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Wie kann ich ihr die Angst vor einer Beziehung nehmen?

Mir scheint, du machst dir viele gute Gedanken und mit der richtigen Mischung aus Geduld, Klarheit und Rücksichtnahme (auf sie und dich selbst) kann das eine gute Beziehung werden bzw. bleiben zwischen euch – auf welchem Intimitätsniveau auch immer.
Das finde ich auch.

Vor allem, das Kriterium: "wir gefallen uns, wir finden uns anziehend" ist gegeben. Wenn das nicht da ist, dann nutzt alles nichts und meist sucht man dann so Ausreden wie: lassen wir uns Freunde sein und oder hält ewig hin.
 
Das weiß sie. Aber wie gesagt, wenn es leider keine Beziehung wird ist das zwar sehr schade aber kein Weltuntergang und ich könnte auch normal mit ihr befreundet sein. Ich sehe da keine Widerspruch.

Was den Alkohol angeht, normalerweise bin ich nicht so einer, und sie auch nicht. Wir trinken nur selten Alkohol und wir würden uns auch nicht komplett betrinken. Aber wir sind beide der Meinung, dass für sie ihr Lieblingswein und für mich ein Bier und danach vielleicht ein kleiner Schluck Absinth gut tun könnte, damit sie etwas lockerer wird. Sie möchte sich und ihre Ängste auch überwinden, und damit fällt es ihr wahrscheinlich leichter und guter Weinnsorgt auch für eine romantischere Stimmung.


Das klingt alles sehr ungesund. Jetzt soll sie durch Alkohol locker werden, geht's noch? Der Funke ist nicht übergesprungen. Ich kann dir nur raten: lass das mit Überzeugen, auch nicht mit Alkohol. Du solltest nett, zuvorkommend, authentisch bleiben. Aber auf sie achten. Wenn sie sagt, dass sie etwas nicht möchte, dann nimm das hin. Du bist nicht ihr Therapeut und du bist nicht empathisch genug, dass du das leisten könntest.
 
Auch ich würde das mit dem Alkohol lassen. Auch, wenn es wenig ist. Entweder man findet jemanen attraktiv, dann braucht es keinen Alkohol. Oder man tut es nicht, dann kann Alkohol zwar Hemmungen lösen, aber danach fühlt man sich nur noch schlechter und empfindet womöglich noch Ekel gegenüber nem Kerl.

Und selbst wenn man jemanden in eine Beziehung hineinreden kann (und nichts anderes versuchst du): die ist selten glücklich. Ich habe einen Kumpel, der war da immer ganz gut darin: (unsichere) Frauen so lange zu bequatschen, bis sie eben doch ne Beziehung mit ihm eingingen. Glücklich ist er damit aber bisher nicht geworden. Freundinnen Nummer 1-3 sind je mit einem Kumpel durchgebrannt. Die anderen waren ebenfalls nach wenigen Monaten wieder weg, nachdem sie merkten, dass sie für andere Kerle sehr wohl viel stärkere Gefühle entwickeln. Mittlerweile ist er verheiratet, allerdings ist es für seine Frau lediglich ne Zweckehe und entsprechend wird er auch behandelt. Sie kann es sich leisten - da sie ihn nicht liebt, ist es ihr relativ egal, ob er bleibt oder geht. Solange er keine Widerworte gibt, ist sie ganz nett zu ihm. Aber wehe, er macht was, was ihr nicht passt, dann lässt sie ihre Unzufriedenheit mit der Situation komplett an ihm raus.

Kann es sein, dass ihr noch recht jung seid? Denn ihr Verhalten kenne ich von meinem jungen Ich. Als ich mich noch nicht traute, einem Verehrer zu sagen, dass ich schon nach 5 Minuten des ersten Dates wusste, dass ich ihn eientlich nicht will. Als ich mich noch verpflichtet fühlte, dennoch zu versuchen mich darauf einzulassen, weil die Kerle ja alle nett waren. Teils hatte ich damals sogar versucht, mir aktiv Gefühle einzureden. Weil ich dachte, ich hätte kein Recht, jemanden abzulehnen, der mich auf Händen tragen würde. Hilft halt nur nichts, wenn man am Ende jedes Dates innerlich nur froh ist, wenn es vorbei ist und man schon Händchenhalten + Küsse zuwider findet, dazu ständig ne neue Ausrede braucht, warum man noch nicht bereit für Sex ist.
 
Wir sind beide 20, aber alles andere als unerfahren. Allerdings waren dise Erfahrungen allesamt sehr negativ, vor allem bei ihr.
Wie soll der Funke nach zwei kurzen Treffen übergesprungen sein? Meine Eltern kannten sich zb Jahre lang, mein Vater fand meine Mutter damals noch zu jung, und irgendwann kamen sie dann doch zusammen.
Wenn man sich nach zwei Treffen noch nicht liebt und deshalb nicht mehr trifft, wäre wohl ein großer Teil der Beziehungen, die es gibt, nicht zustande gekommen.

