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Wie könnte man langzeit arbeitslose dazu bekommen wieder Arbeiten zu gehen?

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Das ist ganz einfach - Hahn zu !!! Dann kommen "Geldnot, Hunger" - und schon wird gearbeitet.
Gott sei Dank gibt es ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, demnach solcherlei Wünsche klar gegen die Verfassung verstoßen.

Frei aus der Begründung: Wenn man argumentiert, man müsse denjenigen (als Ziel dieses Gesetzes) in Arbeit bringen, dann darf man demjenigen auch nicht mehr als 30% des Existenzminimums (pauschal für 3 Monate) kürzen, da dies eben seine Wiedereingliederung aktiv verhindert .

Und nun können wir solcherlei Gedankengut ad acta legen. Es wird genauso wenig in näherer Zukunft Realität werden wie ein BGE. 😎

Übrigens ging es bei dieser Entscheidung des Gerichts, soweit ich mich erinnere, um einen ausgebildeten Lageristen, der zunächst eine Stelle als Lagerist ablehnte, weil er lieber in den Verkauf wollte (ersten 30% Sanktion) und dann die Umschulungsmaßnahme für den Verkauf nicht mitmachte (darauf folgende 60%). Also, ohne die persönlichen Umstände zu kennen, schon ein Fall, wo mancher hier demjenigen gerne direkt den Kühlschrank entwenden würde. Und trotzdem: Auch ihm darf man nicht mehr als 30% entziehen (und dies nicht pauschal für 3 Monate), weil man sonst seine Arbeitsfähigkeit herabsetzten würde.

 
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@ empty
doch das geht , wenn das Gesetz demnächst wieder geändert wird , vielleicht erlebst Du es noch , ich wünsche das keinem, aber eines hat mich das Leben gelehrt.
Wenn die Kinder vor Hunger weinen, klaut der fromme Familienvater.

Wenn das Unglück passiert bekommen die selbstinszenierten Helden weiche Knie .
Und wenn Du die Sache mal rechtlich runterbrichst ohne viel Geschwafel um Nichts, dann kommst Du zu dem ganz einfachen Punkt
Wenn Du ein Gesetz schaffst , das die Freiheit einräumt, sich hinzusetzen und zu sagen ich will nicht arbeiten, dann darfst Du Dich auch nicht wundern wenn Leute das tun.
Na und wenn Du dann überlegst , nachdem Du das Gesetz verabschiedet hast - es hätte garnicht verabschiedet werden dürfen, dann wird es wohl wieder abgeschafft.
Also wenn Du dem Bürger die Freiheit wieder entziehen willst tu Dir keinen Zwang an.

Die Menschen die Bedürftig sind d.h. die nicht arbeiten können, stehen doch auf eine ganz anderen Blatt.

Die kann man locker mit durchfüttern und unterstützen, das ist kein Problem für den Wirtschaftshaushalt, aber ich denke das wird wohl nicht passieren, weil die gehen sozusagen jedem am ....vorbei- warum auch immer.

Vielleicht denkt man sich - hoffentlich bringen die genug Kinder zur Welt , wer soll in 20 Jahren unsere Rente zahlen, naja und so viele Abgeordnete haben wir ja nicht 500 und ein paar zerquetschte sind überschaubar, von daher , da hat sich nicht viel geändert in den letzten 2000 Jahren, Brot und Spiele für das Volk , kräftig korrumpieren und sich selbst die Taschen vollmachen.

Da wohl die wenigsten Menschen die Realität kennen, die ist nämlich "friß oder stirb" und das in vielen Teilen der Welt , sehen die auch nicht auf welch hohem Niveau ein System ist, das Unwillige unterstützt.
Wohl gemerkt das müssen dann Menschen sein, die sich zu fein sind zum arbeiten, wie ich soll im Büro sitzen , nöö da krieg ich cellulite
oder wie ich soll Briefe austragen, da muß ich ja laufen ...

