel ist, sondern so für die Grundbedürfnisse reicht, verdiene ich mir einfach hier und da in meiner Freizeit, davon habe ich ja mehr als andere, etwas dazu, wenn ich was mehr brauche.

Also ich kann da nicht erkennen, das das System dem einen Riegel vorschiebt.

Ich kann sogar die Leute verstehen, die sich so verhalten, oft ist es so, dass sie denken, wenn ich nur die Geldmenge abgreife, die ich wirklich zum Leben brauche, so bin ich sparsam und erzeuge weniger CO2 als jemand der viel mehr arbeitet , mehr Geld erwirtschaftet, mehr Geld ausgibt.

Das zeugt eigentlich von einer gesunden Erziehung, denn solche Menschen stellen ganz klar das marode System in Frage. Das dürfte aber unter denen, die wirklich arbeitsfähig sind und nur nicht wollen, ich nenn es mal die Faulen, eine klare kleine Minderheit bleiben.

Ich denke mir die BRD hat eigentlich genug Kohle , als die Lehmann Brothers Affäre dafür sorgte, das die BRD mal eben 450 Milliarden " schenkte " - warum auch nicht, ist ja genug da, hat auch keinen interessiert.
Wir haben 4,5 Millionen Hartzer die kriegen jeden Monat sowas wie 1000 Euro also 12.000 mal 4,5 Millionen = 54 Milliarden .

Und ich sags mal so , solange ein System sich denkt, meine Bundeswehr braucht eine eigene Firma , die nur und ausschließlich die Sonnencreme für die Bundeswehr herstellt und sonst nichts, ist das schon lustig.
Schaut man sich mal die Kohle an die in den letzten 20 Jahren für Rüstung ausgegeben wurde und sieht dann das Ergebnis , das wir heute haben - " Hilfe Büähhh wir stehen nackt da " - dann sollte jedem klar sein, was da passierte, da hat das System keinen Riegel vorgeschoben. Da durfte sich Hinz und Kunz die Taschen füllen, übrigens der Grund weshalb nix mehr da ist.

Die Hartz4er und dann die die nicht wollen , sind , so denke ich , das kleinste Problem , von mir aus füttere ich da jeden Monat welche mit durch, mich kotzt grundsätzlich jeder Heuchler an, aber da gibt es meiner Meinung nach sehr viele "Baustellen" die ich erstmal angehen würde, bspw- "Korruption".

Da sitzt ein System aus Lügnern Heuchlern und Schauspielern an der Macht und die Fähnchen richten sich wie immer brav im Wind der nötig ist, damit sie den eigenen Gestank nicht riechen.

Und ich soll jetzt auf den gesunden arbeitsfähigen Jungen zeigen, der für mich noch auf der ersten Stufe der Karriereidiotenleiter steht aber aus natürlicher Überzeugung seinem negativen Bauchgefühl folgt und sich nicht traut hochzusteigen ?

Müsste ich dem nicht sagen " Gut gemacht " ???? Nur so ein Gedanke.

Ist die Frage aber derart lapidar - Wie kriege ich nicht arbeitswillige Faulenzer, denen ich das Leben zahle zum arbeiten, so bleibt die Antwort gleich einfach gedacht
Hahn zu, nur nach erfolgter Arbeit wieder auf, die Geschwister der Hunger und die Geldnot regeln das dann von alleine.
 
Man muss aber schon auch dazu sagen, dass die Langzeitarbeitslosen eben meist nicht einfach nur faul und arbeitsunwillig sind. Auch wenn vielleicht dies in der Eingangsfrage gemeint war, muss man drüber aufklären, dass dieses Bild nicht passend ist. Es gibt eben Gründe für Langzeitarbeitslosigkeit. Dazu gehört u.a. Krankheit oder auch ein höheres Alter.
"Hahn zu, Hunger treibt die Leute dann in Arbeit" passt somit auch nicht. Denn man muss, wie hier auch schon oft erwähnt, auch die Seite der Arbeitgeber sehen. Die wollen nämlich Menschen mit chronischen Krankheiten, mit hohem Alter oder mehrfachen Problemen nicht einstellen. Man will lieber Menschen aus dem Ausland holen. Am besten jung, gesund, mit geringen Ansprüchen.
 
Krankheiten und psychische Probleme sind wirklich oft ein Grund für Arbeitslosigkeit.
Teilweise können auch frühere gesundheitliche Probleme der Grund sein.
Inzwischen geht es einem gesundheitlich besser ( auch wenn man vielleicht nicht komplett gesund ist).
Aber man hat eben dadurch Lücken im Lebenslauf und eventuell auch Abbrüche ( Schule, Ausbildung).
Damit macht man sich bei Betrieben nicht gerade beliebt.
Gesundheitliche Probleme werden auch negativ gesehen und eigentlich möchte man sich auch nicht dazu äußern.
Das erzeugt natürlich Frust.
Wenn dann auch noch Forderungen kommen wie: Arbeitslose in die Pflege oder ähnliches nimmt der Frust noch mehr zu.
Man fühlt sich bestraft, obwohl man nichts dafür kann.
 
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