Sie selber hat zb vorgeschlagn, dass wir uns komplett betrinken können - ich habe ihr aber gesagt, ich würde lieber wenig trinken. Es ist also nicht so, dass das ganze einseitig von mir kommt.
Sie hat selber gesagt, dass sie Angst hat, eine Beziehung einzugehen. Ich möchte ihr diese Angst nehmen, und sie wil diese Angst auch loswerden. Wenn ein Glas Wein hilft, was ist daran falsch?
 
Dann seid ihr noch sehr jung. In dem Alter war es auch, als ich mich quasi verpflichtet fühlte, Gefühle für einen Mann zu entwickeln, der mich gut behandeln würde (wobei kein einziges mal ein Funken sprang). Da ist man noch jung, naiv, will nicht oberflächlich sein...

Weißt du, im Grunde genommen konnte ich immer schon nach 5 Minuten sagen, ob da ein Funke springen kann oder nicht. Man merkt einfach, ob man jemanden körperlich anziehend findet oder ob jemand einfach nicht der eigene Typ ist (Aussehen, Geruch, Stimme, Körperhaltung, die Art sich auszudrücken).

Was völlig anderes ist es, das dem Gegenüber beizubringen. Bei mir war es damals z.B. so, dass ich wusste, dass es gesellschaftlich verpönt gewesen wäre zu sage "sorry, aber du gefällst mir einfach nicht" (schon gar nicht "du laberst mir zu viel scheiß/bist mir zu dumm"). Weil man soll doch auf die inneren Werte achten und nicht so oberflächlich sein. Mit zunehmendem Alter akzeptiert man, dass eine gewisse Oberflächlichkeit zur Partnersuche dazugehört und man auch das Recht hat, ein Stück weit oberflächlich zu sein (was für Typen man dann anzieht steht auf einem anderen Blatt). Aber solange man jung und naiv ist lässt man sich gerne noch unter Druck setzen von wegen die Gefühle würden schon noch kommen, wenn man sich nur zu mehr (näherem) Kontakt überwindet und "der Sache eine Chance gibt". Tun sie nur nicht.

"Ich will gerade keine Beziehung, weil *Grund ausdenken*..." war übrigens meine Standardantwort, wenn ich jemandem den Floh einer Beziehung austreiben wollte, ohne ihn zu verletzen. War mir lieber als ausführlich erklären zu müssen, was einem am Verehrer nicht passt. Allein schon, weil ich mit den meisten gezwungen war, den Kontakt zu halten, wegen gemeinsamer Freundeskreis und gemeinsames Semesterprojekt im Studium, da will man nicht, dass der andere sich beleidigt fühlt... Dass ich keine Beziehung will habe ich ungewollten Verehrern übrigens noch 3 Tage bevor ich mit meinem Freund zusammenkam auf die Nase gebunden. Obwohl ich lange wusste, dass ich sehr wohl eine Beziehung will, wenn ich ihn haben kann.

Zu 90% bedeutet "Ich will gerade keine Beziehung, weil..." "ich kann mir keine Beziehung mit dir vorstellen (will dir das aber nicht so genau sagen, um dich nicht zu verletzen)". Genaus wie "es liegt nicht an dir..." ... zu 95% aber doch. Das sind einfach Floskeln für höfliche Körbe.

Es gibt zwar Beziehungen, bei denen der Funke im Nachhinein noch übergesprungen ist. Etwa weil der erste Blick täuschte oder sich über die Jahre die Präferenzen änderten (etwa weil man erwachsener wurde). Manchmal vielleicht auch, weil man einsieht, den Traummann nicht zu kriegen, sodass man sich jemanden sucht, in den man zwar nicht verliebt ist, der aber dieselben Ziele im Leben hat. Das aber auch eher Ende 20 und nicht Anfang 20, wo man noch so schön viel Zeit hat, sich einen zu suchen, der einem mehr als nur freundschaftlich gefällt.
Ganz sicher aber entwickeln sich keine Gefühle, indem man sich mit Alkohol "locker macht" und sich von vorneherein überwindet.
 
Ganz sicher aber entwickeln sich keine Gefühle, indem man sich mit Alkohol "locker macht" und sich von vorneherein überwindet.
Die Gefühle entwickeln sich nicht nur aufgrund des Alkohols, sondern der Personen wegen und der Alkohol kann dabei eine Hilfe sein. Die junge Frau hat Ängste, hat Mauern aufgezogen aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen, da kann so ein bisschen Alkohol auch mal helfen, diese Mauern mal fallen zu lassen und sich wieder so zu öffnen, wie man es sonst auch eigentlich tun würde, wäre man nicht so behandelt worden. Ich sehe das eher positiv.