bei vielen ist der Gedanke ziemlich simpel - arbeit macht Dich kaputt - geht ja schon morgens los - aufstehen, warum eigentlich kann man doch auch im Bett bleiben, das spart Energie , man macht Licht und Heizung später an .
Steht man dann so gegen 11 auf kann man sich aufgrund der Energieersparnis auch ne ausgiebig warme Dusche leisten, ungeduscht in den Tag Gott bewahre, naja und Hausarbeit steht ja auch noch an , wenn man arbeiten wäre hätte man dazu ja auch keine Zeit, wer will schon ins Schwitzen kommen, wenn er grade frisch geduscht ist , also bringt man den erstmal den Müll runter da lässt sich dann schon für nachmittag der eine oder andere Kontakt knüpfen, schließlich verbindet man dann das Frühstück mit dem Mittag 2 Veggieburger beim Mäckes , während man bei Tako Fashion noch schnell das Top kauft, das man noch nicht hat, naja und dann ist ja nachmittag , also Tagesfreizeit darf ja auch nicht zu kurz kommen, schließlich hat man die wichtigen Dinge erledigt Ernährung / Hygiene/ Energiesparen, so man hat sich natürlich ne Gruppe gesucht, wo es auch ein paar gibt,die arbeiten gehen, irgendwo muß das Geld ja herkommen, die geben für so einen Einblick und die geübten Spiegelposen zum getragenen Outfit auch gerne mal einen aus , auch hier wird das Geld das im eigentlich bösen System erwirtschaftet wurde wenigstens wieder etwas gutem zugeführt, so schließt sich der Kreis.
Dann ist es wohl auch nachzuvollziehen, das die Leute eigentlich gar keine Zeit haben arbeiten zu gehen, nicht nur das sie dafür zu gut , zu sauber, zu gerecht sind ( borniert wollte ich nicht sagen ) , sie sind auch gar nicht in der Lage.

Nicht das irgendwer dieses schizoide Überichverhalten irgendwann als Krankheit einstuft, aber das wäre dann der Super Gau ...erst wirste als Hartz4er dazu vom System benutzt dem Staat das Geld zu sparen, dann darfste noch für den Staat die Energiewende vollziehen , hebst mit Deiner Anwesenheit noch die Attraktivität der Stadt, wofür Du aber auch nix bekommst und dann sollst Du auch noch krank sein ????

Du hast recht den Hartz4ern die jederzeit abeiten könnten , aber nicht wollen gehört eigentlich das Bundesverdienstkreuz verliehen, die müssen einen gewissen Promi Status bekommen ....Geld verdirbt den Charakter - also muss man die einfach mit Geld überhäufen und braucht nur abwarten bis hinten Idioten rauskommen, gut dann wäre es kontraproduktiv ihnen vorher das Bundesverdienstkreuz für die Staatsrettung zu verleihen, aber macht doch auch nix nach 2 Monaten erinnert sich doch eh keiner mehr dran.
 
Wenn so ein Mensch zu der späten Erkenntnis mit Mitte 20 oder Anfang 30 kommt, dass er sich doch etwas aufbauen will, sollten ihnen nicht Steine in den Weg gelegt und in Cash gezeigt werden, dass Arbeit sich "nicht lohnt", weil sie mit Hartz4 genauso viel bekommen.
Hier in Deutschland hat man immer die Gelegenheit egal welches Alter seine abschlüsse nachzuholen oder eine Ausbildung zu machen.
Meln vater hat mit mitte 40 nochmal eine Ausbildung gemacht weil er in seinem alten job nicht mehr zufrieden war.
In meiner Ausbildung war auch eine Frau in dem Alter die eine Ausbildung zur Kinderpflegerin gemacht hat.
Eine ehemalige Freundin von mir ging mit Anfang 20 zur Abendschule um ihren Abschluss nachzuholen.
Wer sein Leben ändern möchte kann es auch tun.
Man muss nur von der Couch aufstehen.
 
Hier in Deutschland hat man immer die Gelegenheit egal welches Alter seine abschlüsse nachzuholen oder eine Ausbildung zu machen.
Meln vater hat mit mitte 40 nochmal eine Ausbildung gemacht weil er in seinem alten job nicht mehr zufrieden war.
In meiner Ausbildung war auch eine Frau in dem Alter die eine Ausbildung zur Kinderpflegerin gemacht hat.
Eine ehemalige Freundin von mir ging mit Anfang 20 zur Abendschule um ihren Abschluss nachzuholen.
Wer sein Leben ändern möchte kann es auch tun.
Man muss nur von der Couch aufstehen.
Das ist gut, wenn das andere können. Die sind dann ziemlich fit.
Ich arbeite aber z.b. in Teilzeit, weil ich eben nicht fit bin. Da kann ich keine Ausbildung machen. In Teilzeit ist das sehr schwierig, eingeschränkt und gibt nur wenig Möglichkeiten. Mal abgesehen davon wie soll ich mir das finanzieren?
 
Da kann ich keine Ausbildung machen. In Teilzeit ist das sehr schwierig, eingeschränkt und gibt nur wenig Möglichkeiten.
Ganz besonders in Teilzeit ist es möglich das was fehlt oder eine Ausbildung zu machen.
Ich habe während meiner Ausbildung an der kasse in einem Supermarkt gearbeitet.
Immer nur Freitags und samstag aber so war ich nicht von meinen Eltern abhängig.
 
Theoretisch kann man Abschlüsse schon nachholen.
Allerdings kann das natürlich finanziell schwierig werden.
Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sind oft nicht so belastbar und können neben einer schulischen Ausbildung oder neben einem Studium noch Vollzeit arbeiten ( teilweise könnte dann auch die Auswahl der Nebenjobs eingeschränkt sein).
Einen Bafög Anspruch hat auch nicht jeder ( man braucht bestimmte Voraussetzungen).
Dann kann man nur wieder beim Arbeitsamt betteln um einen Bildungsgutschein zu bekommen.
Leider sind Weiterbildungen auch extrem teuer, wenn sie nicht von der Volkhochschule angeboten werden.
Und letztendlich muss man dann wieder einen Arbeitgeber finden, der diesen Mehraufwand honoriert.
Viele schauen nur auf die Lücken und Abbrüche.
Und ob es wirklich so viele Leute gibt die nur vom Sofa hochkommen müssen ist fraglich.
Der Anteil an gesundheitlich eingeschränkten Arbeitslosen wird massiv unterschätzt.
 
Das Thema Weiterbildung und Berufswechsel ist leider ein Problem.
Ohne neue Ausbildung wird ein Berufswechsel schwierig.
Einerseits soll man flexibel sein.
Andererseits ist es oft nahezu unmöglich den Beruf zu wechseln ohne neue Ausbildung.
 
@ empty
doch das geht , wenn das Gesetz demnächst wieder geändert wird , vielleicht erlebst Du es noch , ich wünsche das keinem, aber eines hat mich das Leben gelehrt.
Wenn die Kinder vor Hunger weinen, klaut der fromme Familienvater.
Zunächst mal: Du solltest Autor werden. Deiner Fantasie scheinen hier keine Grenzen gesetzt zu sein. 😉

Mit Realität hat das allerdings wenig zu tun. Sicherlich gibt es keine absoluten Sicherheiten. Es ist allerdings nicht so einfach das Grundgesetz zu ändern (insb. nicht die ersten 20 Artikel), welches diese Grundsicherung dem Staat vorschreibt.

Aus dem verlinkten Artikel:
"Die zentralen Anforderungen für die Ausgestaltung der Grundsicherungsleistungen ergeben sich aus der grundrechtlichen Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG. Der Gesetzgeber verfügt bei den Regeln zur Sicherung des menschenwürdigen Existenzminimums über einen Gestaltungsspielraum."

Es muss soetwas also geben. Wie genau ist aber offen. Es darf auch an Bedingungen geknüpft werden, wie etwaige Mitwirkungspflichten. Es muss aber existieren.
 
Ganz besonders in Teilzeit ist es möglich das was fehlt oder eine Ausbildung zu machen.
Ich habe während meiner Ausbildung an der kasse in einem Supermarkt gearbeitet.
Immer nur Freitags und samstag aber so war ich nicht von meinen Eltern abhängig.
Ich habe doch geschrieben, dass gerade viele Langzeitarbeitslose gesundheitlich eingeschränkt und nicht so fit sind überhaupt Vollzeit zu arbeiten. So ist es auch bei mir.
Du ignorierst das und forderst man soll zusätzlich zu einer Ausbildung, die ja Vollzeit ist, auch noch jobben, damit es finanziell reicht.
Man sieht daran, dass viele keinerlei Verständnis für die Probleme anderer haben. So kann man nur aneinander vorbei reden.
 
Hier in Deutschland hat man immer die Gelegenheit egal welches Alter seine abschlüsse nachzuholen oder eine Ausbildung zu machen.
Meln vater hat mit mitte 40 nochmal eine Ausbildung gemacht weil er in seinem alten job nicht mehr zufrieden war.
In meiner Ausbildung war auch eine Frau in dem Alter die eine Ausbildung zur Kinderpflegerin gemacht hat.
Eine ehemalige Freundin von mir ging mit Anfang 20 zur Abendschule um ihren Abschluss nachzuholen.
Wer sein Leben ändern möchte kann es auch tun.
Man muss nur von der Couch aufstehen.


Nein, diese Gelegenheit hat man eben nicht immer.

Wenn jemand mit 30 eine Ausbildung anfangen möchte, bspw. eine schulische, sagt das Amt nichts anderes außer "Viel Spaß was aus deinem Leben zu machen und nebenbei zu verhungern, den Geld bekommst du damit von uns nicht mehr."
 
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