Ich würde euch nicht dazu raten euch zu besaufen, eventuell ist es klein wenig bedenklich, dass sie den Vorschlag gemacht hat, aber wenn euch beiden danach ist und es euch vielleicht noch einen kleinen Stups geben kann, dann trinkt euch ein Glas und habt ne gute Zeit. Aus meiner Sicht spricht da auch nichts gegen. Es klingt jetzt nicht so, als ob ihr vor habt dauerhaft Alkohol zu trinken wenn ihr euch seht. Sollte es dazu kommen, hätte ich auch eine andere Meinung dazu.
 
Wie wäre es dann damit, die Sache einfach (ohne Alkohol) laufen zu lassen? Wenn du so davon überzeugt bist, dass es nur die Ängste sind, dann werden die doch nicht abgebaut, indem du mit allen Mitteln aufs Gas drückst, damit ihr endlich in einer Beziehung landet.

Dann würde es doch mehr Sinn machen, das Ganze erst mal platonisch laufen zu lassen. Denn sollte sie tatsächlich nur durch Ängste keine Gefühle entwickeln können, sollten die sich auch ohne weiteres Zutun ab- bzw. aufbauen, sobald sie dich erst mal näher kennt. Das heißt nicht, dass ich nicht auch ein Glas zusammen trinken könnt, wenn euch danach ist. Aber ich würde keinen Alkohol trinken mit dem Ziel, dass damit irgendwelche Hemmungen gelöst werden. Sieh es mal aus dieser PErspektive: wenn du den Alkohol einsetzt und sie "lockerer" zu machen: was genau unterscheidet dich dann von all den Typen, die ihr ebenfalls Getränke spendieren, dass sie "lockerer" wird und was für sie rausspringt? Nichts. Sowohl die Typen als auch du setzen dann Alkohol ein um sie zu Dingen zu kriegen, zu denen sie (noch?) nicht bereit ist, Hauptsache, man kommt selbst ans Ziel (Körperlichkeiten).
 
Wir sind beide 20, aber alles andere als unerfahren. Allerdings waren dise Erfahrungen allesamt sehr negativ, vor allem bei ihr.
Wie soll der Funke nach zwei kurzen Treffen übergesprungen sein? Meine Eltern kannten sich zb Jahre lang, mein Vater fand meine Mutter damals noch zu jung, und irgendwann kamen sie dann doch zusammen.
Wenn man sich nach zwei Treffen noch nicht liebt und deshalb nicht mehr trifft, wäre wohl ein großer Teil der Beziehungen, die es gibt, nicht zustande gekommen.

Sie selber hat zb vorgeschlagn, dass wir uns komplett betrinken können - ich habe ihr aber gesagt, ich würde lieber wenig trinken. Es ist also nicht so, dass das ganze einseitig von mir kommt.
Sie hat selber gesagt, dass sie Angst hat, eine Beziehung einzugehen. Ich möchte ihr diese Angst nehmen, und sie wil diese Angst auch loswerden. Wenn ein Glas Wein hilft, was ist daran falsch?

Man sollte schon nüchtern bleiben, vor allem, wenn man bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sie mit Alkohol locker zu kriegen ist der falsche Weg (...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dann würde ich zum Filmabend nur wenig Alkohol trinken....jeder ein Piccolo zum Beispiel.

Ich weiss es nicht, ob sie nur schüchtern ist oder dich lieber als Kumpel haben möchte.

Erstmal nur eine Freundschaft mit ihr zu haben wird vermutlich besser sein....damit sich etwas Vertrauen aufbauen kann.
 
Der innere Kontrolleur ist schon ein Luder, der kann schüchternen Leuten arge Komplikationen machen, also ich finds nicht abwegig, wenn man dagegen mit einem Drink ankämpft.
Ein Schwips schaltet diesen Mechanismus meist aus, das wissen wir doch alle- so einer kann überbrücken helfen und ist die Brücke mal gebaut, dann kann man leichter fortfahren. Fragt sich bloß, wohin.

Ich trinke eher sehr selten Alkohol, aber vor ein paar Monaten ergab sich so ein Gelage, das war ein witziger und köstlicher Verlauf, wie irgendwann früher gings mir da, ich kam mir vor wie damals, als Teeny. Für deine Freundin Admiral, gilt derzeit: mir wär danach ( lockerer zu sein), aber ich kriegs nicht hin. Ich musste bei mir betroffen feststellen, dass ich schon lang nicht mehr so schallend lachen konnte, seltsam, jetzt wo das war, ist es wieder zurückgekehrt. Ich hatte es vergraben, vor lauter anderer Wichtigkeiten.
Macht mal wieder eine Flasche auf, solange das nicht zur Gewohnheit wird, kanns ein Helfer sein, um den starren Alltags-Krampf loszulassen können. Wie wenn man etwas überlistet, das sich vorgeschoben hat.
 

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